Gibt zu Roetlis Antwort wenig zu ergänzen.

Ich denke, es wäre eine schlechte Idee, alleine mit Allrad zu fahren. Ansonsten gibt es wohl keine ernsthaften Einwände, falls du einen Vermieter findest, der an 21-Jährige Autos abgibt.

Bezüglich Unterkunft schliesse ich mich ebenfalls dem Vorrredner an. Romanitsch am Strassenrand ist wohl eher nicht … Und für weiter weg von der Strasse bräuchtest du wohl ein anderes Fahrzeug. Habe die Preise nicht gecheckt – aber auch Airbnb gibt es im Oman. Aktuelle Reiseführer sind auch bemüht, bezahlbare Unterkünfte aufzuführen.

Ras al Hadd und Umgebung habe ich auch als eher trostlose Ecke erlebt. Die Schildkröten entschädigen viel, aber nicht alles.

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Würde auch sagen: 5-6 Stunden dürften reichen, um einen Eindruck von Muskat zu erhalten. Fahrt nach Alt-Muskat, dort kurz umschauen, auf dem Rückweg den Suq in Mutrah besuchen und sich dort noch etwas Leckeres an der Corniche gönnen.

Wenn ihr weniger als 5 Stunden Zeit habt (Verspätung oder so), taugt wohl die Idee, etwas Meeresluft am Strand von Qurum zu schnappen. Das ist näher am Flughafen und somit auch weniger Stau anfällig. Liesse sich allenfalls mit der Moschee kombinieren.

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Auch noch eine kleine Anmerkung: "ursprünglich" und "vom Tourismus verschont" sind meines Erachtens zweierlei.

Oman entwickelt sich sehr rasant. Klar gibt es noch die abgelegenen "ursprünglichen" Regionen, aber die meisten Omani wünschen sich auch etwas Komfort. Ursprüngliche abgeschiedene Lehmsiedlungen in den Bergen verfallen, die Städte boomen.

Vom "Tourismus verschont" ist aber praktisch das ganze Land, von wenigen Ausnahmen abgesehen. Natürlich ist man an den meisten touristischen Highlights kaum ganz alleine – aber das ist ja auch ok. Gedränge gibt es höchstens in Nizwah und im Suk von Mutrah. Wadi Bani Khalid kann auch recht Rambazamba sein. Und freitags sind auch viele Omani unterwegs.

Aber wie oben erwähnt: Sobald man etwas von den touristischen Trampelpfaden abweicht, ist man meist schon fast alleine – auch im einen oder anderen Weltkulturerbe. Oder du packst die Wanderschuhe ein. Da gibt es auch viele Möglichkeiten, die Einsamkeit zu geniessen.

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Meine persönliche Erfahrung:

Jebel Akhdar problemlos, da alles asphaltiert und sehr breit. Schauen, dass Bremsen nicht überhitzen – ist wohl auch eher ein jahreszeitlich bedingtes Problem.

Jebel Shams eignet sich meines Erachtens gut als Einstieg ins Allradfahren – zumindest die Hauptroute. Die Piste ist nicht besonders lang, das Gelände nicht besonders ausgesetzt, die Strasse nicht besonders steil – und sollte doch mal was passieren, ist Hilfe meist nicht weit (kommt ja auch immer mal wieder ein Auto vorbei). Die Rundstrecke auf dem Jebel Shams sind wir nicht gefahren. Die sieht etwas herausfordernder aus.

Herausfordernder ist sicherlich die Fahrt durchs Wadi Bani Awf, nach Bilad Sayt und weiter über den Pass nach Al Hamra. Sehr schön und eindrücklich. Aber die Piste ist oft sehr schmal, teilweise sehr steil, immer wieder ausgesetzt (quer durch die Felswand mit tiefem Abgrund), aber grundsätzlich in gutem Zustand. Erfahrung mit unasphaltierten Bergstrassen und gute Nerven sind auf dieser Route hilfreich. Hier sind weniger andere Fahrzeuge unterwegs und die Piste ist deutlich länger – aber Hilfe sollte auch hier bei Gelegenheit auftauchen, sollte mal was passieren.

