Ganz ehrlich, 3500 Euro für 3 Monate inkl. Flüge erscheint mir schon sehr knapp, speziell wenn Du auch noch nach Sri Lanka willst, wofür ein weiterer Flug nötig wird, und der Fernflug wird wahrscheinlich auch teuerer, weil das dann ja ein Gabelflug sein muss. Ganz so billig ist das nicht mehr alles. Da wirst Du Dir ständig auch die allerkleinsten Extra verkneifen müssen um über dir Runden zu kommen. Lass Sri Lanka weg und verkürze das Ganze auf 2 Monate, das ist eine gute Zeit für Thailand, Laos und Kambodscha, da passt das Budget dann eher.

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Aus schlechter Erfahrung kann ich nur auch dringend empfehlen das Kleingedruckte sehr aufmerksam zu lesen!

Da ich das nicht gerne tue und auch nicht immer sicher bin ob ich alles richtig verstehe, und die guten Versicherungen meist auch ziemlich teuer sind habe ich meine eigene Schlussfolgerung gezogen: ich fahre unversichert! Und ich bin auch Taucher, fahre auf eigen Faust in die entlegensten Gebiete Südostasiens, tlw. auch mit Mietauto bzw. -Motorrad.

Das hat noch einen sehr nützlichen psychologischen Effekt: da ich weiß dass ich nicht (sehr gut) versichert bin, bin ich bei meinen Aktivitäten immer sehr vorsichig.

Die beste Versicherung nützt Dir nämlich nichts wenn Du weit ab vom Schuss einen Unfall hast und erste Hilfe brauchst, wo es keinen Arzt in der Nähe gibt.

Das ist dann mein Rat: übertreib's nicht - lass es nicht zu sehr krachen! Egal ob mit oder ohne Versicherung ...

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Etliche gute Tipps stehen da ja schon, wobei ich Tanah Lot zum SonnenAUFgang etwas schräg finde... klar, zum Sonnenuntergang ist Tanah Lot völlig überlaufen, aber das tolle dort ist halt nun mal wenn die Sonne hinter dem Tempel auf dem Felsen untergeht. Bei Sonnenaufgang wirkt das logischerweise ... nicht. Wenn man Touristenrummel nicht mag kann man Tanah Lot auch weglassen, es gibt so viele andere tolle Sehenswürdigkeiten in Bali. Es ist wegen den Wolken sowieso eher selten dass man die Sonne tatsächlich hinter dem Tempel im Meer versinken sieht.

Paar Tipps für Ubud noch: Wohnen könntet ihr wenn es einfach, günstig und zentral gelegen sein soll z.B. in Sania's House oder gleich nebenan im Sayong House.

2 spezielle Restaurants solltet ihr in Ubud auf alle Fälle ausprobieren, einmal Babi Guling (das balinesische Spanferkel) bei Ibu Oka, danach könntet ihr ins Terazo (Jl. Suweta) auf ein Passionsfrucht-Tiramisu.

Ach ja und was man in Bali auch unbedingt probieren sollte ist das Essen was an Ständen entlang der Straße angeboten wird, z.B. Sate-Spießchen mit Erdnuss-Soße. Das allerdings besser in einem nicht so touristischen Ort, in Ubud oder Kuta gibt's das kaum noch, allenfalls vielleicht am "Hintereingang" zum Markt. Wenn ihr im Sania's wohnt sind das nur ein paar Schritte.

Viel Spaß!

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Inzwischen waren wir in Oslob. Wir haben mindestens 3 Walhaie gesehen, wahrscheinlich mehr, denn es war ein fast ständiges Kommen und Gehen von den Tierchen... TierCHEN nenne ich sie deshalb weil sie nach Walhai-Standards eher klein waren, schätzungsweise zwischen 4 und 6 m lang.

Aber das ist natürlich immer noch beeindruckend, auch weil sich die Viecher null von den vielen Touristen und (kleinen, Paddel-) Booten beeindrucken lassen, die zwischen ihnen und um sie herum ihre Faxen machen. Die Einheimischen hatten jedenfalls scheinbar viel Spaß dabei...

