Costa Rica wirklich so teuer??

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Costa Rica ist tatsächlich recht teuer im Vergleich mit anderen zentralamerikanischen Ländern oder mit Asien. Aber man kann durchaus auch günstig reisen. Busfahren ist billig - das ist schon mal was. Die Taxipreise sind recht gesalzen. Z.Bp. Transport vom Hotel im Zentrum von San Jose zum Flughafen =28$. Die besseren Hotels sind etwa gleich teuer wie bei uns in Mitteleuropa. Die einfacheren Hostals jedoch deutlich günstiger. Es gibt auch viele Gasthäuser mit Schlafsälen und Mehrbettzimmer. Essen kann man für wenig Geld in den lokalen Restaurants. Bei einem durchschnittlich guten Italiener kostet es aber schnell mal gleich viel wie zuhause. Die meisten geführten Touren in den grossen Touristenzentren wie Manuel Antonio, Arenal, Monteverde etc sind teuer. Canopy Safari, Kajakfahren, Bootstouren, Reiten, etc. kosten meist für einen halben Tag so zwischen 50 - 80 $ inkl eine Mahlzeit. Wenn man schon soviel zahlt lohnt es sich, nach einem wirklich guten Anbieter Ausschau zu halten der qualitativ hochwertige Touren anbietet wo auch nicht zuviele Leute mit auf der Tour sind. Vieles kann man aber auch allein machen oder mit Reisebekanntschaften. Wenn sich ein paar Leute zusammen einen Führer teilen dann kostet das nicht so viel.

Die Eintrittspreise für Nationalparks haben sich zu unserem Erschrecken um 50% von min.10 auf 15 $ erhöht. Die Supermarktpreise sind höher als in Deutschland. Für ein anständiges und sauberes DZ muss man min. ca. 35 $ rechnen. Die Pizza kostet doppelt so viel wie bei uns. Organisierte Ausflüge sind mit 80 -100 $/Person fast unbezahlbar. Schade das Costa Rica so teuer geworden ist. Besser nach Nicaragua oder Guatemala ausweichen, diese Länder sind außerdem viel authentischer und kulturell interessanter.

Leider sind die Steuern in Costa Rica extrem hoch, daraus resultieren unter anderem auch die hohen Preise. Hinzu kommt die sehr hohe Inflation in Costa Rica welche zeitweise bis zu 15% im Jahr betrug. Die atemberaubend schöne Natur in Costa Rica entschädigt aber für alles, man muss ja nicht unbedingt teuren Eintritt in Nationalparks bezahlen. Es gibt viele Geheimtipps im Land, einsame Strände, kristallklare Flüsse, Wege durch traumhafte Landschaften, man muss nur mit offenen Augen dieses Naturparadies erkunden. Und einige Tipps, wie man solche Orte findet Ihr auf dieser Seite: http://costa-rica-infos.de/klima-und-natur/

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Ich empfand es vor 1 1/2 Jahren noch günstig - zumindest was Unterkünfte, Essen und Transport (Busse!) betraf! Es gibt überall, selbst in San José, günstige Hostals! Das teuerste, was ich hatte, war ein DZ in einem sehr gepflegten Hostel in einer alten Stadtvilla für 34 US$ (aber es gab auch dorms für 13 US$) http://www.hostelcasadelparque.com/hostel/ Federico, der junge Besitzer ist ein ausgesprochen netter Gastgeber und das Haus liegt günstig für Sightseeing!

Im 'Camino Verde', einem Bed&Breakfast in Santa Elena/Regenwald bezahlte ich für ein EZ mit reichhaltigem und leckerem Frühstück gerade mal 25 US$

Solche und ähnliche Preise gibt es überall, deutlich günstiger in dorms. Essen ist einigermaßen günstig, wenn man sich in den örtlichen Supermärkten versorgt. Geführte Touren sind relativ teuer, aber vieles kann man auch selbst machen oder sich mit anderen Gästen im Hostal zusammen tun und sich einen guide teilen! Man sieht halt geführt schon deutlich mehr, als man alleine finden würde (und erfährt auch mehr!).

Rafting war 80 US$ für einen Tag (incl. Transfer zum Fluß und zurück nach Fortuna) - das war aber jeden Dollar wert!

Ich würde aber auch dort fragen, wo Du die Freiwilligenarbeit machst - die haben wahrscheinlich auch Tipps und Kontakte für Dich. Für eine Woche sollte es schon bezahlbar sein!

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