In welchem Bundesland in Deutschland gibt es das beste Essen?

...komplette Frage anzeigen

11 Antworten

Hallo,

meinst Du die typische Regionalküche? Nun, da sind die Geschmäcker natürlich verschieden ... und es gibt durchaus sogenannte Spezialitäten, die ich überhaupt nicht mag. Von daher ist es schwierig, die Frage nach "lecker" zu beantworten.

Hier im südlichen Hessen gibt es z. B. viele Speisen und Getränke rund um den Apfel. Oder den bekannten Odenwälder Kochkäs´. Auch viele Wurstsorten werden hier gerne gegessen, wie etwa Schwartenmagen und Leberwurst. Die südhessische Küche zeichnet sich hauptsächlich durch Deftigkeit aus, was mir persönlich gut schmeckt .... Natürlich gibt es aber auch einige Restaurants, die aus dieser Ursprünglichkeit eine kulinarische Kunst entwickelt haben.

Das beste Essen ist Geschmackssache. In Norddeutschland kommt sicher mehr Fisch auf den Teller. Labskaus ist typisch nordisch. Die Friesen sind für ihren Friesentee und die Friesentorte bekannt. Kieler Sprotte, Matjes, Grünkohl, Rübenmus mit Kassler und Rote Grütze würde ich als typisch norddeutsch zählen. http://www.ndr.de/ratgeber/kochen/typischnorddeutsch103.html

Ich finde eigentlich fast in jedem Bundesland gibt es tolle Spezialitäten; wurden ja auch hier schon genannt.Einzige Ausnahme:Fisch, den mag ich nur bedingt und nicht in allen Zubereitungsarten..Aber das ist ja Geschmacksache.Ich habe auch am liebsten eher deftige,landestypische Gerichte; für exkl.,ausgefallene,exotische und vor allem "sehr übersichtliche" Gerichte habe ich nichts übrig.Was nicht heißen soll,daß ich auch mal zum Italiener,Griechen oder Chinesen gehe.

Schwierig, denn lecker ist naturgemäß eine Geschmacksfrage, Und einem Bundesland etwas zuzuordnen ist auch eigentlich nicht möglich, eher nach Regionen. So ist zum Beispiel Grünkohl mit Mettwurst bekannt für das Rheinland. Das Ruhrgebiet verbindet man mit der Currywurst - beides in NRW. Baden-Württemberg ist typísch für Maultaschen. Doch eigentlich gibt es Maultaschen auch als Pierogi in Polen. Also, so einfach ist die Antwort nicht. Übrigens, von den aufgezählten Dingen finde ich alles lecker. ;-)

Sicher hat der Süden von Deutschland kulinarisch einiges mehr zu bieten als der Norden. Aber doch würde ich sagen das ich auch immer eine Frage des Geschmacks. Egal wo man gerade ist in D, am besten fragt man immer, wie überall auf der Welt, die Einheimischen wo es die besten Lokale gibt. Als ich deine Frage gelesen habe, war mein erster Gedanke, Bayern, zwar mag ich keine Weißwurst, aber ansonsten gefällt mir die Küche dort schon sehr gut. Zumal ich ein echtes Schleckermaul bin und mir gern auch mal die ein oder andere Süßspeise gönne ;-) Ansonsten bekommt man in allen großen Städten in D sehr gutes Essen. Egal ob Hamburg, München oder Berlin, hier gibt es Lokale für jeden Geschmack. Wobei ich gerade Berlin auch noch mal erwähnen möchte, hier gibt es tollen Dönner, wenn man weiß wo man hin muss. Das Münsterland fällt mir auch noch ein mit seiner westfälischen Küche, deftig aber lecker. Das Schöne an unserem Land sind ja gerade die Unterschiede die sich auch in der Küche wiederspiegeln. Man könnte eine Reise durch alle Bundesländer machen und würde immer wieder was Leckeres neues finden. Den ich finde gerade die neue deutsche Küche hat es in sich. Die fetten Speisen werden entschärft und bekommen durch junge, kreative Köchinnen und Köche ein besonderen Touch. Mir gefällt es auch wenn Produkte aus der Region verwendet werden. Das ist Nachhaltig, der Jahreszeit entsprechend und eine kleine Entdeckungsreise. Der Norden von D ist zwar wenig bekannt für kulinarische Höhenflüge, aber genau dort sollte man mal ein Fischlokal aussuchen. Am besten direkt an der Küste wo es auf den Karten der Lokale jeden Tag neue Gerichte gibt. Je nachdem was der Fischkutter bringt. Man wird überrascht sein.

Was Vielalt und unterschiedlichste Einflüsse (auch aus Frankreich) angeht würde ich, wegen der geballt vorhandenen gehobenen Gastronomie, auch Baden-Württemberg favorisieren. Berlin hat natürlich die Currywurst;)

Ansonsten gibt es in BaWü natürlich Maultaschen (von sehr einfach bis sehr raffiniert zubereitet), Schupfnudeln, (Käs-)Spätzle und Knöpfle, Bibbeleskäs. Schwäbischer Rostbraten oder Ochsenbrust mit Meerettichsauce (mag ich nicht) und Schäufele gehören neben dem Kartoffelsalat (ohne Mayonnaise bitte!!!) zur rustikaleren Küche. Ebenso das Filderkraut (Sauerkraut), zum Vesper Schwarzwälder Schinken.

