Ein gutes Zeichen für ein einfaches Restaurant, das aber ausgezeichnetes Essen serviert, ist in Frankreich ganz oft, wenn um die Mittagszeit sehr viele Lkws dort parken. Französische Fernfahrer wissen genau, wo es gutes und preiswertes Essen gibt. Allerdings darfst du dann oft vom Ambiente nicht allzu viel erwarten.

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Auch in Confiserien gibt es sehr viel Leckeres. Die Süßwaren sind tatsächlich relativ teuer, aber sie sind auch wirklich exzellent. Typisch für die Provence sind die Calissons d'Aix, eine Art Marzipankonfekt und der Nougat aus Montélimar, der aber nicht dem entspricht, was wir unter Nougat verstehen, sondern unserem Türkischen Honig ähnlich ist. Lecker ist auch ein elsässischer kouglof (Gugelhupf) mit Mandeln und in Kirsch eingelegten Rosinen.

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Wenn du nicht gerade auf Menschenmengen stehst, würde ich dir empfehlen, statt Lourdes lieber das etwa 50 km westlich gelegene Pau zu besuchen. Die Stadt, in der König Henri IV geboren wurde, hat einiges zu bieten. In erster Linie das wirklich beeindruckende Schloss (mit dem Schildkrötenpanzer, der angeblich Henri IV als Wiege gedient hat). Daneben eine Reihe wunderschöner alter Häuser in der Altstadt und vom Boulevard des Pyrénées aus einen hinreißenden Blick auf die Berge.

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Monaco ist zwar ein eigenständiger Staat, ist aber sowohl in der Handels- als auch in der Außenpolitik eng mit Frankreich verflochten. Frankreich muss auch seine Zustimmung zum jeweiligen Staatsminister, dem Chef der Regierung, geben. Die Frage ist also wirklich ziemlich kompliziert - trotzdem gilt: Monaco ist ein eigenständiger Staat und wird es auch bleiben, wenn es keinen Thronfolger aus der Grimaldi-Familie geben sollte. Bis 2002 wäre das Land in dem Fall Frankreich zugefallen.

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Ich kann pluggy nur zustimmen: Wenn ihr Bordeaux nicht sowieso schon in eurem Programm habt, lohnt es sich sicherlich noch mehr als Toulouse - die Kathedrale, die prächtige Place des Quinconces, die erhaltenen Stadttore, der Pont de Pierre, die unter Napoleon erbaute Brücke über die mächtige Gironde - das alles ist wirklich einen Besuch wert. Ich halte euch die Daumen, dass auch das Wetter passt. Ich habe Bordeaux schon bei strömendem Regen erlebt, da verliert es ein bisschen an Zauber.

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Es lohnt sich auch, Dinge, die du meinst aus Deutschland zu kennen, in Frankreich zu probieren. Eine französische Baguette hat mit einer deutschen fast nur den Namen gemeinsam. In deutschen Schoko-Croissants, die wohl den französischen petits pains au chocolat entsprechen sollen, liegt meist ein steinharter Klumpen Schokolade. In Frankreich ist es eine ganz leckere flüssige Schokomasse.
Außerdem kann ich dir Tarte Tatin empfehlen, ein karamellisierter Apfelkuchen, der ursprünglich aus der Normandie stammt, heute aber sicher überall zu bekommen ist. (Loirefan - da habe ich mit dem Selberbacken die gleichen Erfahrungen wie du bei der tarte au citron ;)) Baba au rhum sind auch sehr lecker, kleine Kuchen, die sehr kräftig mit Rum getränkt sind.

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Korsika könnte deinen Wünschen auch gerecht werden. Es bietet Berge mit einsamen Gegenden und verwunschenen, fast ganz verlassenen Dörfern, hat aber auch Strände mit touristischer Infrastruktur.

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Noch etwas weiter südlich an der Mittelmeerküste, nahe der spanischen Grenze, liegt Collioure. Dort haben auch eine ganze Reihe von Künstlern, etwa Matisse und Picasso, gearbeitet. Das Hôtel des Templiers (mit Restaurant) besitzt eine Fülle von Kunstwerken, die von den Künstlern als Bezahlung für ein Essen hinterlassen wurden.

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Nantes liegt zwar nicht direkt an der Atlantikküste, aber doch nicht weit entfernt davon und es lohnt sicher einen Besuch. Das Schloss der Herzöge der Bretagne ist sehenswert. Wenn's etwas weniger historisch sein soll, lohnt ein Besuch der Passage Pommeraye, einer Einkaufspassage aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, die heute unter Denkmalschutz steht. Da Nantes Universitätsstadt ist, gibt es auch viele nette Boutiquen und Kneipen.

