Wenn Du nicht im oder in der Nähe von Touristenbunkern wohnen möchtest, dann sind Lesbos und Naxos schwierige Adressen. Hier handelt es sich neben Kos, Rhodos, Korfu um Haupttouristenziele im griechischen Mittelmeer.

Was wäre denn, wenn Ihr Euch eine oder 2 kleinere Inseln aussucht, die man miteinander verknüpfen kann. (Stichwort Inselhüpfen.)

Gerade auf dem Dodekannes gibt es hier wunderbare Möglichkeiten schnell und unkompliziert diese Inseln zu besuchen. Allerdings möglichst ausserhalb der Hauptsaison. Die Inseln des  Dodekannes kann man auch bis Mitte/Ende Oktober wettermäßig nur empfehlen. (Nisiros, Lipsi, Tilos)

...zur Antwort

Guten Tag, die Frage ist für mich ungefähr wie, Ostsee oder Gardasee. Du hast nicht nur 2 völlig unterschiedliche Inseln, sonden 2 unterschiedliche Länder und Kulturen. Gran Canaria kenne ich nur theoretisch von Film, Funk, Fernsehen und Erzählungen und würde da niemals im Leben hinfahren. Ich kenne viele griechische Inseln und auch Kos recht gut, von daher ist es für mich keine schwere Entscheidung. Wenn Du wenig Party u. Tourismus suchst, bist Du im August eigentlich auch auf Kos fehl am Platz. Quad fahren und Jeep Safari ist m. E. auch auf Kos eher unterrepräsentiert. eine relativ ruhige Ecke findest Du auf Kos in Mastichari. Nette Bars u. Tavernen sowie einen tollen langen u. breiten Sandstrand. Tolles Wetter hast Du dort sowieso, wenig Panorama, aber mit viel Meerblick. Die Hotels u. Pensionen haben keinen hohen Standard, man muss es also mögen und die Prioritäten anders setzen. Viel Erfolg bei der Entscheidungsfindung. Vielleicht besorgt Ihr Euch einen guten Reiseführer und lest Euch ein . Aber bitte keinen von Marco Polo

...zur Antwort

Egal in welches Land dieser Welt ich fahre, so habe ich die dortige Kultur und lebenseinstellung zu respektieren. Und so hat Griechenland nun mal nicht die freizügige Einstellung zum Nacktbaden wie eine große Zahl von Nord- und Westeuropäern.

Das hat in der Vergangenheit immer wieder zu Mißstimmungen an den Stränden gesorgt. Auch heute ziehen sich die Griechen (auch die jungen) am Strand nicht aus.

Wenn bei Dir also die Priorität das Nacktbaden hat, dann mache lieber Urlaub in Ländern die das tolerieren und das Angebot entsprechend groß ist.

Wenn Du das Land kennenlernen möchtest mache das bitte nicht vom FKK abhängig. Griechenland ist zu schön und zu interessant, wenn man sich nicht zwingend in den Hochburgen aufhält.

...zur Antwort

Eine reine Autotour bis nach Griechenland ist eine mehrtägige Reise und nach meinen Erfahrungen die Hölle. Bedenke bitte auch , dass die Entfernungen in Griechenland selbst noch sehr erheblich sind, je nachdem wo Du hinwillst. Wenn Du z. B. noch bis zum Peloppenes oder auf die Chalkidiki oder Pilion möchtest, ist das noch einmal mindestens eine Tagesreise.

Derzeit macht es am meisten Sinn ab Ancona nach Patras zu fahren. Die Venedig-Route war im letzten Jahr aus Kostengründen seitens der Reedereien fast eingestellt. Bari u. Brindisi sind zwar auch o.k., aber wir haben dies in der Vergangenheit aufgrund der deutlich längeren Fahrzeit vermieden. Man spart nur ein bisschen an den Fährtickets, muss aber dafür eine Tankfüllung mehr einkalkulieren. Und es bedeutet mehr Stress. Mit Minoan-Lines, Anek-Lines bzw. Superfast-Ferries kannst Du das Fahrzeug buchen und jeweils eine Deckpassage für die Passagiere. Hier schonmal ein kurzer Überblick über die Preise: www.goferry.de/anek-lines-tickets_de/fahrplan-preise-anek-lines-ancona.html

.greektours.de/Route-Ancona/

viele Grüße und einen schönen Urlaub ...

