Das gibt es auch in Deutschland unter dem Namen "Pentofuryl". Alternativ gibt es in Deutschland noch den Wirkstoff Rifaximin, der auf dem selben Prinzip beruht. Beides sind Antibiotika, die aber nicht in den Blutkreislauf aufgenommen werden können. Dadurch bleiben sie im Darm und wirken praktisch nur dort.

Bei Durchfällen mit Blut oder Schleim unbedingt einen Arzt aufsuchen. Dann kann es gut sein, dass die Bakterien in der Darmwand sitzen, wo die beiden oben genannten Antibiotika nicht hinkommen. Hier muss man dann zu einem "normalen" Antibiotikum greifen, das ins Blut aufgenommen wird und sich im ganzen Körper verteilt (z.B. Ciprofloxacin).

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Weiß nicht ob das in Malawi ist, aber scheint es auf jeden Fall zu geben (ab 02:10):

http://www.youtube.com/watch?v=psLf7N9jyEg

Ob man das als Europäer wirklich verträgt, weiß ich nicht. Immerhin isst man bei den kleinen Mücken ja eine Menge Chitin mit, das wir nicht verdauuen können. Chitin ist auch der Grund, wieso größere Mengen Pilze nicht gut für die Verdauung sind. Ich würde sagen die Burger sollten auf jeden Fall gut durchgegart sein, dann kann man vielleicht mal einen kleinen probieren.

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Hast du einen Protonenpumpenhemmer wie Omeprazol, Pantoprazol, Esomeprazol, etc. bekommen? Wenn du die wie vorgeschrieben nimmst, dazu leichte Kost (nichts saures, nichts scharfes, nichts fettiges), dann sollte es dir eigentlich innerhalb von 2-3 Tagen deutlich besser gehen.

Die medizinische Versorgung auf Mallorca soll ja auch außerordentlich gut sein.

Ich persönlich würde in so einem Fall fliegen, aber darauf achten, dass ich so wenig Stress wie möglich habe und alles etwas langsamer als ursprünglich geplant angehe.

Eine wirklich brauchbare Einschätzung bekommst du aber natürlich nur bei deinem behandelnden Arzt, der kennt dich und deinen Fall genau und kennt sich auch besser aus.

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Wirklich bewährt für den tropischen Einsatz ist eigentlich nur DEET. Das gibt es z.B. als Anti-Brumm forte oder als Nobite:

http://www.medipreis.de/preisvergleich/Nobite-Haut-Spray-100-ml-Tropical-Concept-Sarl-7338535

(wenn du weniger als 3 Flaschen bestellst, dann schau mal bei den Preisen incl. Versand)

Außerdem solltest du mit einem Reisemediziner über die richtige Malariaprophylaxe sprechen. Je nachem, wo und wie lange du dich aufhältst, könnte zumindest eine Standby-Lösung angebracht sein.

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In Neukölln an der U-Bahn-Station Grenzallee (U7) gibt es eine Pizzeria/Steakhaus "La Serra". Das Essen ist gut, es ist relativ viel Platz und die Preise sind wirklich sehr gut (Pizza Prosciutto für 1,95€, Quattro Formaggi für 3,50€). Da sollte eigentlich für alle was dabei sein. Habe auch schon öfter Schulklassen dort gesehen. Das ganze lässt sich z.B. auch mit einem Besuch im Britzer Garten (ein paar U-Bahn-Stationen weiter) verbinden.

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Ja, gibt es. Wenn es um klares Leitungswasser geht würde ich entweder UV-Licht (z.B. Steripen) oder Chlortabletten (z.B. Micropur forte) empfehlen. Bitte unbedingt die Einwirkzeiten beachten. Ich habe auch schonmal eine relativ ausführliche Antwort dazu gegeben. Fühle dich nicht verpflichtet, sie zu lesen, aber wenn es dich interessiert:


Es gibt da verschiedene Möglichkeiten. Vielleicht erstmal was zu dem, was man rausfiltern will:

  • Bakterien: Sorgen für Durchfall, Erbrechen und können auch gefährlich werden (z.B. Cholera, Typhus).

