War erst im März eine Woche in Warschau. Ich habe den Reiseführer Warschau aus dem Michael-Müller-Verlag (MM-City) verwendet. War mit dem super zufrieden. Der ist gut aufgebaut , detailliert und ziemlich aktuell (bei einigen Kneipen und Restaurants hat es nicht ganz gepasst, aber in einer so aufstrebenden Stadt ändert sich immer mal wieder was). Dazu noch einen Stadtplan, dann kanns losgen :)

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Wenn du von Lettland in die Ukraine möchtest, benötigst du ein Transitvisum für Weissrussland. Bei der Einreise in BY benötigst du eine weissrussische Krankenversicherung, die du an der Grenze erwirbst und musst, so viel ich weiss Zolldokumente fürs Auto ausfüllen. Bleibst du länger, benötigst du ein normales Visum mit Einladung bzw. zumindest Hotelübernachtung. Für die Ukraine brauchst du nichts, das ist unproblematisch. Wenn du über Russland kommst, benötigst du ebenfalls ein entsprechendes Visum. Zu beachten ist, dass es zwischen Russland und Weissrussland keine Grenzkontrollen gibt. Wenn du beide Länder befährst, benötigst du unbedingt auch beide Visa, auch wenn du ohne Kontrolle zwischen beiden Ländern passieren kannst.

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Hausboote könnt ihr - wenn ich mich nicht ganz täusche - aktuell nur für die Masurische Seenplatte chartern und da vom Spirdingsee zum Mauersee fahren. Die Seenplatte ist aber so groß und abwechslungsreich mit ihren Kanälen und Nebenflüssen, daß eine Hausboottour da sicher ein Erlebnis ist. Dagegen stelle ich mir eine Fahrt auf der Weichsel oder Oder im direkten Vergleich eher langweilig vor. Google mal "hausboot masuren", dann findest du auch diverse Anbieter.

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"sehenswert ist immer relativ". Ist halt etwas Besonderes, eine 35 Km lange Halbinsel mit einer Breite zwischen 200 und 3000 Metern. Auf der Landseite (also die zum Haff hin) gibt es etliche Campingplätze (ideal zum Surfen). Dann kommt die Strasse und die Bahnlinie, dann ein schmaler Grüngürtel (Kiefern) und dahinter ein traumhafter - 35 Km langer - Sandstrand. Ein Strand ohne Volksfeststimmung, der selbst in der Ferienzeit nur spärlich belegt ist. Am Ende der Halbinsel kommt dann die Ortschaft Hel mit einer netten Fussgängerzone, vielen Fischrestaurants, Cafes. Zu Berücksichtigen ist allerdings, dass sich die 35 Km mit dem Auto ziemlich ziehen; also etwas Zeit einplanen. Zwischen Danzig und Hel verkehren übrigens Ausflugsschiffe.

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Wir waren gerade in Marokko. Also eine spezielle Bekleidung benötigst du dort nicht. Die Marke ist sowieso egal. Interessiert dort niemanden. Meine Empfehlung ist eine leichte helle Trekkinghose (gibt es in jedem Sportgeschäft - wie erwähnt ist die Marke nebensächlich). Für mich sind die vielen Taschen wichtig (für Kamera etc.) . Dazu T'Shirt oder kurzärmliges Hemd. Kurze Hosen sind halt in arabischen Ländern nicht so gerne gesehen. In Marokko wirst du viel Sonne und Temperaturen so um die 30 Grad vorfinden. Entsprechend solltest du dich bekleiden. Langes Beinkleid ist nicht falsch, ansonsten muss man es nicht übertreiben. T'Shirt, Kopfbedeckung, wenn einem die Sonne zusetzt. Sandalen oder Wanderschuhe, wenn man in den Bergen unterwegs ist. Abends dann ein Hemd und eine bessere Hose zum Essen und alles ist perfekt. Eigentlich nichts anderes, als was ich auch in Italien oder in anderen warmen Ländern anziehen würde. Abends natürlich noch ein leichter Pullover, weil es in Marokko auch mal kühler werden kann. Hängt natürlich auch von der Jahreszeit ab. Im Winter wird es auch in Marokko schon mal gut kalt. Kann ich bestätigen, bin gerade erst vor 2 Tagen aus Marokko zurück gekommen,

