Muß ich eine online Hotelbuchung und kurz danach die Stornierung ( innerhalb von 10Min.) bezahlen ?

3 Antworten

Der zielführendste Weg scheint mir zu sein, den Sachverhalt zunächst (telefonisch) mit dem Vermittler zu besprechen. Wenn bei einem Fehler Daten zurückgesetzt werden, sollte das dem Portal auch bekannt sein. Eventuell ist es möglich, den Fehler zu rekonstruieren. Das könnte dem Portal ja zumindest angeboten werden. Wenn bei einer unvollständigen Buchung/Falschbuchung bestimmte Daten zurückgesetzt werden, wird es wohl wieder auftreten. Der Auszug aus der Begründung stellt den Sachverhalt, soweit erkennbar, nur unvollständig dar. Ich könnte mir vorstellen, dass mit etwas Hartnäckigkeit eine Kulanzregelung dadurch zu erreichen sein wird. Immerhin ist der Irrtum durch das Portal mitausgelöst worden. Insofern würde ich auch den Begriff Stornierung durch Anfechtung wegen Irrtums austauschen.

Sehe ich ähnlich: Normalerweise kann man mit dem Vermittler sprechen, gerade, wenn alles tatsächlich innerhalb nur weniger Minuten passierte.

E-Mail ist da aber der falsche Weg; die geht oft unter oder kommt in eine „Warteschlange“. In so einem Fall musst du beim Vermittler anrufen und dein Problem schildern (kann sein, dass du dann auch wieder eine Mail schreiben musst, aber dann weiß zumindest schon mal jemand Bescheid).

Jetzt ist das Kind aber schon in den Brunnen gefallen und du hast Kosten und Scherereien mit dem Vermittler. Da hilft in diesem Fall wohl leider nur zahlen.

Ansonsten: IMMER AUF DIE STORNIERUNGSBEDINGUNGEN ACHTEN! Ein günstiger Preis bringt eben oft auch restriktive Bedingungen (sofortige Zahlung per Belastung der Kreditkarte, keine kostenfreie Stornierung nach Buchung mehr) mit sich.

Wenn die Bedingungen nicht klar sind, lieber beim Vermittler anrufen und telefonisch buchen; die können dich normalerweise gut beraten.

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Lasse die Lastschrift zurückgehen und die Damen und Herren klagen (wenn es sich wg. der Kosten überhaupt lohnt). Wenn Du keine RS- Versicherung haben solltest kannst Du Dich vor dem Amtsgericht übrigens nach einem Mahnbescheid und dessen Zurückweisung noch selbst vertreten und mal hören, was der Richter so sagt. Wenn die Termine nachweislich falsch waren hast Du gute Karten.

Die Beweispflicht liegt aber bei Dir.

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Gegen gepflegtes Faustrecht von Zeit zu Zeit ist nichts einzuwenden. Es sollte allerdings der Hinweis nicht fehlen, dass diese Vorgehensweise mit hohen Risiken, auch dem Risiko erheblicher zusätzlicher Kosten verbunden ist. Man sollte sich insbesondere im Klaren sein, wo man einen Strich zieht und aus der Strategie aussteigt. Hierzu ist es ratsam sich genauestens über das gerichtliche Mahnverfahren zu informieren.

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@AnhaltER1960

D'Accord.... Allerdings ist der Widerspruch gegen eine evtl. Mahnung nun wirklich kein Faustrecht.

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@tauss

Nein, der Widerspruch nicht ... das Rückbuchen einer Zahlung, der man dem Grunde nach zuvor zugestimmt hatte, schon. Es geht doch jetzt darum Im Nachhinein den Grund der Stornierung strittig zu stellen und auf Irrtum zu plädieren.