  • Viren: Findet man vor allem in Abwasser, in der Nähe von Siedlungen. Sie überleben normalerweise nicht längere Zeit außerhalb eines Wirtsorganismus, also in der "wilden Natur" eher selten zu finden. Allerdings weiß man selten, ob bei dem Fluss, aus dem man gerade Wasser schöpft, nicht 500m weiter Aufwärts doch Abwasser eingeleitet wird. Viren können auch Durchfälle, Erbrechen oder Leberentzündungen verursachen (Hepatitis A).

  • Protozoen: Schwere, teilweise blutige Durchfälle. Hatte ich selber noch nicht, habe aber schon öfter gehört, dass das echt kein Spaß ist. Im Prinzip können die fast überall vorkommen.

  • Dreck/Algen: Sehen unappetitlich aus und schmecken blöd, sind aber in der Regel nicht schädlich (es gibt aber auch giftige Algen).

  • Chemikalien: Vor allem im Abwasser (Medikamentenrückstände) und in der Nähe von landwirtschaftlich genutzten Gebieten (Düngemittel). Bringen dich in der Regel aber nicht um, wenn du nicht das ganze Jahr über davon trinkst. Kritischer sind Toxine von Bakterien oder Algen, das kann z.B. bei "umgekippten" Tümpeln und Seen vorkommen. Da solltest du vorsichtig sein.

Dann zu den Filtermethoden:

  • Wasserfilter: Filtern Dreck, Algen, Bakterien, Protozoen, aber keine Viren heraus. Filter mit Aktivkohleeinheit filtern außerdem einige Chemikalien heraus und verbessern den Geschmack.

  • Chlortabletten: Töten Bakterien, Viren und bedingt auch Protozoen ab, Dreck und Algen bleiben aber im Wasser. Die Wirkung ist bei verunreinigtem Wasser evtl. reduziert. Das Mittel muss eine ganze Weile (~2h) einwirken und es bleibt ein leichter Chlorgeschmack, der nicht jedermanns Sache ist.

  • UV-Strahlung: Tötet Bakterien, Viren und bedingt auch Protozoen ab, funktioniert aber nur bei klarem Wasser, braucht Strom (Batterien) und entfernt natürlich keinen Dreck. Dafür geschmacksneutral und kürzere Einwirkzeit.

Wie du siehst, hat jede Methode irgendwo ihre Schwächen. Deswegen fahre ich zweigleisig:

  1. Wasserfilter mit Aktivkohle gegen Dreck, Bakterien, Algen, Protozoen und üblen Geschmack. Damit habe ich schonmal klares, wohlschmeckendes Wasser, das ich in vielen Fällen auch direkt trinke.
  2. In der Nähe von Siedlungen, wenn ich eine Verunreinigung mit Abwasser nicht ausschließen kann, benutze ich zusätzlich Chlor um Viren unschädlich zu machen.

Dann zur Kaufberatung:

  • Wasserfilter: Für den Einstieg einen MSR Miniworks EX, findet man immer wieder unter 100€. Hatte mal einen Katadyn Vario, der war Mist. Ansonsten sind der Katadyn Combi und der Katadyn Pocket zu empfehlen, wenn man etwas mehr Geld ausgeben will/kann und ein zuverlässiges Gerät für wirklich regelmäßigen Gebrauch sucht. Vorsicht: Es gibt immer wieder Wasserfilter, die sehr große Poren haben und keine Bakterien filtern (z.B. Aquamira frontier pro). Davon auf jeden Fall die Finger lassen, wenn man nicht genau weiß, was man tut.
  • Chlor: Der Klassiker ist Micropur forte von Katadyn, gibt es in Form von Lösung und Tabletten. Ich persönlich benutze DanKlorix (ja, genau: Der Reiniger), aber das würde ich nur Leuten empfehlen, die wissen was sie da tun.
  • UV-Strahlung: Steripen. Gibt es in verschiedenen Ausführungen mit unterschiedlicher Stromversorgung und unterschiedlichen Preisen. Am besten selber schauen, was am besten passt.