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Wir hatten in Kenia auch einen Mietwagen genommen. Das war kein Problem. An den Linksverkehr muss man sich gewöhnen, das ist klar. Machbar ist das aber schon. Wichtig ist, dass ihr wisst, was ihr unternehmen wollt. Wollt ihr in die Nationalparks rein; zB in den Tsavo-Nationalpark oder sonstwo. Dann müsst ihr euch auch um die Übernachtung kümmern. Als Package über einen Veranstalter kann das dann billiger werden. Als nächstes stellt sich die Frage, was für ein Fahrzeug braucht ihr? PKW oder Allrad? Darüber müsst ihr eucgh klar sein. Von einem Mietwagen prinzipiell würde ich euch nicht nicht abraten. Ihr müsst einfach kalkulieren, was kommt euch unter dem Strich günstiger und einfacher. Die Sicherheitslage betrifft weniger die Art des Fortbewegungsmittels als die Gegend, die man bereist. Man kann auch mit Veranstalter überfallen werden. Vielleicht ist es in der Gruppe einfacher, aber an der Situation ändert es nichts. Wir hatten damals eine kleinen Jeep ab Nairobi uns sind in den Naivasha- und Nakuri-NP gefahren. War eine schöne Sache.

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Schwer zu beantworten, da es in Polen vieles Interessantes zu sehen gibt. Bei den Städten sind für mich die Highlights: Krakau und Danzig. Weitere Top-Reiseziele sind: die östliche Ostseeküste mit dem feinen Sandstrand, Wigry-Nationalpark mit dem Flüßchen Czarna Hancza, Bory Tucholski-Nationalpark, Hohe Tatra, Bieszczady-Region, sowie das Glatzer Bergland mit Heuscheuergebirge und dem Eulengebirge.

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Ich nehme an, du meist "Chlopskie Jadlo" - hierbei handelt es sich um eine Kette von Restaurants. siehe auch Link www.chlopskiejadlo.pl

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schwer zu sagen, hängt davon ab, wieviel Zeit dir überhaupt zur Verfügung steht. Einen ganzen Tag solltest du schon für das Zentrum von Danzig einplanen. Dann würde ich auf jeden Fall einen Besuch von Soppot empfehlen. Rund um Danzig bieten sich folgende Besuchsziele an: Kaschubien (Bory Tucholskie-Nationalpark), Halbinsel Hel, sowie die Marienburg und der Oberland-Kanal . Mein Vorschlag wäre 1 Tag Hel, 2 Tage Danzig, 2 Tage Elblag mit Besuch der Oberlandkanals und der Marienburg; ggf. auch noch Frauenbug/Frombork..

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Wir waren in Leba, Wladyslawowo, Hel und Krynica Morska. Toll war es überall - die Strände sind überall ähnlich: weisser Sand, flache Küste. Unmittelbar an den Ortschaften/Touristikgebieten ist es naturgemäss voller, einen Kilometer links oder rechts wird es dann schon wieder ruhig. Was ich toll finde, es gibt keine Strandkörbe, kostenpflichtige Parzellen oder ähnliches. Der Strand steht jedermann zur Verfügung. empfehlenswert ist ein Windschutz (lässt sich rollen und ist überall erhältlich). In den Ortsbereichen findet man Imbissbuden, Eisstände etc., ausserhalb natürlich nicht. Die Kernfrage ist eigentlich, wie willst du übernachten? Camping - dann empfehle ich Leba oder die Gegend um Wladyslawowo. Suchst du Hotel oder Ferienwohnung/-Zimmer wird es etwas schwieriger. Wie schon erwähnt ist es zur Hauptreisezeit Juli und August - das ist auch die Zeit in der die Ostsee am wärmsten ist, sehr voll, da in Polen in den beiden Monaten Ferien sind.

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am einfachsten per Bahn von Kempten. Es gibt auch relativ günstige Euro-Special-Tarife. Zweite Möglichkeit ab Ulm (mit dem Zug von Kempten stündlich zu erreichen) mit dem Eurolines-Bus; dieser fährt 3 x pro Woche für 56 Euro nach Amsterdam. Abfahrt jeweils 19 Uhr, Ankunft 7.30 Uhr am Folgetag.

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Kommt halt darauf an, von wo du anreisen möchtest.Es gibt günstige Flüge von Dortmund, Lübeck und Köln mit Wizzair, von F-Hahn und Düs-Weeze mit Ryanair und von Hamburg mit Jetair. Die LOT bietet z.T. auch günstige Angebote. Die Bahn verkehrt bundesweit, da gibt es auch spezielle Auslandstarife. Fahrplan müsstest du bei bahn.de abrufen können. Ansonsten bieten auch die Linienbusverkehre eine interessante günstige Alternative. Schau mal bei Eurolines (Dt. Touring), die fahren nahezu bundesweit. Es gibt auch weitere Busgesellschaften wie Sindbad.