Viele Gegenden in BaWü zeichnen sich durch die Verwendung lokaler Produkte aus (Wild, Geflügel, Bodenseefische, Schwarzwaldforelle, schwäb. hällisches Landschwein etc. etc.).

Zum Dessert oder Kaffee Obstkuchen aller Art, Dampfnudeln, Striebele, Ofenschlupfer oder Kirschenplotzer (es gibt nicht nur die Schwarzwälder Torte!)

Jetzt bekomme ich Hunger.

Wenn es nicht un ein einzelnes Gericht geht, sondern die Vielfältigkeit und Raffinesse der Küche insgesamt geht, dann: Baden. Württemberg schon weniger. In Deutschland korelliert gute Küche mit katholischen Gebieten.

Ja, gerade Südbaden ist eine kulinarische Hochburg. Z. B. Baiersbronn und Umgebung oder der Kaiserstuhl.

1
@RomyO

Wobei Baiersbronn, vorne dran mit der Traube Tonbach, zum Regierungsbezirk Karlsruhe (Nordbaden) gehört. Nichts gegen die Südbadener :)

1

Hallo,

das Saarland zeigt in sehr beeindruckender Form, was man aus Kartoffeln alles machen kann. Der Stiefel in Saarbrücken wäre eine gute Anlaufstelle. Ansonsten natürlich die vielfältige Küche der Weinbaugebiete. Da gilt, je besser der Wein, desto besser auch das Essen. In Bayern gibt es einige wirklich gute Gerichte wie Tellerfleisch (wenn es gut gemacht ist)., ansonsten naja. Im Norden Grünkohl, Steckrübengerichte, in Ostfriesland auch Updrögt Bohnen undin den Moorgebieten Buchweizengerichte. An Meerestieren eigentlich nur noch Krabben, Schollen, manchmal Seezungen, Wittlinge und Makrelen- Kabeljau und viele weitere Fische kommen in Nord- und Ostsee kaum noch vor. Auf helgoland gäbe es noch die Knieperscheren (gut ab April) und den selten vermarkteten Hummer. Last but not least der rheinische Sauerbraten: Original aus Pferdefleisch.

LG

Baden-Württemberg mit seiner absolut leckeren Küche ist da zu erwähnen. Des Schwaben Leibgerichte sind auf jeden Fall Linsen mit Spätzle und Saitenwürschtle, Schwäbischer Rostbraten mit Spätzle und/oder Bratkartoffeln, Kässpätzle und natürlich Maultaschen in allen Variationen (in der Brühe, geschmälzt und überbacken), Schwäbischer Kartoffelsalat (mit Fleischbrühe angemacht). Dann natürlich auch Schupfnudeln (Buabaspitzla), Knöpfle, Schwarzwälder Schäufele, Sauerkraut, Saure Kutteln, Gaisburger Marsch, Flädlesupp etc. Zum Nachtisch lieben wir unseren Kirschenmichel, den Ofenschlupfer, die Apfelküchle mit Vanillesauce, Pfitzauf mit Apfelmus und an Fasching natürlich die Allgäuer Nonnenfürzle. Und das Wichtigste hätte ich fast vergessen, die von Jung und Alt über alles geliebte Laugenbrezel. Ach es gibt so viel in der Schwäbischen Küche, dies alles aufzuzählen, würde hier den Rahmen sprengen.

Nachdem viele User hier ihre Vorliebe für die regionalen Speisen niedergeschrieben haben, kommt man zu dem Fazit, dass die deutsche Küche, egal wo, eine sehr abwechslungsreiche und leckere Küche ist und die bisher gerade im Ausland verkannt wird.

Der Spruch bzw das Vorurteil; mit dem Sauerkraut ist leider in den Köpfen vieler Ausländer eingebrannt. Wobei wir auch in dem, wegen seiner Küche hochgelobten Frankreich, schon sehr schlecht gegessen haben.

Sich aber speziell für ein Bundesland zu entscheiden ist schwierig, weil dies wiederum Geschmacksache ist. Meine Mutter hat immer sehr abwechslungsreich Speisen aus allen Bundesländern gekocht, so dass es mir nun schwer fällt mich zu entscheiden, ich aber sagen kann ich liebe unsere deutsche Küche.

Baden-Württemberg lohnt ebenfalls einen Abstecher!

Badische Weckle zum Frühstück.

Schwäbische Spätzle mittags.

Pfälzische Flammkuchen zum Abend.

Schwarzwälder Kirschtorte zum Nachtisch.

Wenn schon BaWü , dann bitte der BADISCHE "Flammkuche", der aus der elsässischen Ecke über den Rhein herübergeschwappt ist ;)

2

Was möchtest Du wissen?