Man hat nur den Anspruch, bei einer eigenen Stornierung das Geld zurück zu erhalten, wenn es eine Reisewarnung für den Reisezeitraum gibt, die vor der Buchung nicht absehbar war. Reisewarnungen gibt es derzeit jedoch nicht bis einschließlich Mai. Von daher würden die vereinbarten Storno-Bedingungen gelten und wenn man vorsorglich storniert, dann lässt sich eine Erstattung auch nicht damit begründen, was im Mai im Nachhinein Sache ist.

Erweist sich aber die Reise zum genannten Reisezeitpunkt als nicht durchführbar - z.B. weil es in Spanien immernoch Alltagsbeschränkungen wg. Corona gibt oder eine touristische Reise in Deutschland immernoch kein legitimer Grund ist, das Haus verlassen zu dürfen, dann sieht die Sache anders aus - aber erst dann, wenn das für den Reisetermin schon klar ist. Dann wird wahrscheinlich ohnehin die Reise durch TUI storniert werden, wobei dann auch TUI den vollen Betrag erstatten muss. Eine dann für den gültigen Zeitpunkt gegebene Reisewarnung ist aber wiederum auch ein Grund, die Reise aufgrund dessen ohne Stornokosten absagen zu dürfen.

Du solltest darum keinesfalls tätig werden, bis der 30.04. naht und sofern TUI die Reise bis dahin nicht ohnehin abgesagt hat, selbst die Reise aufgrund einer dann gegebenen Reisewarnung absagen, sofern es die dann gibt.

Sofern du das Risiko siehst, zum Reisezeitpunkt krank sein zu können, ohne dass noch irgendwelche Ausnahmezustände gelten, solltest du über eine Reiserücktrittversicherung nachdenken. Denn noch schlafen die Versicherungen und haben ihre Beiträge wg. Corona noch nicht erhöht.

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Die Corona-Krise ist kein Freibrief, um jetzt vorsorglich mal alles kostenfrei stornieren zu dürfen, was man so gebucht hat. Und in den Medien wird darum auch ständig davon abgeraten, Buchungen jetzt schon einmal selbst vorsorglich zu stornieren.

Storniert man selbst, dann gelten grundsätzlich die vereinbarten Storno-Regeln und wenn "es gibt kein Geld zurück" vereinbart ist, dann ist das auch so.

Ganz anders sieht es dann aus, wenn zum vereinbarten Reisetermin die Reise aufgrund rechtlicher Gegebenheiten garnicht durchführbar ist - z.B. weil du garnicht anreisen darfst oder Camping wg. Corona zum genannten Zeitpunkt verboten ist. Dann hast du ein Recht darauf, alles erstattet zu bekommen, aber auch nur dann, wenn du dem nicht durch eine eigene Stornierung zuvor gekommen bist.

Wenn du den Campingplatz direkt in Holland gebucht hast, dann gelten natürlich auch die holländischen Regeln was Reiseausfälle betrifft. Darum ist es ratsam, Unterkünfte nicht direkt zu buchen, sondern über ein deutsches Reiseportal oder Reisebüro.

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Als Minderjähriger kann man ohne Betreuer in keiner Unterkunft übernachten. Egal ob Campingplatz, Hotel oder Hostel. Und da macht es auch kaum einen Unterschied, in welchem Land.

Mein Tipp: Informier dich über eine Jugendfreizeit in Italien, die dir zusagt und nehme Teil.

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Man kann im Prinzip immer mehrere Versicherungen zum selben Zweck abschließen, aber sofern der Versicherungsfall eintritt, kann man sich nur von einer Versicherung den Schaden erstatten lassen.

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Ich habe mich noch nie in irgend einer Stadt unsicher gefühlt und verstehe garnicht, warum die Leute alle so viel Angst haben.

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Tschechien ist in der EU und den Zoll interessiert das nicht wirklich, ob jemand Bier mit über die Grenze nimmt. Man darf zwischen EU-Ländern pro Person 110 Liter Bier transportieren. Das muss jemand erstmal schaffen.

Viel interessanter ist die Frage, welches Mindestalter für den Erwerb von Alkohol gilt. Da unterscheidet in Tschechien das Gesetz nämlich nicht zwischen Bier und Schnaps, sodass dort Bier erst ab 18 freigegeben ist.