Abschließend noch ein paar allgemeine Tipps:

  • Fließendes Wasser ist besser als stehendes.
  • Je näher an der Quelle, desto besser.
  • Je klarer, desto besser.
  • Je kälter, desto besser.
  • Das Gewässer kurz inspizieren: Tierkadaver flussaufwärts bzw. am Seeufer? Tote Fische? Komischer Geruch? Viele Algen?
  • Dreckiges Wasser vor dem Filtern eine Weile stehen lassen, damit sich Sedimente absetzen können. So verstopft der Filter nicht so schnell.
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Im schlimmsten Fall: Umziehen. Haben wir mit der Familie schon gemacht. Wir wollten eigentlich drei Wochen in der Bretagne zelten, aber es hat in der ersten Woche durchgehend geregnet und es war keine Besserung in Sicht. Wir haben dann die Zelte abgebaut, sind nach Südfrankreich gefahren und haben noch zwei Wochen Sonne genossen. So flexibel ist man bei einer Pauschalreise natürlich nicht (was für mich ein weiterer Grund ist, wieso ich sowas nie machen würde).

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Meine Schwester fährt immer gerne nach Vrouwenpolder in den Niederlanden. Da gibt es auch einen Campingplatz in der Nähe des Strands, der Besitzer soll echt nett sein.

Belgien fand ich bisher immer ziemlich hässlich. Hotelburgen und Autoverkehr direkt neben dem Strand, alles irgendwie ziemlich lieblos und die Natur muss man schon immer eine ganze Weile suchen.

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Hast du hier schonmal vorbeigeschaut? Da steht etwas dazu:

http://www.auswaertiges-amt.de/sid_C9992C5AFBCA2D608EDDCE35CAFECFD4/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/ItalienSicherheit.html

Ganz ehrlich, wenn ihr die Kamera im Hotel lasst, könnt ihr sie doch genau so gut zu Hause lassen. Ich würde die Kamera immer mitnehmen, aber in einer unauffälligen Umhängetasche tragen und nur herausholen, wenn ich mich sicher und unbeobachtet fühle. Ansonsten alles im Hotel lassen, was nicht unbedingt gebraucht wird (vor allem Bargeld und Ausweisdokumente). Normalerweise kann man sich meiner Erfahrung nach ganz gut auf sein Bauchgefühl verlassen, wenn mir jemand näher kommt als es nötig wäre, werde ich misstrauisch und passe besonders gut auf meine Sachen auf. Im Ausland bin ich noch nie bestohlen oder ausgeraubt worden.

Je weiter man sich von den großen Städten und Touristenzentren entfernt, desto geringer dürfte wohl auch die Gefahr von Diebstählen sein.

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Lustigerweise denke ich gerade über genau die selbe Tour nach, nur mit Zelt statt Lodge. Zu den Verhältnissen in Tansania kann ich dir leider keine Infos geben, ich wäre auch zum ersten mal da und habe gerade erst (genau genommen gestern) angefangen, mich zu informieren.

Ich kann dir aber sagen, dass das in Namibia schon sehr gut geklappt hat. Ich war zum allerersten mal außerhalb von Europa unterwegs, meine Freundin das erste mal ohne Eltern und ohne Pauschalprogramm. Wir sind mit einem Mietwagen von Camp zu Camp durchs ganze Land gefahren, haben im Zelt und einmal im Auto übernachtet und die Camps nicht im Voraus gebucht. Man muss aber dazusagen, dass wir außerhalb der Hauptsaison unterwegs waren und Namibia doch sehr auf Touristen eingestellt ist. Tansania ist zudem dichter besiedelt als Namibia und deutlich weniger entwickelt wenn die Zahlen wirklich die Realität widerspiegeln. Es wird also erheblich mehr Planung nötig sein, aber ich bin mir sicher, dass sich dieses Land irgendwie bereisen lässt, auch wenn der eine oder andere Punkt (z.B. Zeltübernachtung) noch mit einem Fragezeichen versehen ist.

Allgemeine Infos (gerade zum Thema Reisesicherheit) in verschiedenen Ländern findest du hier:

http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/SicherheitshinweiseA-Z-Laenderauswahlseite_node.html

Ein Alternativvorschlag: In Tansania warst du ja jetzt schon. Namibia ist vielleicht etwas Einsteigerfreundlicher und hat auch sehr viel zu bieten. Ich habe auch lange drüber nachgedacht, ob ich nochmal nach Namibia reise, weil dort vieles etwas zu kurz gekommen ist. Aber es gibt noch so viele andere Länder auf der Welt, die ich unbedingt sehen will. Nach Namibia kann ich auch in 20, 30 Jahren zurückkommen und sehe das Land dann in einem ganz anderen Blickwinkel.