Grundsätzlich gilt: reichlich Zeit einkalkulieren. Man sollte ein Rad wechseln können. Und auch Wasser und Essen dabei haben für ein paar Stunden in der Hitze. Wichtig auch: das Kleingedruckte sämtlicher Autovermieter im Oman verbietet Fahrten auf unasphaltierten Strassen. Diese Vertragsklausel wird zwar von allen ignoriert und allenfalls kann man auf den heimischen Reisevermittler Rückgriff nehmen – aber bei Unfällen gibt es sicherlich Ärger.

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Von Montenegro nach Albanien gibt es drei Grenzübergänge. Derjenige zwischen Plav und Vermosh ist in den Bergen gelegen – die Strasse von dort weiter ins Zentrum Albaniens könnte im Winter schon mal wegen Schneefall geschlossen sein. Aber diese Route ist von Kroatien her kommen sowieso nicht gerade naheliegend.

Alle drei Grenzübergänge (die anderen südlich von Podgorica zwischen Tuzi und Han i Hotit resp. östlich von Ulcinj an der Strasse nach Shkodra) sind jedenfalls durch gut ausgebaute Strassen erschlossen und problemlos passierbar. Die Grenzabfertig sollte um diese Jahreszeit rasch erfolgen.

Im Herbst und Winter kannst du Glück haben und ein paar schöne, angenehme Tage erwischen – oder Pech haben und die grössten Sturzbäche vom Himmel abkriegen. Unasphaltierte Strassen sind in dieser Jahreszeit nur schwer passierbar, Gebirgspässe gerade in den Nordalbanischen Alpen über Moante wegen Schnee unpassierbar. Aber die Städte sind alle untereinander durch ordentliche, asphaltierte Strassen verbunden, von denen viele in den letzten Jahren ausgebaut wurden.

Tankstellen gibt es entlang der Hauptverkehrsachen alle paar Meter. In abgelegenen Gebieten kann die Versorgung aber schon mal schwierig sein.

Ich suche mir zu dieser Jahreszeit in Albanien jeweils moderne, gut ausgebaute Unterkünfte, die gut geheizte Zimmer garantieren. Vielerorts wird kaum geheizt und viele Häuser sind kaum gedämmt. Also unbedingt ein paar warme Sachen dabeihaben.

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Wir sind mit MaltaAirportTransfers gefahren. Sehr verlässlich, bequeme Fahrzeuge, Fahrer ok. Preis-Leistung passte sehr gut und auch zu Randzeiten problemlos als Privattransport nur für uns – im Vergleich zu den zähen Fahrten im öffentlichen Bus sehr sehr angenehm und schnell.

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Fahr mit dem Kleinwagen von Tirana nach Saranda auf den Hauptstrassen ist kein Problem – vielleicht mal zwischendurch eine Holperstelle oder Baustelle, die etwas langsamer durchfahren werden muss. Heute sind in Albanien eigentlich nur noch Fahrten auf Nebenstrassen allenfalls heikel (unasphaltiert bis unpassierbar).

Anbieter gibt es viele, die grossen Internationale und kleine vor Ort - am besten eine Preisvergleichsseite oder so nutzen. Ich bin bis jetzt mit allen ordentlich gefahren.

Albanische Vermieter (zumindest die kleinen) sind bei der Übergabe meist sehr genau bis pingelig. Versicherungsschutz ist ja etwas wie Roulette: teuer und sicher oder günstig und Risiko. Kleine Anbieter haben oft alles schon Vollkasko dabei.

Fahrten ins Ausland (Griechenland, Mazedonien, Kosovo etc.) sind mit vielen Anbietern nicht möglich oder man muss eine zusätzliche Versicherung lösen. Ob eine Auslandsfahrt gestattet wird, muss vorab mit dem Vermieter geklärt werden.

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Von Durrës bis Vlora verkehrt ein oder zwei Mal pro Tag ein Zug. Aber besonders komfortabel oder bequem ist der nicht. Fahrplan findest du über Wikipedia. (Sorry: jeglicher hilfreicher Link wird hier gleich als Spam gelöscht … )

Bus ist problemlos in Albanien – von jeder Stadt zu jeder Stadt und auch von jeder grösseren Stadt (wie Durrës oder Vlora) wohl ein Mal täglich nach Griechenland (Janina, Athen und allenfalls auch andere Zentren). Aber wenn du dich in Durrës in den nächsten Bus nach Griechenland setzt, siehst du ja gar nichts vom schönen Albanien – vor allem, weil die oft ja nachts verkehren.