Ihr würdet also zwar nicht gegen Einfuhrbestimmungen vestoßen, aber gegen das (tschechische) Jugendschutzgesetz. Und eure Lehrer im Übrigen gleich mit.

https://www.tschechien-online.org/basisinfo/ab-wieviel-jahren-darf-man-tschechien-alkohol-trinken-kaufen

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Hallo,

für die schottischen Jugendherbergen gibt es eine Webseite, über die man prinzipiell alle offiziellen Jugendherbergen vorbuchen kann:

https://www.syha.org.uk/

Ausnahme hier bei sind die äußeren Hebriden, falls ihr vor habt, die westlichen Inseln zu besuchen. Hier werden die meisten Hostels von einer regionalen Organisation betrieben. Eine Übersicht gibt es hier:

https://www.visitouterhebrides.co.uk/accommodation/hostels-and-bunkhouses

Ferner gibt es in den Großstädten so mache privat geführte Hostels, die man über die üblichen Reiseportale buchen kann.

Man sollte auf jedenfall reservieren, um auf Nummer sicher zu gehen. Zwar gibt es sehr viele Hostels und meistens sind auch genügend Plätze vorhanden, aber es gibt so einige Orte, bei denen die Nachfrage nach Hostel-Betten sehr hoch ist (z.B. Stornoway, Thurso, Kirkwall). Zumindest in Stornoway und Kirkwall herrscht die Situation, dass es einfach zu wenige Hotels in den Städtchen gibt, um dem Touristen-Ansturm gerecht zu werden und darum so manche Touristen als Notlösung auf Hostels ausweichen, die sonst eher ein Hotelzimmer buchen würden. Von daher nicht wundern, wenn nicht alle Gäste so dem typischem Hostel-Publikum angehören.

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Es stehen zwar an jedem Gepäckschalter und vor jedem Gate diese Handgepäck-Messkörbe herum, aber ich habe bisher erst ein einziges mal erlebt, dass sich eine Airline wirklich dafür interessiert hat, ob das Handgepäck auch passt und nicht zu schwer ist. Und das war kein Billigflieger, sondern die niederländische KLM am Abflughafen Aberdeen.

Ansonsten sehe ich aber immer wieder, wie die Leute sogar auf die Idee kommen, einen großen, vollgepackten Reiserucksack mit in die Kabine zu nehmen und dabei sogar Ryanair ein Auge zudrückt.

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Man darf die Pflanze prinzipiell nach Spanien mitnehmen. Wegen Einfuhrbestimmungen braucht man sich da innerhalb der EU keine Gedanken zu machen. Allerdings ist es fragwürdig, ob man die Pflanze ins Handgepäck tun kann.

Ich würde die Pflanze in das aufgegebene Gepäck tun und dafür transportgerecht verpacken. Geeignete Verpackung gibt es in der Gärtnerei und ein Verkäufer sollte erklären können, wie das geht. Schließlich werden sogar Pflanzen versandgerecht mit der Post verschickt.

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Bei den meisten Hotel-Suchmaschinen handelt es sich um Buchungsportale, über die alle gelisteten Hotels ein begrenztes Kontingent ihrer Zimmer zur Buchungsvermittlung reinstellen. Basierend auf teilweise abenteuerlichen AGBs bieten die Portale dann die Zimmer zu ihren eigenen Spezialtarifen an, die nach irgendwelchen Formeln ständig neu kalkuliert werden.

Die Preise sind daher auf vielen Buchungsportalen nicht nur sehr unterschiedlich, sondern können sich schon nach 10 Minuten ändern. Ferner erscheinen Hotels auf manchem Portalen als ausgebucht, während es auf anderen Portalen noch genügend Zimmer gibt.

Ganz schwieriges Thema.

Ich mache das meistens so, dass ich mir über booking.com ein Hotel nach meinem Geschmack aussuche, es dann aber woanders buche - wenn sich die Preise nicht viel nehmen, buche ich dann beim Hotel direkt. So verdient wenigstens kein Website-Betreiber fürs nichtstun dran mit.

Ich würde einfach mal mich über Hotels an Orten informieren, die in Frage kommen und im Internet die Webseite des Hotels aufrufen. Die Hotels geben meistens feste Preise für bestimmte Zeiträume im Jahr an, statt nach irgendwelchen Klick-Statistiken in Kombination mit Formeln zu gehen. Eine Buchung über die Hotel-Seite direkt muss zwar nicht am Billigsten sein, aber so weiss man schon einmal grob, zu welchen Zeiten es prinzipiell am Günstigsten ist.

