Südamerika für Anfänger, welches Land eignet sich zum Einstieg?

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5 Antworten

Hallo! Ich denke Peru könnte etwas für dich sein. Es gibt dort eine gut ausgebaute touristische Infrastruktur und viel zu sehen! Peru ist das Herz des Inkareiches gewesen, entsprechend findest du dort Tempel, Festungsanlagen, Museen etc. Auch finden die alten Kulturen noch heute ihren Niederschlag im Alltagsleben der Peruaner. Peru ist eines der beliebtesten Reiseländer in Südamerika. Höhepunkt einer jeden Reise ist Machu Picchu, die alte Inkastadt auf einem Hügel in den Wäldern, die nie von den Spaniern gefunden wurde, sowie die alte Hauptstadt Cusco. Sehenswert sind dazu die Nasca-Linien, geheimnisvolle Scharrbilder im Wüstensand, die Stadt Arequipa am Fuße eines Vulkans, der Colca-Canyon (alte Terrassenanlagen aus der Inkazeit und Kondore) und der Titicacasee. Englische Sprachkenntnisse solltest du in Südamerika grundsätzlich nicht voraussetzen, aber dort, wo man auf Touristen eingestellt ist, wirst du gut zurechtkommen.

Ich würde Dir, insbesondere was die Sicherheit anbetrifft, Chile empfehlen, oder, wenn es etwas ungewöhnlicher sein darf, Uruguay. Uruguay ist tatsächlich recht ruhig und entspannt, und die Leute sind super freundlich dort (sie freuen sich, wenn sie auf europäische Touristen treffen, da sie ansonsten scheinbar meistens Argentinier zu Besuch haben). Von Uruguay aus kannst Du dann auch mal einen Ausflug nach Buenos Aires (Argentinien) machen.

Was Englisch-Kenntnisse angeht, allerdings, könnte es sein, dass es in Uruguay schwierig wird. Ich bin nicht sicher, wie bewandert die Menschen dort mit Fremdsprachen sind. Wenn Dir wichtig ist, dass Du mit Englisch durchkommst, solltest Du vielleicht doch touristischere Gebiete wählen. Da käme dann wohl eher wieder Chile in Frage. Ich denke aber, egal welches Land Du wählst: sobald Du in abgelegenere Gebiete kommst, wirst Du wahrscheinlich nur noch mit Spanisch weiterkommen.

Vom Verkehrssystem her gibt es eigentlich in ganz Südamerika ein sehr gut ausgebautes Bus-System (sehr gute Busse!).

Argentinien, vor allem Buenos Aires ist eher westlich orientiert, auch Brasilien ist in vielen Orten sehr modern und heterogen. Peru ist traditioneller und auch preiswerter. Gute Reise.

Ich glaub, wenn du es möglichst ähnlich vom Lebensstandard her willst wäre vielleicht Argentinien oder Chile geeignet. Wobei natürlich Peru und Ecuador schon toll sein sollen zum Beispiel..

Hallo,

da kommen eine Reihe von Ländern in Frage:

  • Ecuador, weil es auf kleiner Fläche sehr viele, typische Landschaften und Kulturen zeigt. Ecuador ist zwar nicht mehr ganz so sicher wie früher (Quito), aber als problematisch würde ich die Situation auch nicht bezeichnen.

  • Peru bietet sehr viel, ist in einigen städtischen Bereichen problematisch, aber insgesamt auch sehr gut, also kein Problem.

  • Chile ist insgesamt sehr sicher und verfügt über eine sehr gute Infrastruktur, aber Santiago ist sicherheitstechnisch auch nicht ohne, ebenfalls Ferienorte wie Vina del Mar.

  • Gegen Bolivien spricht eigentlich nur die schlechte Infrastruktur und der "Camel-Trophy Charakter". Ansonsten sicher, vielseitig und touristisch noch nicht so abgegrast.

  • Brasilien ist insgesamt sehr unterschiedlich zu betrachten, was die Sicherheit angeht. Rio, Sao Paulo, Recife, Manaus und Salvador da Bahia sind nicht ohne. Dort geht es aber mit Englisch noch am besten bzw. in den Städten am wenigsten schlecht- gut ist das auch nicht.

Ansonsten gilt:

In Lateinamerika kommt man mit Englisch eben NICHT durch!!!

Ich empfehle dir etwas Sprachtraining und das Buch "Spanisch für Lateinamerika" von Vincente Celi- Kresling, das geht dann prima: http://www.amazon.de/Kauderwelsch-Spanisch-f%C3%BCr-Lateinamerika-Wort/dp/3894160292 Habe damit beste Erfahrungen beim Einstieg gemacht. Für Portugiesisch gibt es das auch, ebenso einen Lateinamerika-Sampler. Willst Du alleine reisen?

LG

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