Ich bin immer wieder überrascht, mit welcher Naivität sich einzelne Leute ihre Reiseziele aussuchen. Nordkorea??? Sich unkompliziert im Land bewegen??? Ein kleines bisschen allgemeine Vorabklärung zur möglichen Destination, bevor man sich hier im Forum meldet, wäre ja schon nicht schlecht. Aber immer noch besser als sich ein Flugticket zu kaufen und dann erst im Land selber merken, dass es sich da keineswegs um ein Urlaubsparadies handelt. Aber ..... es gibt auch interessante Nordkoreareisen. Die sind von Spezialisten geführt und man muss wirklich an diesem Land interessiert sein und wissen worauf man sich dabei einlässt. Depressive Stimmung und pausenlose Ueberwachung inbegriffen.

...zur Antwort

Wenn es sich bei den Komfort-Hotels in eurem Angebot um diese schönen Palast- oder "Heritage" Hotels handelt, die es in fast jeder Region Indiens gibt, dann solltet ihr nicht lange überlegen wenn ihr euch den höheren Preis leisten könnt. Gerade wenn man nur so kurze Zeit zum Reisen hat wird man einen Aufenthalt in diesen prächtigen alten Häusern und Palästen, mit den luxuriösen Aufenthaltsräumen, schönen Terrassen und riesigen Gärten sicher sehr geniessen. Da spürt man noch die ganze grosse Geschichte Indiens und fühlt sich manchmal wie in eine andere Zeit versetzt. Im Gegensatz dazu sind in der Regel die angebotenen Standard Hotels solche der (guten) Mittelklasse, auch Businesshotels. Es wird einem da wahrscheinlich an nichts fehlen, aber sie haben eben meist nicht den Charme und die Pracht der Heritage Hotels. Es gibt jedoch Anbieter, die auch beim Standard Angebot darauf achten, traditionsreiche und spezielle Hotels auszusuchen und anzubieten. Da müsstet ihr euch informieren. Denn dann könnte es auch beim Standard Angebot interessant sein. Es gibt nämlich auch viele günstige Hotels die fast so reizvoll sind wie die teuren Paläste, wenn auch etwas weniger luxuriös.

...zur Antwort

Nur Hinflug ist meist nicht empfehlenswert, weil in der Regel teuer. Empfehlenswert als Basisflughafen wäre sicher Bangkok. So bist du schon mal in Asien, hast gute Anschlussflüge an alle deine Wunschziele und nach Bangkok gibt es viel Auswahl an Flugangeboten aus Europa. Und Bankok ist eine coole Stadt. Für deine Reiseplanung solltest du unbedingt die Klimatabellen und Regenzeiten deiner Wunschdestinationen studieren. Ich würde Bali gegen Ende deiner Reise einplanen, dann sollte das Wetter in Indonesien stabiler sein. Vietnam hat verschiedene Klimazonen und Regenzeiten. Der Norden von Thailand kann im April unerträglich heiss sein, ist aber im März noch sehr angenehm. etc. Da du soviel Zeit hast, könntest du auch auf dem Landweg von Bangkok über Malaysia nach Singapur und von dort nach Bali. Also zuerst der Norden von Thailand, dann Vietnam und dann runter nach Indonesien. Aber da wäre natürlich auch noch Laos, ein wunderschönes Land, auch von wegen Tempelanlagen. Vorausbuchungen sind nur nötig, wenn du z.Bp in der lokalen Ferien- oder Feiertagszeit an einen sehr touristischen Ort willst oder in Thailand während der europäischen Ferienzeit an einen bei Ausländern beliebten Strand willst oder du ganz unbedingt in ein spezielles Hotel /an einen speziellen Ort möchtest und du enttäuscht wärst wenn es ausgebucht wäre. Persönlich buche ich immer die erste oder die ersten zwei Nächte nach meinem Hinflug voraus. Dann hat man vom Flughafen her keinen Stress, weiss schon wo man hinwill und kann sich dann mal gemütlich einleben.

