Welche archäologischen Stätten lohnen sich in der Türkei besonders zu besuchen?

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7 Antworten

Mir hat damals Pergamon auch sehr gut gefallen! Pergamon war eine hellenische-römische Stadt, Königsresidenz und wichtiges Handel- und Kulturzentrum der Antike. Sie gilt als eine der schönsten archäologischen Ausgrabungsstätten der Türkei und liegt in der westlichen Türkei, ca 30 km von der Küste der nördlichen Ägäis entfernt.

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Hallo,

oberhalb der unglaublichen, absolut besuchenswerten Kalksinter-Terrassen von Pamukkale liegt die antike Stadt Hierapolis.

Sie ist sehr interessant, auch das dazugehörige Museum.

http://www.anatolienmagazin.de/?p=721

Einfach toll! Zumal dort oben auch das Wasser für die Kalkterrassen entspringt.

Als wir dort waren, konnte man an der Quelle sogar in einem Becken im mineralhaltigen, warmen Wasser schwimmen. In diesem Becken waren auf dem Grund weitere antike Reste, auch Säulen, auf deren oberen Ende man stehen konnte. Es war fantastisch!

Ob dies aber heute noch möglich ist, weiß ich nicht.

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RomyO 22.07.2011, 07:31

Eine weitere interessante historische Stätte ist Assos in Behramkale (weiter nördlich gelegen).

http://www.turkeytravelplanner.com/go/Aegean/Assos/

Assos ist nicht ganz so umfangreich, liegt aber sehr schön direkt am Meer, mit einzigartigem Blick auf die griechische Insel Lesbos.

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Maxilinde 22.07.2011, 10:22

Nein,die Becken dürfen heute nicht mehr betreten werden...aus gutem Grund denn dann werden die Terassen mit der Zeit schwarz.Dafür gibt es nun ein Thermalbad

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RomyO 22.07.2011, 10:36
@Maxilinde

Ja, das Betreten der Kalksinter-Terrassen ist inzwischen verboten - damals gab es aber oben an der Quelle ein Hotel mit einer Art Schwimmbecken, worin man auch baden konnte.

Wir durften dieses Vergnüngen noch erleben .... sowohl dort oben, als auch in den damals strahlend weißen Sinterbecken.

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Ich bin ja noch nicht lange hier bei "reisefrage.net und darum entdeckte ich erst jetzt die Antworten aus 2008 vonder" Pionier der Feldarchäologie", ein Österreicher war, der Ephesos ausgegraben hat.

Doch der heutige GastUser stellt schon ganz richtig fest, dass Schliemann für ihn "DER deutsche Archäologe des 19.Jahrhunderts" ist..


>>>Heinrich Schliemann ,

geb. am 6.Jan.1822 im mecklenburgischen Neubukow( westlich von Rostock)war Sohn eines Dorfpfarrers- der Vater übernahm 1823 die Pfarrstelle im ostmecklenburgischen Dorf Ankershagen ( im Müritzkreis gelegen ), wo Heinrich Schliemann bis zu seinem 10. Lebensjahr - bis zum Tod seiner Mutter -seine Kindheit verbrachte.

Der junge Heinrich kam dann zu einem Onkel nach Kalkhorst bei Grevesmühlen (Westmecklenburg) und fortan verlief sein Leben sehr bewegt .... ....doch um detailliert zu berichten,wie es weiter ging, das würde hier wohl den Rahmen sprengen....

Berühmt wurde Schliemann , der inzwischen ein Millionär war , als er - nach einem mehr als abenteuerlichen Leben!! - verschiedentliche Versuche unternahm ,in ITHAKA den Palast des Odysseus auszugraben,und dann im Herbst 1871 endlich von der türkischen Regierung die Erlaubnis bekam, seine ( schon ungenehmigt begonnenen ) Grabungen am Hügel Hissarlik ,wo er schon lange Standort des Antiken TROJA vermutete, offiziell fortzuführen.

Im Jan. 1873 begann er dort die 3. und erfolgreichste Kampagne und entdeckte ein Stadttor, das er für das des "Palastes des Priamos" hielt.In der Nähe fand er im Mai einen Goldschatz, den er als den "Schatz des Priamos" deutete.

Schliemann war überzeugt TROJA gefunden zu haben, doch seine fachliche Anerkennung blieb noch aus.

