Die Reise wird storniert (Vertragspartner), inwiefern bin ich als Mitreisender dafür verantwortlich?

3 Antworten

Also wie du einlenken willst, wo du sie angezeigt und verschiedener Vergehen beschuldigt hast, erschließt sich mir nicht. Aber egal. 

Ob du deine Anzahlung je Wiedersehen wirst, möchte ich "vorerst" mal bezweifeln. 

Die Frage ist doch auch, ob und inwieweit du ihr gegenüber verpflichtet bist für die Restkosten aufzukommen.

Das Reisebüro sagte dir, du hast keine Rechte auf die Reise, aber auch keine Pflichten. Heißt das, dass deine ExFreundin die Reise alleine voll bezahlen muss? Sie kann/könnte fliegen und die Reise antreten, bleibt aber auf (deinem Anteil der) den Kosten hängen? Bzw. hat deinen Anteil der Reise nun online für die Restkosten zum Verkauf angeboten? 

Ich denke eine Umbuchung der Reise ist nicht möglich, schreibst du. Nun also doch? 

So wie das Reisebüro sich dir gegenüber ausgedrückt hat, wollen sie von dir offensichtlich kein Geld, aber deine ExFreundin ist dort Vertragspartner und wird die Kosten der Reise tragen müssen. Daher bietet sie die Reise zum Preis, abzüglich deiner Anzahlung an, zumal eine Rücktrittsversicherung nicht besteht. 

Ob du die (ihr gehörigen Sachen) wie du glaubst dir entwendeten Dinge (der Laptop war ein Geschenk an Dich?) zurück bekommen kannst, können wir hier (als Reisefragenforum) nicht beantworten. 

Ich empfehle dir evtl eine Rechtsberatung aufzusuchen. Erkundige dich mal ob es das an deinem Wohnort am Gericht kostenfrei gibt.


"Also wie du einlenken willst, wo du sie angezeigt und verschiedener Vergehen beschuldigt hast, erschließt sich mir nicht."

Einlenken möchte ich auch nicht mehr. Wir haben ihr mehrmals eine friedlichen Weg angeboten und es kamen nur Provokationen. Dann nun die Straftat. Beweise sind auch alle vorhanden und die Tat wurde zugegeben (allerdings unfreiwillig und auch mit dem Hinweis, dass das so vollkommen in Ordnung gewesen sei).

"Ich denke eine Umbuchung der Reise ist nicht möglich, schreibst du. Nun also doch?"

Nein, ist es so an für sich nicht. Deswegen auch meine Verwunderung über ihr Vorhaben die Reise auf einem Portal anzubieten. Reisen können an für sich überschrieben werden. Aber die dazugehörigen Flugtickets (so wurde mir im Reisebüro erklärt) sind nicht übertragbar und müssten dann extra getragen werden.

"Ob du die (ihr gehörigen Sachen) wie du glaubst dir entwendeten Dinge (der Laptop war ein Geschenk an Dich?) zurück bekommen kannst, können wir hier (als Reisefragenforum) nicht beantworten."

Glaube ich auch nicht so richtig dran. Ich stehe jetzt allerdings in Verhandlungen mit ihrem Freund und habe angeboten die Anzeige zurückzuziehen, sofern ich mein Eigentum wieder zurück erlange. Ob das funktioniert, wird sich zeigen.

Wie dem auch sei, ich war gestern noch einmal im Reisebüro. Der nette Herr nahm sich viel Zeit und meinte, dass sie wohl auch dort gewesen sei und ihm sogar unter Drohungen verboten hatte, mir weiter Auskunft zu erteilen. Er schien auch sehr erschrocken über das Verhalten. Ich bin jetzt wohl raus aus der Geschichte. An mich kann keinerlei Anspruch gestellt werden. Wie ich nun meine Anzahlung zurück bekomme, wird sich zeigen.

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Meine Guete, was fuer ein Zickenkrieg!