...zur Antwort

Den Meinungen zu Kreta und Rhodos kann ich mich als "alter" Griechenlandfan nur anschließen. Das sind ja wirklich viele Wünsche auf einmal, die Du erfüllt haben willst. Und die sind nicht einfach zu beantworten, da dieses Land mit seinen Inseln einfach sehr viel zu bieten hat. Wichtig ist vor allem Deine Frage, dass es ein vielseitiger Ort sein soll. Was verstehst Du darunter? Muss er touristisch gut erschlossen sein, oder hast Du da andere Vorstellungen? Ich tue mich wirklich schwer mit einer konkreten Beantwortung, da sie sehr sehr umfangreich ausfallen würde. Weiterhin ist wichtig, ob Du als Individualtourist oder mit einem Reiseveranstalter pauschal nach Griechenland möchtest.

Meine Empfehlung sieht folgendermaßen aus: Besorge Dir 2-3 gute Reiseführer die sich speziell mit den griechischen Inseln beschäftigen. Hierzu gibt es Literatur über den Dodekannes, über Kreta, die Kykladen u. andere Regionen. Vermeide aber möglichst die dünnen Reiseführer (z.B. Marco Polo u. a.) Der Michael Müller Verlag ist hier m. E. mit seiner Qualität (z.B vom Autor Eberhard Fohrer, Hans-Peter Siebenhaar) ganz weit vorne. Vertiefe Dich in diese wunderbaren Beschreibungen von Landschaft und Menschen und treffe dann Deine Entscheidungen. Ich denke, dass Du nach ausführlicher Lektüre einen völlig neuen Blickwinkel bekommst, und vor allem Lust auf dieses Land. Und ich bin überzeugt, dass Du Dich für einen Individualurlaub entscheiden wirst. Ich wünsche Dir auf jeden Fall einen tollen Urlaub. Ich beneide Dich, da es mir in diesem Jahr leider nicht vergönnt sein wird in mein Lieblingsland zu reisen. ( schnief...)

...zur Antwort

hallo BellaBock,

ich könnte Dir jetzt mindestens 15 - 20 griechische Inseln aufzählen, von groß (Kreta) bis ganz klein (Arki , 50 Einwohner) die ich durch meine Reisen in den letzten 30 Jahren in mein Herz geschlossen habe. das würde den Rahmen an dieser Stelle aber absolut sprengen. Nur soviel, Korfu u. Zypern stehen absolut nicht auf dieser Liste!!!!

Ausserdem kommt es darauf an, welche Art von Urlaub Du bevorzugst. Schon allein deshalb ist es schwierig hier Tipps abzugeben. Denn das was mir oder anderen Ratgebern gefällt, und Du ahmst es nach, könnte vielleicht Deinen Urlaub "versauen".

Aus Deiner Frage entnehme ich, dass eine Insel Dein bevorzugtes Ziel ist. Worauf kommt es Dir an? Ruhe, Muße, bevorzugt unter Griechen mit wenig Touristen sein? Suchst Du lieber Strandurlaub mit touristischen Angeboten? Möchtest Du an einem Ort bleiben oder könntest Du Dir auch vorstellen herumzureisen, gglfs sogar Inselhüpfen? Möchtest Du eine einfache Anreise haben (Insel mit Flughafen und dann auf dieser Insel bleiben)? Du siehst viele Fragen. Ich empfehle Dir die Lektüre von mindestens 2 oder 3 guten Reiseführern über griechische Inseln. Speziell gibt es hier gute über den Dodekannes, über die Kykladen u. kleinen Kykladen, Ionische Inseln (Lefkada, Keffalonia, Ithaka), Kreta, oder die bereits von RomyO angesprochene Peloponnes. Das ist einfach nur spannende Lektüre und ich bin sicher, dass Dich das Fernweh in dieses Land ziehen wird.