...zur Antwort

Ich war wie "number17" auf Kuanidup. Organisiert habe ich mir den Aufenthalt direkt in Panama City über mein Hotel. Man wird im Hotel abgeholt und mit dem Auto direkt ins Gebiet der Kuna Yala gefahren wo man am Hafen dann auf "sein" Inselschiff verladen wird. Die Insel gehört zu den teureren Unterkünften im SanBlas Archipel. Man bezahlt hier aber nicht für Luxus, die Unterkünfte bestehen aus einigen Hüttchen mit Sandboden, einem (bequemen) Bett und ein paar Regalbrettern. Es gibt (saubere) Gemeinschaftsduschen und Toiletten. Dafür hat man Ruhe, Ruhe, Ruhe, einen prächtigen Sandstrand mit schattenspendenden Palmen und ein paar Hängematten, türkisblaues Meer und nachts einen unvergleichlichen Sternenhimmel. Das Essen war einfach aber immer gut. Frischen Lobster gab's zwei Mal innnerhalb von 4 Tagen. Die angebotenen Ausflüge waren interessant und informativ oder einfach entspannend. Ein Aufenthalt von 3-4 Tagen lohnt sich auf jeden Fall auch nur schon deshalb, weil man hier ein Volk von Indios kennenlernen kann, welches eine gewisse Autonomie von Panama erlangt hat und nach wie vor seine alten Traditionen und seine Kultur pflegt und welches auch Wert darauf legt, dass sich Touristen an ihre Regeln halten. Finde ich sehr unterstützenswert.

...zur Antwort

Kerala ist ein idealer und recht stressfreier Einstieg in das faszinierende Indien. Es gibt an vielen Orten in Kerala gute touristische Infrastruktur und man trifft vor allem auch wegen der vielen Ayurveda Angebote sehr häufig auf alleinreisende Frauen. Natürlich müssen ein paar wichtige Grund- und Verhaltensregeln befolgt werden - egal welchen indischen Landesteil man (oder besser frau) bereist.

Die wichtigsten Grundregeln die ich an Frauen weitergeben möchte, die Indien auf eigene Faust entdecken wollen:

  • sich gut auf die Reise vorbereiten, sich ins Thema einlesen
  • dezente, nicht zu eng geschnittene Kleidung tragen, Oberarme und Beine bis zum Knie bedeckt. Am öffentlichen Strand am besten im einteiligen Badeanzug oder sogar wie die Inderinnen in Leggins und TShirt. Bikini am Hotelpool ist ok. Kleidung wird in Indien sehr ernst genommen und bestimmt in hohem Mass darüber ob man respektiert wird oder nicht. Wer in ungewaschenen und alten, lumpigen Sachen daherkommt hat meist wenig Sympatie in der indischen Bevölkerung.
  • nie nachts alleine am Strand oder in einsamen Gegenden rumlaufen
  • nicht mit allzu knappem Budget reisen. So muss man nicht in billigen (und unsicheren) Absteigen übernachten und auch nicht in überfüllten Bussen und Zügen mit grapschenden Männern mitreisen. Lieber übers Hotel oder eine Reiseagentur ein Auto mit Fahrer buchen, das ist sehr sicher und angenehm.
  • Frauen müssen freundlich aber sehr bestimmt NEIN sagen können
  • Englisch gut sprechen und verstehen ist nicht zwingend aber sehr empfehlenswert
  • in unsicheren Situationen die Gesellschaft von indischen Frauen und Familien suchen
  • Wichtige Eigenschaften für eine Indienreisende sind auch: Abenteuerlust, Neugierde auf Land und Leute, Kommunikativ, Geduld, Vernunft, gesunder Menschenverstand und nicht zuletzt eine Prise Vorsicht.
...zur Antwort

Wenn du ohnehin in Panama City oder in der Nähe bist solltest du auf jeden Fall einen Ausflug zu den Miraflores Schleusen machen, schliesslich gehört der Panama Kanal zu den wichtigsten technischen Bauwerken der Welt. Auch für technisch eher uninteressierte ist es schon extrem eindrücklich, wie die riesigen Container- oder Kreuzfahrtschiffe unterschiedlichster Nationalität bis auf 50cm passgenau durch die engen Kanäle geleitet werden und dicht vor den Zuschauerterrassen die Schleusen passieren. Es gibt auch ein gutes Museum dort. Die besten Chancen auf die richtig grossen Ozeanriesen hat man am Nachmittag. Es gibt entlang des Kanals noch andere Schleusen aber die Miraflores Locks sind von Panama City aus am einfachsten zu erreichen. Befahren kann man den Kanal auch - aber für teures Geld (oder auf einem Kreuzfahrtschiff als Passagier).

