Beide Gegenden sind extrem empfehlenswert, da würde ich kein Enwteder-Oder, sondern ein Sowohl-Als auch antworten. Da Du aber begrenzte Zeit und Ressourcen hast, noch jung bist und erst das eine, dann das andere machen kannst, empfehle ich, eine Münze zu werfen. Denn im Grunde ist es egal, wohin Du reist, wichtig ist, dass Du reist. Nette Menschen (Einheimische und Backpacker) triffst Du überall, Anschluss wirst Du überall finden, Party, Kultur, was auch immer. Beide Gegenden sind unterschiedlich, aber gleich gut geeignet. Die Sicherheit ist immer ein Thema. Aber wichtig ist hier, nicht doof zu sein. Als Tourist allein in Gegenden großer Städte zu gehen, in denen Armut herrscht und wenig Touristen sind, ist nicht empfehlenswert, insbesondere dann nicht, wenn man sich auch noch eine schöne Kamera umgehängt hat oder seinen Schmuck spazieren trägt. Aber zu den Sicherheitsvorkehrungen als Backpacker wurde an anderer Stelle schon genug gesagt. Genieß die Reise!

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Je nachdem, welche Art von Unterkunft man haben möchte, ist es kein Fehler, die grobe Route schon einmal abzustecken und sich über Tripadvisor Hotels zu suchen, die man kontaktieren möchte. Diese dann auch zu kontaktieren, ist auch keine schlechte Idee. Man läuft sonst in der Hochsaison Gefahr, nicht die gewünschte Unterkunft zu bekommen. Mit den Tourveranstaltern ist es meist einfacher, aber auch da kann man sich vorab informieren.

Ganz generell kann man es immer drauf ankommen lassen. Aber das kann auch immer darauf hinauslaufen, dass man nicht das bekommt, was man sich erhofft hat. Passieren kann das aber auch, wenn man sich vorher informiert.

Bei den Hostels und Hotels ist eine Reservierung oft erst dann fix, wenn man die erste Nacht oder 50% des Gesamtrechnungsvolumens bezahlt hat. Das kann von Deutschland aus ein bisschen schwieriger werden. Aber möglich ist es.

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Grenzen überqueren in Südamerika ist nicht schwierig. Du musst nur Einreisedokumente dabeihaben und einen Durchschlag davon gut aufbewahren. Den brauchst Du wieder, wenn es um die Ausreise geht. Zumindest gilt das für Argentinien und insbesondere für Chile. Wenn der Zettel (das Touristenvisum) weg ist, kann es lästig werden. Abgesehen davon gibt es überall Stempel, was insbesondere dann lustig wird, wenn man aus irgendeinem Grund Grenzhopping zwischen zwei Ländern macht. Da kann sich der Pass schonmal füllen.

Alles in allem ist es aber sehr einfach. Deshalb wünsche ich Dir viele schöne und lustige Erfahrungen! Gute Reise!

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Ich würde La Paz nicht weglassen, wie es der Vorredner empfiehlt. Es ist eine interessante Stadt. Aber der Reihe nach.

Von Santiago könnt Ihr nach Iquique fliegen und so die Stadt von der Liste nehmen. Calama ist ungefähr so interessant wie Essen-Katernberg oder Dortmund-Scharnhorst. Man kann es links liegen lassen bzw. durchfahren, ohne anzuhalten.

Von San Pedro de Atacama könnt Ihr eine Jeep-Tour nach Bolivien machen, die sich sehr lohnen soll. Ich habe sie selbst noch nicht gemacht, aber nur Gutes darüber gehört. Ihr kommt nach Uyuni und könnt über La Paz (siehe oben) zum Titicaca-See fahren. Puno und Copacabana sind sehr empfehlenswerte Punkte, um alles Schöne dort oben zu erkunden. Und dann könnt Ihr schon wieder zurück nach Santiago, mit vielen schönen Erlebnissen im Gepäck. Gute Reise!