Hier einige Links, die sich schon mal in diesem Forum mit ähnlichen Fragen beschäftigt haben:

http://www.reisefrage.net/frage/auf-welcher-insel-der-griechischen-kykladen-findet-man-ruhe-und-entspannung#answer197446

.reisefrage.net/frage/gibt-es-in-griechenland-inseln-auf-denen-man-lange-sandstraende-finden-kann#answer149470

.reisefrage.net/frage/backpacking-urlaub-griechische-inseln-rhodos#answer143255

.reisefrage.net/frage/was-sind-die-schoensten-urlaubsorte-in-griechenland#answer140737

.reisefrage.net/frage/griechenland-urlaub-fuer-6-7-tage-#answer120081

.reisefrage.net/frage/reise-nach-griechenland#answer116537

Ich selber habe in den letzten Jahren meine Urlaube auf diesen Inseln verbracht: Arki, Agathonissi, Donussa, Iraklia, Shinoussa, Kastelorizo, Leros, Astypalaia.

Jede Insel ist ein Kleinod. Jede Insel ist anders, und ausserhalb der Hauptsaison nur ganz wenig Touristen. Man kann problemlos in einem 3-wöchigen Urlaub 3-4 Inseln miteinander verknüpfen. Also, ran an die Lektüre und lass Dich verführen

...zur Antwort

Meine Empfehlung: Auf Kreta bleiben, herumreisen und Kreta entdecken. Ein Urlaub reicht für diese Insel nicht aus. Warum sich also dem Stress unterziehen und m.E. unnötigerweise lange Anfahrten und Rückfahrten für Inseln anstreben, die dann eh nur kurz besucht werden.

Ja, Santorin, Gavdos, und auch Kassos bzw. Karpathos sind von Kreta aus besuchbar. Aber es macht keinen Sinn, nur für einen Kurztripp und wieder zurück da hinzuwollen.

Besser ist es, diese Inseln in einem späteren Urlaub (z.B. per Inselhüpfen) über mehrere Tage aufzusuchen.

Und so habt Ihr schon Ziele für die nächsten Jahre, wenn Euch dieses Land ans Herz gewachsen sein sollte.

Bei uns hat es z.B. mehrere Jahre gedauert, bis wir diese 4 Inseln alle einmal besucht haben. Das ist immer abhängig von den jeweils gewählten Reiserouten und Schiffsverbindungen.

...zur Antwort

Alternative zu einem Strandurlaub auf Kreta ist ein Wanderurlaub in den Lefka Ori (weisse Berge)

Andere Inseln für einen Strandurlaub: Corfu, Lesbos, Lefkada, Samos, Mykonos, Kos, Zakinthos, Skiathos, Naxos, Paros, Thassos, Hydra, Euböa, Westküste Peloponnes......................................................................u.s.w. u.s.w. u.s.w

...zur Antwort

Wenn Du Dich überwiegend im Kykladenbereich aufhalten möchtest, kannst Du auch Naxos anfliegen. Von dort geht fast täglich eine Fähre nachmittags nach Syros rüber. Fährverbindungen kannst Du bequem über www.gtp.gr abfragen. Naxos ist eine gute Drehescheibe für die gesamten Kykladen. Ausserdem etwas bequemer als über Athen u. Piräus anzureisen. Es sei denn, dass Du noch Athen besuchen möchtest. Dann ist das optimal.

...zur Antwort

Wie so vieles im Leben, ist auch das eine Ansichtssache und immer abhängig von persönlichen Empfindungen und Einstellungen. Bitte nicht auf solche pauschalen Äußerungen hören, die (entschuldigung) wenig kompetent sind.

Da ich zu diesem Land eine große Zuneigung und Liebe empfinde, muss ich der Aussage natürlich vehement widersprechen.