...zur Antwort

Die Stadt Chennai (früher Madras) ist nichts Besonderes. Aber als Ausgangspunkt für eine kulturell interessante Reise durch Tamil Nadu ist Chennai ideal. Nicht missen solltest du auf dieser Reise die wunderbaren Tempelanlagen von Mamallapuram, Thanjavur, Trichy und Madurai. Und einen Aufenthalt im französich geprägten Städchen Pondicherry solltest du auch noch einplanen. Chennai hat gute Bahn- und Flugverbindungen zu andern Teilen Indiens.

...zur Antwort

Meine Erfahrung auf Reisen ist, dass ich mehr sehe und erlebe und mehr Möglichkeiten finde, nette Leute kennenzulernen und mit denen etwas zu unternehmen wenn ich mindestens 2 - 3 Nächte am gleichen Ort bleibe. Alles andere ist meist ein Stress und auf die Dauer ziemlich unbefriedigend. Allein für deine jeweiligen Reiseetappen mit dem Bus wirst du mindestens einen halben Tag brauchen, eher mehr. Zudem sind viele Sachen, die man in Costa Rica so machen kann, z.Bp. Nationalparks, nicht direkt neben dem Hotel, man muss also erst mal da hinkommen. Also mehr als 4 - max. 5 Orte in den 15 Tagen würde ich dir auf keinen Fall empfehlen. Und wie Roeteli schon schreibt: Vergiss Panama! Panama ist gross und vielfältig und eine Reise wert, aber sicher nicht wenn man nur so kurz Zeit hat. Nach deinem Volunteerprogramm am Strand könnte ich dir folgende Tour empfehlen: von Samara oder Mal pais mit dem Bus nach Monteverde / Santa Elena. Dort 2 - 3 Nächte bleiben. Weiter mit dem Bus nach La Fortuna am Arenal. In La Fortuna gibt es einige gute Backpacker Hostals und viele Möglichkeiten etwas in der Umgebung zu unternehmen. Nationalpark Volcan Arenal, die heissen Quellen oder ein schöner Wasserfall etc.
Von La Fortuna kannst du mit dem Bus direkt nach San Jose fahren und von dort hinunter nach Jaco. Ich bin nicht sicher ob du die Fahrt dann an einem Tag schaffen kannst. In Jaco besuchst du deine Freunde und fährst dann noch ein kurzes Stück weiter nach Quepos und Manuel Antonio. Du findest BackpackerHostals sowohl in dem kleinen und hübschen Städchen Quepos wie im 6km weiter entfernten Manuel Antonio. Von Quepos gibt es alle 20Min einen Bus zum NP und an die Strände. Für die Rückfahrt von Quepos könntest du die Route über San Isidro und über den hoch gelegenen Pass "Cerro de la Muerte" zurück nach San Jose nehmen. Bei schönem Wetter muss die Strecke atemberaubend sein. Am Cerro de la Muerte gibt es tolle Möglichkeiten für Wanderungen in den Nationalparks und für Tierbeobachtungen. Z.Bp hat man da gute Chancen den Quezal zu sehen, falls man den nicht schon im Monteverde sehen konnte. Achtung: dort kann es ziemlich kalt werden. Je nachdem wieviel Zeit dir dann noch bleibt, kannst du dann noch einen Abstecher an die Karibikküste machen.

...zur Antwort

Costa Rica ist tatsächlich recht teuer im Vergleich mit anderen zentralamerikanischen Ländern oder mit Asien. Aber man kann durchaus auch günstig reisen. Busfahren ist billig - das ist schon mal was. Die Taxipreise sind recht gesalzen. Z.Bp. Transport vom Hotel im Zentrum von San Jose zum Flughafen =28$. Die besseren Hotels sind etwa gleich teuer wie bei uns in Mitteleuropa. Die einfacheren Hostals jedoch deutlich günstiger. Es gibt auch viele Gasthäuser mit Schlafsälen und Mehrbettzimmer. Essen kann man für wenig Geld in den lokalen Restaurants. Bei einem durchschnittlich guten Italiener kostet es aber schnell mal gleich viel wie zuhause. Die meisten geführten Touren in den grossen Touristenzentren wie Manuel Antonio, Arenal, Monteverde etc sind teuer. Canopy Safari, Kajakfahren, Bootstouren, Reiten, etc. kosten meist für einen halben Tag so zwischen 50 - 80 $ inkl eine Mahlzeit. Wenn man schon soviel zahlt lohnt es sich, nach einem wirklich guten Anbieter Ausschau zu halten der qualitativ hochwertige Touren anbietet wo auch nicht zuviele Leute mit auf der Tour sind. Vieles kann man aber auch allein machen oder mit Reisebekanntschaften. Wenn sich ein paar Leute zusammen einen Führer teilen dann kostet das nicht so viel.

