Welche archäologischen Stätten lohnen sich in der Türkei besonders zu besuchen?

3 Antworten

Mir hat damals Pergamon auch sehr gut gefallen! Pergamon war eine hellenische-römische Stadt, Königsresidenz und wichtiges Handel- und Kulturzentrum der Antike. Sie gilt als eine der schönsten archäologischen Ausgrabungsstätten der Türkei und liegt in der westlichen Türkei, ca 30 km von der Küste der nördlichen Ägäis entfernt.

daher ich selber aus der türkei komme würde ich dir entweder Ephesus -- Fethiye bei totesmeer -- dalyan auch sehr schön ich hab da mal paar bilder für dich :

selber kannst du auch andere bilder im goggle schauen ! bei weiteren fragen steh ich dir zur hilfe da ! :)

 - (Türkei, archaeologische-Staetten)  - (Türkei, archaeologische-Staetten)

Ja, "tomatenprofil" hat recht, Ephesos wurde nicht von Heinrich Schliemann ausgegraben, sondern Troja. "binimurlaub" hat aber auch recht - was zu bestaunen ist, ist großartig! Ja, und das Theater und die Bibliothek zählen zu den Höhepunkten. Und früher was das tatsächlich eine Küstenstadt mit Hafen, da ist bis heute viel verlandet (und man fährt ein Stückweit mit dem Bus von z.B. vom Badrort Kusadasi an der Küste aus bis dorthin). Pergamon liegt hingegen auf einer Bergkuppe. Das steile Ampitheater ist atemberaubend. Als ich dort war, haben uns einheimische Vermieter einen Schleichweg gezeigt, wo wir keinen Eintritt bezahlen mussten (beim Ausgang reingehen). Das ist aber schon ein Paar Jahre her, weiß nicht, ob das noch geht. Unter dem Strich gibt es in Ephesos noch mehr zu sehen, Pergamon liegt aber schöner. Und mir haben beide Stätten besser gefallen als z.B. Mykene in Griechenland (auch schön, aber etwas weniger erhalten geblieben).

Doch, Ephesus wurde auch von Heinrich Schliemann ausgegraben. Ich war bereits dort und dort hängt auch ein Schild, das darauf hinweist.

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Hallo,

oberhalb der unglaublichen, absolut besuchenswerten Kalksinter-Terrassen von Pamukkale liegt die antike Stadt Hierapolis.

Sie ist sehr interessant, auch das dazugehörige Museum.

http://www.anatolienmagazin.de/?p=721

Einfach toll! Zumal dort oben auch das Wasser für die Kalkterrassen entspringt.

Als wir dort waren, konnte man an der Quelle sogar in einem Becken im mineralhaltigen, warmen Wasser schwimmen. In diesem Becken waren auf dem Grund weitere antike Reste, auch Säulen, auf deren oberen Ende man stehen konnte. Es war fantastisch!

Ob dies aber heute noch möglich ist, weiß ich nicht.

Eine weitere interessante historische Stätte ist Assos in Behramkale (weiter nördlich gelegen).

http://www.turkeytravelplanner.com/go/Aegean/Assos/

Assos ist nicht ganz so umfangreich, liegt aber sehr schön direkt am Meer, mit einzigartigem Blick auf die griechische Insel Lesbos.

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Nein,die Becken dürfen heute nicht mehr betreten werden...aus gutem Grund denn dann werden die Terassen mit der Zeit schwarz.Dafür gibt es nun ein Thermalbad

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@Maxilinde

Ja, das Betreten der Kalksinter-Terrassen ist inzwischen verboten - damals gab es aber oben an der Quelle ein Hotel mit einer Art Schwimmbecken, worin man auch baden konnte.

Wir durften dieses Vergnüngen noch erleben .... sowohl dort oben, als auch in den damals strahlend weißen Sinterbecken.

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Die Stadt, welche von H. Schliemann ausgegraben wurde heisst Troja und ist nördlich von Ephesus gelegen. Beide Städte sind archäologisch hochinteressant!

Auf jeden Fall solltest Du auch weiter ins Landesinnere fahren: Ein Besuch in den Tuffsteinhöhlen in Kappadokien ist ein beeindruckendes Erlebnis.

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