Wie in allen Großstädten dieser Welt gibt es schöne und weniger schöne Orte, Stadtteile und Ecken. So natürlich auch in Athen.

Wichtig ist immer um mitreden zu können, mehr gesehen zu haben als nur eine Straße oder einen Stadtteil. Schnell werden daraus Vorurteile über eine ganze Stadt.

In Athen gibt es viel zu sehen, soviel, dass eine Kolumne an dieser Stelle nicht ausreicht. Athen ist spannend und wenn man gut zu Fuß ist und Kultur, Stadt u. Stadtbewohner kennenlernen möchte, reichen 2 o. 3 Tage nicht aus. Also: Hinfahren, erleben und ein eigenes Urteil bilden.

Einen schnellen Überblick über Athen findest Du in Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Sehensw%C3%BCrdigkeiten_in_Athen

Darüber hinaus ist ein guter Reiseführer empfehlenswert, und dann macht es Spass, diese Stadt zu entdecken. Entweder am Anfang oder am Ende eines Griechenlandurlaubes.

...zur Antwort

Finikonda ist ja sehr übersichtlich von der Größe her und schon gut von Touristen frequentiert. Aber ein paar Perlen gibt es schon dort:

Taverne Dionysos Das letzte Restaurant an der Uferpromenade von Finikounda (Richtung Hafen) ist die Taverne Dionysos.

Taverne Mytilini liegt am rund 2km langen Sandstrand unmittelbar westlich von Finikounda. Fast direkt am Anfang des Strandes von Finikounda kommend. Noch gut zu Fuß erreichbar.

Die Taverne von Panagiotis, ein altes, erst vor ca. 2 Jahren renoviertes Steinhaus, liegt in Mesochori, etwas oberhalb von Pylos. Von Methoni kommend auf der Hügelkuppe vor der Abfahrt nach Pylos rechts abbiegen, dann etwa 3 km bis Mesochori fahren. Im Ort die zweite Straße nach dem Kafenion an der Hauptstraße links abbiegen. Nach etwa 100 m befindet sich das Haus. Tolle Küche mit Spezialitäten der Region, abseits von Mousaka und Co. Das Preis- Leistungsverhältnis ist sensationell!

Restaurant "To Kyma"mitten in Finikounda. Typisch heimische Küche bei Sophia und Jannis Moudakis! Am Grill steht Nikos, der das beste "Kotosouvli" (Schweinefleisch mit Gemüse am Spieß) grillt! Es gibt selbstgemachten Hauswein der "süchtig" macht.

Restaurant & Fischtaverne "ELENA" liegt am westlichen Ende von Finikounda oberhalb des Hafens und des Amphitheaters! Erstklassige griechische Küche und viel frischer Fisch!

In einigen dieser Tavernen gibt ein- bis zweimal pro Woche Livemusik mit Musikern aus der Umgebung.

...zur Antwort

Hallo Herr Der Meere,

der Mietvertrag mit einem Wohnmobil beinhaltet immer eine Vollkaskoversicherung, die einen Eigenanteil von 1.000€ oder aber auch 1.500€ vorsieht. Geringeren oder keinen Eigenanteil hierbei zu vereinbaren, das wäre über einen attraktiven Mietpreis nicht mehr darstellbar.

Insofern ist die Kaution nichts anderes, als der Eigenanteil an der Vollkaskoversicherung. Wenn nichts passiert, bekommt man die Kaution ja eh zurück.

Also entspannt bleibenm, vorsichtig fahren und heile und gesund zurückkommen.

...zur Antwort

Das Leitungswasser ist heutzutage auch in Griechenland in Ordnung. Sowohl auf dem Festland als auch auf den Inseln. Man muss es nicht literweise trinken, da der Geschmack das auch nicht hergibt. Und ausserdem: Wenn Ihr Euren griechischen Kaffee trinkt und ein Glas Wasser dazugestellt bekommt, dann ist das i.d.R. Leitungswasser :-)

Also Leute, entspannt bleiben. Griechenland ist Europa und hat Hygienenormen einzuhalten.