Man konnte ungehindert unter den Tieren durchtauchen um z.B. die vielen Schiffshalter zu fotografieren die an manchen hingen, oder den Partner der direkt daneben schnorchelte.

Der Spaß kostet 1000 Pesos (ca. 20 Euro) und schließt ein vorheriges Briefing am Strand mit ein bei dem man ein wenig über die Tiere erfährt, vor allem aber Anweisungen was man alles tun und lassen soll. Anfassen ist nicht erlaubt, und man soll mininimal 5 m Abstand einhalten.

Letzteres erwies sich in der Praxis aber als ziemlich unmöglich, denn die Tiere schwimmen ohne Rücksicht auf die Schnorchler dorthin wo sie das Futter sehen - wenn jemand im Weg ist wird er beisiete geschoben. Das wäre mir einmal beinahe passiert da ich gerade versuchte einen zu fotografieren als ein zweiter von hinten ganz dicht - wirklich nur cm entfernt - an mir vorbeischwamm.

Das Ganze findet nur vormittags statt, nachmittags wird nicht mehr gefüttert und dann verdünnisieren sich die Tierchen in alle Himmelsrichtungen.

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  1. Bohol - die Chocolate Hills sind eine einzigartige Landschaft. Wir waren gestern/vorgestern erst dort, blieben eine Nacht im Chocolate Hills Complex/Hotel. Zwar keine ausgesprochene Backpackerunterkunft, aber durchaus noch erschwinglich. Tagsüber ist dort Rummel, aber gegen Abend wird es ruhig und das bleibt es auch am nächsten Morgen noch, so dass man gut Zeit hat die Sonnenaufgangsstimmung (bei uns: mystische Nebelfetzen über den Choc Hills) fast alleine und in Ruhe zu genießen. Interessant auch der 2. Choc Hills Ausichtspunkt, Sagbayan Peak, wo hinter etlichen Choc Hills das Meer und in der Ferne Mactan Island und Cebu City zu sehen sind. Weiter östlich, bei Anda, soll es auch einfache Unterkünfte an abgelegenen Stränden geben. Auch auf Panglao sollten sich ein paar ruhige Unterkünfte finden lassen wenn ihr nicht gerade nach Alona Beach geht.

  2. Siquijor hat alles was ihr sucht, plus Wasserfälle und Höhlen! Ich war schon einmal kurz dort, seither will ich nochmal für länger dorthin.

  3. Die Gegend um Dumaguete, im Süden von Negros, soll auch sehr schön sein. Dort wollen am Mittwoch hin, am Wochenende weiß ich dann (hoffentlich) schon mehr.

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Deinen Antworten nach zu urteilen scheint Dir ja einigermaßen wichtig zu sein nicht mit Massen von anderen "abgefertigt" zu werden. Von daher würde ich dann abraten eine Reise pauschal bei einem Reiseveranstalter zu buchen. Auch die kleineren, die eher "individuelle" Touren anbieten verkaufen die nämlich in aller Regel mehrere Male, von daher ist damit zu rechnen dass man am Reiseziel nicht ganz allein bleibt. Deshalb organisiere ich fast alle meine Reisen selbst.

Allerdings sind mir nur ganz wenige Gebiete bekannt wo man mit so hoher Wahrscheinlichkeit schnorchelnderweise Walhaie sehen kann, dass ein deutscher Reiseveranstalter das in sein Angebot aufnimmt. Wenn einer das anbietet dann würde ich mir jedenfalls das Kleingedruckte sehr genau anschauen oder jedenfalls fragen wie hoch denn die Wahrscheinlichkeit ist dass man tatsächlich Walhaie zu sehen kriegt, und welche Anstrengungen vom Veranstalter vor Ort unternommen werden wenn die lieben Tierchen nicht gleich zu sehen sind. Etwa wie die Tiere ausfindig gemacht werden, wie lange und wie weit dazu mit dem Boot herumgeschippert wird, wieviel Zeit man kriegt um mit den Tieren zu schnorcheln (immer angenommen dass sie nicht sowieso bald verschwinden), usw.