...zur Antwort

Wieso sollen die Ferienunterkünfte denn unbedingt auf TripAdvisor kommen? Wer etwas sucht findet das auch anderswo, inzwischen gibt es so viele Portale. Falls du nicht bloss irgendwo anonyme und unmöblierte Ferienwohnungen vermieten möchtest, sondern eine Wohnung oder ein Zimmer in deinem Haus zum Beispiel, wo du mit deinen Gästen allenfalls auch in Kontakt kommst, dann probier es doch mal noch mit "www.airbnb". Das ist ein sehr sympatisches Portal, ursprünglich eher für Bed&Breakfast gedacht, aber inzwischen ist vieles auch ohne Breakfast.

...zur Antwort

Ich komme grad aus Costa Rica zurück wo ich ebenfalls mit dem Bus unterwegs war. Mit nur 1 - 2 Wochen Reisezeit wie in deinem Fall, würde ich mir jedoch gut überlegen, ob ich wirklich einen Teil des Gepäckes (wie andere Forumteilnehmer raten) irgendwo zurücklassen möchte. Grundsätzlich ist die Idee verlockend. Dazu raten würde ich jedoch nur wenn es für dich am Ende deiner Reise keinen grossen Umweg bedeutet. Ich habe auch Gepäck zurückgelassen, was mich am Schluss einen ganzen Tag plus Uebernachtung gekostet hat, weil die Busse von meinem Gepäckdepot aus halt nicht so oft nach San Jose fahren und der Umweg letztlich eine Busreise von 3Std hin und 3Std zurück betrug. Costa Rica ist zwar ein kleines Land aber wer mit dem öffentlichen Bus reist, braucht schon ein bisschen Zeit um von A nach B zu kommen. Trotzdem ist es ein grossen Vergnügen mit dem Bus zu reisen. Wenn du jetzt extra noch ein Gepäckstück kaufen möchtest, würde ich dir zu einer Kombination aus Rucksack und Reisetasche mit integriertem Trolley raten. Je nachdem ob du noch in die Berge möchtest, musst du nämlich warme und regendichte Kleidung und gute Schuhe mitnehmen und die brauchen einfach etwas Platz, zudem wirst du nicht gross waschen können wenn du immer unterwegs bist also brauchst du etwas Reserve. Mit diesem Trolleytasche/rucksack brauchst du dann nicht zu schleppen und hast trotzdem für alle Fälle einen Rucksack. In den Fernbussen ist es auch einfacher im unteren Gepäckfach eine Reisetasche zu verstauen als ein Rucksack mit all den Gurten die überall hängen bleiben. Von Osprey gibt es sehr gute Taschenrucksäcke in diversen Grössen. Dazu solltest du ein Daypack dabeihaben wenn du irgendwo eine Wanderung machen möchtest, was in Costa Rica sehr wahrscheinlich ist. Und pass gut auf dein Gepäck auf, es wird leider viel geklaut. Hilfreich ist es, ein Zahlenschloss mitzubringen, das man durch die Reisverschlussoesen ziehen und so das Gepäck abschliessen kann.

...zur Antwort

Freut mich für dich. Und 2 Monate sind eine gute Zeitspanne für eine erste Indienreise. Da lohnt sicher der Kauf eines guten Indien Reiseführers und darin werden auch viele deiner Fragen gleich mal beantwortet.

