Das gibt es auch in Deutschland unter dem Namen "Pentofuryl". Alternativ gibt es in Deutschland noch den Wirkstoff Rifaximin, der auf dem selben Prinzip beruht. Beides sind Antibiotika, die aber nicht in den Blutkreislauf aufgenommen werden können. Dadurch bleiben sie im Darm und wirken praktisch nur dort.

Bei Durchfällen mit Blut oder Schleim unbedingt einen Arzt aufsuchen. Dann kann es gut sein, dass die Bakterien in der Darmwand sitzen, wo die beiden oben genannten Antibiotika nicht hinkommen. Hier muss man dann zu einem "normalen" Antibiotikum greifen, das ins Blut aufgenommen wird und sich im ganzen Körper verteilt (z.B. Ciprofloxacin).

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Hast du einen Protonenpumpenhemmer wie Omeprazol, Pantoprazol, Esomeprazol, etc. bekommen? Wenn du die wie vorgeschrieben nimmst, dazu leichte Kost (nichts saures, nichts scharfes, nichts fettiges), dann sollte es dir eigentlich innerhalb von 2-3 Tagen deutlich besser gehen.

Die medizinische Versorgung auf Mallorca soll ja auch außerordentlich gut sein.

Ich persönlich würde in so einem Fall fliegen, aber darauf achten, dass ich so wenig Stress wie möglich habe und alles etwas langsamer als ursprünglich geplant angehe.

Eine wirklich brauchbare Einschätzung bekommst du aber natürlich nur bei deinem behandelnden Arzt, der kennt dich und deinen Fall genau und kennt sich auch besser aus.

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Wirklich bewährt für den tropischen Einsatz ist eigentlich nur DEET. Das gibt es z.B. als Anti-Brumm forte oder als Nobite:

http://www.medipreis.de/preisvergleich/Nobite-Haut-Spray-100-ml-Tropical-Concept-Sarl-7338535

(wenn du weniger als 3 Flaschen bestellst, dann schau mal bei den Preisen incl. Versand)

Außerdem solltest du mit einem Reisemediziner über die richtige Malariaprophylaxe sprechen. Je nachem, wo und wie lange du dich aufhältst, könnte zumindest eine Standby-Lösung angebracht sein.

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In Neukölln an der U-Bahn-Station Grenzallee (U7) gibt es eine Pizzeria/Steakhaus "La Serra". Das Essen ist gut, es ist relativ viel Platz und die Preise sind wirklich sehr gut (Pizza Prosciutto für 1,95€, Quattro Formaggi für 3,50€). Da sollte eigentlich für alle was dabei sein. Habe auch schon öfter Schulklassen dort gesehen. Das ganze lässt sich z.B. auch mit einem Besuch im Britzer Garten (ein paar U-Bahn-Stationen weiter) verbinden.

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Im schlimmsten Fall: Umziehen. Haben wir mit der Familie schon gemacht. Wir wollten eigentlich drei Wochen in der Bretagne zelten, aber es hat in der ersten Woche durchgehend geregnet und es war keine Besserung in Sicht. Wir haben dann die Zelte abgebaut, sind nach Südfrankreich gefahren und haben noch zwei Wochen Sonne genossen. So flexibel ist man bei einer Pauschalreise natürlich nicht (was für mich ein weiterer Grund ist, wieso ich sowas nie machen würde).

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Meine Schwester fährt immer gerne nach Vrouwenpolder in den Niederlanden. Da gibt es auch einen Campingplatz in der Nähe des Strands, der Besitzer soll echt nett sein.

Belgien fand ich bisher immer ziemlich hässlich. Hotelburgen und Autoverkehr direkt neben dem Strand, alles irgendwie ziemlich lieblos und die Natur muss man schon immer eine ganze Weile suchen.

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Hast du hier schonmal vorbeigeschaut? Da steht etwas dazu:

http://www.auswaertiges-amt.de/sid_C9992C5AFBCA2D608EDDCE35CAFECFD4/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/ItalienSicherheit.html

Ganz ehrlich, wenn ihr die Kamera im Hotel lasst, könnt ihr sie doch genau so gut zu Hause lassen. Ich würde die Kamera immer mitnehmen, aber in einer unauffälligen Umhängetasche tragen und nur herausholen, wenn ich mich sicher und unbeobachtet fühle. Ansonsten alles im Hotel lassen, was nicht unbedingt gebraucht wird (vor allem Bargeld und Ausweisdokumente). Normalerweise kann man sich meiner Erfahrung nach ganz gut auf sein Bauchgefühl verlassen, wenn mir jemand näher kommt als es nötig wäre, werde ich misstrauisch und passe besonders gut auf meine Sachen auf. Im Ausland bin ich noch nie bestohlen oder ausgeraubt worden.

Je weiter man sich von den großen Städten und Touristenzentren entfernt, desto geringer dürfte wohl auch die Gefahr von Diebstählen sein.

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Lustigerweise denke ich gerade über genau die selbe Tour nach, nur mit Zelt statt Lodge. Zu den Verhältnissen in Tansania kann ich dir leider keine Infos geben, ich wäre auch zum ersten mal da und habe gerade erst (genau genommen gestern) angefangen, mich zu informieren.