In mittlerweile fast 30 Jahren Tauchen sind mir nur auf 2 Tauchgängen Walhaie begegnet, und zwar beim Richelieu Rock in der Andamanensee vor der Westküste Thailands. Da dort das Wasser relativ trüb war und die Tiere etliche Meter unter der Wasseroberfläche hätte man als Oberflächenschnorchler nicht viel von ihnen gesehen, vielleicht auch gar nichts.

Von der dom. Republik weiß ich es nicht, aber das muss nichts heißen.

Angeblich hat man vor Donsol und Oslob auf den Philippinen gute Chancen. In Oslob werden die Tiere angefüttert, daher ist es dort wohl so gut wie sicher welche zu sehen zu kriegen, siehe z.B. http://www.huffingtonpost.com/kip-patrick/whale-shark-feeding-stirs_b_1538764.html. Allerdings muss es dort inzwischen schon recht teuer geworden sein, und alleine ist man dort bestimmt auch nicht mit den Tieren.

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Korallenriffe vor Venedig, da kann ich ja nur lachen ...

Damit hier keine Missverständnisse zurückbleiben: Korallenriffe im üblichen Sinn, das sind Riffe die von steinbildenden Korallen gebaut wurden, gibt es im Mittelmeer gar nicht, und wird es solange wir leben dort auch nicht geben, selbst wenn die globale Erwärmung noch stärker ausfallen sollte als wir heute schon befürchten. Denn die stark riffbildenden Korallenspezies gedeihen nur in Gewässern die ganzjährig (!) mindestens 20° warm bleiben, und davon ist das Mittelmeer weit entfernt. Das gibt's fast nur in tropischen Gewässern. Das rote Meer ist eine der wenigen Ausnahmen, von Deutschland aus die nächstgelegene.

Etwas mehr zum Thema: http://www.starfish.ch/Korallenriff/Riff.html

Es gibt an der Adria Gegenden die ganz nett zum Schnorcheln sind (ich kenn's von der kroatischen Seite), aber weil einmal in einem gut gewachsenen, lebendigen Korallenriff mit unzähligen bunten Fischen schnorcheln war für den bietet das Mittelmeer nicht wirklich viel.

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Mir ist in meiner UW-Foto-Anfangszeit auch mal eine Nikonos (wer sie nicht kennt: spezielle Unterwasserkamera, laut Hersteller dicht bis 60m Tiefe) abgesoffen. Reparaturkosten: 600DM.

Inzwischen weiß ich dass es mein Fehler war, ich hatte den O-Ringen nicht genügend Beachtung geschenkt.

Man muss IMMER beim Schließen jeglicher O-Ring-gedichteter Verschlüsse peinlichst genau darauf achten dass da keine (aber auch GAR KEINE!) Verunreinigungen sind - schon ein Haar, eine Fussel und selbst winzigste Sandkörner können fatal sein.

Seit ich das beherzige ist mir keine Kamera mehr abgesoffen, und das sind mittlerweile immerhin schon über 20 Jahre.

Die Erfahrung zeigt auch, dass es speziell in geringen Tiefen zu derart verursachten Wassereinbrüchen kommt. Geht man tiefer drückt der zunehmende Wasserdruck den O-Ring in seinen Sitz, und dichtet dann auch kleinere Verunreinigungen mit ab (wenn man Glück hat!). Deshalb gilt die Regel "Check the O-Ring" ganz besonders beim Schnorcheln.

Vor 4 Wochen, in meinem letzten Tauchurlaub, traf ich einen Taucher der eine EOS 5D Mk II in einem neuen, sündteuren Subal-Gehäuse dabei hatte - auf unserem 2. gemeinsamen Tauchgang (für ihn war es der 18. mit diesem Gehäuse) hatte er einen Wassereinbruch. Also selbst hochpreisige Gerätschaften sind nicht absolut gegen sowas gefeit. Man MUSS sorgfältig mit solchen Geräten umgehen, ganz so wartungsfrei wie Fotografie an Land ist die UW-Fotografie einfach nicht.