Mit dem Reisebuero bzw. dem Reiseveranstalter hast du nichts zu tun. Deren Vertragspartner ist deine (ehemalige) Freundin. Offenbar wurde der Reisevertrag allein mit deiner (ehemaligen) Freundin als alleinige Hafterin geschlossen und nicht mit euch beiden gemeinsam als Gesamtschuldner. Dies wuerde ich an deiner Stelle aber noch einmal genau pruefen. Moeglicherweise haftet ihr naemlich doch gemeinsam und das Reisebuero hat dir eine falsche Auskunft gegeben. Gehen wir aber vorerst weiter davon aus, dass deine (ehemalige) Freundin alleiniger Vertragspartner ist.

Mit der hast du naemlich eine Vereinbarung: die gemeinsame Durchfuehrung der Reise. Dafuer hattet ihr sicher vereinbart, dass du dich anteilig an den Reisekosten beteiligen wirst. Eine Anzahlung hast du bereits geleistet, die vermutlich vereinbarte Restzahlung hingegen noch nicht. Grundsaetzlich schuldest du deiner (ehemaligen) Freundin den gesamten vereinbarten Betrag.

Nun will dir deine (ehemalige) Freundin aber die Teilnahme an der Reise unmoeglich machen. Dabei wird es bezueglich eventueller gegenseitiger Ansprueche entscheidend darauf ankommen, ob sie dazu berechtigt ist oder nicht. Vorstellbar waere beispielsweise, dass du schuldhaft das Vertrauensverhaeltnis massiv gestoert hast und ihr somit ein Festhalten an der zwischen euch getroffenen Vereinbarung nicht mehr zumutbar ist. In dem Fall koennte deine (ehemalige) Freundin sogar noch weitergehende Ansprueche an dich haben.

Da eine Einigung zwischen euch ziemlich unwahrscheinlich erscheint, wird es wohl auf eine gerichtliche Auseinandersetzung hinaus laufen. Wie das dann ausgeht, haengt von den genauen und anscheinend recht komplexen Umstaenden ab (die wir nicht kennen). Auf das damit verbundene Kostenrisiko brauche ich sicher nicht weiter hinzuweisen.

Ihr solltet also auf alle Faelle versuchen, euch irgendwie zu einigen. Ob mit Rechtsanwalt oder ohne, bleibt euch selbst ueberlassen. Sollte es mit Rechtsanwalt allerdings zu einer vorgerichtlichen Einigung kommen (das streben Rechtsanwaelte meist erst einmal an), dann werdet ihr eure Anwaltskosten hoechstwahrscheinlich jeder selbst tragen muessen.

Der ganze andere Quatsch (Hausfriedensbruch, Diebstahl u.s.w.) koennte hierbei zwar durchaus eine Rolle spielen (massive Stoerung des Vertrauensverhaeltnisses), kann aber aus der Ferne erst recht nicht beurteilt werden. Du wirst aber hoechstwahrscheinlich beweisen muessen, dass du tatsaechlich Eigentuemerin des Laptops geworden bist.

Ja, ich hätte auch nicht gedacht, dass ich mich mit fast 30 nochmal mit so einem Verhalten auseinander setzen muss. Aber leider ist dem nun so. Ich war gestern nochmal in dem Reisebüro und ich bin jetzt wohl aus der Sache raus. Danke dir für die ausführliche Antwort! Die hat mir wirklich weiter geholfen!

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internet Reisebüro bucht falsches hotel, welche rechte hab ich??

Hiiillffeee.. Hab online ein hotel gebucht und jetzt sechs tage vor reiseantritt stellt sich raus, dass ein falsches hotel durch das online Reisebüro vermittelt wurde. In der Buchungsbestätigung der Internetseite steht als name des hotel klar der komplette hotelname mitsammt dem ort bzw der insel. Doch bereits hier steht als hotelort was falsches, am anderen Ende des landes, Was ich bis gestern nicht bemerkte oder in frage stellte, weil der hotelname hier absolut eeindeutig ist. In der Buchungsbestätigung des reiseveranstalters bzw der rechnung steht der hotelname abgekürzt, was wie ich jetzt weiß auch auf zwei weitere hotels der selben kette zutreffen könnte. Weitere angaben zum ort wurden hier nicht gemacht. Gestern kamen die voucher und beim näheren hinsehen kam mir bei der hoteladresse was spanisch vor. Rücksprache mit dem veranstalter ergab klar ein anderes weitaus billigeres hotel der selben kette und ganz woanders. Das online Reisebüro prüft und prüft und prüft.. Um noch Plätze auf eigene Faust in unserem wunschhotel zu bekommen ist mittlerweile ein halbes Vermögen zu bezahlen.

