Wie viele Tage sollte man für die Felsenstadt Petra in Jordanien einrechnen?

3 Antworten

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Es ist ein Unterschied, ob Ihr als Individualtouristen oder als Gruppe (mit jord. Guide) reist. Für die Touristengruppen (immer noch 80%) lautet ein Standard-Programm: Anreise mit Bus am Vorabend. Dann einen ganzen Tag Petra Programm, wobei für die besonders ambitionierten am Nachmittag immer noch eine Sondertour möglich ist (entweder Aufstieg zum Kloster -900 Stufen - oder Aufstieg zum Opferplatz). Dies ist ein gutes Programm und man ist auch körperlich gefordert. Danach aber ins Hotel, Duschen und eine weitere Übernachtung und am nächsten Tag weiter in Jordanien. Dieses Programm ist m.E. genau die richtige Dosis. Einen halben Tag (was auch viele hui-hui Touristen machen) ist m.E. zu wenig und 2 Tage ist etwas für Nabataer-Experten bzw. angehende Archäologen.

Etwas anderes ist es für Individualtouristen. Für die wäre ein voller Tag auch optimal, sollten sich aber einen ortskundigen Führer (Preis aushandeln, ca. 50,- €) leisten, da die Orientierung in dem weitläufigen Gelände schwierig ist und sie sonst die Höhepunkte nicht mitbekommen.

Helmutbbayern kann ich nur zustimmen. Vom High Place (Operplatz) aus hat man eine tolle Aussicht auf das komplette Ausgrabungsgebiet, der Stadt an sich. Tip: am 1. Tag auf den High Place (li hoch vor dem Theater)und auf dem Rückweg (hinten rum ) durch das Gelände der ehemaligen Stadt zurücklaufen. Am 2. Tag direkt durchlaufen und dann (re hoch) zu Ed Dair (Kloster) zu einer phantasischen Aussicht über die Tiefebene des Toten Meers. Auf dem Rückweg könnte man sich ein Kamel leisten, da es doch stetig bergauf geht. Im Tourist Center erhält man Karten des Geländes, verlaufen kann man sich nicht. Mit einem Guide hat man dann auch noch Kontakt mit einen Einheimischen, das bringt ausser mehr Info auch mehr Spass.

Ein bis zwei Tage reichen auf jeden Fall. Es ist ein sehr beeindruckender Ort, den man sich auch genau anschauen sollte. Aber es reicht vollkommen, wenn man eine zwei-Tages-Reise macht. Wenn man Glück hat, trifft man auch noch dort lebende Beduinen.

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Petra ist die Heimat der Bdul-Beduinen, die trifft man dort ja auf jeden Fall. Was Du meintest, war sicherlich, dass man mit Ihnen (mit Glück) in einen persönlicheren Kontakt treten könnte.

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