Das Paradebeispiel hierfür ist Heidelberg. Es heißt, die Amerikaner hatten es bereits als Stützpunkt für nach dem Sieg im Krieg auserwählt und deshalb nicht bombardiert. Ansonsten heißt es, dass wohl alle Städte über 100000 Einwohner einmal Bombenangriffe über sich ergehen lassen mussten. Das gilt nicht für das schmucke Regensburg in Bayern, da es zwar heute, aber nicht damals über 100000 Bewohner hatte. Anonsten kommt es darauf an, inwieweit die teils zerstörten Innenstädte nach dem Krieg wieder aufgebaut worden sind.

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Zusätzlicher Gedanke: 6 Wochen Urlaub entsprechen ja 30 Urlaubstagen, die Du wahrscheinlich gar nicht hast (bzw. nicht alle verbraten willst, da man z.B. an Weihnachten ja auch noch Pause machen will). Meiner Erfahrung nach solltest Du deshalb das ganze zumindest zum Teil als Sabbatical verkaufen, also zum Beispiel: Du fährst 6 Wochen weg, nimmst dafür 3 Wochen Urlaub, zudem weitere drei Wochen unbezahlten Urlaub. Viel Glück! Am besten, Du schlägst Deinem Chef die Idee vor und sagst, er solle es sich überlegen, das ist glaub' ich besser, als sofort eine Antwort einzufordern.

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Ja, davon gehe ich aus, dafür ist ein vorläufiger Ausweis ja gedacht. Er sollte bis zur Ausreise natürlich Gültigkeit haben, zudem gehe ich davon aus, dass Du EU-Bürger bist. - Bei der Reise von Deutschland nach Italien befindest Du Dich im Schengen-Raum, d.h. in der Regel werden Ausweise an der Grenze sowieso nicht mehr kontrolliert, es besteht jedoch eine Mitnahmepflicht meines Wissens.

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Der westlichste Punkt von Kontinentaleuropa liegt tatsächlich in Portugal - und zwar das Cabo da Roca: http://de.wikipedia.org/wiki/Cabo_da_Roca - Der westlichste Punkt der Insel Island liegt noch weiter westlich, aber eben nicht in Kontinentaleuropa. So gesehen liegen jedoch die zu Portugal gehörenden Azoren noch weiter westlich... - Was anderes: Ich finde Deine Frage spannend, der reisefrage-support liebt jedoch keine reinen Wissensfragen/Lexikonfragen, sondern bevorzugt Ratgeber-Fragen auf seinen Sites.

http://www.youtube.com/watch?v=susGXelamkk
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Herausragend sind meiner Meinung nach Ephesos (bei Kusadasi) und Pergamon (bei Bergama) - beide antiken Städte liegen übrigens an der heutigen türkischen Westküste gar nicht einmal so weit voneinander entfernt (ca. 130 km). In Ephesos lässt sich am besten erahnen, wie eine griechische Stadt einst wirklich aussah. In Pergamon besticht die Schönheit der Lage - ein Blick von den oberen Rängen des Theaters hinab ist fast schon atemberaubend! - Es gibt noch viele weitere interessante antike Ausgrabungen in der heutigen Türkei, in Troja gibt es allerdings vergleichsweise vor Ort wenig zu sehen - da landete einiges in Museum...

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Das liegt nicht nur im Auge des Betrachters, wie viele schreiben. Wer findet schon Mannheim schöner als Heidelberg? Wer zieht ein Braunkohlerevier einer Palmeninsel vor? - Und ich finde New York großartig, weil es eine pulsierende, bunte, lebendige Stadt ist, die tatsächlich niemals schläft, wie Frank Sinatra sang, eine richtige Weltstadt eben. - Zugegebenermaßen ist New York aber teuer (mit einem niedrigen Gehalt möchte ich dort nicht leben), und wenn man von New York spricht, meint man meistens nur Manhattan.

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Grundsätzlich kommt eine Fahrt am ganzen Limes, der alten römisch-germanischen Grenze entlang, in Frage. Z.B. Trier mit der Porta Nigra wurde schon genannt. Hier Infos zum römischen Limes in Deutschland. http://www.deutsche-limeskommission.de - Ich bin mal am bayerischen Limes entlang gefahren, da empfehle ich Eining bei Neustadt an der Donau. Oder was anderes: In Kalkriese wird 2009 der Varusschlacht gedacht, als Hermann die Römer vor 2000 Jahren schlug.