Da ich fotografisch etwas anspruchsvoller bin kann ich aus eigener Erfahrung leider keine Empfehlung für eine preisgünstige Schnorchelkamera geben. Ich würde aber auf alle Fälle eine Kamera aussuchen die einen speziellen Unterwasser-Modus hat, der den Blaustich ausgleicht.

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Man kann auf Bali vielerorts Tauchausrüstung ausleihen, allerdings weiß ich nicht ob man sie einfach so mitbekommt - ich war immer mit einem Tauchlehrer oder Guide unterwegs, und das empfehle ich speziell für Bali auch jedem.

Tauchen bei Bali wird oft als mittelmäßig beschrieben (im Vergleich zu berühmten anderen Spots in Indonesien wie Flores/Komodo, Manado), aber mit ortskundigen Guides - die ihre Tauchgründe wie den eigenen Hinterhof kennen und genau wissen wo die speziellen Bewohner hausen - werden auch weniger spektakuläre Tauchplätze zu bleibenden Erinnerungen. Z.B. bin ich mal mit Eurodivers nicht weit von Tulamben vom Strand weg tauchen gegangen wo ich mir erst dachte na hier hätte ich aber genau so gut schnorcheln können, aber dann sah ich Geisterpfeifenfische, Fangschreckenkrebse und Geistermuränen - alles bei diesem einem TG, weil der Guide halt wusste wo die lieben Tierchen zu Hause sind..

Ich war 1988 bei Menjangan, da war es echt spektakulär. Als ich 2005 wieder dort war war ich bitter enttäuscht, so tot und kaputt war vieles dort. Ein sehr trauriges Kapitel das Du Dir ersparen solltest. Das Wrack in Tulamben ist immer noch 1 oder 2 TG wert. Nusa Penida war ich nach 1988 nicht mehr, dort könnte ich mir eher vorstellen dass es noch interessant ist weil es dort oft starke Strömungen und damit ein gutes Nahrungsangebot für Korallen und Fische gibt.

Aber wie gesagt, local Guides fragen und ihren Vorschlägen vertrauen! Musste ich auch erst lernen, aber heute weiß ich es.

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Ich finde moglisreisen übertreibt ein bisschen. Es gibt durchaus Unterschiede zwischen den einzelnen Malediveninseln was Schnorcheln am Hausriff anbetrifft. Kommt natürlich auch immer auf die Ansprüche des Einzelnen an: Wer noch nie ein tropisches Korallenriff gesehen hat wird wahrscheinlich wirklich von fast jeder Malediveninsel begeistert sein. Aber wer schon ein paar mal dort oder an anderen interessanten Riffen, wie z.B. am roten Meer oder in Indonesien, Thailand oder auf den Philippinen war, der wird von mancher Malediveninsel ziemlich enttäuscht sein.

Schwierig sind z.B. generell Riffe an der Atoll-Außenseite, wobei manche Außenriffe durchaus sehr sehenswert sind. Aber an vielen Außenriffinseln kommt man nur schlecht oder mit erheblichem Verletzungsrisiko durch die Brandung oder über das Außenriff, das sollte man sich gut überlegen. Ari Beach, heute auch Diva genannt, im Südosten des Ari-Atolls, hat z.B. so ein Außenriff.

Interessant von Bewuchs und Fischbesatz her sind oft die Kanäle zwischen Lagune und Außenriff, aber auch das ist nicht ohne Risiko - in diesen Kanälen gibt es manchmal heftige Strömungen. Ich hab' da mal eine böse Überraschung erlebt ... ging zum Glück gut aus, aber ich habe für alle Zeiten daraus gelernt. Kandooma (Fushi) im Süd-Male-Atoll liegt z.B. an so einem Kanal. Südlich der Nachbarinsel Guraidhoo ist auch nochmal einer.