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Amman ist im Wesentlichen eine riesige Wohnstadt, die nur sehr notdürftig geplant werden konnte. Die Bevölkerung ist von etwa 10.000 Einwohnern im Jahre 1920 auf heute vier Millionen gewachsen. Dies erfordert eine Stadtplanung, bei der es vor allem das Problem zu lösen gibt, für diesen Ansturm an Einwohnern schnell genügend Wohnraum zu schaffen. Da ist keine Zeit, um sich viel Gedanken um ein schönes Stadtbild zu machen und darauf Rücksicht zu nehmen, dass ein Mensch noch mehr Bedürfnisse hat, als nur zu wohnen.

Amman erinnert irgendwie an Berlin-Marzahn. Nur vielfach größer und arabisch geprägt.

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Den wirklichen Grund, warum die Reise teurer geworden ist, kann man nicht raten. Oftmals ist es aber so, dass die Airlines zum Reisetermin ihre Ticketpreise ändern, was dann auch gleich mal den Preis bei mehreren zeitgleichen Pauschalreisen bei unterschiedlichen Anbietern ändert (Fluganteil teurer).

Mein Tipp darum: Vielleicht auch mal schauen, wie sich der Preis für die Reise ändert, wenn man sie einen Tag nach vorne oder nach hinten verschiebt! Evtl. auch mal schauen, wie teuer es kommen würde, wenn man auf einem Reiseportal Flug und Hotel einzeln in den Warenkorb legt. Vielleicht bietet eine andere Airline einen fast zeitgleichen Flug deutlich billiger an - oder verkauft im Rahmen eines Kooperationsfluges Tickets für den selben Flug billiger.

Die Airlines haben Software am laufen, die selbst für Flüge in der fernen Zukunft anhand von nicht nachvollziehbaren Fakten immer wieder aufs neue kalkulieren. Der Preis kann wieder runter gehen, aber auch noch weiter steigen.

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Wenn du es sicher wissen möchtest, dann erkundige dich beim Auswärtigen Amt!

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Von der Mafia bekommt der Tourist garnichts mit und die Einheimischen mittlerweile auch fast nichts mehr. Dennoch ist die Mafia da. Sie hat sich nur gewandelt. Sie tritt heute weniger durch Schutzgeld-Erpressungen in Erscheinung, dafür um so mehr durch den Betrieb illegaler Schein-Unternehmen, die dadurch auffallen, zu agieren ohne sich an gesetzliche Vorschriften zu halten und ihre Einnahmen im Nirgendwo verschwinden zu lassen. Was der Normalbürger davon merkt, ist dass der Müll nicht mehr abgeholt wird oder die Verwaltungen viel Geld für Dienstleistungen ausgeben, die am Ende nicht umgesetzt werden.

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Du brauchst nicht zwangsläufig einen Pass dabei haben, wenn du in den Niederlanden bist. Aber wie in Deutschland auch ein gültiges Ausweis-Dokument. Der deutsche "Ausländer-Ausweis" oder wie das Ding heisst, sollte reichen.

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Lohnt es sich ein Business Class Flug nach Dubai zu kaufen?

Hallo,

denkt ihr, dass einen Business Class Flug von Frankfurt nach Dubai sich lohnt? Ich bin selber nie im Business geflogen und deswegen kann von Erfahrung her gar nicht sagen, ob es ein unnötiger Luxus ist oder nicht.

Ich fliege oft nach Brasilien und immer in der Nacht, sodass ich es durch schlafen kann. Bei Nachtflüge find ich überhaupt kein Problem im Economics zu fliegen. Ich bin klein und kann fast immer Komfortable genug schlafen. Im April wollen mein Freund und ich nach Dubai fliegen und ich habe gesehen, dass viele Flüge nicht spät abends starten, sondern morgens oder früh nachmittags. Das heißt: nicht schlafen zu können und Jetlag. :-(

Unsere Reise wollen wir mit der Firma von Alexander Koenig buchen (er wohnt in Dubai schon seit lang und gibt an seine Kunden echt viele Hammer-Tipps!) und als ich letzte Woche angerufen habe, haben die mir empfohlen meine Meilen von Lufthansa für den Flug nach Dubai als Business zu benutzen. Mit den Meilen könnte ich Business quasi für den Preis von Economics fliegen, aber fast alle meine Meilen würden dafür benutzt werden müssen. Mit Business zu fliegen wäre echt klasse, aber ich bin mir noch unsicher ob es sich lohnt. Ich bin echt empfindlich um was Jetlag geht und deswegen denke ich, dass es vielleicht doch Sinn macht. So kann ich versuchen zu schlafen, auch wenn wir Tagsüber fliegen und meine Reise von Anfang an genießen.