1) Ja du brauchst unbedingt ein Visum. Das kannst/musst du dir online bestellen. Scheint ein bisschen kompliziert wenn man das das erste Mal bestellen muss also mach's rechtzeitig und sorgfältig, weil die Inder sind da etwas pingelig. Wenn du noch keine detaillierten Reisepläne hast, fülle im Formular einfach die wichtigsten Touristendestinationen ein, die du auf jeden Fall besuchen möchtest. Achtung bei sogenannten "Restricted Areas" wie die Andamanen Inseln oder NordostIndien. Da gelten spezielle Regelungen, desshalb wenn du noch nicht sicher bist dass du da hin willst, lass die lieber weg und organisiere dir die Bewilligung in Indien, wenn's denn dann sein muss. 2) Wenn du nicht grad in der Ferien- oder irgendeiner Feiertagszeit reist, hast du wenig Probleme auch spontan ein günstiges Guesthouse/Hostel zu finden. In Hampi z.Bp. ist vorbuchen sehr empfehlenswert, da dort die Anzahl Unterkünfte beschränkt ist und man nicht ausweichen kann. Wenn an einem Ort ein Festival stattfindet gibts meist auch kaum mehr Unterkünfte. 3) Februar/März ist eigentlich überall vom Wetter her eine gute Reisezeit. Im Norden kann es natürlich immer noch recht kalt sein, vor allem im Februar. Und selbst in Zentralindien sind die Nächte dann gelegentlich noch ziemlich frisch. Der Süden ist sowieso kein Problem. 4) deine Frage wieviel Zeit man für eine Nord-Südreise braucht kann ich dir so nicht beantworten. Wenn du 2 Monate zur Verfügung hast wirst du ja eventuell sowieso in dieser Zeit entweder von Süden nach Norden oder umgekehrt reisen, mal ein paar Tage hier und da und dann wieder längere Strecken mit Zug/Bus/Flug. Du kannst natürlich z.Bp. die Strecke Delhi - Mumbai (oder umgekehrt) im Zug auch an einem Stück machen oder du nimmst den Flieger, was gerade für lange Strecken praktischer und schneller ist.

...zur Antwort

Wenn du in Mumbai länger Zeit hast und du grundsätzlich an Film interessiert bist, lohnt sich der Besuch sicher. Es wird aber inzwischen sehr ähnlich wie bei uns produziert einfach mit viel mehr Personal und teilweise etwas älteren Geräten. Produktionen mit richtig grossen Stars, grossen Budgets und guten Regisseuren zu besichtigen lohnt sich eher als ein Besuch bei einem der massenhaft hergestellten billigen Filme, nur schon weil auf den teuren Filmen die Bauten, Decors und Kostüme wirklich überwältigend sein können. Ideal ist, wenn du bei einer Gesangs- und Tanzszene dabei sein kannst, denn das gibt es bei uns fast nicht und die Choreografien können schon sehr eindrücklich sein. Die Studios sind ziemlich weit ausserhalb dessen, was in Mumbai als das touristische Zentrum gilt, desshalb ist die Anfahrt dahin recht zeitaufwendig. Wer länger in Mumbai bleibt wird fast sicher irgendwann auf der Strasse von Filmstudioleuten angesprochen, ob man nicht Lust hätte als Statist bei einer Filmproduktion dabei zu sein. Das ist allenfalls auch eine Möglichkeit etwas Bollywood Luft zu schnuppern. Sonst check mal den Link von Nanuk - scheint mir ganz ok zu sein.

...zur Antwort

Wende dich schriftlich an die deutsche Botschaft in Indien. Nenne Ihnen ein konkretes Beispiel. Frag beispielsweise wie du oder deine Angehörigen vorgehen müssten im Falle dass du selber in Indien sterben solltest, du verbrannt und deine Urne nach Deutschland überführt werden soll. Da du ja jeweils länger in Indien lebst, wäre dieses Beispiel sehr glaubhaft und die Botschaft würde dir in diesem Fall bestimmt weiterhelfen. Ob man sich als Tourist in Indien verbrennen lassen kann weiss ich nicht. Als NichtHindu wird man wohl nicht in einer hinduistischen Zeremonie verbrannt werden können. Es gibt aber gerade in Goa und Südindien viele Christen, du könntest dich da mal bei einer Kirche /einem Kloster oder einer Missionsstation erkundigen ob eine Verbrennung möglich ist und wie man vorgehen soll.