Ich kann dir aber sagen, dass das in Namibia schon sehr gut geklappt hat. Ich war zum allerersten mal außerhalb von Europa unterwegs, meine Freundin das erste mal ohne Eltern und ohne Pauschalprogramm. Wir sind mit einem Mietwagen von Camp zu Camp durchs ganze Land gefahren, haben im Zelt und einmal im Auto übernachtet und die Camps nicht im Voraus gebucht. Man muss aber dazusagen, dass wir außerhalb der Hauptsaison unterwegs waren und Namibia doch sehr auf Touristen eingestellt ist. Tansania ist zudem dichter besiedelt als Namibia und deutlich weniger entwickelt wenn die Zahlen wirklich die Realität widerspiegeln. Es wird also erheblich mehr Planung nötig sein, aber ich bin mir sicher, dass sich dieses Land irgendwie bereisen lässt, auch wenn der eine oder andere Punkt (z.B. Zeltübernachtung) noch mit einem Fragezeichen versehen ist.

Allgemeine Infos (gerade zum Thema Reisesicherheit) in verschiedenen Ländern findest du hier:

http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/SicherheitshinweiseA-Z-Laenderauswahlseite_node.html

Ein Alternativvorschlag: In Tansania warst du ja jetzt schon. Namibia ist vielleicht etwas Einsteigerfreundlicher und hat auch sehr viel zu bieten. Ich habe auch lange drüber nachgedacht, ob ich nochmal nach Namibia reise, weil dort vieles etwas zu kurz gekommen ist. Aber es gibt noch so viele andere Länder auf der Welt, die ich unbedingt sehen will. Nach Namibia kann ich auch in 20, 30 Jahren zurückkommen und sehe das Land dann in einem ganz anderen Blickwinkel.

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Du kannst beim Werksverkauf von Lindt (Süsterfeldstraße) vorbeifahren und eine riesige Tüte Pralinenbruch mitbringen. Oder belgische Pralinen (z.B. Leonidas). Reisfladen ist auch immer beliebt, wenn du den transportieren kannst.

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Wenn Gewicht und Packmaß eine Rolle spielen, führt kein Weg an der Daune vorbei. Google mal nach "Cumulus", die haben wirklich gute Daunenschlafsäcke für sehr wenig Geld. Allerdings ist das ein ziemlich kleiner Betrieb, der nur auf Bestellung produziert. Deswegen dauert es eine Weile bis der Schlafsack kommt. Emails werden aber schnell beantwortet und man kann dir auch zuverlässig sagen, wie lange eine Lieferung brauchen würde. Auch Sonderanfertigungen sind (gegen Aufpreis) kein Problem.

Ansonsten schließe ich mich dem Tipp von Roobert an, bei outdoorseiten.net findet man alle Infos die man braucht.

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Der öffentliche Nahverkehr in Berlin ist eigentlich ziemlich gut aufgestellt. Mit der U6 kannst du z.B. von Tegel nach Kreuzberg durchfahren, allerdings ist Kreuzberg groß, du wirst also wahrscheinlich nochmal in U1 oder U7 umsteigen müssen, um dahin zu kommen, wo du hinwillst.

Auf der BVG-Seite (http://www.bvg.de/) kannst du auch direkt eine Addresse eingeben. So musst du nicht erst nach der passenden Haltestelle suchen und der Fußweg wird auch mit eingeplant.

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Die Adria hat sehr klares Wasser, zumindest auf kroatischer Seite. Die Strände bestehen allerdings aus Kies und Fels, also unbedingt Badelatschen und Isomatten mitbringen.

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So wenig wie möglich. Gerade wenn du viel aufsteigst ist jedes gesparte Gramm Gold wert! Es gibt Leute, die den Stiel ihrer Zahnbürste halbieren, um nicht so viel schleppen zu müssen.

Ein paar Tipps zum Gewicht sparen:

  • Am besten legst du zunächst alles, was du einpacken willst, auf einen Haufen, bevor du es in deinen Rucksack packst. Und dann gehst du jedes einzelne Teil durch und überlegst: Was wäre wenn du dieses Teil zu Hause "vergessen" würdest. Urlaub im Eimer? Leben gefährdet? Wenn nicht, bleibt es zu Hause.
  • Wenn du Funktionskleidung mitnimmst, reichen 1 oder 2 Sätze. Du kannst sie Abends waschen, normalerweise ist sie am nächsten Tag wieder trocken.
  • Geh zu Rossmann und kaufe dir da ein "Microfaser-Bodentuch". Das kostet 2€ und taugt wunderbar als Handtuch. Es nimmt trotz der geringen Größe unglaublich viel Wasser auf und wenn es doch mal zu nass ist, kannst du es einfach auswringen und danach weiterbenutzen. Außerdem trocknet es sehr schnell. Statt unmengen von schweren Baumwollhandtüchern nimmst du einfach eines von diesen mit.
  • Wenn du Essen mitnimmst, dann bitte nur welches das wenig bis gar kein Wasser enthält.
  • Erkundige dich wenn möglich vorher, wo du deine Wasservorräte auffüllen kannst, dann musst du nicht mehr Wasser als nötig mitschleppen.

Ich habe mich bisher jedes mal nach einer Wanderung über Dinge geärgert, die ich mitgeschleppt und dann doch nicht gebraucht habe. Und das obwohl ich jedes mal weniger Teile einpacke. Eigentlich braucht man fast nichts, wenn man ein bisschen Improvisationstalent hat.

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