Anfang 1874 reiste er nach MYKONOS, um dort weiter nach den Spuren von Homers ILIAS zu suchen. Er begann illegal zu graben, um das Grab des Agamemnon zu finden...


Soweit erst einmal etwas zu den großen archäologischen Entdeckungen und Arbeiten des Mecklenburgers Heinrich Schliemann - Ephesos aber hat er ganz gewiss nicht ausgegraben !

Woher ich das alles so genwau wissen will?

Meine Verwandtschaft( jene, bei der ich immer meine Sommerurlaube verbringe) lebt in einem Dorf ganz nahe Ankershagen, wo Schliemanns Elternhaus seit 1980 das "Heinrich-Schliemann-Museum" beherbergt( das einzige in Deutschland). Dort sind u.a.keramische und bronzene Originalfunde bzw. Nachbildungen aus Mykene und Troja ausgestellt.

In der wissenschaftlich geführten und sehr gut aufgebauten musealen Einrichtung bin ich, wenn in der Region,auch oft neugieriger Gast .

Für Literaturinteressierte :

Heinrich Alexander Stoll :"Der Traum von Troja"- eine Schliemann-Biografie

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Ja, "tomatenprofil" hat recht, Ephesos wurde nicht von Heinrich Schliemann ausgegraben, sondern Troja. "binimurlaub" hat aber auch recht - was zu bestaunen ist, ist großartig! Ja, und das Theater und die Bibliothek zählen zu den Höhepunkten. Und früher was das tatsächlich eine Küstenstadt mit Hafen, da ist bis heute viel verlandet (und man fährt ein Stückweit mit dem Bus von z.B. vom Badrort Kusadasi an der Küste aus bis dorthin). Pergamon liegt hingegen auf einer Bergkuppe. Das steile Ampitheater ist atemberaubend. Als ich dort war, haben uns einheimische Vermieter einen Schleichweg gezeigt, wo wir keinen Eintritt bezahlen mussten (beim Ausgang reingehen). Das ist aber schon ein Paar Jahre her, weiß nicht, ob das noch geht. Unter dem Strich gibt es in Ephesos noch mehr zu sehen, Pergamon liegt aber schöner. Und mir haben beide Stätten besser gefallen als z.B. Mykene in Griechenland (auch schön, aber etwas weniger erhalten geblieben).

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binimurlaub 25.12.2008, 05:46

Doch, Ephesus wurde auch von Heinrich Schliemann ausgegraben. Ich war bereits dort und dort hängt auch ein Schild, das darauf hinweist.

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Auf keinen Fall verpassen solltest Du im Nordwesten der Türkei Ephesus. Ephesus wurde von Heinrich Schliemann, einem österreichischen Archäologen ausgegraben und liegt etwa eine Stunde östlich von Kusadasi. Es ist ein riesiges Areal einer alten Stadt mit einem Amphitheater, einer "Einkaufspassage", den Ruinen der alten Celsus-Bibliothek (die Fassade steht noch und man sieht, daß sie zweistöckig war). Außerdem erkennt man, daß die Stadt früher einmal einen direkten Zugang zum Meer gehabt haben muß.

Weiterhin in der Nähe steht das Sterbehaus der Maria Magdalena, das man ebenfalls besichtigen kann.

Und hier findest Du noch mehr:

http://www.archaeologie-online.de/links/2/46/53/483/index.php

u.a. auch das alte Troja

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AnhaltER1960 21.07.2011, 22:37

Solche Antworten tun wirklich weh. Weder liegt Ephesos im Nordwesten der Türkei, noch wurde es von Heinrich Schliemann ausgegraben, noch war Schliemann Österreicher.

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Die Stadt, welche von H. Schliemann ausgegraben wurde heisst Troja und ist nördlich von Ephesus gelegen. Beide Städte sind archäologisch hochinteressant!

Auf jeden Fall solltest Du auch weiter ins Landesinnere fahren: Ein Besuch in den Tuffsteinhöhlen in Kappadokien ist ein beeindruckendes Erlebnis.

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daher ich selber aus der türkei komme würde ich dir entweder Ephesus -- Fethiye bei totesmeer -- dalyan auch sehr schön ich hab da mal paar bilder für dich :

selber kannst du auch andere bilder im goggle schauen ! bei weiteren fragen steh ich dir zur hilfe da ! :)

das ist fethiye beim totenmeer - (Türkei, archaeologische-Staetten) das ist dalyan - (Türkei, archaeologische-Staetten)
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