Wie schlimm ist das eigentlich in Australien und Neuseeland mit den Spinnen wirklich?

3 Antworten

Also ich würde Euch raten, die Reise unbedingt zu machen - es ist einfach so phantastisch!!!

Ich bin letztes Jahr drei Monate auf eigene Faust durchs Land gereist, auch viel durchs Outback und habe nur 1x eine Redback Spider gesehen - allerdings auch nur, weil mich ein Einheimischer darauf aufmerksam gemacht hat, sonst wäre ich nicht mal in ihre Nähe gekommen! Es gab jede Menge Funnelweb-Spder-Netze im Outback, aber die Spinnen dort hielten sich immer sehr weit hinten darin auf! Auch von den giftigen Schlangen sah ich nur eine, die überfahren auf der Straße lag und schon ein Opfer von Krähen war. Die tödlich giftigen 'box jelly fishes', eine perfide Art der Würfelquallen, treten nur an der Küste im Norden und Nord-Osten auf und auch nur während des australienschen Sommers, Haie gibt es überall (man bekommt sie aber - außer beim Schnorcheln ein paar kleine Riffhaie - äußerst selten zu sehen).

Also, einfach die minimalsten Regeln beachten: Klobrille checken, bei Wanderungen durch den Busch hohe Schuhe und lange Hosen DARIN tragen, fest auftreten und keine Spinnennetze mutwillig, vielleicht sogar noch mit der bloßem Hand, zerstören, am Strand auf Verbotszeichen oder Hinweise von Einheimischen achten und Schnorchel- oder Tauchtouren nur mit einheimischem guide unternehmen, das Autofahren nachts möglichst vermeiden oder dann seeeeehr langsam fahren (wegen der vielen Kangaroos, Rinder oder Wildhunde dort auf den Straßen!)!!

Ansonsten - auf zum großen, unvergeßlichen Abenteuer im vielfältigsten Land, das ich je kennen gelernt habe! Viel Spaß und schöne Eindrücke!

Na ja. Australien ist schon eher ein Land für Spinnenfans denn für Spinnengegner. Über 1000, auch sehr giftige, Arten sind bekannt. Fies ist eigentlich vor allem die Trichternetzspinne und hier vor allem deren Männchen, die schon echte Biester sind. Sie kommen zwar seltener in Häuser, aber es wurde auch schon von ganzen Invasionen berichtet. Da in Australien ohnehin viel giftiges Zeug rumkriecht, empfiehlt sich outdoor im Regenwald oder in Trockengebieten immer festes Schuhwerk und geräuschvolles auftreten. Dichtes Gras, leere herumliegend Konservendosen, Holzstapel sollte man auch eher vorsichtig angehen.

Neuseeland ist nicht nur dem gegenüber sondern insgesamt eher arm an Spinnen, wäre unter diesem Gesichtspunkt für die Freundin also das geeignetere Reiseziel. Da gibt es mit der Katipo zwar auch ein richtig fieses Stück, aber auch das Flugzeug kann runterfallen. Spinnen würden mich nicht von einer Reise abhalten. Aber wenn, dann natürlich eher Neuseeland statt Australien. Ohne Gewähr ;)

Mir sind auch ein paar echt unangenehm aussehende Zeitgenossen in Australien begegnet (und ich bin nun wirklich kein Spinnenfreund), die aber meistens nur groß sind und eklig aussehen. Klar sollte man aufpassen, was man da für ein Vieh vor sich hat, wenn man denen dann aber aus dem Weg geht, kann eigentlich nichts passieren. Schau mal wie viele Menschen Work&Travel machen und was du über spinnengeplagte Backpacker hörst - nichts!

Mach dir da also keinen Kopf und schau das tolle Land, es ist nämlich wirklich eine Reise wert!

Australien ist der mit Abstand 'giftigste' Kontinent, dessen sollte man sich bewusst sein und die gleichen aka normalem Menschenverstand in Tropengebieten notwendigen Massnahmen treffen, s. Klobrille heben und Schuhe ausschuetteln morgens usw. usw.

Richtig gefaehrlich sind vor allem diese Teufelsquallen oder wie diese Dinger heissen, also in Australien bekam mich kein Mensch ins Wasser. Muss ein entsetzlicher Tod sein, den man da stirbt.

DANN eine allerdings recht seltene braune Schlange, dieses liebe Tier soll 500.000 Maeuse mit einem Biss umgerechnet toeten koennen. Soll aber scheu sein.

Kaum vermeiden lassen sich Schlangen im Haus, die haben es eben auch gerne gemuetlich, selbst in Sydney in Aussenbezirken.=

Thema Baeren: Ist richtig, was Ihr alles geschrieben habt. Bitte hinzufuegen, NIEMALS NIEMALS einen Hund bei sich zu haben in Baerengegenden, dann greift der Baer sehr wahrscheinlich an, und nicht nur Scheinangriff wie oft. Bin in Russland und kenne das!

Das gilt aber auch nur, wenn man einen dämlichen Hund dabei hat, der den Bären anmacht. Ich war in Kanada viel mit Hund unterwegs (auch mit Packhund) und das gab keinerlei Problem. Hat man dann aber einen kläffenden Köter, der sich im Ernstfall noch hinter "Herrchen" verstecken will, wird's sehr ungemütlich ;) Also mit einem schlecht erzogenen Zivilisationshund würde ich Bärengegenden in der Tat meiden.

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