FSJ in Lateinamerika ohne gutes Spanisch

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5 Antworten

Ich kenne einige Leute, die nach dem Abitur ein FSJ in Südamerika gemacht haben und nur mit den allerwichtigsten Basics dort angekommen sind. Innerhalb von kurzer Zeit haben die alle sehr gut Spanisch gelernt! Es ist dabei natürlich von Vorteil, wenn du v.a. mit Einheimischen Kontakt hast, denn viele FSJler arbeiten oder wohnen ja dann mit anderen Deutschen zusammen, was den Spracherwerb stark behindert. Das solltest du also vermeiden. Wenn du nicht ganz sprachunbegabt bist, bin ich mir sicher, dass du dir ein FSJ in Südamerika mit deinen bisherigen Sprachkenntnissen aus der Abendschule zutrauen kannst!

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Hi :) Würde auch mehr zu Südamerika raten. Was die Sicherheit angeht ist Südamerika wohl auch eher zu empfehlen. Eine Freundin von mir war auch in Südamerika mit der gleichen Organisation mit der ich schon ein paar mal gereist bin, nämlich Academical Travels. Sie hatte so gut wie keine Spanischkenntnisse und ist prima zurecht gekommen. Vor Ort hat sie eben von der Orga nen Spanischkurs bekommen und auch sonst ne gute Vorbereitung auf ihr Projekt. Ich würd mich einfach mal mit denen in Verbindung setzen und das Thema Spanischnivea besprechen, hier mal der Link http://www.auslandspraktikum.in/

Viel Spaß in Südamerika schon mal ;)

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Gib auf jeden Fall Lateinamerika den Vorzug! Es ist ein unglaublich vielfältiger Kontinent. Ich war zum Beispiel mit Academica Travels in Costa Rica und es war echt klasse. In Costa Rica hast du als blonde Frau mit Sicherheit keinerlei Probleme und wirst auch nicht irgendwie schräg angeguckt ;)

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Hallo Mara, Spanisch ist definitiv von Vorteil, insbesondere, wenn du den Anspruch hast in einer Organisation mitzuarbeiten, musst du deine MitarbeiterInnen ja auch verstehen ;-) Aber, wenn es eine eher anpackerische Arbeit ist, dann ist das FSJ die beste Zeit Spanisch noch dazuzulernen. Ich habe mein FSJ auch mit eher miserablen Französischkenntnissen in einem frankophonen Land gemacht und die Menschen haben mir soviel dabei geholfen die Sprache zu lernen und gleichzeitig ihre Kultur kennenzulernen.

Als blonde Frau fällt man in "Afrika" sicherlich auf, gerade in Ländern, in denen wenige Touristen herumlaufen. Aber meine blonden Freundinnen haben Kamerun wunderbar überstanden, es starrten sie zwar ständig Leute an, aber das machten bei blonden Jungs auch nicht viel weniger. Die Andersartigkeit interessierte Menschen schon immer.

Sicherheit ist denke ich aus unterschiedlichen Gründen gleichmäßig in Lateinamerika und Afrika hoch zu halten. Als wichtigste Regel: Suche dir gute, vertrauenswürdige einheimische Freunde und gehe nicht ohne sie Abends auf die Straße oder durch den Dschungel.

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Einmal lernt man erfahrungsgemäss eine Sprache sehr schnell, wenn man in einem entsprechenden Land ist, in dem man diese Tag für Tag ständig hört.

Und zum Thema "blonde Frau in Afrika" lässt sich so allgemein gar nichts sicheres sagen, denn Afrika ist riesig und die Gefahren in den einzelnen Ländern und teilweise auch in den verschiedenen Gegenden eines einzigen Landes sehr unterschiedlich gross.

Und gefährlicher als in Lateinamerika dürfte es meist sein, denn dort sind die Jungs sicher oft lästig, aber es droht nicht gleich Lebensgefahr.

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Roetli 15.08.2012, 21:53

Das 'lästig sein' hängt überdies oft auch vom Verhalten und vor allem von der Bekleidung der 'blonden Frauen' ab... - ich würde auch zu Südamerika raten!

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