...zur Antwort

Ich kenne kein anderes Land, wo ich mich auf Reisen so wohl und auch sicher gefühlt habe wie in Indien. Und ihr werdet auf einer Indienreise immer auch anderen alleinreisenden Frauen aus der ganzen Welt begegnen mit denen ihr euch austauschen könnt. Es gibt ein paar Regeln an die ihr euch natürlich halten solltet damit die Reise gelingt. Informiert euch vor der Reise gut über das Land oder spezielle Orte die ihr besuchen möchtet und nehmt einen guten Reiseführer mit, informiert euch über Sitten und Gebräuche damit ihr euch entsprechend verhalten könnt. Keine provozierende und unpassende Kleidung tragen, sich nicht mit Luxusgütern behängen, in der Nacht vorsichtig sein und unsichere Orte meiden, offen und freundlich sein. Wenn ihr euch unwohl oder belästigt fühlt müsst ihr mit Resolutheit und Bestimmtheit auftreten - das nützt meist sehr schnell. Gute Englischkenntnisse sind unbedingt notwendig. Und genug Geld damit ihr nicht gleich in den allerbilligsten Absteigen unterkommen müsst oder damit ihr euch die bessere Bahnklasse oder wie erwähnt ein Auto mit Fahrer leisten könnt.

...zur Antwort

Günstige und auch sehr günstige Hostels oder Guesthouses zu finden ist in Indien gar kein Problem. Je nach Region und Stadt sind die Preise pro Nacht sehr unterschiedlich. In weniger touristischen Regionen kriegt man für 5 - 7 Euro schon ein einfaches, sauberes Zimmer mit eigener Toilette. In den Städten sind die ganz billigen Unterkünfte häufig nicht empfehlenswert. Ich rate dir zu einem guten Indien Reiseführer, vielleicht einer der sich auch speziell an Backpacker richtet. Die darin aufgeführten Hostels sind meist gut beschrieben und du bekommst so eine Ahnung davon worauf du dich einlassen wirst oder freuen kannst und wo du vor allem als alleinreisende Frau vielleicht auch besser woanders hingehen solltest.

...zur Antwort

Ladakh für die Sommermonate von Juni bis September. Himachal Pradesh und Uttarakhand oder Sikkim für die Frühlings- und Herbstmonate direkt vor und nach dem Monsun. Als erstes solltest du dir aber sicher sein, dass du in der ungewohnten Höhe keine gesundheitlichen Probleme bekommst. Ich weiss nicht genau was du unter "Ungeübt" verstehst. In Ladakh findest du beispielsweise interessante Wander/Trekkingrouten, aber da liegt das meiste so von 3500 Höhenmetern an aufwärts, was einigen schon zu schaffen macht und man muss ein paar Tage Zeit haben, um sich anzugewöhnen. Dann gibt es in Ladakh keine Wälder, es ist eine sehr karge aber dennoch eindrückliche Landschaft. Im Himachal Pradesh, um Manali, Dharamsala, Shimla, Dalhousie findest du eine Vielzahl an Wandermöglichkeiten. Sehr gut gefallen hat mir auch die Gegend um Nainital und die Kumaon Hills.

...zur Antwort

Von hier aus wird von den Reisebüros fast nur das Bangaram Island Resort angeboten. Sicherlich ist es das luxuriöseste und am ehesten dem Geschmack westlicher Touristen entsprechende Resort. Ideal für Leute die nur am Strand liegen wollen und allenfalls Tauchen gehen. Die Insel ist unbewohnt. Es gibt aber auch preisgünstigere Alternativen auf anderen (bewohnten) Inseln wie Kadmath, Agatti und Minicoy, die man sich jedoch über ein indisches Reisebüro organisieren müsste. Da es für die Lakkadiven spezielle Einreisegenehmigungen braucht, ist die Buchung etwas umständlich. Es lohnt sich, die Lakkadiven mit einer Südindien Reise zu kombinieren.

...zur Antwort

Mein Vorschlag: Ein Geschenk, das deine Bekannte in Indien weiterschenken kann. Farbstifte, Malhefte, Schreibhefte, Kugelschreiber und ähnliches sind bei Kindern, Schulen, Familien immer willkommen und nützlich. Oder schöne Postkarten aus der Heimat, am liebsten idyllisch und mit Bergen drauf. Die kann sie dann rumzeigen oder verschenken.

...zur Antwort

Es ist nicht immer leicht, rauszufinden, was denn nun eigentlich aus der Gegend stammt. Viele "Mitbringsel" werden überall in Indien verkauft, egal ob aus der Gegend oder vom andern Ende des Landes. Am besten du kaufst direkt aus einer Werkstätte oder bei einem Kunsthandwerker. Meine persönlichen Lieblinge sind wunderschöne Textilien aus Gujarath, Bidri Arbeiten (mit feinen Silberornamenten verzierte Metallschatullen) aus Karnataka, ein schöner Türkisstein aus Ladakh, allerfeinste Wollschals aus Kaschmir, Miniaturmalereien aus Rajasthan, frische Vanilleschoten aus Kerala, ein Sandelholz-Ganesha aus Mysore und schöne, in Indien hergestellte Fotobücher aus Bombay. Nicht aus einer speziellen Gegend aber in Indien hergestellt und heiss geliebt - wunderbare qualitativ hochwertige Ayurvedische Kosmetik, z.Bp. von Biotique oder Himalaya.