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Ja, Herrenchiemsee ist einen Besuch wert. Die Fahrt mit dem Schiff von Prien aus dauert ca. 20 Minuten, die Schiffe verkehren in etwa halbstündlich (EUR 6,50/Nase). Von der Anlegestelle aus spaziert man in ca. 15-20 Minuten zum Schloss oder fährt mit einer Pferdekutsche dorthin (EUR 3/Nase). Eintritt ins Schloss EUR 7/Nase. Kinder unter 6 Jahren haben jeweils freien Eintritt. Und aufgepasst: Die Karten fürs Schloss sind gleich an der Anlegestelle zu besorgen, dann bekommt man auch die Anfangszeit für die Führung mitgeteilt. Die Führung dauert in etwa eine gute halbe Stunde.

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Boulder hat eine große Universität und war früher ein Hippie-Zentrum. Dass das heute noch so ist, wäre wohl zu viel des Guten. Allerdings war ich vor eine Paar Jahren dort und bin durch die Pearl Street geschlendert (nette Cafés!), und vor einer Art Justizgebäude saßen tatsächlich ein Paar Leute herum, die aussahen wie echte Hippies. Vielleicht lassen die sich ja gegen Entgelt fotografieren... Einen Abstecher Wert ist die angenehme Stadt aber schon, von Denver dauert's etwa eine Stunde hierher, und Richtung Westen beginnen die mächtigen Rocky Mountains. Wow.

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Hallo Fernweh9002, wenn Du es Dir finanziell leisten kannst, dann erfülle Dir diesen Wunsch und mach' eine Weltreise. Daran wirst Du danach Dein Leben lang zurück denken. Denn wenn Du erst einmal arbeitest, dann hast Du dafür erst recht keine Zeit mehr. Und eine Weltreise gleich nach dem Studium signalisiert interessanten Firmen auch, dass Du neugierig bist und Dich was traust - und für eine langweilige Firma willst Du ja eh nicht arbeiten, oder? - Noch was: Falls es sich ergibt, mach doch irgendwo ein Praktikum oder jobbe ein bisschen - und lass Dir dafür ein Zeugnis ausstellen. So oder so: Go for it!

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Ich war mal beruflich da. Das Land ist ziemlich groß (ein Stück größer als Frankreich), deshalb sollte man sich womgöglich etwas Rauspicken - und die meisten Urlauber wählen die Halbinsel Krim. Im Süden dieser Halbinsel an der Schwarzmeerküste herrscht mediterranes Klima, Jalta ist der bekannteste Küstenort. Das Landesinnere der Ukraine ist glaub ich eher was für Abenteuer.

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Ja, "tomatenprofil" hat recht, Ephesos wurde nicht von Heinrich Schliemann ausgegraben, sondern Troja. "binimurlaub" hat aber auch recht - was zu bestaunen ist, ist großartig! Ja, und das Theater und die Bibliothek zählen zu den Höhepunkten. Und früher was das tatsächlich eine Küstenstadt mit Hafen, da ist bis heute viel verlandet (und man fährt ein Stückweit mit dem Bus von z.B. vom Badrort Kusadasi an der Küste aus bis dorthin). Pergamon liegt hingegen auf einer Bergkuppe. Das steile Ampitheater ist atemberaubend. Als ich dort war, haben uns einheimische Vermieter einen Schleichweg gezeigt, wo wir keinen Eintritt bezahlen mussten (beim Ausgang reingehen). Das ist aber schon ein Paar Jahre her, weiß nicht, ob das noch geht. Unter dem Strich gibt es in Ephesos noch mehr zu sehen, Pergamon liegt aber schöner. Und mir haben beide Stätten besser gefallen als z.B. Mykene in Griechenland (auch schön, aber etwas weniger erhalten geblieben).

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Ja, die Azoren eignen sich für einen Winterurlaub, dass Wetter ist ähnlich wie auf den Kanaren, bisweilen aber etwas rauer und windiger. Eigentlich sind die Azoren gerade für Aktivurlauber (Wanderer und Leute, die gerne erkunden, ob zu Fuss oder mit Leihwagen) bestens geeignet. Es gibt ca. zehn Inseln, die wichtigste ist São Miguel, da tut sich am meisten und dort ist der Flughafen in der Hauptstadt Ponta Delgada. Im Tal von Furnas auf der Inseln gibt es sogar Thermalquellen. Oder Wale watching ist auch angesagt. Allerdings sind die Azoren teurer als die Kanaren.

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