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In jeder Sprachschule, die Spanischkurse anbietet, wirst Du Spanisch lernen und nicht Catalán, Baskisch, Galizisch oder so etwas. Es hat eher mit der Umgebung zu tun: als Anfänger kommst Du mit der praktischen Anwendung in einem weniger dialektbeladenen Landstrich besser klar. Das ist vergleichbar mit einem Hochdeutschkurs im Erzgebirge. Du lernst zwar Hochdeutsch, verstehst aber trotzdem in der Bäckerei kein Wort.

Was Spanien vs. Südamerika angeht, so hängt das sehr vom jeweiligen südamerikanischen Land ab. Zum einen habe ich einen ausgezeichneten Spanischkurs in Barcelona gehabt, andererseits auch einen ausgezeichneten Spanischkurs in Mexiko. Jeweils vier Wochen.

Peru gilt als das Land, wo das beste Spanisch gesprochen wird. Argentinien und Chile sind nicht anzuraten, weil sehr dialektbeladene Länder sind. Kolumbianisch ist unheimlich sympathisch, denn die singen mehr, als dass sie sprechen.

Ich würde trotzdem jedem Anfänger zu einem Kurs in Spanien raten, denn dort bekommt man das beste und kompletteste Spanisch vermittelt. In Südamerika findet beispielsweise die zweite Person Plural keine Verwendung. Man wird aber trotzdem in der spanischsprachigen Welt zuweilen damit konfrontiert und sollte sie kennen.

Viel Spaß bei der Entscheidungsfindung!

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Roetli hat Recht, in den meisten Hostels darf man keinen Schlafsack verwenden, weil die "chinches", fiese Bettläuse damit unendlich gerne von einem Hostel zum nächsten reisen. Damit kann man einem Hostel die ganze Saison verhageln, denn wenn die Viecher erst einmal da sind, ist es ein Krampf, die wieder weg zu bekommen.

Sollte es tatsächlich al zu kühl werden, sollte es kein Problem sein, eine Decke mehr zu bekommen, denn es ist auch nicht im Interesse des Hostels, dass Du erfrierst. Das wäre nämlich ganz schlechte Werbung.;-)

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Die sichersten Großstädte Südamerikas sind sicherlich Santiago de Chile und Montevideo, wobei das Thema Sicherheit immer relativ ist. Denn natürlich ist es in keiner Großstadt je nach Viertel sicher, nachts um drei Uhr seine Wertsachen spazieren zu führen. Aber allein durch die poliische und wirtschaftliche Stabilität in den beiden Ländern ist es nur eine logische Folge, dass sie sicherer sind als andere Städte.

Überhaupt muss man immer unterscheiden zwischen verschiedenen Vierteln. Zum Beispiel ist das Zentrum von Lima unsicher, während Miraflores sehr viel sicherer ist.

Argentinien wird mit den wirtschaftlichen Problemen derzeit wieder unsicherer, denn es ist ja nicht so, dass die Menschen aus Jux und Dollerei auf Umverteilung aus sind, sondern aus wirtschaftlicher Notwendigkeit.

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Ein klares "Ja, Du kannst überleben". Erwarte allerdings nicht Verständnis für Deine aus Sicht vieler Argentinier recht seltsam anmutenden Ernährungsgewohnheiten.

Ich war als Vegetarier in Argentinien unterwegs und tat das kund. "Du isst kein Fleisch? Also isst Du Hühnchen?" - "Nein, ich bin Vegetarier." - "Ach so, also isst Du Fisch?" - "Nein, ich bin Vegetarier." - "Was zur Hölle isst Du denn dann? Was bleibt denn noch?" - "Ähhh... Gemüse, Nudeln, Obst, Brot, Hülsenfrüche, Reis..." - "Schon, aber kann man davon leben?"

Ich hatte meinen Spaß.;-) Aber man kann sehr gut in Argentinien als Vegetarier über die Runden kommen.

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Als erstes würde mir (wie schon genannt) Mérida einfallen, eine wirklich schöne Stadt. Cancún ist zweigeteilt. Ein Teil ist den (Ami-)Touristen vorbehalten, der andere den Mexikanern. Allerdings kann man von da eine Ausflug zur Isla de las Mujeres machen, die ich sehr schön fand.

