Ich kann die Frage nicht direkt beantworten, aber denke dran bei deiner KFZ-Versicherung rechtzeitig die grüne Versicherungskarte zu beantragen, sonst kannst du nicht in Montenegro einreisen. Bei meiner Versicherung sollte die eigentlich innerhalb von 5 Tagen zugeschickt werden, tatsächlich hat es dann drei Wochen gedauert.

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Das gibt es auch in Deutschland unter dem Namen "Pentofuryl". Alternativ gibt es in Deutschland noch den Wirkstoff Rifaximin, der auf dem selben Prinzip beruht. Beides sind Antibiotika, die aber nicht in den Blutkreislauf aufgenommen werden können. Dadurch bleiben sie im Darm und wirken praktisch nur dort.

Bei Durchfällen mit Blut oder Schleim unbedingt einen Arzt aufsuchen. Dann kann es gut sein, dass die Bakterien in der Darmwand sitzen, wo die beiden oben genannten Antibiotika nicht hinkommen. Hier muss man dann zu einem "normalen" Antibiotikum greifen, das ins Blut aufgenommen wird und sich im ganzen Körper verteilt (z.B. Ciprofloxacin).

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Weiß nicht ob das in Malawi ist, aber scheint es auf jeden Fall zu geben (ab 02:10):

http://www.youtube.com/watch?v=psLf7N9jyEg

Ob man das als Europäer wirklich verträgt, weiß ich nicht. Immerhin isst man bei den kleinen Mücken ja eine Menge Chitin mit, das wir nicht verdauuen können. Chitin ist auch der Grund, wieso größere Mengen Pilze nicht gut für die Verdauung sind. Ich würde sagen die Burger sollten auf jeden Fall gut durchgegart sein, dann kann man vielleicht mal einen kleinen probieren.

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Ab zum Arzt, Malariamedikamente dürfen nicht ohne Rezept verkauft werden. Ganz ehrlich: Wer sowieso schon das Gesetz bricht, weil er solche Medikamente rezeptfrei verkauft, der schreckt doch dann auch nicht davor zurück, gefälschte Präparate zu verkaufen. Das kann ganz böse in die Hose gehen.

Abgesehen davon übernehmen einige Krankenkassen die Kosten für die Malariaprophylaxe. Du kannst auf dem legalen Weg also auch eine Menge Geld sparen.

Schau doch einfach mal wo es in deiner Nähe einen Reise- oder Tropenmediziner gibt und erkläre ihm deine Lage. Ich bin sicher, dass er kurzfristig noch einen Termin machen kann. Ansonsten gibt es auch in größeren Globetrotter-Filialen Reisemediziner, bei denen man sich beraten lassen kann.

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Hast du einen Protonenpumpenhemmer wie Omeprazol, Pantoprazol, Esomeprazol, etc. bekommen? Wenn du die wie vorgeschrieben nimmst, dazu leichte Kost (nichts saures, nichts scharfes, nichts fettiges), dann sollte es dir eigentlich innerhalb von 2-3 Tagen deutlich besser gehen.

Die medizinische Versorgung auf Mallorca soll ja auch außerordentlich gut sein.

Ich persönlich würde in so einem Fall fliegen, aber darauf achten, dass ich so wenig Stress wie möglich habe und alles etwas langsamer als ursprünglich geplant angehe.

Eine wirklich brauchbare Einschätzung bekommst du aber natürlich nur bei deinem behandelnden Arzt, der kennt dich und deinen Fall genau und kennt sich auch besser aus.

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DEET ist der einzige Wirkstoff, der wirklich langfristig in tropischen Regionen bewährt ist. Da kannst du z.B. Anti-Brumm forte nehmen oder Nobite.

Diese Insektenabwehrstecker mit Piepston haben absolut null Wirkung. Nicht mal theoretisch, denn Mücken können diesen Ultraschall gar nicht wahrnehmen.

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Wirklich bewährt für den tropischen Einsatz ist eigentlich nur DEET. Das gibt es z.B. als Anti-Brumm forte oder als Nobite:

http://www.medipreis.de/preisvergleich/Nobite-Haut-Spray-100-ml-Tropical-Concept-Sarl-7338535

(wenn du weniger als 3 Flaschen bestellst, dann schau mal bei den Preisen incl. Versand)

Außerdem solltest du mit einem Reisemediziner über die richtige Malariaprophylaxe sprechen. Je nachem, wo und wie lange du dich aufhältst, könnte zumindest eine Standby-Lösung angebracht sein.