Ich bin seit 30 Jahren in Griechenland unterwegs und hatte nie Probleme mit Durchfall o. Ä. Trotz Zähneputzen mit Leitungswasser.

Mir hat mal jemand gesagt, "Zu jedem Essen Rotwein trinken, das hilft." Also: Iamas.

...zur Antwort

Derzeit macht es am meisten Sinn ab Ancona nach Patras zu fahren. Die Venedig-Route ist aus Kostengründen seitens der Reedereien fast eingestellt. Bari u. Brindisi sind zwar auch o.k., aber wir haben dies in der Vergangenheit aufgrund der deutlich längeren Fahrzeit vermieden. Man spart nur ein bisschen an den Fährtickets, muss aber dafür eine Tankfüllung mehr einkalkulieren. Und es bedeutet mehr Stress. Mit Minoan-Lines, Anek-Lines bzw. Superfast-Ferries. kannst Du Camping an Bord machen. D. h. Du buchst das Fahrzeug und jeweils eine Deckpassage für die Passagiere. Hier schonmal ein kurzer Überblick über die Preise: www.goferry.de/anek-lines-tickets_de/fahrplan-preise-anek-lines-ancona.html

In der Zwischensaison zahlst Du für ein Wohnmobil zwischen 6- 8 m. rund 500 € und pro Person nochmal rd. 110 €. Ab Piräus fallen dann nochmal rd. 350 € für ein Womo u. 2 Personen. Ja. die innergriechischen Preise sind im Verhältnis zur internationalen Route sehr hoch. Dafür geht täglich abends eine Fähre nach Kreta, die Fahrt dauert rd. 8 Stunden.

Von Gythion fährt derzeit nur einmal wöchentlich (Donnerstags) eine Fähre (Lane-Lines) nach Kissamos auf Kreta. Die Fahrt hier dauert etwas 6 Stunden und kostete vor rd. 3 Jahren knapp 200 Euronen.

Auch ab Kalamata kann man rüber, aber auch nur Sonntags nacht.

Wenn du also nicht noch einen Peloponnes-Trip mit einbauen willst, empfehle ich die Fahrt ab Piräus. Erstens bist Du deutlich schneller in Piräus als in Gythion oder Kalamata, und du hast täglich mindestens eine bis 2 Verbindungen nach Kreta: Chania, Rethymnon, Iraklion. Ich wünsche Dir einen wunderbaren Urlaub auf Kreta, ich beneide Dich

...zur Antwort

Finikounda ist ein idealer Ort, um Camping auf dem Peloponnes zu machen. Nicht weniger als 4 Campingplätze stehen dort zur Verfügung, jeder einzelne davon empfehlenswert. Grund für dieses große Angebot ist der knapp 3 km lange Sandstrand im Westen der Ortschaft, der viel Platz für Badegäste bietet, aber auch ausreichend Freiflächen im (noch) weitgehend unbebauten Hinterland bietet.

Der Ort selbst stellt sich zwar als Touristenort dar, hat jedoch noch einiges von der Ursprünglichkeit als Fischerdorf erhalten. Und selten hat ein Ort einen derartig schönen Sandstrand, welcher von etlichen Restaurants gesäumt wird.

Doch welcher Campingplatz ist nun der beste? Als erste Adresse am Ort ist der Camping Anemomilos zu nennen. Sein großer Vorteil ist, dass sich der Ort über einen Hügel in ca. 5 Minuten erreichen lässt. Nur eine Felsnase befindet sich zwischen dem Ortsstrand und dem langen Strand westlich des Ortes. Diese Felsnase bietet daher auch ein gutes Schnorchelrevier. Die Sanitäranlagen sind für griechische Verhältnisse sehr gut, der Platz relativ klein und familiär. Doch kein Licht ohne Schatten. Wegen der günstigen Lage ist der Platz im Juli und August fast durchgehend voll. Der Besitzer lässt dann auch Camper praktisch direkt am Strand stehen, die Fahrzeuge werden mit Hilfe von Brettern durch den Sand bewegt. In jedem Fall aber der beste Tipp außerhalb der Hauptsaison.