Was denkt ihr? Macht Business eine Unterschied um was schlafen geht?

Viele Grüße Carol

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So lange fliegt man nach Dubai nun auch wieder nicht. So viel Geld zahlen, um ein paar Stunden lang ein paar Zentimeter mehr Beinfreiheit zu haben und etwas mehr Service, ohne den man es einen halben Tag lang auch noch aushält? Und um ein besseres Essen zu bekommen, das aber trotzdem noch aus der Kategorie Flugzeugfraß ist?

Ganz ehrlich: Business Class bucht man vor allem, um anzugeben und zu zeigen, das man sich was leisten kann. Das ist genauso versnobbt wie eine Rolex-Uhr oder ein Hummer auf dem Teller. Ich würde das Geld, was man drauflegt eher in Dubai ausgeben. Da hat man mehr von.

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In Belgien gibt es an der Nordseeküste eine durchgehende Straßenbahn von der hollandischen bis zur französischen Grenze. Das hat durchaus seinen Reiz, wenn man einmal verschiedene Orte besuchen möchte und nicht ständig einen Parkplatz suchen oder im Verkehr zu stecken.

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In Spanien gibt es ein gut ausgebautes und preiswertes Fernbus-Netz. Nach Sevilla geht es am schnellsten mit dem Hochgeschwindigkeitszug, wobei gesagt sei, dass die spanische Eisenbahngesellschaft RENFE nicht so mit Spartickets um sich wirft wie die DB. Tarifa macht definitiv nur mit dem Fernbus Sinn. Problem ist, dass es in Andalusien mit Ausnahme einer S-Bahn-Linie von Malaga nach Fuengirola keinerlei Bahnstrecken an der Küste entlang gibt. Stattdessen viele Sackbahnhöfe in Küstenorten an einer Bahnlinie, die direkt ins Landesinnere führt. Dadurch muss man mit der Bahn sehr große Umwege fahren, wenn man von einem Küstenort in den Anderen möchte, was zeitlich recht sinnlos ist.

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Ich kenne dass so, dass man in Restaurants mit Coperto nur ein kleines Trinkgeld gibt, das eher den Charakter hat, die Rechnung aufzurunden. Falls es kein Coperto gibt, sollen so 10% wie in Deutschland angebracht sein.

Bei den italienischen Touristen aus dem Inland hat in letzter Zeit aber die Bereitschaft, ein Trinkgeld zu zahlen, insgesamt sehr abgenommen. Aus diesem Grund wird auch in Südtirol das Coperto immer üblicher, wo es bis vor paar Jahren ein Coperto so gut wie nirgends gab.

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Im schlimmsten Fall müsstest du entweder Zoll zahlen, oder überschüssige Päckchen bei Ankunft im Flughafen lassen. Wie in jedem Flughafen steht auch in den USA am Ausgang, unter welchen Umständen mitgebrachte Artikel beim Zoll gemeldet werden müssen.

Besondere Einschränkungen existieren in der Regel nur für Artikel wie Alkohol, Zigaretten, Parfum und was man so typischerweise auch Duty Free kauft. Für alles Weitere zählt nur, dass die Gesamtsumme der Mitbringsel einen bestimmten Wert nicht überschreiten darf. So viele Maggi-Päckchen dürften aber garnicht in den Koffer passen. Da geht es um ein paar Hundert Dollar. Ich glaube kaum, dass es für Lebensmittelpulver hier für eine Sonder-Kategorie wie beim Tabak gibt.

Frische Lebensmittel (z.B. Fleisch, Obst, Käse, Gemüse, Wurst) darfst du hingegen generell nicht in die USA einführen und auch nicht aus den USA mitbringen. Das ist nur gewerblich mit viel Papierkram (Herkunftsnachweis etc.) erlaubt.

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