Deshalb besser: Bus oder Zug von Durrës nach Vlora (wenn du Zeit hast auch noch mit Abstecher über Tirana und Berat – vermitteln sicher beide einen besseren Eindruck des Landes als Durrës). Dann von Vlora mit Bus oder eher Furgon (Sammeltaxi) nach Saranda (über die Albanische Riviera/HImara). Da dürfte es im Oktober bereits schwieriger werden mit regelmässigen Verbindungen – erkundige dich in Vlora, wann wo etwas fährt. Von Saranda aus mit der Fähre nach Korfu, mit einem Bus nach Janina oder wohin du willst oder mit dem Bus weiter nach Gjirokastra (noch in Albanien). Diese Stadt ist wiederum sehenswert und bietet sicher zahlreiche Verbindungen täglich nach Griechenland (wobei es natürlich immer zuerst nach Janina geht).

Einen inoffiziellen und wohl auch nicht ganz korrekten Fahrplan der Busverbindungen gibt es unter http://www.matinic.us/albania/furgon.php inkl. Preise und vor allem auch den Abfahrtsorten (wobei auch die schnell ändern können). Den Link hättest du übrigens nebst weiteren Informationen und Tipps für die Reise auch auf meiner Website gefunden.

Preise in Albanien für Busse sind sehr günstig. Die sechs- bis achtstündige Fahrt von Tirana nach Saranda kostet etwa 10 Euro. Furgon sind in der Regel etwas teurer. Eisenbahn eher noch günstiger.

Also alles problemlos machbar – musst dich einfach etwas durchfragen und nicht erwarten, dass alles schön organisiert und angeschrieben ist wie in unseren Breiten. Viel Spass

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Hallo

Die von dir ausgewählten Ziele sind alle sehenswert. Pogradec wäre jetzt nicht gerade zuoberst auf meiner Liste, aber der See und die Umgebung sind schon schön. Auch Roetlis weiteren Tipps (Shkodra, Albanische Alpen, Gjirokastra) gehören sicherlich zu den Highlights im Land – wobei die Alpen nicht ganzjährig erreichbar sind.

Die Reiseroute hängt natürlich sehr von der verfügbaren Zeit ab. Shkodra und Berat lassen sich notfalls auch von Tirana aus als Tagesausflug machen.

Mit öffentlichen Bussen ist die von euch zusammengstellte Route hingegen etwas komplizierter. Von Berat nach Saranda und von Saranda nach Pogradec fahren keine direkten Busse. Und allein das Teilstück Gjirokastra-Korça auf der Strecke Saranda-Pogradec gehört eher zu den 12-Stündern. Und so gross ist das Landschaftserlebnis auf Busfahrten ja auch nicht, wenn man nicht halten kann, wo man gerade will. Da stellt sich schon die Frage, weshalb ihr unbedingt nach Pogradec wollt.

Ich beginne mal mit einem Basis-Vorschlag, den man dann je nach Interesse und Zeit ausbauen könnte: Tirana – Berat (Übernachtung) – Vlora (Übernachtung) – Saranda (via Albanische RIviera, 2 Übernachtungen, Ausflug nach Butrint und Ksamil/Strand) – Gjirokasra (Übernachtung) – Tirana

Das ist schon eine gute Woche. Ergänzen könnte man jetzt zum Beispiel:

  • Tagesausflug Tirana-Shkodra-TiranaTagesausflug
  • Tirana-Kruja-Tirana (Kruja ist ein Städtchen am Berg mit Burg und Basar, für albanische Verhältnisse touristisch)
  • Tirana – Shkodra (Übernachtung) – Theth in den Alpen (mindestens 1 Übernachtung) – Shkodra – Tirana
  • Tirana – Ohrid – Pogradec – Berat (insgesamt 2, eher 3 Tage); oder:
  • Gjirokastra – Korça (Übernachtung) – Pogradec – Ohrid (Übernachtung) – Tirana

Dann gibt es natürlich noch diverse Möglichkeiten, Abstecher in die Natur, an den Strand, zu antiken Ruinen, Klöstern und byzantinischen Kirchen einzubauen, die alle etwas abseits der Strase liegen und in der Regel nicht mit dem Bus erreichbar sind.