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In Neukölln an der U-Bahn-Station Grenzallee (U7) gibt es eine Pizzeria/Steakhaus "La Serra". Das Essen ist gut, es ist relativ viel Platz und die Preise sind wirklich sehr gut (Pizza Prosciutto für 1,95€, Quattro Formaggi für 3,50€). Da sollte eigentlich für alle was dabei sein. Habe auch schon öfter Schulklassen dort gesehen. Das ganze lässt sich z.B. auch mit einem Besuch im Britzer Garten (ein paar U-Bahn-Stationen weiter) verbinden.

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Ja, gibt es. Wenn es um klares Leitungswasser geht würde ich entweder UV-Licht (z.B. Steripen) oder Chlortabletten (z.B. Micropur forte) empfehlen. Bitte unbedingt die Einwirkzeiten beachten. Ich habe auch schonmal eine relativ ausführliche Antwort dazu gegeben. Fühle dich nicht verpflichtet, sie zu lesen, aber wenn es dich interessiert:


Es gibt da verschiedene Möglichkeiten. Vielleicht erstmal was zu dem, was man rausfiltern will:

  • Bakterien: Sorgen für Durchfall, Erbrechen und können auch gefährlich werden (z.B. Cholera, Typhus).

  • Viren: Findet man vor allem in Abwasser, in der Nähe von Siedlungen. Sie überleben normalerweise nicht längere Zeit außerhalb eines Wirtsorganismus, also in der "wilden Natur" eher selten zu finden. Allerdings weiß man selten, ob bei dem Fluss, aus dem man gerade Wasser schöpft, nicht 500m weiter Aufwärts doch Abwasser eingeleitet wird. Viren können auch Durchfälle, Erbrechen oder Leberentzündungen verursachen (Hepatitis A).

  • Protozoen: Schwere, teilweise blutige Durchfälle. Hatte ich selber noch nicht, habe aber schon öfter gehört, dass das echt kein Spaß ist. Im Prinzip können die fast überall vorkommen.

  • Dreck/Algen: Sehen unappetitlich aus und schmecken blöd, sind aber in der Regel nicht schädlich (es gibt aber auch giftige Algen).

  • Chemikalien: Vor allem im Abwasser (Medikamentenrückstände) und in der Nähe von landwirtschaftlich genutzten Gebieten (Düngemittel). Bringen dich in der Regel aber nicht um, wenn du nicht das ganze Jahr über davon trinkst. Kritischer sind Toxine von Bakterien oder Algen, das kann z.B. bei "umgekippten" Tümpeln und Seen vorkommen. Da solltest du vorsichtig sein.

Dann zu den Filtermethoden:

  • Wasserfilter: Filtern Dreck, Algen, Bakterien, Protozoen, aber keine Viren heraus. Filter mit Aktivkohleeinheit filtern außerdem einige Chemikalien heraus und verbessern den Geschmack.

  • Chlortabletten: Töten Bakterien, Viren und bedingt auch Protozoen ab, Dreck und Algen bleiben aber im Wasser. Die Wirkung ist bei verunreinigtem Wasser evtl. reduziert. Das Mittel muss eine ganze Weile (~2h) einwirken und es bleibt ein leichter Chlorgeschmack, der nicht jedermanns Sache ist.

  • UV-Strahlung: Tötet Bakterien, Viren und bedingt auch Protozoen ab, funktioniert aber nur bei klarem Wasser, braucht Strom (Batterien) und entfernt natürlich keinen Dreck. Dafür geschmacksneutral und kürzere Einwirkzeit.

Wie du siehst, hat jede Methode irgendwo ihre Schwächen. Deswegen fahre ich zweigleisig:

  1. Wasserfilter mit Aktivkohle gegen Dreck, Bakterien, Algen, Protozoen und üblen Geschmack. Damit habe ich schonmal klares, wohlschmeckendes Wasser, das ich in vielen Fällen auch direkt trinke.
  2. In der Nähe von Siedlungen, wenn ich eine Verunreinigung mit Abwasser nicht ausschließen kann, benutze ich zusätzlich Chlor um Viren unschädlich zu machen.

Dann zur Kaufberatung:

  • Wasserfilter: Für den Einstieg einen MSR Miniworks EX, findet man immer wieder unter 100€. Hatte mal einen Katadyn Vario, der war Mist. Ansonsten sind der Katadyn Combi und der Katadyn Pocket zu empfehlen, wenn man etwas mehr Geld ausgeben will/kann und ein zuverlässiges Gerät für wirklich regelmäßigen Gebrauch sucht. Vorsicht: Es gibt immer wieder Wasserfilter, die sehr große Poren haben und keine Bakterien filtern (z.B. Aquamira frontier pro). Davon auf jeden Fall die Finger lassen, wenn man nicht genau weiß, was man tut.
  • Chlor: Der Klassiker ist Micropur forte von Katadyn, gibt es in Form von Lösung und Tabletten. Ich persönlich benutze DanKlorix (ja, genau: Der Reiniger), aber das würde ich nur Leuten empfehlen, die wissen was sie da tun.
  • UV-Strahlung: Steripen. Gibt es in verschiedenen Ausführungen mit unterschiedlicher Stromversorgung und unterschiedlichen Preisen. Am besten selber schauen, was am besten passt.

