Sicherheitskontrolle vor Flug nach Israel?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das ist richtig, nur wird dafür gerne der Ausdruck "Interview" verwendet, auch wenn es in meinen Augen auf jeden Fall Verhörcharakter hat! Ein Bekannter musste dieses Prozedere einmal über sich ergehen lassen. Neben den üblichen Fragen, die man auch bei einem Flug in die USA zu hören bekommt, wie z.B., ob man sein Gepäck selbst gepackt hat, warum man die Reise antritt usw. können auch für mich etwas befremdliche und auch nicht gerade von Toleranz zeugende Dinge zur Sprache kommen. Ob er arabische Bekannte oder Freunde habe, bereits arabische Länder besucht hat und wohl aufgrund seines Nachnamens wurde die Familiengeschichte meines Bekannten näher hinterfragt, was sein Großvater da und dann gemacht hätte... Nun ja, Sinn und Zweck des Interviews soll sein, mögliche Attentäter anhand ihrer Reaktionen aufzudecken, was vielleicht ja gelingen kann, aber für mich dennoch einen sehr komischen Beigeschmack hat.

Ich würde deshalb gut ein, zwei Stunden mehr Zeit als bei einem normalen Flug im Vorfeld veranschlagen.

Bei mir hat die Sicherheitsbefragung über eine Stunde gedauert. Allerdings nur in Israel. Bin mit einer deutschen Fluggesellschaft geflogen, da wurden gar keine besonderen Kontrollen gemacht. Erst bei der Ausreise kam die Befragung. Und die Familiengeschichte sollte auch thematisiert werden, allerdings habe ich mich da verweigert. Meine Israelischen Bekannten haben mich übrigens ausdrücklich darum gebeten, nicht genannt zu werden, angeblich legen die Behörden dann Akten an. Ich würde mich auf jeden Fall auf sehr dumme Fragen gefasst machen und Koffer packen kann man sich eigentlich auch sparen, wird eh alles rausgeräumt.

Gut wäre es wenn du in Israel jemanden kennst, dessen Telefonnummer du angeben kannst. Da genügt dann oft ein kurzer Anruf und wenn dein israelischer Bekannter bestätigt dich zu kennen und dass alles in Ordnung ist, dann hat sich das ganze schon meistens erledigt.

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