Dann kommt es noch auf den schnorchlerischen Ehrgeiz bzw. die Art des Schnorchelns an. Für viele bedeutet Schnorcheln ja immer an der Oberfläche zu bleiben. Für so jemand ist ein Riff in 3 m Tiefe schon recht weit weg und daher weniger interessant. Obwohl es in etwas tieferen Gewässern natürlich manches zu entdecken gibt was im ganz flachen weniger oder gar nicht vorkommt.

Wer dagegen auch nur mit Schnorchel "bewaffnet" mal ein paar m tief abtauchen und es dort vielleicht 1 min aushalten kann bevor er wieder Luft holen muss, der hat schon eine ganz andere Reichweite und sucht sich lieber Riffe "mit einem gewissen Tiefgang" aus. Ich bin von dieser Sorte und fand z.B. das Hausriff von Ellaidhoo - das zu großen Teil ein Drop-Off-Riff ist und stellenweise bis über 20 m tief reicht - genial.

Zu den Resorts kann ich wenig sagen da meine Maledivenurlaube zu lange zurück liegen als dass das heute noch irgend eine Relevanz hätte. Es stimmt aber schon dass das ein gutes Resort sehr wichtig ist, man hat ja nur das eine auf der Insel die man dann bucht.

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Ich war mal im Februar auf Langkawi, da war das Wasser so trüb dass ich meinen ausgestreckten Arm nicht ganz sehen konnte. Ich hab auch mal einen Tagesausflug zu den südlich vorgelagerten kleineren Inselchen gemacht (u.a. die mit dem See), aber dort war das Wasser auch nicht klarer. Schnorcheln war deshalb praktisch unmöglich.

Seither verfolge ich Langkawi in diversen Reiseforen und weiß daher: Ganz so schlimm soll es wohl nicht immer sein, aber es gibt ganz sicher lohnendere Ziele zum Schnorcheln.

Davon abgesehen hat's mir aber gut gefallen in Langkawi. Wobei mir 2 Wochen sicher zu lang wären auf dem Inselchen.

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Similan Nr. 9 ist toll, allerdings ist es schwierig dort eine der wenigen Unterkünfte zu kriegen, sie sind meist schon Monate im Voraus ausgebucht, zumindest in der Saison (Nov/Dez - April). 2 Wochen würde ich es dort auch nicht aushalten, als Pro-Schnorchler der auch unter Wasser fotografiert aber schon etwa 1 Woche. Hängt halt davon ab wie sehr man sich dafür interessiert und wie unternehmungslustig man ist. Nr. 9 ist nicht ganz klein und wenn man alle Strände bzw. Riffe beschnorcheln will ist man schon eine gute Zeit lang beschäftigt.

Ko Tao ist auch ganz gut, die bisherigen Beschreibungen stimmen. Da man dort auch etwas Abwechslung hat kann man's da auch gut 2 Wochen aushalten. Die Korallengärten bei Koh Nang Yuan sind auf alle Fälle einen Besuch wert, aber ein oder 2 Tage reichen dicke dafür. Also vielleicht lieber nur 1 Nacht dort absteigen. Schön fand ich noch die Hin Wong Bay und die Rocky Bay im Süden, dort habe ich viele Tage vorwiegend im Wasser verbracht.

Ko Samui fand ich auch nicht so toll, aber wer noch nie an einem tropischen Korallenriff war der kann dort doch sicher einen ersten guten Eindruck gewinnen.

Die besten Schnorchlerinseln liegen für mich aber eher auf den Philippinen und in Indonesien.