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Kruja ist definitiv einen Ausflug wert, auch wenn es zu den "touristischsten" Orten Albaniens zählt. Das Städtchen ist schon mal einzigartig gelegen, hoch über der Ebene am Berg, bevor es von steil zu felsig-steil wechselt. Bei gutem Wetter (besser windige Tage nach Regen als drückend-heisse Sommertage) hat man auch eine gute Aussicht zum Meer und bis nach Montenegro.

Zu sehen gibt es primär die Burg.

Davor liegt eine (restaurierte) Basarstrasse, wo es alles mögliche zu kaufen gibt – nicht nur den üblichen Souvenir-Ramsch, sondern auch Handwerk, das zum Teil vor Ort gemacht wird, und Antiquitäten.

Die mächtige Burg aus Skanderbegs Zeiten (albanischer Nationalheld, 15. Jahrhundert) ist eindrücklich. Eine Faust aufs Auge ist das Skanderbeg-Museum aus den 80er Jahren. Interessant ist, dass noch immer Familien im unteren Teil der Burg leben. Ein Gang durch die Gassen hinunter bis zum alten Hamman und der Bektaschi-Tekke (Heiligtum einer islamischen Stätte – Fragenstellen sowie respektvolles Eintreten und Besichtigen ist erlaubt) ist lohnenswert. Verzichten würde ich auf die Besichtigung des Skanderbeg-Museums, das mit seinem nationalistischen Pathos wenig lehrreich ist. Viel interssanter ist der Besuch des Ethnographischen Museums (gegenüber Eingangstor): Der kauzige Museumsleiter führt einen gerne durchs Haus und bringt einem die alte albanische Kultur und Lebensweise näher. Abrunden kann man den Besuch der Burg mit einem Stopp in einem der Restaurants.

Ansonsten bietet Kruja nicht viel – noch eine kleine, frische Ladenstrasse und halt die ungewöhnliche Stadtlage am steilen Hang. Schon die Fahrt durch die Pinienwälder zur Stadt hoch ist hübsch und ermöglicht ein Ausbrechen aus dem oft lärmigen und chaotischen Tirana. Wer noch mehr Natur sucht, kann sich auf die zwei- bis dreistündige Besteigung des Berges über Kruja machen. Heute führt leider auch eine asphaltierte Strasse hoch - aber kaum Verkehr. Auf dem Gipfel hat es unter anderem ein weiteres Heiligtum der Bektaschi – Sari Salltek heisst dieses Ziel. Wer zu Fuss hoch will, sollte schon ein guter Wanderer sein. Aufstieg der Strasse entlang, Abstieg sehr steil durch die Felswand auf ordentlichen Weg.

Und jetzt noch zur Anreise:

Bequem: Taxi mieten in Tirana (Preis und Aufenthaltsdauer vorab aushandeln – wohl nicht ganz günstig) oder einen Bekannten fragen.

Für Erlebnislustige: Auto mieten und sich selbständig auf den Weg machen. Der Verkehr bis zum Abzweiger nach Kruja ist aber recht chaotisch-stressig. Das braucht eine gute Portion Nerven.

Günstig: Einen Minibus (Furgon) nach Kruja nehmen. Sollte – ohne Garantie – beim Busbahnhof fahren und kostet rund 1 €. Braucht etwas Flexibilität und Zeit, aber so kommt man schnell mal mit Albanern in Kontakt. Evtl. mit Umsteigen in Fushë-Kruja. Besser, sich vormittags schon auf den Weg machen.

Tönt jetzt vielleicht kompliziert – ist es aber nichts wirklich. Am bestem sich im Hotel helfen lassen. Dann kommt das gut.

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Neben dem SkyTower mit Drehrestaurant (aber nur Bar, kein Essen!) gibt es noch das sehr exquisite Restuarant im ABA Business Center (oberstes Stockwerk, unten COIN Warenhaus, neben Fussballstadion). Ist zur Zeit das höchste, geöffnete Gebäude der Stadt.

