Wie hoch dürfen Stornogebühren bei einer gebuchten Reise sein?

3 Antworten

Diese Staffelung dürfte absolut gerechtfertigt sein und ist normal, zumal es gerade bei Ferienwohnungen so gut wie unmöglich sein dürfte sie innerhalb der kurzen Frist neu zu vermieten. Zudem stand es - wie du selbst schreibst - in den AGBs, die du sicher akzeptieren musstest als du gebucht hast.

Danke für die Antworten. Ich habe in der Tat nur einen Auszug aus der Stornotabelle angegeben. Auch hier sind natürlich Zwischenstufen vorhanden.

Ich bin mir dessen völlig bewusst, dass ich die AGBs anerkannt habe. Schliesslich habe ich diese Reise auch mit dem Willen gebucht, sie wirklich anzutreten.

Das bedeutet aber noch lange nicht, dass die Stornogebühren in den AGBs auch angemessen und damit rechtsgültig sind. Zumindest laut diesem Urteil http://www.internetratgeber-recht.de/Reiserecht/Reiseruecktritt/rra2.htm darf der Reiseveranstalter keine beliebig hohen Summen verlangen. Ohne juristischen Hintergrund zu haben, würde ich denken, dass Klauseln in AGBs, die geltendem Recht widersprechen, ungültig sind.

Es ist in Ordnung, dass eine Stornogebühr erhoben wird, aber 90% von der angegebenen Miete finde ich ehrlich gesagt dreist und nicht gerechtfertigt. Zumal es in gut besuchten Urlaubsgebieten eine recht gute Chance gibt, die Wohnung doch noch zu vermieten. Ich habe keine Chance, dies herauszufinden.

So wie ich eure Antworten einschätze, habe ich aber wenig Chancen, die Gebühr zu mindern. Da ich ausserdem nicht rechtsschutzversichert bin, werde ich die Kosten bezahlen. Vielen Dank für eure Hilfe.

du willst damit sagen das alle deutsche Reiseveranstalter in ihren AGB Klauseln haben die im Widerspruch zum geltenden Recht stehen?Denn diese hohen Stornogebüren werden überall kurz vor Urlaubsbeginn fällig....

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@Maxilinde

Ohne jetzt auf die Schnelle aktuellere Urteile zur Hand zu haben, wäre ich mit dem Link eher vorsichtig. Ich zitiere mal: "Insoweit hat das Oberlandesgericht Frankfurt am Main 1982 folgende Richtsätze aufgestellt...".

In fast 30 Jahren kann sich schließlich auch einiges in der Rechtsprechung verändert haben.

Grundsätzlich sind die 90% (heute) durchaus üblich.

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Das Thema AGB und deren Rechtsgültigkeit spare ich mir. Mich wundert, wieso eine Ferienimmobilie wegen der Strom- und ggf. weiterer Nebenkosten storniert werden soll. Selbst wenn ich annehme, dass Nebenkosten bei der Buchung nicht bekannt waren, so sollten diese doch ersichtlich gewesen sein. Selbst wenn ich annehme, dass diese bei anderen (teureren?) Immobilien inklusive sind, so können diese paar Euro doch nicht stornierungsentscheidend sein. Ich zahle im Monat 20 € Stromgeld für meine Wohnung, für die Ferienimmobilie wären das dann 10 €! Die Wasserkosten dürften kaum anders liegen.

Opodo-Flugticket direkt bei der Airline umbuchen?

Liebe Forumsgemeinde, leider konnte ich auch nach ausgiebigen Recherchen im Internet keine relevanten Informationen bezüglich meines Problems finden und hoffe deswegen, dass mir der Eine oder der Andere vielleicht weiterhelfen kann. Folgendes: Ich habe bei Opodo einen Flug mit Emirates von Hamburg via Dubai nach Bangkog (09.03.12-24.05.12, Ticket hat eine Gültigkeit von vier Monaten) gebucht. Ich befinde mich bereits in Südostasien, habe meinen Hinflug also bereits hinter mir und möchte gerne etwas länger bleiben. Also habe ich mich an die Opodo-Hotline gewendet, um meinen Rückflug auf einen späteren Termin umzubuchen. Mein Wunschtermin liegt grob zwischen dem 22. und 27. Juni, doch der Herr im Call-Center sagte mir, dass an jenenen Tagen nur noch Businessclass-Plätze frei wären, lediglich für den 9. Juni wäre noch ein Platz frei. Ich hab mich zunächst etwas gewundert, da wir eigentlich den kompletten Juni und sogar die erste Juliwoche wegen möglicher Rückflugtermine durchgegangen sind, hab dann aber schließlich gegen die entsprechende Gebühr etwas zähneknirschend meinen Rückflug auf den 9. Juni Termin umgebucht.

Nun bin ich heute zufällig in Saigon an einem offiziellen Emirates-Büro vorbeigelaufen und habe einfach mal dort nachgefragt. Zwar hat die nette Dame anhand meiner von Opodo übermittelten Flugnummer meinen Flug nicht sofort gefunden, doch nach ein wenig Suchen hatte sie meine Daten schließlich gefunden und meinte, dass es kein Problem sei, meinen Rückflug gegen abermalige 100 € auf den 26. Juni umzubuchen.

Hier nun also meine Frage: Habe ich mit irgendwelchen Problemen zu rechnen, wenn ich meinen bei Opodo gebuchten Flug direkt bei Emirates umbuche und Opodo sozusagen einfach umgehe? Denn dort steht in den AGBs, dass Umbuchungen nur über Opodo getätigt werden können. Ach ja: In meinen Tarifbestimmungen zu diesem Flug steht: CHANGES ANY TIME PER TICKET CHARGE EUR 100.00 FOR REISSUE/REVALIDATION. (.....) REBOOKING/REVALIDATION AND REISSUE ARE TO BE DONE BY THE ORIGINAL ISSUING AGENT OR EK OFFICE ONLY.

Ich hoffe, dass vielleicht jemand eine Antwort auf mein Problem hat und verbleibe mit besten Grüßen aus Saigon

Bartleby

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