Abschließend noch ein paar allgemeine Tipps:

  • Fließendes Wasser ist besser als stehendes.
  • Je näher an der Quelle, desto besser.
  • Je klarer, desto besser.
  • Je kälter, desto besser.
  • Das Gewässer kurz inspizieren: Tierkadaver flussaufwärts bzw. am Seeufer? Tote Fische? Komischer Geruch? Viele Algen?
  • Dreckiges Wasser vor dem Filtern eine Weile stehen lassen, damit sich Sedimente absetzen können. So verstopft der Filter nicht so schnell.
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Im schlimmsten Fall: Umziehen. Haben wir mit der Familie schon gemacht. Wir wollten eigentlich drei Wochen in der Bretagne zelten, aber es hat in der ersten Woche durchgehend geregnet und es war keine Besserung in Sicht. Wir haben dann die Zelte abgebaut, sind nach Südfrankreich gefahren und haben noch zwei Wochen Sonne genossen. So flexibel ist man bei einer Pauschalreise natürlich nicht (was für mich ein weiterer Grund ist, wieso ich sowas nie machen würde).

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Meine Schwester fährt immer gerne nach Vrouwenpolder in den Niederlanden. Da gibt es auch einen Campingplatz in der Nähe des Strands, der Besitzer soll echt nett sein.

Belgien fand ich bisher immer ziemlich hässlich. Hotelburgen und Autoverkehr direkt neben dem Strand, alles irgendwie ziemlich lieblos und die Natur muss man schon immer eine ganze Weile suchen.

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Ich kenne kaum einer andere Metropole, die so viel Grün bietet wie Berlin. Eigentlich gibt es in fast jedem Viertel schöne, große Parks. In Neukölln/Kreuzberg kann ich die Hasenheide empfehlen. Da ist zwar bei gutem Wetter auch viel los, aber ein Besuch lohnt sich trotzdem. Es gibt einen kleinen Hügel, von dem aus man zumindest im Winter einen guten Blick auf die Stadt hat, im Sommer ist etwas zu viel Gestrüpp außenrum. An einem kleinen See gibt es Enten, Schwäne, Teichhühner, Reiher, Schafe, jede Menge Singvögel und erstaunlich zutrauliche Eichhörnchen. Außerdem gibt es auch Gehege mit Trampeltieren, Lamas, Emus, u.s.w., also ein halber Zoo. Aber bisher kein Eintritt.

Ansonsten kann man von Grünau aus ganz gut mit der BVG-Fähre nach Köpenick fahren und zum Müggelturm laufen. Ich laufe immer auf dem Hinweg durch den Wald und auf dem Rückweg am langen See entlang. Der Euro Eintritt für den Müggelturm lohnt sich auf jeden Fall, auch wenn er etwas heruntergekommen ist. Der Ausblick ist wirklich klasse.

Und wenn es doch mal eine Tageswanderung sein darf, kann ich den 66-Seen-Weg empfehlen. Da glaubt man kaum, dass man nur einen Katzensprung von der Hauptstadt entfernt ist und bisher war immer erstaunlich wenig los, obwohl man an vielen Stellen auch mit der S-Bahn hinkommt. Auf dem Weg liegt z.B. der Liepnitzsee, der wirklich sehr schön gelegen ist. Hier ist man aber zumindest bei schönem Wetter dann doch nicht mehr ganz alleine.

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Hast du hier schonmal vorbeigeschaut? Da steht etwas dazu:

http://www.auswaertiges-amt.de/sid_C9992C5AFBCA2D608EDDCE35CAFECFD4/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/ItalienSicherheit.html

Ganz ehrlich, wenn ihr die Kamera im Hotel lasst, könnt ihr sie doch genau so gut zu Hause lassen. Ich würde die Kamera immer mitnehmen, aber in einer unauffälligen Umhängetasche tragen und nur herausholen, wenn ich mich sicher und unbeobachtet fühle. Ansonsten alles im Hotel lassen, was nicht unbedingt gebraucht wird (vor allem Bargeld und Ausweisdokumente). Normalerweise kann man sich meiner Erfahrung nach ganz gut auf sein Bauchgefühl verlassen, wenn mir jemand näher kommt als es nötig wäre, werde ich misstrauisch und passe besonders gut auf meine Sachen auf. Im Ausland bin ich noch nie bestohlen oder ausgeraubt worden.

