Pauschalreise Rücktritt wg. Erkrankung, Einbehaltung 20% des Preises trotz Reiserücktritt

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6 Antworten

Ohne Kenntnis der ARB und der AVB sowie weiterer Details (wie lange ist es noch hin bis zum Reiseantritt?) ist hier ein Rat schwer möglich. Dessen ungeachtet kann man um Kulanz bitten, aber nicht darauf "pochen" . Dieses würde ich allerdings tun. Dann kann man sich auch mit der Begründung des Veranstalters herumschlagen. Denn sollte es tatsächlich so sein, dass er darauf pocht, würde ich niemandem mehr dort eine Gruppenbuchung empfehlen. Das wäre rein finanziell ja lebensgefährlich.

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Ich verstehe die Geschichte als Buchung, Anzahlung (20%), Stornierung unter Einbehalt der Anzahlung und Erstattung durch die Versicherung (20% von 20%).

Verwunderlich ist, warum nur eine Vollstornierung und keine Teilstonierung möglich sein sollte. Was sagen die ARB des Reiseveranstalters hierzu? (PS: Wegen der ARB vermute ich, dass es hier um eine Buchung in Österreich geht, ja.) Erlaubt dies die Unterbringung ggf. nicht - wurde bswp. eine 4-Personen-Suite gebucht und nun muss es eine 2-Personen-Suite sein?

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Wir mussten vor ca 2 Jahren auf Grund eines Unfalles meiner Frau, mit Bruch der Schulter, eine 3 wöchige Reise nach VAE absagen. Auch wir hatten eine Reiserücktrittversicherung und mussten ebenfalls 20% des Reisepreises selbst tragen.

Was wir bis dahin nicht wussten und auch leider (oder dummerweise) nie erfragten, war zuviel % die Versicherung im Ernstfall Eintritt, da wir einfach von 100 % Erstattung ausgegangen sind. Das ist/war aber ein Trugschluss, eine normale Rücktrittsversicherung trägt eben nur 80% der anfallenden Kosten. Nun sind wir schlauer und haben eine Versicherung von 100 % Erstattung, was jedoch erheblich teuerer ist

Insofern gehe ich von einer gerechtfertigten Forderung des Reiseveranstalters aus.

Der einzige Punkt bei welchem ich versuchen würde mit dem Reiseveranstalter einen Vergleich anzustreben bzw. Mich auf irgendeiner Basis zu einigen oder dass dieser ganz auf die Forderung verzichtet, ist, dass ihr die Personen seid (so habe ich es verstanden) welche die Reise ja antreten und nicht von der Reise zurücktretet und somit auch den Vertrag erfüllt.

Das würde ich dann als Kulanz des Reiseveranstalters ansehen!! Danach solltet ihr, selbst wenn ihr mit wem auch immer eine Reise antreten wollt, euere Buchung immer separat abschließen. Es heisst ja nicht umsonst bei Geld hört die Freundschaft auf.

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Hallo, der letzte Satz macht mich stutzig. Auf Kulanz pochen geht schon mal gar nicht. Kulanz ist immer eine freiwillige Leistung. Gruß HeMa

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Grundsätzlich sollte eine Reiserücktrittsversicherung natürlich alle mit dem Rücktritt verbundenen Kosten decken.

Allerdings ist das hier etwas komplizierter, da ja nicht alle vier zurückgetreten sind, sondern nur zwei, was bedeutet, dass für die zwei, die weiterhin fahren wollen, eine Art Umbuchung nötig geworden war und daraus dürfte der Veranstalter seine Forderungen herleiten.

Darüber, ob die geforderten Kosten "angemessen" sind, könnte man natürlich streiten, aber kostenlos wird das sicher nicht abgehen.

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Hi,

irgendwas stimmt da nicht. So wie ich das sehe, habt Ihr einen Schaden von € 1.000,-- durch den Reiseveranstalter. Aber diesen Schaden könnt Ihr ja nun bei der Versicherung einreichen. Habt Ihr denn überhaupt schonmal ein Wort mit dem Reisebüro/Veranstalter/Portal/Versicherung gewechselt (nicht per Mail sondern per Telefon)?

bye

Rolf

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