Wenn man ein Double Room bucht, muss das Zimmer auf jeden Fall 1 großes Bett haben?

4 Antworten

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Hier ein juristischer Link, der Deine Frage genau beantwortet:

http://www.ra-lotz.de/info/ratgeber/reiserecht.htm#4

"... Folgende Sachverhalte wurden von der Rechtsprechung nicht als Mängel angesehen: ...

Im Hotelzimmer befinden sich sich zwei Einzelbetten statt eines Doppelbettes ..."

Bestelle Deinen lieben Gästen viele Grüße. Sie sollen ihre eigenen Reisevorbereitungsmängel nicht bei den lokalen Helfern abladen.

Danke, das ist genau das, was ich brauche. Diese Nichtmängeltabelle werde ich den Kunden, die mir gestern noch mit vorzeitiger Abreise und Klage gedroht haben, umgehend zumailen. Vielen Dank.

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@trebron

Es handelte sich um das Amtsgericht Mönchengladbach, wie Du im weiteren Text lesen kannst.

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@LittleArrow

Mit einer Wäscheleine oder dem Hosengürtel wären die beiden Betten in diesem Fall nicht zusammenzubringen, da die beiden separaten Betten jeweils ein Beton-Fundament haben (in dem 5-Sterne Resort The Racha auf Koh Racha)Trotzdem vielen Dank, diesen 2.Link werde ich den Kunden unmittelbar zumailen und die Kommentare unten noch rot anstreichen.

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Was das Reiserecht angeht, kann ich dir nicht wirklich weiterhelfen, aber vom Sprachlichen her. Und da sagt Webster's Online Dictionary für "Double room": "Room containing one bed for two persons. Source: European Union." Also, zumindest für den Bereich der EU scheint festgelegt zu sein, dass ein "double room" ein großes Bett haben muss. Was dann allerdings für Thailand gilt, ist eine andere Frage.

:-) Der Webster ist ja auch rechtsverbindlich für die Reisebranche ...

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Da es immer wieder Meinungsverschiedenheiten in den verschiedenen Ländern geben wird, was ein DOUBLE ROOM ist oder was da verlangt wird, mache ich es immer sehr einfach oder kompliziert. Ich verlange ein DOUBLE ROOM with TWO/ONE BED! Da wissen dann alle, was man will!

In der Frankfurter Tabelle kann ich keinen aufgeführten Mängel finden, der sich auf dieses Problem bezieht. Ich mag mich aber erinnern, dass in einem früheren Gerichtsentscheid, wo ein Paar gegen die TUI klagte, da sie während den Flitterwochen in einem Zimmer mit zwei Betten einquartiert wurden, KEIN Recht bekamen. Der Richter meinte, dass man, wenn man das machen will, was man in einer Flitterwoche so macht, es überall machen kann und vielleicht zwei Betten sogar die Fantasie anregen. Die Beschwärde der Kunden wurde abgelehnt!

Kann ich eine hohe Stornogebühr bei frühzeitiger Stornierung anfechten?

Hallo zusammen,

ich habe mich bereits ein wenig zum Thema Stornierung von Hotelzimmern belesen und bin mir bewusst, dass grundsätzlich Stornogebühren rechtens sind. Dennoch kommt mir der folgende Sachverhalt ungerecht vor, weshalb ich mich erkundigen möchte, ob nicht doch noch eine Möglichkeit besteht, die Stronogebühren anteilig zurückzufordern.

Mein Vater hat am 26.06.17 ein Hotelzimmer auf booking.com gebucht. Dabei handelte es sich um die Unterkunft Bäckeralm in Mittenwald: https://www.booking.com/hotel/de/backeralm-b-amp-b.de.html?aid=304142;label=gen173nr-1FCAEoggJCAlhYSDNiBW5vcmVmaDuIAQGYAQfCAQp3aW5kb3dzIDEwyAEP2AEB6AEB-AELkgIBeagCAw;sid=430da24fd9125a3ed6afc748c238c8d8;breadcrumb=book&;room1=A;bp_hnc=1

Die Stornierungsbedingungen sind meines Erachtens nach sehr versteckt angegeben und dazu unangemessen hoch (im Vergleich zu anderen Anbietern).

Klickt man auf den Link, findet man bei dem jeweiligen Zimmer in der Spalte „Optionen“ die Stornogebühren, wenn man mit der Maus auf das Fragezeichen geht. Auf der linken Seite gibt es unter der Rubrik „Häufig gestellte Fragen“ den Button „Weitere Informationen“. Dort findet man dann auch noch einmal die Information zu den Stornogebühren. Wie ich finde, alles sehr versteckt!

Und nun zur Höhe: Nach Reservierung des Zimmers fordert der Anbieter 50% des Gesamtpreises. Mein Vater hat heute die Buchung storniert. Anreisetag wäre der 29.07.17 gewesen. Er hat also 4,5 Wochen vor Reisebeginn storniert. Ich habe viele Anbieter gefunden, die bis zu 4 Wochen vorher keine Stornogebühren erheben.

Mein Vater hat noch versucht, mit der Unterkunft zu reden. Die haben sich lediglich wie folgt dazu geäußert:

„leider können wir keine Ausnahme machen. Das wäre unfair gegenüber früheren und späteren Storno's. Dafür haben Sie sicherlich Verständnis. Gern senden wir Ihnen eine neue, bzw. berichtigte Rechnung über den Stornobetrag per Post zu und bitte darum, dass Sie den Betrag in Höhe von EUR … (inkl. 7% MWST) bereits vorab überweisen an: …“

Entsprechend hat mein Vater bereits die Stornogebühren überwiesen.Ich finde das Ganze aber ziemlich unverschämt und würde gerne etwas dagegen tun. Zumal die Unterkunft sicherlich das Zimmer vermieten wird.

Gibt es von eurer Seite aus Hinweise/Ratschläge etc.? Ich bedanke mich schon einmal im Voraus.

Viele Grüße,

Sarah

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