...zur Antwort

Ich habe mit AIRTEL immer sehr gute Erfahrungen gemacht, das funktioniert eigentlich überall. Serviceleistungen findet man in Grossstädten ohne Probleme. Schwieriger wird es wenn man etwas ausserhalb ist, da muss man in der Regel zu einer Hauptvertretung wenn es denn irgendwo eine gibt. In Orissa hatte ich desshalb während 2 Wochen keine funktionierende Karte. Seit den Anschlägen in Mumbai sind übrigens die Sicherheitsmassnahmen zur Vergabe von SIM Karten in Indien verschärft worden. Man muss vor dem Kauf eine Pass- und Visumkopie abgeben, und zusätzlich wird häufig eine Aufenthaltsbestätigung des Hotels verlangt.

...zur Antwort

Es ist richtig, dass Mumbai bei den Einheimischen was Kriminalität anbelangt sogar als sehr sicher gilt abgesehen von den Terroranschlägen. Im Vergleich dazu gab Delhi in den letzten Jahren doch mit einer Zunahme an Kriminalität zu reden. Das hat aber nicht unbedingt damit zu tun dass Mumbai westlicher ist, die Stadt am Meer sei einfach mehr "relaxed", wie es die Inder ausdrücken. Mit gesundem Menschenverstand und etwas Vorsicht kann man aber auch einen Aufenthalt in Delhi geniessen. Ich erlebte dort selber nie etwas Negatives, habe aber doch gelegentlich von nächtlichen Ueberfällen und auch von Uebergriffen auf Frauen gelesen und gehört. Aber es ist alles im Rahmen von dem was auch in einer europäischen Stadt passieren kann.

...zur Antwort

Ich reise seit gut 15 Jahren fast jedes Jahr und häufig allein und völlig problemlos durch Indien. Ich habe inzwischen auch viele einheimische Freunde gefunden, Frauen und Männer, im Norden und im Süden. Indien ist für eine alleinreisende Frau die sich an ein paar Grundregeln hält (Kleidung, Verhalten etc) ein tolles Reiseland. Englisch zu können ist aber fast zwingend und ein paar Brocken der lokalen Sprache hilft auch. Ich finde es auch von Vorteil als alleinreisende Frau nicht mit zu knappem Budget zu reisen, so kann man sich gegebenenfalls auch mal ein besseres Hotel oder eine bequeme Zugreise oder sogar ein Auto mit Privatfahrer leisten um irgendwohin zu kommen wo man sich sonst alleine nicht hinwagen würde.

...zur Antwort

Indien ist doch DAS ideale Backpackerland. Nur schon wegen der Möglichkeit, sich mit Englisch fast überall verständlich zu machen. Das Land hat sehr gute Bahn- und Busverbindungen auch noch in die entfernteste Ecke. Dazu billige Guesthouses und leckeres, günstiges Essen. Westliche Backpacker haben in Indien aber an manchen Orten ein etwas angekratztes Image. Auch als Rucksackreisender sollte man nämlich Wert auf "anständige" und saubere Kleidung legen und zudem nicht beim eh schon billigen Rikschafahrer oder beim Bananenhändler um jede Rupie rumfeilschen. Daran stören sich Einheimische sehr, die sich selber viel Mühe geben, jeden Tag saubere Kleidung zu tragen und grundsätzlich grosszügig zu sein und die nicht verstehen, wieso die viel reicheren Westler dazu nicht in der Lage sind.

