Griechenland mit dem Mietauto oder öffentlcihen Verkehrsmitteln erkunden?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wir sind mit unserem VW Bus hingefahren. Von Deutschland nach Ancona (Italien) und von dort dann mit der Fähre nach Griechenland rüber (Igoumentisa). Wir haben uns dazu entschlossen, weil wir gerne so viel wie möglich sehen wollten und es war auch - für uns - die beste Entscheidung. Du kommst mit dem Auto einfach schneller und besser an entlegenere Ortschaften. Wir sind z.B. durch den Vikos Nationalpark gefahren und da gibts gar keine Öffis. Da ist es wirklich wunderschön und für sowas braucht man dann schon wirklich ein eigenes Auto. Wenn ihr nach Athen (oder eine andere größere Stadt) fliegt, dann bekommt ihr da ja ohne Probleme einen Mietwagen. Auf dem Peloponnes hatten wir dann eine Panne und hätten beinahe ein Ersatzteil aus Athen geliefert bekommen müssen. Das wäre mit einem öffentlichen Bus gekommen und hätte mind. 2 Tage gedauert. Daran haben wir auch nochmal gemerkt, dass die Öffentlichen nicht so gut sind wie bei uns. Also definitiv: Mietwagen oder eigenes Auto.

Ahhhh, die Vikos-Schlucht. Einfach herrlich! Und ohne Auto ist man in dieser tollen Ecke des Festlandes total aufgeschmissen.

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Was RomyO und sternmops schreiben stimmt, bezieht sich natürlich aufs Festland, den Peloponnes und die grösseren Inseln. Tatsächlich kommt man mit ÖV fast überall hin, muss aber häufig früh aufstehen und mit Vorteil auch Griechisch lesen und mindestens Radebrechen können, also nur tauglich, wenn viel Zeit vorhanden.

Aber Griechenland sind auch die Inseln und da sieht natürlich alles Anders aus ...

Letztlich eine Wette, ob eher die LKW-Fahrer oder die Busfahrer streiken :-)

Aber die Antwort ist relativ eindeutig (mit Ausnahme der Inseln, worauf emilk zurecht hinwies): Mietauto. Schon der Versuch vorab Informationen über Öffentliche zu erhalten (z.B. hier im Internet) ist zum kläglichen Scheitern verurteilt. Vor Ort ist es besser, auch aufgrund der Hilfsbereitschaft der Bewohner. Irgendwas geht zwar irgendwann immer, dennoch dünnt das Verkehrsnetz in der Fläche ziemlich aus, so dass man unflexibel oder lange unterwegs sein wird.

Dem steht ein in den letzten Jahren mit reichlich EU-Förderung deutlich aufgepepptes Strassennetz gegenüber, mit dem man schnell unterwegs ist (z.B. die neue Autobahn Athen- Peloppones mit Querung bei Korinth - was war das früher für ein Gehühnere).

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