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Wichtig: Zwischenlandung oder Umstieg? Bei einer Zwischenlandung bleibt der Flieger der gleiche, bei einem Umstieg wechselst du in eine andere Maschine.

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Freunde von mir waren da und meinten, dass sich Los Angeles nicht wirklich lohnt. Soll wohl einfach nur eine hässliche Großstadt sein, in der es nicht viel zu sehen gibt. Ich würde San Francisco machen, aber warte lieber noch auf Meinungen von Leuten, die beide Städte persönlich kennen.

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Ganz klar de.kayak.com. Da kann man z.B. auch flexible Reisedaten angeben und schauen, ob es billiger ist, wenn man 1-3 Tage früher oder später anreist/abfliegt. So findet man immer die billigste Kombination. Außerdem kann man noch weitere Preisvergleichsseiten mit einbeziehen.

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Du kannst beim Werksverkauf von Lindt (Süsterfeldstraße) vorbeifahren und eine riesige Tüte Pralinenbruch mitbringen. Oder belgische Pralinen (z.B. Leonidas). Reisfladen ist auch immer beliebt, wenn du den transportieren kannst.

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Es gibt eine riesige Auswahl an Mückenschutzmitteln mit pflanzlichen Inhaltsstoffen, die meisten enthalten verschiedene ätherische Öle. Allerdings haben diese Mückenschutzmittel auch zwei entscheidende Nachteile:

  1. Sie rufen bei manchen Menschen allergische Reaktionen, Hautreizungen, Brennen, Jucken oder Rötungen hervor und werden im allgemeinen schlechter vertragen als synthetische Mückenschutzmittel wie DEET.
  2. Sie funktionieren nicht.

Es gibt Gegenden auf der Welt, da ist die "chemische Keule" mit Abstand das geringste Übel - verglichen mit Malaria, Gelbfieber, Dengue-Fieber, West-Nil-Fieber, etc. Außerdem schützt ein Moskitonetz, das aber ebenfalls mit einem Mückenabwehrmittel imprägniert sein sollte.

Die einzige Möglichkeit, ohne "Chemie" auszukommen, ist sich aus Risikogebieten fernzuhalten und mit dem einen oder anderen Stich zu leben.

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Wenn Gewicht und Packmaß eine Rolle spielen, führt kein Weg an der Daune vorbei. Google mal nach "Cumulus", die haben wirklich gute Daunenschlafsäcke für sehr wenig Geld. Allerdings ist das ein ziemlich kleiner Betrieb, der nur auf Bestellung produziert. Deswegen dauert es eine Weile bis der Schlafsack kommt. Emails werden aber schnell beantwortet und man kann dir auch zuverlässig sagen, wie lange eine Lieferung brauchen würde. Auch Sonderanfertigungen sind (gegen Aufpreis) kein Problem.

Ansonsten schließe ich mich dem Tipp von Roobert an, bei outdoorseiten.net findet man alle Infos die man braucht.

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Der öffentliche Nahverkehr in Berlin ist eigentlich ziemlich gut aufgestellt. Mit der U6 kannst du z.B. von Tegel nach Kreuzberg durchfahren, allerdings ist Kreuzberg groß, du wirst also wahrscheinlich nochmal in U1 oder U7 umsteigen müssen, um dahin zu kommen, wo du hinwillst.

Auf der BVG-Seite (http://www.bvg.de/) kannst du auch direkt eine Addresse eingeben. So musst du nicht erst nach der passenden Haltestelle suchen und der Fußweg wird auch mit eingeplant.

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Die Adria hat sehr klares Wasser, zumindest auf kroatischer Seite. Die Strände bestehen allerdings aus Kies und Fels, also unbedingt Badelatschen und Isomatten mitbringen.

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Es kann auch im Sommer mal einen Temperatursturz geben (z.B. nach einem Gewitter). Dann siehst du mit einem Bettlaken alt aus. Ein Sommerschlafsack bietet hier etwas mehr Sicherheit.

Ich würde dir zu einem leichten Kunstfaser-Sommerschlafsack bis 50€ raten. Mehr als 50€ für einen Kunstfaserschlafsack auszugeben, lohnt sich eigentlich nicht. Wenn du etwas besseres willst, dann nimm Daune. Leichter, hält länger und besseres Schlafklima. Ich kann da die Firma Cumulus empfehlen.

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