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Ich stimme den bisherigen Antworten weitgehend zu, da es allerdings auch schwarze Schafe unter den Tauchbasen gibt (oder sagen wir mal welche die ihre Leihausrüstung nicht ganz so gut in Schuss halten) ist man gut beraten, sich vorher über die jeweilige Basis zu informieren, um einigermaßen sicher sein zu können dass die seriös arbeiten. In Asien würde ich aus meiner Erfahrung heraus das Verhältnis von guten zu nicht so guten Tauchbasen eher bei vielleicht 70 zu 30% ansetzen. Ich habe auch jahrelang nur mit Leihausrüstung getaucht, aber irgendwann hatte ich dann doch mal einen Automaten der Wasser zog. War kein Beinbruch, hab den Tauchgang auch nicht abgebrochen (meinem Buddy zuliebe) aber Spaß hat das natürlich nicht gemacht. Das war dann für mich der Auslöser mir doch einen eigenen Automaten zu kaufen.

Der (Flug-)Transport einer ganzen Ausrüstung wie ich sie inzwischen habe ist in der Tat zunehmend ein Problem, selbst ohne Flasche. In den 80ern und frühen 90ern war das noch deutlich unproblematischer.

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ich weiß ja nicht wieviel Zeit Du hast, wenn es nicht nur ein absoluter Kurzurlaub ist kannst Du ja erst mal hindüsen und schnorcheln. Wenn Dir das dann gefällt und vielleicht dabei der Wunsch aufkommt auch mal tiefer zu gehen und länger da unten bleiben zu können dann kannst Du ja einen Tauchkurs zu machen, oder zumindest mal ein paar Schnuppertauchgänge. Viele Hotels am roten Meer haben ja eigene Tauchschulen, oder es findet sich zumindest eine in der näheren Umgebung.

Um das Risiko für diesen Fall zu minimieren solltest Du allerdings tatsächlich schon in Deutschland zum Sportarzt (nicht zum Hausarzt, die sind für diese Untersuchung nicht ausgerüstet) gehen und Dir Tauchtauglichkeit attestieren lassen. Selbst wenn Du dann nicht tauchen gehen solltest: es ist auch für's Schnorcheln gut zu wissen dass man fit genug ist.

Ich persönlich tauche seit 25 Jahren, aber mir ist schnorcheln viel lieber. Überall wo es schöne Korallenriffe gibt - und am schönsten sind sie meistens die ersten paar Meter unter der Wasseroberfläche - gehe ich viel lieber schnorcheln. Das Gerödel mit Jacket, Flasche, Automat und Computer ist mir im Grunde zuwider. Ich fühle mich mit ABC-Ausrüstung, vielleicht einem dünnen Anzug gegen den Sonnenbrand und 1, 2 Kilo Blei viel unbeschwerter. Das vielzitierte Gefühl der Schwerelosigkeit beim Tauchen stellt sich bei mir erst bei dieser Art von Freitauchen so richtig ein, ist dann allerdings einfach genial - es gibt für mich fast nix schöneres als im warmen sonnendurchfluteten Wasser zu schweben. Man kann ja auch schorchelnderweise abtauchen. Nach kurzer Übung schafft ein halbwegs fitter Mensch schon eine Minute die Luft anzuhalten, das reicht schon um bis zu 10 m tief zu gehen, ein wenig da unten zu verweilen und das Riffleben zu beobachten. Und im Bereich bis 10 m gibt's in vielen Riffen schon eine ganze Menge zu entdecken.

Wichtig wäre allerdings ein Hotel mit einem guten Hausriff auszusuchen, manche haben leider nur Sandstrand wo meist im Wasser nicht viel los ist.

Den juvenilen Blaustreifendrücker habe ich beim Schnorcheln am Hausriff des Utopia Beach Resorts fotografiert.

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Die Frage "Wo wird der lange Urlaub auch für eine alleinreisende Person bezahlbar?" möchte ich mal so beantworten: Tendenziell am ehesten in Indonesien ...

Jedenfalls ist Indonesien im Schnitt deutlich günstiger als Philippinen. Die Philippinen werden immer wieder als spürbar teurer als Festlands-Südostasien beschrieben, und das ist schon teurer als Indonesien. Das kann ich auch aus eigener Erfahrung bestätigen.

Natürlich gibt es örtlich Unterschiede die im Einzelfall auch mal gegenteilig ausfallen können, aber tendenziell ist es so.