Jetzt meine fragen: Kann ich problemlos von der reise zurück treten, wenn sie mir das von 'mir' ausgesuchte hotel nicht mehr anbieten können? Würde ich dann mein geld bald wieder sehen..? Welche Ansprüche könnte ich auf Rückerstattung stellen, falls wir in das alternative hotel fliegen würden Und Wann und wie müsste ich jegliche Ansprüche vorlegen?

Für antworten möchte ich mich schon im Vorfeld bedanken. Ich hoffe es kennt sich jemand aus und kann mir weiterhelfen, hab mich schon dumm und dämlich gesucht nach ähnlichen Fällen.

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Darf ein Reiseveranstalter einen Flug auf einen anderen umbuchen und die Flugzeit vorverlegen um 7 Stunden?

Betr.: Buchung/Vertrag vom 10.10.2017 * Rech.-Nr.: 14530522/1 * Pauschalreise Mallorca Hotel Beverly Playa (Paguera) * vom 15.05.2018 bis 05.06.2018

Abflug: Düsseldorf Direktflug um 13:00 Uhr * Flug-Nr. DE 1774 mit Condor

Rückflug: Palma de Mallorca Direktflug um 09:30 Uhr * Flug-Nr. DE 1775 mit Condor

Der Vertrag will von ihnen eigenmächtig geändert werden, mit dem Schreiben vom 09.03.2018.

Hiermit sind wir grundsätzlich nicht einverstanden, da zu einer Vertragsänderung beide Vertragspartner zu stimmen müssen. Dieses hat nichts mit einer Flugzeitenverschiebung zu tun, da es eindeutig ein anderer Flug mit der Flug-Nr. DE 1514 ist, dieses ist eindeutig eine Umbuchung ihrerseits und damit eine Vertragsänderung, der wir so nicht zustimmen.

Zumal sie 2 Flugzeiten unserem Reisebüro TIG vorgeschlagen haben, die der vertragsmäßigen Flugzeit nahe kommen. Und zwar 11:30 Uhr und 12:40 Uhr Direktflüge beide mit Eurowings und Rückflug 9:30 Uhr Direktflug. Würden wir auch kostenlos übernehmen. Sie haben unserem Reisebüro diese beiden Flugzeiten angeboten, allerdings gegen eine Umbuchungsgebühr von ca. 88 Euro. Was wir so nicht akzeptieren können.

Des weiteren bieten sie im Internet eine Flugzeit 17:00 Uhr Direktflug mit der Austrian Airlines an und zurück 20:20 Uhr Direktflug. Würden wir auch kostenlos übernehmen.

Dieses willkürliche Verlangen einer Vertragsänderung zu Lasten des Vertragspartner sehen wir als eine indirekte Preiserhöhung an, welches rechtlich keinen Bestand hat.

Anmerkung: Da schon so etwas ähnliches in der Presse angedeutet wurde.

Wir sind um jegliche rechtliche Streitigkeiten aus dem Weg zu gehen bereit,

eine dieser 3 Direktflug anzutreten 11:30 * 12:40 oder 17:00 Uhr ohne jegliche zusätzliche Kosten.

Denn, der Wille einer Vertragsänderung ihrerseits, ist für uns so nicht tragbar, da in der Nacht um ca. 2:30 Uhr bei uns keine Busse/Bahnen fahren und daher würden uns zusätzliche Kosten entstehen, Taxi. Da wir die Vertragsposition Zug zum Flug nicht nutzen können wäre der Vertrag auch nicht erfüllt und damit der Preis auch zu hoch,

um eben diese von ihnen genannten 88,00 Euro (Taxikosten)

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