Das Lieblingsrestaurant von meiner Frau ist in einem etwas versteckteren Hochhaus: "Begeja 1900" ( http://www.facebook.com/pages/Begeja-1900/154067384616699 ; Wegbeschreibung: bei Ausstellung "Ekspozita Shqipëria Sot"). Aussicht ist nicht besonders. Angenehm grüne Dachterrasse im Sommer. Auch etwas schwierig zu finden. Dafür weiss man, dass man hier unter Einheimischen ist. In der Küche arbeiten ausgebildete Köche - immer gut gegessen.

Eine gute Alternative zu den Dachterrassen ist ein Ausflug ins Grüne – zum Beispiel am Dajti. Wer mit der Gondelbahn hochfährt, hat eine Auswahl von ordentlichen Restaurants mit grandiosem Ausblick über ganz Tirana. Nicht ganz so eindrücklich ist der Ausblick von den Restaurants in Linza an den unteren Hängen des Dajtis. Das Panorama ist aber noch immer toll. Hier gibt es auch eine ganze Auswahl von möglichen Gaststätten. Ich glaube, die nennen es "Balkoni i Tiranës" dort oben.

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Von Tirana aus kannst du heute an einem Tag das halbe Land erreichen, von Berat im Süden (UNESCO-Weltkulturerbe, sehr empfehlenswert) bis Shkodra im Norden (ruhige, angenehme albanische Stadt mit diversen Sehenswürdigkeiten). Du kannst ans Meer fahren (Durrës - naja) oder in die Berge.

Stellt sich also primär die Frage, was du sehen willst.

Osmanische Städte: Kruja (ca. 1 Stunde, Burg, Basar, Museen (lieber das ethnologische als das historische), schön am Berg), Berat (ca 2-3 Stunden, sehr schön: Altstadt, Burg, Moscheen, orthodoxe Kirchen, Museen)

Burgen: Petrela, Preza (ca. 30-45 min, schön im Grünen)

Berge: Dajti (Hausberg, Talstation Gondelbahn (Teleferik) ca. 15 min vom Stadtzentrum, Restaurants, Wandern im Nationalpark), Pëllumbas-Höhle (Wanderung durchs Bergland)

Andere Städte: Durrës (Amphitheater, Museum, sonst noch etwas Gemäuer, Hafenstadt mit Seepromenade, Restaurants etc.), Shkodra (Burg, Museum, osmanische Bogenbrücke, Altstadt)

Meer: Durrës Plazh (flacher Sandstrand mit Hotelburgen, naja; etwas südlicher etwas besser), Gjiri i Lalzit (nordöstlich von Durrës, etwas ruhiger, flacher Sandstrand, am schönsten ganz am Schluss, wohl nur mit eigenem PW vernünftig zu erreichen), schönere Strände etwas weiter weg und schwieriger zu erreichen

Alles im Detail auf meiner Website.

Man kann recht günstig für einen Tag ein Auto mieten oder unter Umständen den Bus nehmen (beides benötigt etwas Recherche vorab). Die Taxi-Variante ist natürlich auch ok, aber teurer.

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Was ist ein schöner Markt?

Wenn ein schöner Markt für dich vor allem pitoresk sein soll, dann fährst du besser nach Kruja (1 Stunde). Dort gibt es eine vermeintlich alte Basarstrasse, wo in Holzhäuschen rund um holpriges Kopfsteinpflaster viele Souvenirs, Handwerk und Antiquitäten angeboten werden. Ganz nett, da was fürs Auge (Kruja sowieso) und nebst dem üblichen Billigramsch für Touristen aus China auch noch das eine oder andere authentisch Albanische dabei ist – kannst dir dort einen handgeknüpften Teppich mitnehmen.

Unter schönen Märkten kann man aber einfach auch authentische Märkte verstehen, wo wirklich wie früher die Leute ihre Waren feilbieten und kaufen. Das findet man in Tirana schon noch, auch wenn nicht mehr so schön wie vor ein paar Jahren, als es noch keine Supermärkte und Einkaufszentren gab. Der "Pazar i Ri" ist nicht weit vom Stadtzentrum - vom zentralen Skanderbegplatz bei der Moschee nach Osten am unfertigen futuristischen Hochhaus und dem Partisanendenkmal vorbei bis zu einem kleinen Platz mit Kreisverkehr, dort nach links. Hier verkaufen alte Bauern noch Tabak in Haufen und Bäuerinnen frisches Gemüse, in der Fleischerhalle hängen Lämmer am Haken und liegen Kuhköpfe aufm Tresen (auch hier werden leider immer mehr Kühlteken aufgestellt), der Käse kommt oft noch im grossen 5-Liter-Plastikeimer.

