Wie viel Zeit muss eingeplant werden für: San Francisco - Vancouver gemütlich die westküste erkunden

4 Antworten

Rd. 1.800 km mit Seitenstrecken und US-amerikanischer Geschwindigkeitsbegrenzung die tolle "101" hoch: Da kannst Du Dir die benötigte Zeit ausrechnen.

Den Pazifik würde ich vor allem in Oregon genießen. Tolle Strände und Traumbuchten wechseln sich ab. In Washington empfehle ich, den Pazifik zu verlassen und etwas mehr ins Inland zu schauen. Z. B. in den Olymic Nationalpark mit seinen Bergen und dem nordischen Regenwald. Oder noch weiter östlich zum Mt. Rainier, dem "Regenberg" im gleichnamigen NP. Eine Wucht!

Was die Städte anlangt ist neben der Traumstadt Vancouver durchaus auch Seattle einen Besuch wert- für Technikfreaks z. B. auch Boeing. Also 3 Wochen kannst Du gut rumbringen. Auch mehr... ;)

danke! :)

0

Grob geschätzt für meinen Teil mindestens einen Monat, wenn man auch wirklich was sehen will, ansonsten kriegst Du das auch in 2 Wochen hin. Wenn Du für jede Stadt auch nur 5 Tage rechnest und die Reisezeit dazu, dann bist Du mit einem Monat noch fast gut dran. Für Vancouver würde ich mehr rechnen, da willst Du doch sicher auch auf Victoria Island oder sonst eine Tour von ein paar Tagen machen, oder?

5 Tage für JEDE Stadt??? Da bist Du dann zwischen SF und Vancouver lange unterwegs ;) Übrigens: Vanouver Island. Victoria ist das Hauptstädtchen.

0
@tauss

Einverstanden zu Vancouver Island, hast vollkommen recht !

0

Ich habe diese Tour schon mal gemacht und würde dafür schon 2 - 3 Wochen einplanen. Alleine für San Francisco und Vancouver sollte man sich jeweils mindestens 3 Tage Zeit nehmen, denn nicht umsonst sind viele Besucher der Meinung, daß es die beiden schönsten Städte an der nordamerikanischen Pazifikküste sind. Wenn man von San Francsico startet geht es am Highway 1 entlang der Küste hoch zunächst nach Fort Bragg, wo man eine Fahrt mit dem Skunk Train durch die Wälder machen kann. Weiter nördlich kommt man nach Eureka, das wegen seiner viktorianischen Häuser sehenswert ist. Ein Highlight an der nordkalifornischen Küste ist immer der Humboldt Redwood State Park mit seiner Allee von Baumgiganten. An der Südküste von Oregon erwarten einen auf ca 20 Km Länge die Oregon Dunes, wo man auch einen Dune Buggy mieten und durch die Sanddünen flitzen kann. Sehenswerte kleine Orte sind u.a. Florence, Canon Beach oder Tillamook. Wenn man dann bei Astoria die Brücke über den Columbia River nach Washington State überquert kommt man auf dem Weg nach Seattle am Mount St. Helens vorbei, der 1980 mit einem gewaltigen Ausbruch für weltweites Aufsehen gesorgt hat. Für Seattle sollte man sich auch einen ganzen Tag nehmen, bevor man sich nach Vancouver/ Canada aufmacht. Auf der Rückreise erreicht man auf dem Freeway 5 noch Portland/Oregan und weiter südlich den Crater Lake. Auf dem Weg nach San Francisco lohnt sich auch noch ein Aufenthalt in Sacramento, der Hauptstadt Kaliforniens. Im denkmalgeschützten Old Sacramento befindet sich neben alter Wildwest Archithektur das California State Railroad Museum, das einen Einblick in die frühe Eisenbahngeschichte des Staates gibt. Weinfreunde haben dann auf der Fahrt durch das Napa Valley die Chance ein paar richtig gute Tropfen zu genießen. Übrigens habe ich bei www.pagewizz.com über diese Reise einen Artikel veröffentlicht, wenn Interesse besteht noch mehr über diese Route zu erfahren.

Ich war im letzten Jahr während meiner Weltreise 4 Wochen die Strecke unterwegs - war meiner Meinung nach eigentlich zu wenig!

Zu dem von tauss genannten empfehle ich auch in Oregon auch ein wenig ins Landesinnere 'abzubiegen', unbedingt z.B. nach Portland und durch die Columbia Gorge, vielleicht mit Besuch des Mt.Hood mit dem aus 'Shining' bekannten Berghotel 'Timberland Lodge' .

In Washington empfehle ich unbedingt einen Abstecher zum Mt. St.Helens - der Vulkan, der fast die Hälfte seiner Höhe durch den explosionsartigen Ausbruch in 1980 eingebüßt hat. Eine wunderbare Fahrt und eine traumhafte Landschaft!

Aber auch in Nord-Kalifornien lohnen sich Abstecher - die Hauptstadt Sacramento z.B. oder auch eine Fahrt ins hochgelegene Anderson Valley rund um Ukiah mit seinen vielen Obstplantagen (besonders schön im Frühjahr und Herbst) und Weinbergen oder zu den Redwood Giants im 'Humboldt Redwoods State Park'. Auf dem Weg von oder zu letzterem versäume nicht Ferndale, einen kleinen Ort, der fast noch ganz im viktorianischen Baustil erhalten ist!

Aber auch am Rand der traumhaften Küstenstraße gibt es soviel zu sehen oder zu tun - z.B. eine Rundfahrt mit dem 'Skunk Train' von Fort Bragg aus oder im Hafen von Eureka eine Rundfahrt mit einem winzigen Fährschiff, original aus den 20er Jahren (die Altstadt von Eureka selbst ist durchaus auch sehenswert) oder ein Besuch des sehr sehenswerten 'Mendocino Coast Botanical Garden' (eigentlich mehr in Fort Bragg als in Mendocino) oder auch von Fort Ross, dem südlichsten Stützpunkt aus den Zeiten, als Nord-Kalifornien noch zu Russland gehörte!

Das sind nur ein paar Highlights - es gibt viele kleine Orte am Rand des Wegs, jeder für sich meist sehr hübsch und mit sagenhaft freundlichen Menschen! Jeder Besuch in einem der kleinen Cafés dort oder auch der Restaurants verschafft Dir sofort Kontakt mit Einheimischen (wenn Du offen und freundlich auf die zugehst!).

Ich wünsche Dir eine unvergessliche Reise und viele nette Kontakte!

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – War 12x für mehrere Wochen im gesamten Bundesstaat unterwegs

Gute Hinweise. Das Landesinnere von Oregon kenne ich weniger. Da hat mich immer stärker die Küste fasziniert. Teile Deine Formulierung "traumhafte Küstenstraßen". Der Hinweis auf Sacramento und die kleinen Orte ist völlig berechtigt! Das meinte ich mit den "5 Tagen" zu @Nanuk ;)

0

dankeschön!

0

Was möchtest Du wissen?