Wie lebt man in Peru bei Gastfamilien ?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Primär würde ich sagen, daß Familien, die sich am Schüleraustausch mit Deutschland oder Europa beteiligen, in Peru zur absoluten Oberschicht gehören! Die öffentlichen Schulen in Peru bieten so etwas nicht an, sondern nur Privatschulen und die kosten sehr viel Geld! Familien, die sich das leisten können, leben deutlich privilegierter als die meisten Familien hier in Deutschland.

Wo soll der Austausch stattfinden - Peru ist schließlich nicht nur Lima! In Lima selbst gibt es 'gute' und eher 'schlechte' Viertel. Die Kinder, die auf Schulen gehen, die europäischen Schüleraustausch betreiben, leben so gut wie ausschließlich in den 'guten', oft sind dies 'gated communities'. Aber auch in Cusco, Trujillo oder Iphitos und anderen Städten gibt es Privatschulen.

Was Ihr zu Essen bekommt, hängt natürlich von der Familie ab. Grundsätzlich gibt es relativ viel Fleisch mit Kartoffeln oder den diversen Körnern der Anden, aber auch Gemüsebeilagen. Manchmal könnte auch Meerschweinchen ('cui') angeboten werden, aber auch die Familien dort nehmen auf bestimmte Abneigungen Rücksicht bzw. man muß das dann ja nicht essen.

Für Eure Sicherheit werden Familien und Schule sorgen - schließlich sind sie verantwortlich für Euch (Ihr solltet Euch allerdings auch an deren Vorgaben halten!).

Grundsätzlich ist Peru eins der schönsten Länder Südamerikas und ein Schüleraustausch dort kann eine große Bereicherung sein - auch unter dem Gesichtspunkt, dort Menschen zu sehen, die ganz anders leben als wir hier. Ich kann Euch nur empfehlen, daran teilzunehmen!

Informationen über die Organisation selbst und entsprechende Schulen kann man im Internet recherchieren. Notfalls kann vielleicht auch die deutsche Botschaft in Lima helfen. Ich kann mir aber nicht vorstellen, daß Eure Schule mit einer x-beliebigen Organisation zusammen arbeitet. Die werden sich entweder über die informiert haben oder haben sie von anderen Schulen empfohlen bekommen.

Hallo,

nun ich würde mir dann ganz gut überlegen, ob ich das überhaupt mache, mit dieser Schule bzw. Organisation. Denn eine Organisation sollte immer alle Informationen haben oder besorgen können.

Gruß

Ich vermute mal, daß Deine Schule nicht der Organisator der Reise ist, sondern mit einer entsprechenden Organisation zusammenarbeitet bzw. diese beauftragt.

Die Organisationen sollten darauf achten, daß die Gastfamilien den Kindern angemessene Unterkunft und ein ausreichendes Maß an Sicherheit bieten können, das heißt, Du wirst wohl nicht gerade in einem Slum von Lima landen, aber mit Überraschungen mußt Du schon rechnen. Der Lebensstandard, auch bei einer Familie, die es sich leisten kann, ihr Kind auf Schüleraustausch nach Europa zu schicken, ist schon ein anderer als bei uns. Ich würde nicht davon ausgehen, daß es sich nur um sehr wohlhabende Familien handelt, bei denen Ihr unterkommt. Eigentlich sollte es so sein, daß der Kontakt zwischen dem Austausschüler und der Gastfamilie bereits vorab hergestellt wird und man sich zumindest ein paar Emails schreibt, im besten Fall sogar ein Foto austauscht. So kenne ich das.

Es gibt Austausschülerforen im Netz, falls Du die nicht schon kennst, häng ich Dir mal einen Link mit Erfahrungsberichten zu Peru an, vielleicht hilft Dir das ja weiter:

http://www.ausgetauscht.de/forum/ist-nicht-so-schlimm-ecuador-peru-auslandsjahr-2011-2012-gastfamilie-1.html

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