Etwa 500 m weiter westlich befindet sich der neue Campingplatz Thines. Die Stellplätze sind nicht ganz so ursprünglich, zudem befindet sich die (kaum befahrene) Strandstraße zwischen Platz und Strand. Die Sanitäranlagen sind ebenfalls top. Zwischen den Campings Anemomilos und Thines befindet sich die Surfschule "Alpha".

Einen weiteren Kilometer weiter westlich liegt der Camping Ammos. Der Platz ist etwas weitläufiger, es sieht selbst bei Vollbelegung nicht ganz so gedrängt aus. Im strandnahen Bereich nimmt der Schatten dramatisch ab, zudem gibt es auch hier am Boden tückischen Sand, so dass man bei der Befahrung vorsichtig sein muss. Die Sanitäranlagen sind gut.

Im Osten von Finikounda liegt noch ein weiterer Platz: Camping Loutsa. Er hat seine eigene Bucht mit Sandstrand, liegt also insgesamt etwas ruhiger und abseits. Der Anmarsch in den Ort ist allerdings mit 2 km ähnlich weit wie vom Camping Ammos, der Weg die Straße entlang aber nicht ganz so angenehm.

Insgesamt also ein rundes Angebot, das leider zur Hauptsaison etwas an Überfüllung leidet.

Ja, und es gibt noch einen Campingplatz in der Nähe von Finikounda: Bewegt man sich etwa 5 km weit nach Osten auf der neuen Küstenstraße Richtung Koroni, kommt man zu einer unscheinbaren Abzweigung, die zum Camping Tsapi weist. Die anfangs noch asphaltierte Straße weicht bald einer üblen Schotterpiste und endet nach 4 km an einem schönen Sandstrand. Dieser Campingplatz mit platzeigener Taverne (eine weitere Taverne befindet sich nebenan) und so gut wie keiner Einkaufsmöglichkeit ist der Tipp für einsame Herzen

...zur Antwort

Auf dem Festland bzw. der Peloponnes sind die Campingplätze reich gesät. Mit einem Zelt findest Du i.d.R. immer ein Plätzchen. Allerdings darfst Du, von Ausnahmen abgesehen, von griechischen Campingplätzen nicht die gleiche Qualität erwarten wie z.B. in Frankreich, Spanien, Deutschland oder Italien. Hier ist es meist etwas rustikaler, vor allem im Hinblick auf die sanitären Anlagen.

Schwieriger wird es auf den Inseln, vor allem den kleinen Inseln. Wenn überhaupt gibt es dort meist nur einen Campingplatz, auf den ganz großen Inseln natürlich mehr und die müssen gesucht werden.

Uns hat es meist auf die Peloponnes gezogen, zwar mit Wohnmobil aber die Lage von vielen Plätzen ist wunderschön, meist in Ortsnähe kleinerer Ortschaften, sodass Ihr griechiesches Flair pur mitbekommt. Recht schöne Plätze haben wir hier angetroffen: Githion, Kiparissia, Agios Andreas bei Koroni, Vathia (Innere Mani); Killini, Derveni (Nordpelopnnes), Olympia (unbedingt besuchen!), Monemvassia. Die Liste lässt sich noch weit fortsetzen. Hier auch ein Link zur Platzsuche: http://www.eurocampings.de/de/europa/griechenland/peloponnes/

Darüber hinaus kann ich Dir folgendes Buch ans Herz legen: "Peloponnes" von Hans-Peter Siebenhaar. Ein absoluter Kenner der Peloponnes.