Unterkünfte die Du buchen kannst sind in aller Regel auf Urlauber mit normaler, oder für unsere Verhältnisse sogar kurzer Aufenthaltsdauer eingestellt. Bei manchen könntest Du off season vor Ort vielleicht einen günstigeren als den publizierten Preis aushandeln wenn Du sagst ich bleibe 5 Wochen. Aber tendenziell sind Hotels oder resorts mit Internetpräsenz, oder auch solche die über Reiseveranstalter und Hotelbuchungsservices buchbar sind, nicht die günstigsten.

Ich kenn ja nicht Deine Ansprüche - brauchst Du WC und Dusche beim Zimmer, oder reicht Dir eine Gemeinschaftsdusche? Wie steht's mit Aircon?

Wenn Du auf das alles verzichten kannst dann sollte sich nach einiger Suche vor Ort schon was günstiges finden lassen. Nur von Preisen wie in Thailand oder Indonesien solltest Du auch für so eine einfache Unterkunft nicht ausgehen.

Da ich selbst schon immer gerne eine Dusche mit dabei habe und auch sonst nicht unbedingt das allergünstigste suche, sondern nehme was es unmittelbar in der Nähe meines Tauchziels gibt (das ist mir viel wichtiger als die paar Kröten die ich anderswo vielleicht sparen könnte), und weil mein letzter Philippinenurlaub auch schon wieder 7 Jahre zurück liegt kann ich Dir aber leider keine konkreten Vorschläge für Billigunterkünfte machen.

Die tollsten Tauchspots waren für mich Cabilao, Siquijor und Apo Island.

http://www.reisefrage.net/bilder/philippinen/1

Da in deutschen Reiseforen sehr wenig über die Philippinen geschrieben wird empfehle ich Dir die Frage nochmal im englischen Lonely Planet Thorntree zu stellen. Vermutlich steht die Antwort dort sogar schon längst (denn die Frage nach günstigen Unterkünften kommt ja oft), also such als erstes mal danach bevor Du lange schreibst.

Falls Du mehr zu Indonesien wissen willst dann frag nochmal hier.

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Moalboal ist von Manila aus ja nicht gerade um die Ecke. Wenn der Flug nach Manila nicht schon fest gebucht ist würde ich empfehlen lieber gleich direkt nach Cebu zu fliegen und dort einzureisen. So spart man sich zwei Inlandsflüge.

Statt Moalboal könnte man, wenn es nur um's Abhängen, Tauchen oder Schnorcheln geht auch das Polaris auf Cabilao empfehlen. Das Resort kommt einen in Mactan (Cebu Flughafen) abholen wenn man vorher gebucht und das vereinbart hat. So ist dann wirklich leicht hinzukommen. Auf Cabilao ist sonst nichts los, langweilig sollte einem besser nicht leicht werden. Zum Glück kommt man aber leicht nach Bohol rüber wo es die Chocolate Hills, Tarsier, alte spanische Kirchen, "spannende" Hängebrücken, Wasserfälle und vieles mehr zu besichtigen gibt.

Auf jeden Fall viel Spaß! Philippinen sind toll.

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Als ich das 1. Mal nach Bangkok kam (1986) war die Atmosphäre so dass man nach 1 Stunde rumlaufen das Hemd wechseln musste - nicht weil es durchgeschwitzt war (das natürlich auch), sondern weil zumindest der Kragen schwarz vor Ruß war. :-) Die ganzen zweitakternden Mopeds und die rußenden Diesel ...

Heute ist es zum Glück nicht mehr ganz so schlimm.

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In Tokyo und auch Kyoto geht's inzwischen einigermaßen, U-Bahnstationen sind auch englisch beschriftet. Aber abseits der Touristenpfade kann es immer noch ziemlich schwierig werden.

Bei Restaurants gibt es meist kein Problem weil fast alle Restaurants ihre (fast) komplette Speisekarte in Form von ziemlich naturgetreuen Attrappen in einer Art Schaufenster-Vitrine vor oder im Eingangsbereich stehen haben, siehe Foto. Da kann man einfach auf seine Wahl deuten, dann klappt das schon.