Playa del Carmen muss sich inzwischen sehr verändert haben. Ich war vor acht Jahren dort, und auch da wurde mir berichtet, dass es einige wenige Jahre zuvor noch ein verschlafenes Fischerdorf war. Inzwischen muss die Stadt sehr touristisch sein, aber sicherlich hübsch gemacht. Und Tulúm ist gleich nebendran.

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Gegenbach ist auf jeden Fall einen Abstecher wert, außerdem viele Städte im Schwarzwald, wie Triberg und andere mehr, an deren Namen ich mich leider gerade nicht erinnere. Außerdem sei dir Staufen im Kaiserstuhl bei Freiburg allerwärmstens ans Herz gelegt. Die Stadt ist wirklich traumhaft schön und wirkt fast, als sei sie aus einem Märchen oder einer Puppenhauslandschaft entsprungen, wären da nicht die Risse in den Häuser. Der Boden sinkt nämlich ab, was sich an den Fassaden bemerkbar macht.

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Auch von mir ein klares ja! Aber vergiss die Sonnencreme nicht. Ich habe es geschafft, mich während eines halben Tages ohne Sonnencreme so zu verbrennen, dass ich wie ein Klingone aussah. Dabei war es ein nur bedingt sonniger Tag, ich habe mich nicht exzessiv in der Sonne aufgehalten, ich war nicht einmal schwimen oder ähnliches. Die Strahlung ist dort oben einfach viel stärker, als ich es gewohnt war.

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Ich schließe mich dem Vorredner an, Au-Pair-Stellen werden hier in Südamerika dün gesäht sein. Die Arbeit macht hier (Chile) die "nana", kommt meist gar nicht mehr aus Chile, sondern aus Peru. Ich habe sogar eine Frau kennen gelernt, die "nanas" aus der Dominikanischen Republik "importiert" - moderner Sklavenhandel, wenn Du mich fragst. Sie beklagte sich darüber, dass die Chileninen diese Arbeit nicht mehr machen würden oder unzuverlässig seien.

Wen Du wirklich als Au-Pair arbeiten willst, solltest Du versuchen, über persönliche Kontakte etwas zu finden. Frag zum Beispiel mal bei den Deutschen Botschaften an. Ich denke, da kann man sich über ein deutsches Kindermädchen freuen.

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Hässlich ist Santiago nicht, aber unendlich hektisch. Und außerdem mit einem Grad an Luftverschmutzung, der seines Gleichen sucht. Ich hatte in Santiago vom joggen einen chronischen Husten.

Santiago hat auch schöne Ecken. Ich habe mal für das Freiburger Online-Magazin fudder.de einen Artikel geschrieben, in dem es um die weniger bekannten Sehenswürdigkeiten geht (wie etwa den Generalfriedhof): http://fudder.de/artikel/2010/06/01/reisetipps-fuer-santiago-de-chile/

(Das erwähnte Café gibt es leider nicht mehr.)

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Freiburg gehört auf jeden Fall dazu, aber auch Leipzig ist meines Erachtens nach ganz weit vorn dabei! Wer es ein bisschen gemütlicher mag, dem sei Marburg wärmstens ans Herz gelegt, eine liebenswerte kleine Stadt mit etwa 80.000 Einwohner, wovon knapp 20.000 Studenten sind. Sehr schön soll wider Erwarten auch Greifswald sein. Tübingen hat wohl reichlich Ähnlichkeit mit Marburg, und wenn man nichts dagegen hat, im Sommer über viele japanische Touristen zu stopern, ist Heidelberg auch sehr hübsch.

München, Berlin, Köln, Hamburg, Dresden und Bremen sind auch allesamt sehr schöne Städte, ich würde sie aber nicht als Studentenstädte bezeichnen.

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Ich empfehle dringend, einen internationalen Führerschein mitzubringen. Es erspart viele Unannehmlichkeiten, wenn denn tatsächlich jemand danach fragt. Natürlich kann es sein, dass niemand danach fragt, aber wenn doch und die hiesigen Regeln angewendet werden, kann es viel Stress bedeuten, den Führerschein nicht dabei zu haben.