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Die AGB des Onlineportals gilt nun mal. Die 10' sind nicht relevant. Also musst du vermutlich 2* zahlen, ja, auch, wenn du der Terminänderung ausdrücklich nicht zugestimmt hast. Klar, kannst du, wenn du per (guter) Creditcard, gezahlt hast das "Geld zurückfordern"(innerhalb 6Wochen) , das allerdings nützt dir vermutlich nichts. Rufe doch das Onlineportal an und bitte freundlich um kostenlose Stornierung der von dir (gemeinten) "Fehlbuchung". Das ist keine Rechtsauskunft. MfG

Stornogebühr 100% des Flugtickets

Tag, ich buchte am 19. 4. 2012 bei billigfluege.de einen Flug von Hamburg nach Budapest und zurück für 160 EU. EIne Woche später erfuhr ich, dass ich am Rückflugtag eine andere Verpflichtung habe, so hätte ich gern umgebucht. Ich rief bei billigfluege an, wo mir gesagt wurde, ich könnte es bei der Fluggesellschaft nachfragen. Dort wurde mein Wunsch verneint. Dann rief ich wegen Stornierung wieder bei billigfluege an, die mir rieten diese am bequemsten online bei der Fluggesellschaft zu tun. Ich tat es, nachdem ich las, dass es um die 50 EU kostet und der Rest zurückerstattet wird. Es vergingen zwei Wochen. Es kam keine Benachrichtigung weder von billigfluege noch von Lufthansa, ich schaute auf mein Konto - keine Rückerstattung, nur billigfluege buchte den vollen Preis ab. Ich rief bei Lufthansa an und fragte wie es aussieht, sie schickten mir endlich eine Stornobestätigung und sagten, ich würde die Rückerstattung von billigfluege zurückbezahlt bekommen. Ob billigfluege überhaupt über die Strornierung weißt, diese Frage konnten sie nicht beantworten. Daraufhin rief ich dort wieder an. Nach 40 Minuten Wartezeit sprach jemand tatsächlich ein Mensch aus dem Hörer, einmal unfreundlich mein Problem gar nicht begreifen wollend, weiter 20m MInuten Wartezeit, die zweite Dame freundlich, eine Stornierung ihrerseits gerne in die Wege leitend. Noch während des Gesprächs kam die E-mail, dass sie sich freuen auf den Storno-Auftrag und gleich darauf die zweite, dass es keine Erstattung erfolgt, weil: Stornierungsgebühr der Airline 56,00 EUR nicht erstattbare Taxen 30,00 EUR Serviceentgelt Stornierung 50,00 EUR Buchungsgebühr 24.73 EUR. Das brachte mich zutiefst auf, erstens, weil sie mir zweimal Stornierung aufrechnen - von sich und von Lufthansa - wäre wahrscheinlich vermeidbar gewesen - ich wurde also schlecht beraten und sie ließen sie mich zahlen für ihren Fehler, zweitens, weil ich Betrug witterte, dass sie es auf den Pfennig so drehen, dass sie alles behalten dürfen, obwohl sie in Service nur vesagten. Ich schrieb eine bittende Mail mir zumindest ein Stornogebühr zu entlassen, daraufhin kam eine automatisierte Antwort, die das abwies, gleichzeitig aber darauf gar nicht einging. Das nagte noch mehr an mir, dass sie mich ohne hinzuhören abfertigen, aber sich von meinem Konto bedienen - und buchte über meine Bank den abgebuchten Betrag zurück. (Zudem ich auch viel Betrügerisches über billigfluege mittlerweile las...) Gestern kam die Mahnung, dass ich es mit 15 EU Lastschriftgebühr zurücküberweisen soll. Darin ist keine Stornierung und sonst noch was erwähnt, sondern nur meine Buchung, als würde ich einfach nicht bezahlen wollen. Was könnte ich jetzt tun, wie argumentieren und wie viel überhaupt vom ganzen Betrag, z. B. nur einmal Stornokosten und das Lastschriftgebühr nicht? Das könnte ich nämlich begründen... Und was kann alles auf mich zukommen? Über eine Antwort wäre ich sehr dankbar. Grüße L.Fo

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