Erstattung bei Reisemängeln?

Hallo, um unser ganzes Dilemma einmal zu beschreiben füge ich meine Bewertung von TUI bei trustpilot ein:

Eigentlich würde ich gern 0 Sterne geben. 

Nachdem wir schon sehr viele sehr gute Reisen mit TUI gemacht haben, müssen wir uns leider nun mit einreihen in die lange Liste der schlechten Bewertungen.

Wir haben unseren Urlaub nach Rhodos bereits im April 2021 gebucht. Nach langem Sitzen am Laptop und vergleichen von Angeboten entschieden wir uns dann für ein Hotel mit direktem Strandzugang und einen Flug ab Frankfurt 05:00 Uhr, damit wir einen ganzen Urlaubstag haben. Das Ganze buchten wir (wie immer) über CHECK24.

Soweit so gut.

Ein Freund von uns, der uns ab der Hälfte des Urlaubs begleiten wollte, buchte ein paar Wochen später - das gleiche Hotel, der gleiche Rückflug. 

Der Urlaub sollte am 10.06.2021 beginnen.

Am 01.06. bekamen wir dann die erste Änderungsnachricht von CHECK24 - unser Reiseanbieter (TUI) habe das Hotel geändert, da es zu unserer Ankunftszeit noch geschlossen habe. Wir wurden auf ein anderes Hotel umgebucht. Eines, das zwar eine höhere Sterne Bewertung hatte, jedoch nicht mehr am Strand lag und auch weiter entfernt vom Stadtzentrum.

Wir fragten unseren Freund, ob er auch eine solche Benachrichtigung erhalten habe - hatte er nicht. Ein paar Tage später also, wenn er ankommen würde, wäre das Hotel wieder geöffnet.

Er telefonierte den ganzen Tag, geriet an ein CallCenter, in dem man ihm eine Umbuchung für über 1000€ anbot (für 4 Tage, bei Neubuchung über einen anderen Anbieter hätte es 800€ gekostet) und geriet schließlich über Umwege an ein nettes Reisebüro, das ihn für 30€ umbuchte. 

Wieder: soweit so gut. 

Jetzt, 3 Tage vor Abflug erhielten wir eine neue Änderungsemail. Der Reiseveranstalter (TUI) informiert, dass der Abflughafen und die Abflugzeit geändert wurden.

Anstatt um 5:00 Uhr morgens ab Frankfurt sollten wir nun 15:00 Uhr ab Stuttgart fliegen. Für uns eine absolut unzumutbare Änderung.

Wir schauten also selbst im Internet nach alternativen Flughäfen, die sich wenigstens in der Nähe befanden und fragten bei CHECK24 nach einer Änderung. Bei TUI konnte man in all der Zeit nie jemanden erreichen.

Die Antwort von TUI an CHECK24 auf unsere Anfrage kam auf einmal prompt: 

Es wurde sich vorbehalten alles zu ändern, da können sie jetzt auch nichts machen, das ist kein Reisemängel, Pech gehabt. (Kurz zusammengefasst, so in der Art.)

…Fortsetzung folgt

Reise, Reiserecht
Reisen nach Spanien mit Kosovarischer Pass?

Ich habe hier eine Frage an euch. Ich habe eine befristet deutsche Aufentshaltitel und einen Kosovo-Pass. Während mein Mann und meine Tochter einen EU-Pass haben. Ich kontaktierte die spanische Botschaft in Berlin und sie sagte mir, dass ich mit einer deutschen Aufenthalts reisen könnte. Aber jetzt sagte mir das Reisebüro, dass ich nicht reisen könne. Ich habe diese Informationen, die Sie unten lesen, im Internet gefunden. Was denken Sie?

Bitte lesen Sie den ganzen Text und helfen Sie mir.

SONDERFALL KOSOVARISCHER REISEPASS: der kosovarische Reisepass wird in Spanien nicht anerkannt. Deshalb kann nach Spanien NICHT mit einem kosovarischen Reisepass eingereist werden, auch dann nicht wenn Sie eine deutsche Aufenthaltserlaubnis besitzen. Auch ein Visum kann nicht ausgestellt werden.

 

Personen mit einem kosovarischen Reisepass können nur nach Spanien reisen wenn: 

 

  • Die Person noch einen anderen Reisepass besitzt
  • Die Person ein direkter verwandter von einem EU Bürger ist der mitreist oder besucht wird (Art. 2, Abs. 5 der VERORDNUNG (EG) Nr. 562/2006 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 15. März 2006 in Zusammenhang mit dem Art. 2, Abs. 2 der RICHTLINIE 2004/38/EG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 29. April 2004)
  • Die Person ein Schüler ist und sich auf einer Klassenfahrt und in der Liste der Reisenden für Schulreisen innerhalb der Europäischen Union befindet.
Reise, Spanien
Ist trendtours insolvent?

Offenbar haben viele Kunden von trendtours Probleme mit der vertraglich versprochenen Rückzahlung von eingezahlten Buchungsbeträgen bei ordnungsgemäßer Stornierung.