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Bei einem Tag Aufenthalt würde ich in erster Linie mal die Stadt auf mich einwirken lassen: die Altstadt zu Fuss erkunden, einen Kaffee trinken in einem der zahlreichen Cafes (z.B. Camelot, Provincija...). Schön Essen gehen, z.B. im Smak Ukrainski, im Morskie Oko (Tatraküche) oder bei Babci Maliny. Besichtigen würde ich auf jeden Fall die Marienkirche, das stündliche Trompetensolo des Hajnal vom Kirchturm darf man sich auf keinen Fall entgehen lassen. Und natürlich den Wawel sollte man besuchen - der Innenhof ist gratis, die Museen selbst kosten Eintritt und müssen z.T. quasi zeitlich gebucht werden. Die Kathedrale solltest du nach Möglichkeit mitnehmen. Versuche in deinen "ersten" Tag nicht zu viel zu packen. Krakau muss man geniessen, es hat einen wunderbaren Flair. Wer einmal da war, kommt wieder.

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Von Kiel nach Klaipeda gibt es aktuell nur eine Verbindung mit Lisco Baltic Service (DFDS-Gruppe). Ich bin vor 2 Jahren mit AVE Lines von Travemünde nach Liepaja gefahren (aktuelle Route Travemünde-Riga). Das war recht kommod - die Überfahrt war sehr angenehm, würde ich jederzeit nochmals machen. Wir hatten Kabine, Mahlzeiten gab es an Bord und es gab eine Bar. War ein super einstieg in den Urlaub. Vom Publikum her werden die Fähren in erster Linie von heimfahrenden Balten und LKW-Fahrern genutzt.

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wie schon geschrieben ist jedes dieser Länder für sich einzigartig und selbstredend eine Reise wert. Die Frage die sich stellt ist, was möchtest du sehen? Küste/Meer, oder Nationalparks, Gebirge oder eher Städte? Wenn du noch nie in Osteuropa warst, ist es von Berlin aus natürlich am einfachsten, in Polen anzufangen. Da hast du Küste, Landschaft, Berge und Städte. Tschechien ist auch sehr reizvoll (Tschechische Schweiz, Riesengebirge). Das sind eher ruhigere Regionen mit wunderbaren Wandermöglichkeiten und grandioser Landschaft. Auch die Slowakei ist traumhaft mit der Tatra, den vielen Thermalbädern, Schluchtenwandern im slowakischen Paradies und und und. Die genannten Länder sind einfach und unkompliziert zu bereisen. Man versteht viel deutsch und englisch, es gibt ausreichend Übernachtungsmöglichkeiten jeden Standards. Ukraine ist auch sehr sehr schön, aber nicht ganz so einfach zu bereisen wie die EU-Länder.

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Ich bin zwar noch nicht nach Madrid mit dem Bus gefahren, aber schon öfters nach Polen. Mit Eurolines und weiteren Gesellschaften. Ich empfand das jetzt nicht als Belastung. Die Busse waren komfortabel, die Fahrzeit ca. 15 Stunden - ergibt sich halt aus der Entfernung. Wenn man irgendwohin will muss man halt die jeweiligen Möglichkeiten abwägen. Nicht jeder wohnt Flugplatznah. Die Busse fahren von wesentlich mehr Lokationen. Ich empfand die Fahrten immer als relativ angenehm, konnte schlafen (Halbschlaf): es gab mehrere Zigaretten- und Kaffeepausen-Pausen und irgendwann am Vormittag kam man am Zielort an. Sicher, man muss es mögen, aber als schlimm empfand ich es nicht.