Weniger schön, aber auch echtes albanisches Lebensgefühl ist der Markt bei der Hauptpost. Hier wird aus kleinen Geschäften alles angeboten, was der Haushalt so braucht – mehrheitlich billiger Plastik aus China und der Türkei. Dann gibt es noch zahlreiche andere Marktorte in Tirana. Diese Märkte in den einzelnen Quartieren sind aber meist eher klein und deshalb nicht so eindrücklich.

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Auf meiner Website habe ich ein TopTen der Sehenswürdigkeiten zusammengestellt. Da ich nicht mehr darauf verlinken darf, hier eine kurze Zusammenfassung.

Tirana muss man gesehen haben: hier ist Albanien am Lebendigsten.

Die abgeschiedenen Regionen sind auch einen Ausflug wert. Auf dem Land scheint oft die Zeit stehengeblieben zu sein. Sehenswert sind zum Beispiel die albanischen Alpen im Norden.

Berat und Gjirokastra sind pitoreske Städte. Auch Shkodra und Kruja bieten zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Zeugen ihrer langen Geschichte.

Interessant sind auch die Überreste aus der Antike: UNESCO-Welterbe Butrint, eine griechische Kolonie ganz im Süden, das illyrische Byllis oder auch die Reste in Apollonia und Museum und Amphitheater in Durrës. Leider nur schwer zugänglich sind die Ausgrabungen in Orikum.

Landschaftlich interessant ist nebst den Bergen im Norden vor allem auch die Küste im Süden, die albanische Riviera. Im ganzen Süden des Landes verstreut gibt es auch nette alte orthodoxe Kirchlein und Tekken der Bektaschi. Gut zu erreichen sind Kirchen und Kloster in Voskopoja und an anderen Orten rund um Korça. Schwieriger zu erreichen, aber sehenswert ist zum Beispiel die Kirche von Libova e Kryqit oder die Tekke auf dem Berg Tomorr.

Albanien bietet noch viele kleine Schmuckstücke, die oft nicht gross beworben werden. Es lohnt sich, die in guten Führern erwähnten kleinen Sehenswürdigkeiten aufzusuchen. Oft sind sie aber nicht so einfach zu erreichen (offroad).

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Tirana ist nicht eine besonders schöne Stadt mit vielen einmaligen Sehenswürdigkeiten. Es ist aber eine sehr lebendige Stadt, wo viel los ist. Etwas das Leben wie die Einheimischen in Restaurants, Cafés und hippen Bars geniessen, gehört sicherlich dazu. Einfach durch die Stadt schlendern und erkunden und dabei die wichtigsten Sehenswürdigkeiten (Regierungsgebäude, Parks, ehemaliges Funktionären-Viertel Blloku, Hauptstrassen) und auch die Märkte betrachten.

Aus alter Zeit gibt es nicht mehr allzu viel zu bewundern. Die Tabakave-Brücke zum Beispiel. Oder das Shijaku-Haus mit kleinem Ausstellungsraum. Auch in der einen oder anderen Nebenstrasse mag man noch einen Eindruck aus alter Zeit kriegen. Aus römischer Zeit stammen ein Mosaik und ein paar weitere Funde (in den meisten Karten falsch verzeichnet – auf meiner Website findet sich ein genauer Beschrieb). Am Skanderbeg-Platz kann man sich vom Iman der Moschee aufs Minarett führen lassen oder den Uhrturm besteigen. Immer wieder interessant finde ich die Kunstgalerie.

Zur Erholung ist ein Ausflug in den grossen Park immer gut. Auf den höchsten Häusern gibt es Restaurants, die sich schon wegen der Aussicht lohnen.

Tirana eignet sich auch gut als Basis, um das Umland und ganz Mittelalbanien zu erkunden: Ausflüge auf den Hausberg Dajti, auf die Burg Petrela, in die schön gelegene Stadt Kruja mit Burg und altem Basar, ans Meer nach Durrës oder gar bis Shkodra oder Berat.

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