Ist es sehr gefährlich, als Mädchen (18) mit dem Greyhound-Bus zu fahren? (in Idaho)

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7 Antworten

Wenn Dir der Aufenthalt bei den Verwandten solches Unbehagen bereitet, solltest Du vielleicht überlegen, ob Du überhaupt fährst. Und wenn der Aufenthalt unbedingt sein muß, dann vielleicht lieber später, im Sommer. Dieses Coeur d'Alene sieht eigentlich ganz hübsch aus, auch wer Natur eigentlich sch... findet, kann sich ja vielleicht mit der Vorstellung, den Sommer an einem riesigen See zu verbringen, anfreunden. ;-)

Grundsätzlich ist es gut, daß Du Dir Gedanken machst. Daß die Busterminals meist nicht in den besten Stadtvierteln angesiedelt sind, stimmt, das ist auch hier in Europa so. Tatsächlich halte ich den Aufenthalt an den Busstationen, womöglich noch in der Dunkelheit und ohne jegliches Personal vor Ort, für ziemlich gefährlich für eine(n) Jugendliche(n). Wenn überhaupt solltest Du wirklich nur tagsüber reisen. Im Bus dürfte es sicher sein. Generell fährt man in den USA nicht nur Greyhound, weil man arm ist, und wer arm ist, ist nicht automatisch Abschaum der Gesellschaft, das nur mal nebenbei.

Die Frage ist auch, was machst Du denn in Boise ganz allein, wenn Du dort bist? Hättest Du dann dort keine Angst, vor allem abends? Das wäre meines Erachtens viel berechtigter, als die Anst vor der Busfahrt. Vielleicht klärst Du mal im Vorfeld, ob Deine Verwandten bei einem längeren Aufenthalt nicht sowieso planen, mit Dir Ausflüge zu machen. Dann würde ich an Deiner Stelle aber mal viel lieber nach Seattle wollen, das ist auch nochmal gut zwei Stunden näher an Coeur d'Alene als Boise und mit Sicherheit noch viel sehenswerter.

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Boise hat gerade mal 200.000 Einwohner - da lohnt sich der ganze Aufwand mit dem ewigen Durch-die-Gegend-Fahren á la Greyhound gar nicht!!! Da kannst Du auch einfach in's nur 33 Meilen entfernte Spokane fahren - das bietet genau das gleich ohne die mühselige An- und Abreise!

Oder - wie schon jemand angemerkt hat - gleich nach Seattle! Das ist ebenfalls deutlich näher als Boise aber tausendmal interessanter!

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Dir ist hoffentlich klar, daß 18-jährige in den USA wie Kinder behandelt werden. Außer Autofahren und Waffen gebrauchen darfst Du alles erst ab 21 Jahren. Deine Verwandten werden Dich sicher nicht fahren lassen. Aber wenn man eine fremde Kultur kennenlernen will, muß man sich eben anpassen. Deswegen fährt man ja dahin.

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Ich frage mich gerade, warum du dir überhaupt die Strapaze dieser Reise antust? Du nörgelst jetzt schon rum, bevor du überhaupt bei deiner Verwandtschaft angekommen bist. Du solltest eigentlich dankbar sein, daß dich deine Verwandten überhaupt eingeladen haben. Überlege dir einfach noch mal, ob du unter diesen Umständen überhaupt nach Idaho fliegen möchtest. Denn mit einem Greyhound-Bus in Idaho zu fahren ist genauso gefährlich / ungefährlich wie in München, Hamburg, Buxtehude, oder "in the middle of nowhere". Und was bitte ist bei dir Abschaum? Denn du gehörst offensichtlich auch dazu, da du dir ja zur Zeit kein Auto leisten kannst bzw. dein Führerschein noch nicht in trockenen Tüchern ist.

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VORSICHT! Sogar in Idaho soll schon mal ein Mord vorgekommen sein....!! Auf zahllosen Tripps, schon zur Jugendzeit, bin allerdings weder ich (männlich) noch meine weiblichen Bekanntschaften in dunklen Vierteln ganz schlimmer US -Staaten vergewaltigt oder gar ermordet worden. Sicher waren wir die zufällige Ausnahme.

Und ich wüsste daher auch nicht, weshalb man selbst in diesem nach Deiner Auffassung im Gegensatz zu Idaho ach so unsicheren Kalifornien nicht mit dem (Greyhound-)Bus fahren könnte, der schlimmstenfalls unbequem ist.

Ich halte es dessen ungeachtet übrigens für sehr gewagt, Menschen, die sich kein Auto leisten können, pauschal als "Abschaum der Gesellschaft" zu verunglimpfen. Unglaublich.

Mein Tipp für Dich also: Bleibe zu Hause. Die Welt ist, wie Du gut beobachtet hast, gefährlich und voller Abschaum. Und Natur und so ist, wie Du zu Recht feststellst, einfach Sch..... Dafür muss man sich echt nicht irgendwo jenseits des Atlantiks, und dazu noch auf deren Kosten, bei der doofen Verwandtschaft einnisten.

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Früher hiess es, das Grösste, das es in Idaho gibt, sind die Kartoffeln. Allerdings gibt es auch Morde dort, und Raub. Warum sich diese jedoch auf Greyhounds beschränken sollten, ist mir ein Rätsel. Als ich deine Frage las, fiel mir ein, irgendwo mal gelesen zu haben, ein Greyhound sei doppelt so sicher wie eine deutsche Schule.

Hattest du in der Schule auch schon solche Ängste, dann wäre es sicherer, zu Hause zu bleiben.

Ich tendiere zur Ansicht, dass es eher der Abschaum der Gesellschaft ist, der ohne nachzudenken alles nachplappert, als jene Personen, die Bus-fahren.

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Ich habe schon Ueberfälle hautnah miterlebt, weiss aber trotzdem vieles nur vom Hörensagen:

  • Solange du IM Bus bist, ist die Gefahr klein.
  • Gefährlich kann es sein an Umsteige-Haltestellen, besonders nachts, und wenn du lange warten musst.
  • Auch am Tag kann es gefährlich sein, wenn zB. während der Essenszeit niemand auf der Strasse ist.
  • Generell bis du dann geschützt, wenn viele Leute zusammen sind, weil Kriminelle nicht gesehen werden wollen.
  • In Grossstädten ist es gefährlicher als auf dem Land.

Es ist sehr gut, dass du dir dieses Ueberlegungen machst. Anderseits darfst du auch nicht in Panik verfallen. Wenn irgendwo etwas passiert, hört man es eben - die Zeitungen lechzen danach. Man darf's also nicht überschätzen, aber man darf auch nicht blauäugig sein. Die Gefahr besteht wirklich!
Ich selber reise höchst ungern in den USA. Kanada ist da sehr viel sicherer.

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Kommentar von Tropentier
31.10.2013, 09:15

Dass Stadtteile mit Bus-Anschluss in Verruf sind, kenne ich aus Miami. Und die Begründung, die du sagst, stimmt wirklich.
Greyhound-Busse würde ich aber schon benutzen. Nur nicht nachts umsteigen.
Und solange du es richten kannst, dass du nicht allein bist, denke ich, du kannst es wagen.

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