Wir (zwei Personen) haben eine Reise ins Baltikum für Ende April 2020 gebucht. Wegen der wegen Covid-19 von trendtours abgesagten Reise wollten wir die eingezahlten Beträge (Buchungs-Anzahlung und Restbetrag) erstattet haben. Wir wären bei einer entsprechenden Korrespondenz wegen der Corona-Krise und den dadurch entstanden großen finanziellen Problemen bei den Touristikfirmen auch zu „Zugeständnissen“ bereit gewesen.

Zu einer derartigen Vereinbarung kam es aber gar nicht, weil trendtours uns einfach mitteilte, sie hätten unsere ausgefallene Reise schon für das nächste Jahr umgebucht, wir sollten nur noch den Termin schreiben, wann wir reisen wollten – wir können im nächsten Jahr gar nicht(!) fahren. Unsere Briefe wegen unserer Absage, dieses „Angebot“ wahrzunehmen, blieben bis heute unbeantwortet. 

Stattdessen bekamen wir Mitte Juni einen Gutschein nur über den Restbetrag unserer Einzahlung. Telefongespräche waren anfangs gar nicht möglich, da wegen „Überlastung der Mitarbeiter“ keine Verbindung zustande kam. Als wir dann mehrfach mit Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern sprachen, waren diese sehr freundlich und eigentlich auch hilfsbereit, aber eine entsprechende schriftliche Reaktion oder Rücküberweisung fand nicht statt.

Jetzt, nach einem weiteren Brief, jetzt mit Fristsetzung und Androhung von rechtlichen Schritten, kam auch keine schriftliche Stellungnahme. Erst bei einem Anruf am Tag der Fristsetzung (21.08.2020) erfuhr ich von der Mitarbeiterin am Telefon, dass ich meinen Gutschein deaktivieren lassen müsse, dann würde ich auch mein Geld „kurzfristig“ erhalten. Mal sehen…

Ich finde, so kann man man nicht mit Kunden umgehen, wenn man als Firma weiterhin Bestand haben will. Aber bei diesem Ablauf muss ich annehmen, dass trendtours entweder nicht zahlen will, keine Zukunft mehr sieht oder vielleicht sogar insolvent ist. Wir sind inzwischen zu Zugeständnissen nicht mehr bereit.

Stornokosten bei FTI?

Hallo Zusammen,

mein Sachverhalt ist folgendes:

Ich habe über Check24 kurzfristig (19.08.20) spät Abend eine Reise nach Gran Canaria gebucht.

Bei der Buchung habe ich gleich die Zahlung über Paypal getätigt , eine vorläufige Buchungsbestätigung habe ich dann anschließend erhalten. In der stand, dass sie mir die Reiseunterlagen in den nächsten zuschicken, sobald die Anzahlung da ist.

Mein Fehler lag nur daran, dass ich nach der Paypal-Bestätigungsmail nicht geschaut habe.

Gleiche am nächsten Tag um (20.08.2020)15:47Uhr haben sie mir eine Mail als Zahlungserinnerung geschickt, dass ich die Zahlung heute noch tätigen soll. Die e-Mail landete leider in meinem SPAM-Ordner.

An dem 21.08 habe ich die e-Mail entdeckt, als ich die Zahlung über den Link nochmal tätigen wollte, kam direkt eine Mail, dass meine Reise storniert ist und Stornokosten (90%des Reisebuchung (2500€) zu zahlen ist.

Ich habe mich sofort an den Kundenservice von Check24 gewendet. Beim Angabe der Buchungsnummer, kam eine auto. Voicebeantworter, dass die Buchung storniert ist und ich soll von weiteren Anfragen absehen.

Mit dem Trick, zwei Mal falsche Buchungsnummer anzugeben, bin ich dann durchgekommen und eine Check24-Agentin hat sich zu Wort gemeldet, mir ihre Mitleid mitgeteilt und dass sie nichts weiteres machen kann, ich soll FTI kontaktieren.

Ich habe sie gebeten, die Storno zurück zusetzen oder mir die Anzahlung nochmal zu ermöglich, damit ich es auch sofort überweisen kann. Das war der Check24-Dame alles nicht möglich.

Nächstes Problem, FTI-Rechnungsabteilung ist um die Uhrzeit nicht mehr erreichbar.

Ich habe mich an die Zentrale von FTI-Kundenservice gewendet, die konnten mir auch nicht weiterhelfen, was ich verstehen kann, weil die Buchung über Check24 ging. Der FTI-Agent meinte jedoch, dass es aktuell bzw. die ganze Woche Probleme mit Paypal-Buchungen gegeben hat.

Meine Frage, sind sie wirklich berechtigt sich auf ihre AGBs zu berufen und mir die Kosten zu verschulden?

Letztendlich habe ich ja noch zwei Tage bis mein Reiseantritt. Bei Pauschalreisen ist sogar der Barzahlung am Flughafen noch möglich. Und ich habe nur eine Zahlungserinnerung erhalten per Mail, kein Anruf/sms.

Sind sie wirklich berechtigt die Kosten anzufordern?, das ist viel Geld für mich für einfach Nichts.

Über eine Antwort und Ratschläge würde mich seehr freuen.

Grüße

SH

Reiserecht, Reiseveranstalter

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