In Chile müsste ich einmal sehr auf die Tränendrüse drücken, um Mitleid für den armen Ausländer zu bekommen.;-)

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Als ich nach Chile kam, dachte ich, ich würde ein bisschen Spanisch sprechen und verstehen. Auf dem Weg vom Flughafen in die Stadt (Santiago) stellte ich dann fest, dass es gar nicht so sehr der Fall war. Immer wieder fragte ich "Wie bitte, kannst du das noch einmal wiederholen?", um nach der Wiederholung immer noch auf dem Schlauch zu stehen.

Chilenisches Spanisch ist eine Sache für sich, aber eigentlich auch nicht so schlimm. Es geht schnell, es gibt viele Modismen oder landestypische Ausdrücke, die in "Welcome to the Chilean Jungle" nachzulesen sind, aber abgesehen davon ist es auch nicht so schlimm. Andalusien ist schwieriger.;-)

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Ich würde mich wundern, würde man Koka-Blätter in Chile wirklich wunderbar legal bekommen können. Wenn man von Bolivien nach Chile einreist, bekommt man sie auf jeden Fall abgenommen, wie man allerdings auch jeden Apfel abgenommen bekommt. Chile achtet sehr darauf, seine eigenen Pflanzen zu schützen. In Bolivien sind Koka-Blätter auf jeden Fall legal und an jeder Straßenecke zu bekommen. Kaut man sie mit ein bisschen Asche (die bekommt man gleich dazu), gibt das ein interessantes Taubheitsgefühl im Mund. Mein Hungergefühl hat es allerdings entgegen aller Versprechungen nicht im Mindesten bekämpft.;-)

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Es stimmt, wenn du als Mädel hübsch bist und halbwegs nicht südamerikanisch aussiehst, wirst du sowieso angebaggert. Selbst wenn du südamerikanisch aussiehst und hübsch bist, wirst du angebaggert. Das gehört in Teilen einfach zum Erlebnis Südamerika dazu. Ich bin männlich und blond, und selbst in der Kombination kann man spannende Erfahrungen machen (man wird von den Mädels angebaggert).

Ich würde nicht zum färben raten, sondern einfach dazu, bestimmt aufzutreten, keine falschen Zeichen zu geben und ansonsten die üblichen Vorsichtsmaßnahmen einhalten, die von Ort zu Ort variieren. Wenn Ihr nach Valparaíso kommt und ein Hostel sucht, empfehle ich das PataPata, wo wir Euch die nötogen Vorsichtsmaßnahmen für Valparaíso geben werden.;-)

Ich denke, blond zu reisen (im farblichen Sinne, nicht im intellektuellen;-)), kann sehr interessant sein. Generell ist der Unterschied aber nicht groß. Nehmt die gelegentlichen Pfiffe auf der Straße als Komplimente und genießt die Reise!

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Wenn man wirklich nicht fliegen will, gibt es einige Buslinien, die die Strecke in unter 24 Stunden zurücklegen. Im Flieger dauert es nur 2 Stunden. Wer mehr Zeit hat, findet unterwegs schöne Städte, Mendoza ist auf jeden Fall einen Aufenthalt wert.

Wer sich Einreiseschwierigkeiten aus Europa ersparen will, aber kein Rückflugticket hat, kauft dirket online das Busticket. In Argentinien wollen sie nur wissen, dass man sich wieder aus dem Staub macht, wie und wohin spielen keine Rolle.

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Ich hätte jetzt fast gesagt "Wenn du drauf stehst und nicht untergehst, ist es ein gutes Zeichen.";-) Aber ganz ehrlich, ich würde einfach mal bei der Stadtverwaltung anrufen, die müssten darüber Bescheid wissen. Hier er Kontakt der Touristen-Information: Tel.: +49 (0) 7652 / 1206 - 8120 titisee@hochschwarzwald.de Öffnungszeiten: Mo - Fr: 9:00 - 17:00 Uhr

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