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wir sind vorgestern erst von einem 9tägigen individuellen Trip in Syrien zurückgekommen. Wir sind am Freitag in Homs an einer Protestkundgebung vorbeigekommen und haben in Damaskus vom Hotel aus eine von der Polizei aufgelöste nächtliche Kundgebung beobachtet. Gewaltakte konnten wir keine feststellen und wir wurden auch in keinster Weise behelligt. Bis auf die beiden Beobachtungen hatten wir im Land keinen Stimmungswandel feststellen können (war zum 6. Mal in Syrien). Die Atmosphäre war herzlich wie immer, wir haben uns niemals unsicher gefühlt. Die Bevölkerung war uns gegenüber überaus freundlich. Es gab keine Polizeikontrollen oder andere Behinderungen. Deraa ist im Moment wohl abgeriegelt, so dass man als Tourist nicht versehentlich dorthin geraten kann. Es ist schwierig pauschal zu raten, aber ich würde sofort wieder hinfahren. Generell sollte man die Lage im Auge behalten und ggf. vorort die Botschaft in Damaskus oder das Konsulat in Aleppo zu kontaktieren. Natürlich lässt sich schwer in die Zukunft schauen, ich glaube aber nicht, dass die Situation so eskalieren wird, wie in Libyen. Wenn du eine Studienreise unternehmen willst würde ich mir keine Gedanken machen, dann muss der Veranstalter letztendlich die entscheidung treffen, ob die Reise stattfinden kann oder nicht. als Alleinreisender bleibst du ggf. auf Flugkosten sitzen, falls du kurzfristig stornieren musst.

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In den letzten Jahren sind an der polnischen Ostsee etliche Hotels gebaut worden, v.a. Wellnessanlagen, die internationalem Standard leicht standhalten. Die Preise hierfür variieren je nach gewünschter Leistung und Reisezeit. Es gibt hierfür wirklich günstige Angebote, andererseits ziehen zur Ferienzeit Juli/August die Preise sehr stark an und die Quartiere sind in diesen beiden Monaten aufgrund der Ferienzeit meist ausgebucht. Allerdings ziehen die Preise auf der deutschen Seite zur Ferienzeit ebenfalls stark an. Zu vergleichbaren Zeiten dürfte Polen dennoch um einiges günstiger sein als Deutschland, aber man muss wirklich vergleichen. Wie meine Vorredner schon schrieben, sind aber die sonstigen Urlaubskosten wesentlich günstiger: Restaurantbesuche, Besichtigungen, Ausflüge, Dienstleistungen... Campingplatzgebühren sind ebenfalls günstiger als auf der deutschen Seite. Zu beachten ist aber auch, dass einige Urlaubsorte (Leba, Krynica Morska, Hel) nur zur Saison aufblühen. Ausserhalb der Ferienzeit ist es dann ziemlich tot. Da ist es besser, man weicht auf eine Stadt (z.B. Kolobrzeg) aus.

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Ist schon etwas länger her, dass ich in Tansania war, aber so viel dürfte sich dort nicht geändert haben. Es gibt einige wenige Bahnlinien, Z.B. von Dar nach Mwanza. Der verkehrte aber nur ein oder zweimal die Woche und die Tickets müssen vorher gekauft werden (reservierungspflichtig). Du musst u.U. entsprechend Zeit mitbringen. Ansonsten verkehren Überlandbusse von Stadt zu Stadt (sitzplatzpflichtig) aber hierfür gab es auch kurzfristig Tickets. Auf kleineren Strecken verkehren Matatus, Kleinbusse für 10 bis 15 Fahrgäste. diese sind relativ unkomfortabel, fahren aber ständig zu jeder Tages- und Nachtzeit. Transportprobleme solltest du in Tansania keine haben - es gibt auch noch diverse Flugverbindungen mit Cessnas und auch grösseren Maschinen. Mietwagen würde ich nicht empfehlen, da die Entfernungen sehr gross sind und die Strassen schlecht. Zur Spritversorgung kann ich nichts sagen.

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Hängt davon ab, ob du eher zum Norden oder zum Süden tendierst. Wanderst du gerne? Und auch zu welcher Jahreszeit? Von den Städten her empfehle ich auf alle Fälle Krakau. Plane dort aber gut 2 bis 3 Tage ein. Von Krakau aus kannst du das Salzbergwerk Wieliczka besuchen und natürlich ist es in die Gebirge nicht weit (Hohe Tatra, Beskiden). Dann ist die erste Woche schon rum. Im Süden empfiehlt sich noch das Riesengebirge und das Glatzer Bergland. Interessante Städte sind ausser Krakau noch Posen und Danzig. Bist du in Danzig musst du auch hoch an die Küste (Halbinsel Hel, Frische Nehrung/Mierzeja Wislana); und natürlich auch zur Marienburg und Frombork. Und vielleicht auch noch nach Kaschubien (Bory Tucholski Nationalpark). Bei 2 Wochen würde ich mich aber tatsächlich für eine Landeshälfte entscheiden: Nord oder Süd. Den Norden solltest du aber nach Möglichkeit im Juli oder August besuchen, dann ist Badezeit (Ostsee, Masuren). Im Süden geht es schon ab Mai.

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