Es kommt natürlich drauf an wieviel Zeit man zur Verfügung hat und welche Reisezeile man in dieser Zeit noch sehen will. Auf einer Rundreise von 14 Tagen durch Guatemala genügen wohl zwei bis drei Übernachtungen, um dann nach Chichicastenango und an den Atitlan-See weiterzufahren. Es ergibt sich auf der Weiterfahrt nach Tikal meist zwangsläufig noch ein weiterer Aufenthalt in Antigua. Antigua ist eine sehr schöne Stadt mit einer ganz besonderen Atmosphäre und einigen lohnenden Ausflugszielen in der Umgebung: Kaffeefincas, Vulkane, Indigena-Dörfer und der Hügel vor der Stadt (Name vergessen). Wenn du Zeit mitbringst geh mal vor Ort beim Tourbüro von Mundo Guatemala vorbei. Elke spricht deutsch, sie kennt die schönsten Reiseziele und hat viele Kontakte z.B. zu Gemeindetourismus-Projekten in Mayadörfern.

...zur Antwort

Da ist das Bergdorf Volcán zu empfehlen, erreichbar über den Flughafen David. Hier liegt der gebirgige Nationalpark La Amistad. Neben Wanderungen lassen sich auch Reittouren unternehmen, sowie Kaffeefincas und Thermalquellen besuchen. In der gleichen Region liegt der Ort Boquete, gut für Outdooraktivitäten aller Art. Näher dran an Panama City liegt El Valle de Antón, schöne hügelige Region zum Wandern. Im Regenwald von Darién lassen sich Dschungeltrekkings unternehmen, ist aber eher Flachland. Hotelempfehlungen in Volcán: Casa Grande Bambito; Boquete: Hotel Isla Verde oder Finca Lerida; El Valle: Los Mandarinos Hotel.

...zur Antwort

Der Bus ist schon das Verkehrsmittel Nummer eins in Mexiko. Als Backpacker kommst du praktisch an alle Orte des Landes. Die größeren Städte besitzen alle einen Busbahnhof (Mexico City sogar vier) mit regelmäßigem Linienverkehr meist mehrerer konkurrierender Busgesellschaften. Einfach zum Schalter gehen und ein Ticket für eine bestimmte Fahrt mit festem Sitzplatz kaufen. Es lohnt sich Preise zu vergleichen und einen Blick auf die wartenden Busse zu werfen. Denn meist ist das günstigste Ticket auch das der am wenigsten komfortablen Busgesellschaft. Manchmal gibt es auch Sonderkomfortklassen wie "Lujo" o.ä. mit extra viel Beinfreiheit. Gute Erfahrungen habe ich mit ADO gemacht, aber es gibt einige gute Busgesellschaften. Hier muss man einfach selbst entscheiden, was einem ein bequemer Platz wert ist. Busfahren ist im Vergleich zum Bahnfahren hierzulande ausgesprochen günstig. Ein Ticket von Mexico City nach Oaxaca, ca. 6 Stunden Fahrt, kostet rund 35 €. Auch ein Blick auf die Sicherheitsmaßnahmen kann nicht schaden. Es kommt hin und wieder vor, dass Busse (vor allem Nachtbusse) ausgeraubt werden. Da ist es gut zu wissen, dass ein Metalldetektor zum Einsatz kommt. Das sollte einen vom Busfahren jedoch nicht abhalten, Selbstfahren ist mindestens genauso (un)gefährlich. In der Hochsaison ist es von Vorteil das Busticket am Vortag zu kaufen, um sicher einen Platz zu bekommen. Viele Busgesellschaften bieten inzwischen auch Onlinebuchungen per Kreditkarte an. Relativ neu sind die Shuttlebusse von WAYAK. Sie fahren mit festem Fahrplan zwischen bestimmten Städten, holen die Fahrgäste (meist Touristen) jedoch an ihrem Hotel ab und bringen sie direkt ins nächste, sehr praktisch. Zwischen kleineren Orten verkehren Colectivos. Die Fahrzeuge können Kleinbusse, Vans oder Pritschenwagen sein. Diese fahren bestimmte Straßen ab, Haltepunkte muss man häufig erfragen, da Bushaltestellen auf dem Lande unbekannt sind, einen regelmäßigen Fahrplan gibt es häufig nicht. Bezahlt wird beim Fahrer oder Beifahrer. Taxifahren ist auch eine Option, es ist nicht so teuer wie hierzulande. Wenn kein Taximeter zum Einsatz kommt muss man den Fahrpreis vorher aushandeln: "Cuánto cobra a Tulum? / Wieviel verlangen Sie nach Tulum?" Mexiko mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erkunden ist eine tolle Erfahrung! Man kommt sehr viel mit Menschen in Kontakt und erlebt ein Stück mexikanischen Alltags.