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Also das dürfte schwer werden, außer mit viel Glück...

Selbst beim Tauchen mit Gerät habe ich noch nicht oft Mantas gesehen, und das obwohl ich inzwischen fast 300 Tauchgänge im Logbuch stehen habe, die fast alle in Gewässern stattfanden wo es durchaus Mantas gibt (größtenteils rotes Meer indischer Ozean). So habe ich auch noch kein einziges Manta-Foto, obwohl ich bei den allermeisten Tauchgängen eine oder sogar 2 Kameras dabei hatte.

Das einzige Mal wo ich beim Schnorcheln einen Manta gesehen habe war am Außenriff der Malediven-Insel Ari Beach, im Südosten des Ari-Atolls (etwa bei N 3.497005° O 72.900394°). Da hatte ich dieses Glück, das ich für mich zumindest tatsächlich als einmalig bezeichnen muss. Es war auch nur 1 Manta, der nur etwa 1 Meter Spannweite hatte, und er war so weit weg dass ich ihn gerade so erkennen konnte (könnte auch ein Mobula gewesen sein, so nah dass ich das hätte unterscheiden können war er nicht).

Da ich schon seit Jahrzehnten zum Schnorcheln an die schönsten Riffe der Welt düse und meistens mehr Schnorcheln als Tauchen gehe glaube ich mit Fug und Recht behaupten zu können dass es sehr schwierig sein dürfte einfach auf gut Glück irgendwo hin zu fahren wo es Mantas gibt und dann zu hoffen dass man welche zu sehen kriegt!

Die einzige realistische Chance sehe ich darin, einen Veranstalter bzw. eine Tauchbasis in der Nähe eines bekannten Manta-Spots zu finden, die in der Lage sein sollten abwägen zu können ob man die lieben Tierchen dort auch schnorchelnderweise sehen können müsste.

Am aussichtsreichsten dürften dafür wohl in der Tat die Malediven sein.

Viel Glück!

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Schwer zu sagen wenn man nur 1 dieser Regionen kennt... ich war schon oft in Südostasien und es hat mir immer gut gefallen, also kann ich es auf alle Fälle guten Gewissens empfehlen.

Es würde mich mal interessieren wieviele der Leute die hier schon geantwortet haben beide(!) Regionen aus eigener Erfahrung kennen, dort schon länger oder öfters waren. Ich glaube nicht viele...

Andererseits hat Südamerika mit Sicherheit auch seine Reize. Und wie schon beschrieben sind in Südostasien bestimmt mehr Touristen unterwegs, wenn auch natürlich örtlich sehr verschieden. Man findet überall Orte wo wenig Touris sind. Wobei eine gute touristische Infrastruktur durchaus auch ihre Vorteile hat, das sollte man bei dieser Betrachtung auch nicht ganz außer Acht lassen.

Wenn Dich zu viel Touristen stören, Du lieber alleine oder in Gegenden die noch nicht so touristisch überlaufen sind unterwegs bist, dann ist Südamerika vielleicht die bessere Wahl.

Es kommt auch immer auf persönliche Vorlieben an. Interessiert Dich eher Kultur, Natur, Städte, Leute oder mehr Wildlife? Willst Du Tauchen? Willst Du es sicher warm, oder auch gerne mal kühl oder sogar kalt? Magst Du Berge besteigen, im Dschungel trecken? Stört Dich tropische Hitze und Luftfeuchtigkeit?

Und wie schon angesprochen spielt natürlich auch der Geldbeutel eine Rolle. Indonesien z.B. ist schon fast unglaublich billig, dass Südamerika da mithalten kann glaube ich nicht. Also wenn Dein Budget eher knapp ist würde ich eher Südostasien empfehlen, ansonsten eben abhängig von Deinen Interessen und Vorlieben.

Auf alle Fälle viel Spaß, selbst wenn es "nur" 6 Monate sind bist Du echt zu beneiden!

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