...zur Antwort

Die Strecke Delhi - Agra kannst du sehr gut per Zug machen. Es ist eine kurze Strecke von 2-3 Std mit einem Schnellzug. Die zwei wichtigsten Schnellzüge fahren jeweils am Morgen und dafür lohnt es sich wahrscheinlich vorzubuchen. Hingegen würde ich dir unbedingt empfehlen für die Etappe Agra - Jaipur ein Auto mit Fahrer zu mieten. Da kannst du dann in Fatehpur Sikri (Zwischenstop) und in Bharatpur (Keoladeo Ghana National Park - Vogelreservat) einen Aufenthalt mit Uebernachten einbauen. Beides lohnt sich sehr. Von Jaipur nach Delhi kann man auch gut einen Flug buchen. Da hat es viel Auswahl. Ist je nachdem günstiger als ein Auto. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, kannst du dir die wichtigsten Reiseetappen über ein Indienreisebüro vorbuchen lassen. Kostet dann halt etwas extra aber du hast deine Tickets und dein Auto.

...zur Antwort

Auch wenn du nur wenige Tage Zeit hast. Es ist es allemal wert in der Gegend um Cochin zu bleiben. Hausboot-Fahrten in den Backwater, relaxen an den Stränden von Kerala oder auch ein Ausflug nach Munnar in die Teeplantagen lohnen sich auf jeden Fall. Das alles lässt sich gut von Cochin aus organisieren. Wenn du es bequem magst, nimm ein Privatauto mit Fahrer. Und Cochin selber ist wie schon erwähnt sehr nett.

...zur Antwort

Zwischen November und Februar kann es in Hampi auf beiden Seiten des Flusses ziemlich voll werden und gegen Nachmittag ist häufig in den netteren Unterkünften schon kein Bett mehr frei. Viele Gasthäuser in Hampi kann man immer noch nicht im Internet reservieren, hauptsächlich auch desshalb, weil ihre Besitzer sich nicht im Voraus festlegen lassen wollen. Hampi ist eine Traveller Destination und da bleiben die Leute oft solange sie Lust haben und die Gastwirte möchten diese dann nicht rauswerfen müssen. Empfehlenswert ist es, wenigstens die erste Nacht in einem Gasthaus zu verbringen welches man über Internet oder telefonisch vorbuchen kann und man sucht sich dann von da aus - wenn nötig - eine passendere Unterkunft für die restliche Zeit. Ich war schon zwei Mal in Hampi, im "Gopi Guesthouse" und im "Manasa Guesthouse". Beide sind empfehlenswert und auf der Dorfseite. Mir persönlich gefällt die Dorfseite mit dem lebendigen Tempelbetrieb, den vielen Cafes und den kleinen Shops. Weil es in Hampi keinen Autoverkehr gibt, ist es auch da immer sehr ruhig. Auf die Gegenseite des Flusses kommt man immer einfach per Boot. Man kann in Hampi auch Fahrräder oder Motorräder mieten.

...zur Antwort

Für wirklich schöne Strände, wo du auch im Meer schwimmen kannst, mit ein paar Palmen und so, musst du weiter nach Süden. Da gibt's in und um Mumbai nichts. Am besten erreichbar ist halt schon Goa. Eine etwas unbekanntere Alternative wäre noch die kleine, ehemals portugiesische Halbinsel Diu, in Gujarath. Die Strände sind dort aber nicht ganz so schön wie die Strände in Goa und das Meer ist kälter, dafür hat's auch weniger Massentourismus und Gujarath ist ein interessantes Reisegebiet. Ist etwa gleich weit von Mumbai wie Goa.

...zur Antwort

Viele Gepäckträger, Fahrer, Kellner etc. kommen erst auf ein minimales Einkommen durch zusätzliche Trinkgelder. Ich mach es auf Indienreisen so: Hotelpersonal so 20-50 Rupien pro Tag je nach Servicequalität. Beim Essen im Restaurant wird ein Trinkgeld von gegen 5-10% erwartet, in teuren Restaurants ist es meist schon in der Rechnung mit drin, da hat der nette Kellner aber möglicherweise nichts davon. Gepäckträger erhalten so um 20 Rupien pro Gepäckstück, auf dem Bahnhof auch mehr. Rikscha- und Taxifahrer erhalten nur den aushandelten oder über Fahrtmesser ausgewiesenen Tarif bezahlt, wenn sie sehr hilfsbereit waren, runde ich noch ein bisschen auf. Mit einem Guide mach ich das Honorar im Voraus aus. Bei einem für mehrere Tage gemieteten Auto mit Fahrer erhält ein guter Fahrer mit Englischkenntnissen ca. 100 Rupien Trinkgeld pro Tag bei max. 2 Fahrgästen.

...zur Antwort