...zur Antwort

Ja, man kann. Halbe Kanaldurchfahrten finden außerhalb der Saison jeden Samstag statt, von Gamboa zur Flamenco Marina bei Panama City, man fährt durch die Pedro Miguel Schleusen, den Miraflores See und die Miraflores Schleusen zum Pazifischen Ozean. Alle zwei Wochen können zudem ganze Durchfahrten gemacht werden, ab der Flamenco Marina nach Colón am Atlantik. Diese Route enthält zusätzlich die Fahrt durch den Gatun See und den Río Chagres. Der geologisch und historisch interessanteste Teil, der 13,7 Kilometer lange Gaillard Cut oder Culebra Cut durch die Kontinentalscheide ist aber auch in der kleineren Fahrt enthalten. Dauer ca. 6 bzw 9 Stunden. Im Januar und Februar werden zusätzlich donnerstags und freitags halbe Fahrten angeboten. Man kann diese Touren ab Hotel in Panama City inklusive der notwendigen Transfers buchen. Ich hoffe diese Antwort war hilfreich.

...zur Antwort

Noch nicht genannt wurde hier die Mayastätte Calakmul. Sie ist eine der größten Maya-Anlagen überhaupt und in ihrer Bedeutung nur mit Tikal vergleichbar, dessen historischer Gegenspieler die Stadt einst war. Das UNESCO Welterbe liegt auf der Strecke von Palenque oder Campeche nach Bacalar und wird von nur wenigen Touristen besucht.

...zur Antwort

Hallo! Ich denke Peru könnte etwas für dich sein. Es gibt dort eine gut ausgebaute touristische Infrastruktur und viel zu sehen! Peru ist das Herz des Inkareiches gewesen, entsprechend findest du dort Tempel, Festungsanlagen, Museen etc. Auch finden die alten Kulturen noch heute ihren Niederschlag im Alltagsleben der Peruaner. Peru ist eines der beliebtesten Reiseländer in Südamerika. Höhepunkt einer jeden Reise ist Machu Picchu, die alte Inkastadt auf einem Hügel in den Wäldern, die nie von den Spaniern gefunden wurde, sowie die alte Hauptstadt Cusco. Sehenswert sind dazu die Nasca-Linien, geheimnisvolle Scharrbilder im Wüstensand, die Stadt Arequipa am Fuße eines Vulkans, der Colca-Canyon (alte Terrassenanlagen aus der Inkazeit und Kondore) und der Titicacasee. Englische Sprachkenntnisse solltest du in Südamerika grundsätzlich nicht voraussetzen, aber dort, wo man auf Touristen eingestellt ist, wirst du gut zurechtkommen.

...zur Antwort

Ich kann den Markt Cuidadela, Metrostation Balderas sehr empfehlen. Der Markt liegt in einer riesigen Halle und ist einer der zentralen Märkte für artesanías. Hier gibt es Kunsthandwerk aus ganz Mexiko, Silber, Schmuck, Musikinstrumente, bemalte Blechfiguren, Schnitzereien, T-Shirts, auch ziemlich skurrile Sachen an hunderten Ständen. Meist ist nicht viel los, so dass man in Ruhe schauen kann und die Preise sind moderat. Ich war damals auf der Suche nach geschnitzten Jaguarköpfen und fand hier eine riesige Auswahl. Ein paar Essensstände gibt es auch, Obst und Gemüse jedoch nicht. Für diese Art Märkte sollte man sich in seinem Stadtviertel umsehen, eine aktuelle Empfehlung habe ich nicht.

