Suche kleinen charmanten Ort/Kleinstadt in Neuengland (Massachussetts, Connecticut, Maine etc)

6 Antworten

Die Orte am Meer sind in Neuengland im Juni/Juli voll mit heimischen Touristen - die Ferienzeit für Schulen und auch Universitäten fangen Anfang Juni an und gehen bis Mitte/Ende August! Dort ist es überall voll und vor allem teuer und Ihr solltet unbedingt sofort buchen! Das gleiche gilt vor allem auch für die Cape-Cod-Halbinsel, auch die diversen (durchaus sehenswerten) Museumsdörfer sind dann voll.

Es gibt aber Unmengen hübscher Orte auch ohne Meer! Wenn es denn unbedingt 'großes Wasser' sein soll, wäre auch noch der Lake Champlain empfehlenswert. Dort wäre z.B. Burlington eine reizende kleine Universitätsstadt, die zu Ferienzeiten wahrscheinlich nicht soo überlaufen ist. Ist zwar schon in Vermont (ein Bundesstaat voller 'covered bridges'!), aber die Entfernungen in Neu-England sind ja überschaubar bzw. wäre die Fahrt dorthin 'der Weg ist das Ziel' und läge schon auf der Route nach Quebec. Falls Ihr jedoch mit dem Mietauto nach Quebec wollt, erkundigt Euch, ob das geht bzw. welche Versicherungen Ihr dafür braucht!

Auf der Fahrt hoch nach Maine gibt es auch eine Reihe sehr schöner kleiner Orte, überall an den Ortseingangen gibt es normalerweise eine Tourist-Info/State Info (manchmal nur ein Kiosk), wo man tatkräftige Hilfe bzgl. Unterbringung bekommt. Die finden manchmal auch noch kurzfristig das eine oder andere Privatzimmer oder eins in einem Bed&Breakfast. Letztere sind in aller Regel wunderschön in Neu-England, aber auch nicht ganz billig! Mit den Tourist Infos habe ich überall in Neu-England tolle Erfahrungen gemacht und kann sie nur wärmstens empfehlen!

Der Acadia NP ist besonders interessant für Hiking etc. Ich weiß nicht, ob das mit Deiner Mutter ein so wichtiges Kriterium wäre (und wäre eine lange Fahrt nach Quebec!). Ansonsten findest Du in ganz Neu-England tolle und komplett unterschiedliche Landschaften, die Fahrt bis hoch in den Norden von Maine könntet Ihr Euch da sparen. Die südliche Küste von Maine ist auch schon sehr zerklüftet und dazu gesprenkelt mit Leuchttürmen und umliegenden kleinen Dörfern. In Vermont und New Hampshire gibt es zwar keine Leuchttürme, aber dafür kleine idyllsche Orte zuhauf.

Drei Wochen ist eine gute Zeit. Auch ich bin drei Wochen, allerdings im 'Indian Summer' unterwegs gewesen - einfach ein Traum! War davon 4 Tage in Boston, weil ich unbedingt Whale Watching mitmachen wollte, habe dann einen Abstecher nach Cape Cod gemacht, bin dann durchc Rhode Island, Connecticut, Vermont und New Hampshire nach Maine bis Portland gefahren und an der Küste entlang wieder zurück nach Boston.

Ein ganz besonders schönes B&B war http://www.buckhollow.com/ in Fairfax VT, wo es das beste, täglich wechselnde Frühstück gab, das ich während dieser Reise bekommen habe! 'The Atlantic Birches Inn' in Orchard Beach ME kann ich auch sehr empfehlen, liegt aber an der Küste und könnte schon ausgebucht sein. Überall in New England gibt es auch Hinweise auf Läden, Kooperativen oder Kirchengemeinden, die wunderschöne handgearbeitete Quilts verkaufen - lohnen sich auch allein zum Schauen!

Ihr werdet eine tolle Zeit bei tollen Leuten haben, die meisten so ganz anders als man sich hierzulande 'Amerikaner' so vorstellt!

Hallo, gleich vorweg, einen schönen Ort an der Küste kann ich Dir nicht empfehlen - wir sind vor ein paar Jahren mit dem Wohnmobil von Boston zu den Niagara-Fällen gefahren. Da ist Roetlis Tipp sicher sehr hilfreich.

Zwei Punkte aber trotzdem: Cape Cod im Sommer ist nichts, was spaß macht. Es war voll mit UNMENGEN von Menschen, selbst Parkplätze waren horrend teuer, ohne sie kommt man nirgends ans Meer, denn aller Meer/Strandzugang ist privat. Klar sind die Strände toll, aber ich würde da nie wieder im Juli hinfahren.

Die Museumsdörfer kann ich auch nur empfehlen - am Eingang kommt man sich zwar ein bisschen geneppt vor, aber wenn man drin ist, kann man ja machen, was man will. Und man bekommt wirklich einen guten Einblick in das Leben der Vergangenheit. Das ist ist in der Nähe von Boston:

https://www.osv.org/

Ich kann den Westen Massachusetts nur empfehlen. Das kleine Universitätsstädtchen Amherst oder auch ganz in der Nähe und etwas größer Northhampton sind sehr schön - sowohl landschaftlich als auch baulich. Neben den tollen "alten" College-Bauten gibt es nette Hauptstraßen mit gemütlichen Cafes, vielen Buchhandlungen und anderen netten Geschäften. Ganz in der Nähe gibt es auch eine kleinere Mall und etwas weiter weg eine sehr große. Außerdem gibt es rund herum jede Menge Farmers Markets, etc. Noch weiter im Westen gibt es dann noch Williamstown - ein sehr schöner College Ort und natürlich Stockbridge in den Berkshire Mountains (home of Norman Rockwell), das aber auch etwas überlaufen sein kann.

Was möchtest Du wissen?