Stornogebühren 2 Monate vor Reiseantritt 40% Umbuchung nicht möglich, Rechtlich korrekt?

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Hallo,

eine erschüpfende Auskunft kannst Du hier nicht erhalten, banal ist in der Tat, dass die AGB erst einmal gelten. Ob diese sittenwidrig sind kann nur ein Rechtsanwalt beurteilen, nach meiner (rein subjektiven und rechtlich nicht relevanten) Einschätzung könnte der Veranstalter damit absolut im grünen Bereich sein. Anhalter1960 hat da recht, aber für eine abschließende beurteilung ist dieses Forum nicht da und war dies auch nie.

Versuche es, wenn Du das nicht akzeptieren kannst, erst einmal mit einer vergleichsweise günstigen Rechtsberatung, wenn dir der RA zu etwas anderem rät, dann ist er vermutlich ein Scharlatan- meine, rein persönliche Meinung.

In deinem Fall ist es wirklich dumm gelaufen, aber es gibt schlimmeres- Kopf hoch, konzentriere dich auf die Prüfung. Ich drücke dir die Daumen. :-) Für die Zukunft: http://www.ltur.com/de/index.html etwas Flexibilität und mehr Glück!

LG

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo zusammen,

vielen Dank für eure Antworten und euren Rat. Für uns sind alle Meinungen wichtig. Wir erwarten auch keine 100% geltenden Aussagen, sondern eure Erfahrungen, da wir selbst wenig Erfahrungen auf diesem Gebiet haben. Ich möchte mich jetzt auch ungern rechtfertigen, schließlich ist diese Prüfung ohne meinen Einfluss in einen Zeitraum vorgezogen worden, der laut Hochschulkalender nicht dem üblichen Prüfungszeitraum entspricht. Uns ist auch klar, dass die AGBs zunächst gelten. Aus unserem Freundeskreis kam aber oft die Rückmeldung, dass dies ein untypischer Fall ist, begründet dadurch, dass ein Umbuchen/Verschieben der gleichen Flugreise mehr als 2 Monate vorher nicht möglich ist (AGB). Daher wollten wir wissen, ob die AGB überhaupt so gelten dürfen oder ob es gesetzliche Grenzen (Zum Beispiel für die Staffelung der Stornogebühren) gibt. Zu den widersprüchlichen Angaben: Vielen Dank für die Korrektur! Hier nochmal die genauen Daten: Reise gebucht: Mitte März Reise Storniert: Anfang Mai (Diese Woche) Zuerst geplanter Reiseantritt: 16-23 Juli 2011 ==> Stornierung 2-3 Monate vor Reiseantritt. Viele Grüße

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
rfsupport 09.05.2011, 08:42

Liebe/r Rouman84,

herzlich Willkommen auf reisefrage.net! Wenn du anderen Usern für die Antworten danken möchtest, kannst du die Kommentarfunktion nutzen, dann geht der Bezug zu den Antworten nicht verloren. Durch das Diggen sind die Antworten ja ständig in Bewegung.

Herzliche Grüße,

Lena vom reisefrage.net-support

0

Ob das rechtlich korrekt ist, kann niemand hier beurteilen. Schon gar nicht mit den wenigen und noch dazu widersprüchlichen Angaben (Reisezeitraum Ende Juli, aber du musstest zwei Monate vorher stornieren/sind aber noch fast drei Monate).

Schau in die allgemeinen Vertragsbedingungen Deines Reisanbieters. Diese hast Du akzeptiert und sie sind damit Vertragsbestandteil. Ob die AGB sittenwidrig und damit unwirksam sind, kann Dir nur ein Anwalt sagen (wobei ich das für unwahrscheinlich halte, zumal 40% zwei Monate vor Reise klingt jetzt nicht so absurd).

Nimms als Lehrgeld.

  1. Buche generell nur über Zeiträume, die Du übersehen kannst.

  2. Reisen nach Malle sind nicht so selten, dass man sie fast ein halbes Jahr im Voraus buchen müsste.

  3. Reiserücktrittsversicherungen nutzen nicht Dir, sondern dem Versicherer.

Ansonsten viel Glück bei der Prüfung.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?