...zur Antwort

Es kommt drauf an, von welcher Seite du in die Schlucht gehen möchtest. Anspruchsvoll ist die Schlucht nicht. Nur der Einstieg von der Omalos-Hochebene ist anstrengend, da es rd. 1.250 m. überwiegend stufenmäßig nach unten geht. Danach verläuft der schattige Weg meistens im Talgrund bis zum alten Dorf Samaria. Die Schlucht ist das Highlight selber. Das gesamte Gebiet der mehr als 21 km langen und somit längsten Schlucht Europas, ist seit 1962 Nationalpark. . Die landschaftliche Vielfalt und Schönheit dieser Wanderetappe spricht für ihre Beliebtheit. Große Kiefern, Platanen und Zypressen wachsen in der Schlucht - auch vom Aussterben bedrohte Tierarten, wie etwa die Wildziegenart Agzimi haben in diesem quellenreichen Tal einen Lebensraum gefunden. Bei den Sidheroportes (Eiserne Pforten), vereng sich die Schlucht an ihrer engsten Stelle auf nur 3 m. Die teils überhängenden Felsen ragen hier 300 m hoch in den Himmel. Nach weiteren gut 2 Stunden trifft man dann am Meer auf den Ort Aghia Roumeli. Wenn mann die Wanderung genießen möchte sollte man schon 6-7 Stunden einkalkulieren. Festes Schuhwerk ist auf jeden Fall Pflicht. Wie sollte man die Wanderung planen? Wir haben es immer so gemacht: Von Chania mit dem Bus bis zur Omalos-Hochebene (Einstieg in die Schlucht). Dort im Hotel übernachten und dann morgens zeitig die Wanderung beginnen. Das hat den Vorteil, dass man zu dieser Zeit weitestgehend noch allein ist. Ab ca. 11:00H treffen aus ganz Kreta Reisebusse mit Touristen ein, die dann ebenfalls in die Schlucht wollen. Am Ende der Strecke in Aghia Roumeli haben wir den Abend genossen, gegessen und übernachtet. Zu unserer Zeit war es dort abends immer sehr heimelig und absolut ruhig. Es gibt ja keinen Autoverkehr dort. Am nächsten Tag ging es dann mit einem Schiff nach Chors Sfakion und von dort mit dem Bus wieder zurück Richtung Chania. Eine gute Möglichkeit ist auch, mit dem Schiff in die andere Richtung zu Fahren, nach Palaiochora und ggfls. ein paar Tage dort verbringen. Wir können diese Wanderung nur empfehlen und hoffen, dass es Euch genauso viel Spaß macht. Solltet Ihr die Tour nicht auf eigene Faust machen wollen, so könnt Ihr in fast allen Urlaubsorten eine Bustour in einem Reisebüro buchen.

...zur Antwort

Ich habe selber noch keinen Vermieter in Naxos-Stadt in Anspruch genommen. Aber es gibt dort gefühlte 100 Verleiher. Im Zentrum gibt es einen Kreisverkehr und wenn man eine der Hauptstraßen in Richtung Strand runtergeht, befinden sich auf beiden Seiten der Straße ein Verleiher neben dem anderen. Die meißten haben jeweils mindestens 30 und mehr Fahrzeuge zur Auswahl. Schau Dir einfach die Qualität der Roller an und entscheide dann. Preislich sind alle auf einem Niveau.

...zur Antwort

Als Wohnmobilfahrer dürfte diese Frage eigentlich nicht relevant sein. Für mich war immer der Weg das Ziel, auch wenn sich das blöd anhört.

Genieße doch einfach die Fahrt und richte Deine Fahrtroute nach Landschaft und Sehenswürdigkeiten aus. Stellplätze für Zwischenübernachtungen gibt es unterwegs zuhauf.

Das ist doch eigentlich das tolle am Wohnmobilfahren, kein Stress , kein Termine, einfach nur die Fahrt genießen und relaxed ankommen.

Außerdem ist Kroatien sehr groß, wo möchtest Du denn hin?

Bis Pula rechne mit mindestens 10 -11 Stunden, bis Split ca. 12 -13 Stunden, und bis nach Dubrovnik sind es mit dem Womo bestimmt mindestens 15-17 Stunden. Wenn man durchstartet!

Insbesondere auf den Landstraßen bist Du nicht so schnell, ein Womo ist kein normaler PKW auch wenn es sich sehr leicht fahren lässt

...zur Antwort