...zur Antwort

Cayo Levisa ist sicher erste Wahl. Daneben ist auch Maria La Gorda ganz im Westen zu empfehlen. Das einzige Hotel vor Ort wird vorwiegend von Tauchtouristen genutzt. Kilometerlange Strände, wenngleich nicht ganz so malerisch. http://www.villamarialagorda.com/

...zur Antwort

Es ist abhängig von der Mietwagenfirma. Schau in die Mietwagenbedingungen oder frag nach. Einige Firmen erlauben den Grenzübertritt, andere verlangen dafür eine Extragebühr. Weitere Schwierigkeiten sollte es nicht geben.

...zur Antwort

Man kann Machu Picchu an einem Tag besuchen, mit Hin- und Rückfahrt am gleichen Tag ab/an Cusco. Ebenso ist eine Übernachtung in Aguas Calientes möglich, das ist die Bahnstation von Machu Picchu, dann hat man mehr Zeit für den Besuch der Anlage. Wer mehr Zeit und Kondition hat kann sich auch zu Fuß über den Inkatrail dem Ziel nähern, ab 4 Tage. WICHTIG zu wissen ist jedoch, dass der Zugang zur archäologischen Stätte beschränkt ist. Seit Mitte Januar 2011 muss online ein Besuchsticket reserviert werden und die Eintrittsgebühr per Visa-Card auf ein Konto der Banco de la Nación überwiesen werden. Auch muss man weitere Angaben zu seiner Person machen, Passnummer etc. Reservierungen können über die Homepage des zuständigen Ministeriums gemacht werden: http://www.machupicchu.gob.pe/

...zur Antwort

Vorsicht vor Agua Azul! Um den lukrativen Straßenzoll für die Straße hinab nach Agua Azul streiten schon lange zwei anliegende Gemeinden. Zuletzt gab es im Februar einen Zwischenfall mit Verletzten. Auch Überfälle kommen immer wieder vor. Einige Reiseveranstalter verzichten bereits aus Sicherheitsgründen auf den Besuch von Agua Azul. Die unbekannten, aber wunderschönen Wasserfälle in Welib-Há sind eine Alternative.

...zur Antwort

Die Frage nach gefährlichen Stadtvierteln gabs schon mal: http://www.reisefrage.net/frage/welche-stadtviertel-in-mexico-city-sind-gefaehrlich Ich finde das kann man nicht so pauschalisieren, dass gewisse Stadtviertel zu gefährlich sind, zumal man als Tourist ohnehin nicht in die Verlegenheit kommen wird, in Vorstädte wie Iztapalapa oder auf den Tepito Markt zu gehen, um mal Stadtteile mit schlechtem Ruf zu nennen. Man ist ja vor allem an den Sehenswürdigkeiten interessiert. Am besten sollte man sich die üblichen Vorsichtsmaßnahmen zur Gewohnheit werden lassen. Keine größeren Geldbeträge mitführen (jedoch immer einen kleineren), zum Bankautomaten in Begleitung, nur in registrierten Taxis fahren. Kamerataschen, Geldbörse in der Hose, Goldkettchen wecken Begehrlichkeiten usw. Relativ sicher darf man sich dann rund um den Zocalo, in Coyoacan, Zona Rosa, Condesa, Roma, Polanco, Chapultepec und Xochimilco fühlen.

...zur Antwort

Hallo! Die chilenische LAN ist die beste südamerikanische Airline. Iberia bietet die meisten Verbindungen nach Südamerika an, ist aber vom Service nicht annähernd so gut. Auch KLM fliegt nach Peru.

...zur Antwort