Je weiter man sich von den großen Städten und Touristenzentren entfernt, desto geringer dürfte wohl auch die Gefahr von Diebstählen sein.

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In Kroatien gibt es reichlich Campingplätze, am besten machst du dich aber trotzdem vorher schonmal schlau, ob es auch wirklich dort welche gibt, wo du hin willst.

Ein paar Erfahrungen zum Thema Zelten in Kroatien:

  • Nimm eine Plane mit, die du unter das Zelt legen kannst, da der Boden mit spitzen Steinen übersäht sein kann, was dem Zeltboden nicht gut tut. Eine einfache Gewebeplane aus dem Baumarkt reicht, du solltest sie aber so zurechtschneiden, dass sie nicht unter dem Außenzelt herausschaut, sonst läuft Wasser ins Zelt.
  • Nicht unter Kiefern zelten, sonst hast du nachher das ganze Zelt voll Harz. Am besten mal vorher inspizieren, ob Harztropfen auf dem Boden sind.
  • Im Sommer auf jeden Fall im Schatten zelten, sonst hast du morgens um 6 schon 40°C in deinem Zelt und das Gefühl, zu ersticken. Kein schöner Beginn für den Tag. Außerdem greift das UV-Licht den Zeltstoff an.
  • Am besten schlägst du dein Zelt nicht auf einem Ameisen- oder Tarantelbau auf.
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Lustigerweise denke ich gerade über genau die selbe Tour nach, nur mit Zelt statt Lodge. Zu den Verhältnissen in Tansania kann ich dir leider keine Infos geben, ich wäre auch zum ersten mal da und habe gerade erst (genau genommen gestern) angefangen, mich zu informieren.

Ich kann dir aber sagen, dass das in Namibia schon sehr gut geklappt hat. Ich war zum allerersten mal außerhalb von Europa unterwegs, meine Freundin das erste mal ohne Eltern und ohne Pauschalprogramm. Wir sind mit einem Mietwagen von Camp zu Camp durchs ganze Land gefahren, haben im Zelt und einmal im Auto übernachtet und die Camps nicht im Voraus gebucht. Man muss aber dazusagen, dass wir außerhalb der Hauptsaison unterwegs waren und Namibia doch sehr auf Touristen eingestellt ist. Tansania ist zudem dichter besiedelt als Namibia und deutlich weniger entwickelt wenn die Zahlen wirklich die Realität widerspiegeln. Es wird also erheblich mehr Planung nötig sein, aber ich bin mir sicher, dass sich dieses Land irgendwie bereisen lässt, auch wenn der eine oder andere Punkt (z.B. Zeltübernachtung) noch mit einem Fragezeichen versehen ist.

Allgemeine Infos (gerade zum Thema Reisesicherheit) in verschiedenen Ländern findest du hier:

http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/SicherheitshinweiseA-Z-Laenderauswahlseite_node.html

Ein Alternativvorschlag: In Tansania warst du ja jetzt schon. Namibia ist vielleicht etwas Einsteigerfreundlicher und hat auch sehr viel zu bieten. Ich habe auch lange drüber nachgedacht, ob ich nochmal nach Namibia reise, weil dort vieles etwas zu kurz gekommen ist. Aber es gibt noch so viele andere Länder auf der Welt, die ich unbedingt sehen will. Nach Namibia kann ich auch in 20, 30 Jahren zurückkommen und sehe das Land dann in einem ganz anderen Blickwinkel.

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Wichtig: Zwischenlandung oder Umstieg? Bei einer Zwischenlandung bleibt der Flieger der gleiche, bei einem Umstieg wechselst du in eine andere Maschine.

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Freunde von mir waren da und meinten, dass sich Los Angeles nicht wirklich lohnt. Soll wohl einfach nur eine hässliche Großstadt sein, in der es nicht viel zu sehen gibt. Ich würde San Francisco machen, aber warte lieber noch auf Meinungen von Leuten, die beide Städte persönlich kennen.

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Ganz klar de.kayak.com. Da kann man z.B. auch flexible Reisedaten angeben und schauen, ob es billiger ist, wenn man 1-3 Tage früher oder später anreist/abfliegt. So findet man immer die billigste Kombination. Außerdem kann man noch weitere Preisvergleichsseiten mit einbeziehen.

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Du kannst beim Werksverkauf von Lindt (Süsterfeldstraße) vorbeifahren und eine riesige Tüte Pralinenbruch mitbringen. Oder belgische Pralinen (z.B. Leonidas). Reisfladen ist auch immer beliebt, wenn du den transportieren kannst.

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