ADAC im Ausland, wie läuft es bei einer Panne mit dem Auto ausserhalb Deutschlands?

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Das hängt davon ab, wie deine Mitgliedschaft aussieht!

Eine klassiche ADAC Mitgliedschaft hilft dir erstmal nur in Deutschland. Die ADAC Plus Mitgkliedschaft hingegen auch in Europa und weltweit bei Tierkollision!

Du müsstest also nur wissen, welchen Typ du hast und dann weisst du, ob es Schutz im Ausland gibt, oder nicht!

http://www.adac.de/mitgliedschaft/leistungen/default.aspx

Das sagt der ADAC Hilfe bei Standard-Mitgliedschaft:

ADAC-eigene Auslands-Notrufstationen mit deutsch sprechendem Personal stehen ADAC-Mitgliedern hilfreich in allen Notsituationen bei. Und das in allen wichtigen Urlaubsländern. Unter der ADAC-Notrufnummer +49 89 22 22 22 sind rund um die Uhr Spezialisten zu erreichen, die im Notfall schnell und unbürokratisch helfen. Dazu gehört auch der ADAC-Arzt in München, der im Krankheitsfall unter der Telefonnummer +49 89 76 76 76 einen deutsch sprechenden Arzt in der Nähe des Urlaubsortes nennen kann.

Eine Liste mit deutsch sprechenden Ärzten in den Urlaubsgebieten gibt es beim ADAC. Der ADAC vermittelt in Notfällen über 0 180 5 10 11 12 (14 Cent/Min. aus dem Festnetz der Dt. Telekom) auch Reiserückrufe in vielen Rundfunksendern in ganz Europa.

Der ADAC ist Mitglied in einem internationalen Automobilclub-Verband. Diese Automobilclubs der verschiendenen Länder erbringen gegenseitig für die ausländischen Mitglieder Leistungen.

In der Türkei hat der ADAC sogar zusammen mit einem örtlichen Unternehmen einen eigenen Pannendienst aufgebaut. In den grossen Städten funktioniert das schon. Auf dem platten Land wird es wohl noch etwas dauern.

Bevor man weitere Touren ins Ausland macht, sollte man das Fahrzeug durchchecken. Auch wenn der ADAC hilft, ist eine Panne nicht zum Lachen.

Die anderen Antworten hier schildern sicher zutreffend die Theorie, also wie es eigentlich idealerweise funktionieren sollte.

Die Praxis sieht aber anders aus:

In Dänemark blieb ich mal mit einem durchgebrannten Anlasser hängen.

Ein Anruf in München erbrachte die Ankündigung, dass "Falcks Rettungsdienst" mir zur Hilfe käme.

Nach drei Stunden rief ich bei Falck an und erfuhr, dass meine Panne dort unbekannt sei, aber sie gern kämen.

Nach einer halben Stunden kam der Abschleppwagen, den meine ADAC-Karte aber nicht beeindruckte und der für seinen Dienst - auch nach Rücksprache mit seiner Zentrale - Bargeld sehen wollte.

Nach der Rückkehr nach Deutschland erfuhr ich dann vom ADAC, dass München zwar die Europazentrale von Falck informiert hatte, die Meldung dort aber offensichtlich im Gully gelandet war.

Ich hatte natürlich Falck Dänemark angerufen, die tatsächlich von der Panne nichts wussten.

Das ausgelegte Geld bekam ich vom ADAC zwar wieder, aber ein direkter Anruf bei Falck hätte mir einige Stunden Warterei erspart.

Nun ist Dänemark ja ein Land, in dem Hilfsdienste gut organisiert und erreichbar sind.

Was mir in vergleichbarer Situation etwa in Rumänien passiert wäre, möchte ich lieber nicht so genau wissen.

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