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Hübsche kleine Städte findest du auch im Baskenland, beispielsweise den Fischerhafen Saint-Jean-de-Luz. Saint-Jean-Pied-de-Port liegt etwas im Landesinneren am Fuß der Pyrenäen. Bayonne ist schon eine mittlere Stadt, aber auch sehr sehenswert. Hübsch sind auch die baskischen Dörfer wie Ainhoa oder Espelette.

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Ich kenne das auch von vielen Frankreichreisen. Zuerst ging es mir wie dir, dass es mich beunruhigt hat, weil ich dachte, irgendetwas an meinem Auto stimmt nicht. Aber im Lauf der Zeit habe ich festgestellt, dass, wann immer mir Entgegenkommende mit der Lichthupe Zeichen gegeben haben, irgendwo ein paar Kurven weiter eine Polizeikontrolle - meist eine Radarkontrolle - zu sehen war.

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Ein sehr lohnendes Ziel ist Nancy; es liegt rund 120 Kilometer von Saarbrücken entfernt, sollte also eigentlich in zwei Stunden zu erreichen sein. Die berühmte Place Stanislas, eine der großartigsten barocken Platzanlagen überhaupt, die Kathedrale, der Herzogspalast, die Jugendstilbauten - all das ist wirklich einen Ausflug wert.

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Ich war schon viele Male mit dem Auto in Frankreich und würde jederzeit sofort wieder hinfahren (leider habe ich zur Zeit kein Auto). Ich finde das Fahren dort um einiges entspannter als in Deutschland - es wird zwar schneller mal geschimpft und wild gestikuliert, aber dafür kann man sich eigentlich immer einigen und niemand pocht hartnäckig auf sein Recht. Die Straßen sind größtenteils hervorragend ausgebaut; lediglich das Parkplatzproblem ist mitunter ein bisschen unerfreulich.

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Hier eine kleine Liste von nützlichen Vokabeln zum Thema Fleischstücke, die man nicht unbedingt essen möchte ;):
coeur = Herz
foie = Leber
rognon = Niere
rate = Milz
pied = Fuß
queue = Schwanz
langue = Zunge
ris = Bries
cervelle = Hirn

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In München findest du eine ganze Reihe Weihnachtsmärkte; da gibt es natürlich den großen Christkindlmarkt am Marienplatz, der nicht besonders originell ist. Sehr schön ist der Weihnachtsmarkt an der Münchner Freiheit, der vorwiegend Kunsthandwerk bietet. Dann gibt es den mittelalterlichen Weihnachtsmarkt bei der Ludwigstraße. Außerdem gibt es fast in jedem Stadtviertel einen Weihnachtsmarkt: am Sendlinger Tor, auf dem Rotkreuzplatz, auf dem Weißenburger Platz und sicherlich noch einige mehr. Außerdem findet sogar am Flughafen ein Weihnachtsmarkt statt. Und ganz abgesehen von den Weihnachtsmärkten hat München auch sonst noch einiges zu bieten. ;)

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Voraussetzung ist, dass du relativ deftige Gerichte magst. Dann gibt es schon einige leckere Sachen. Etwa das Choucroute garnie, Sauerkraut mit Würsten und Fleisch wie Schweinebauch oder Kassler. Typisch ist auch der Flammekuchen, kein süßer Kuchen, sondern eher eine Art Pizza mit Zwiebeln, Speck und Sauerrahm. Wenn du einen süßen Kuchen möchtest, gibt es den wirklich leckeren Elsässer Guglhupf (elsässisch-französisch in recht verschiedenen Varianten geschrieben bis hin zu kouglof), einen Hefekuchen mit Mandeln und in Kirsch eingelegten Rosinen. Falls du statt etwas Süßem als Nachtisch lieber Käse möchtest, bietet sich der Munster an - ein seeeeeehr kräftiger Käse. Und zu allem natürlich Elsässer Wein.

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Ich finde Bayonne im französischen Baskenland auch sehr schön. Die Stadt am Zusammenfluss von Adour und Nive besitzt einige alte Viertel mit schönen Fachwerkhäusern, eine gotische Kathedrale, weitere Kirchen und eine Zitadelle. Und als kulinarische Verlockung den berühmten luftgetrockneten Bayonner Schinken.

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Frédéric Bartholdi, der Bildhauer der Freiheitsstatue, wurde in Colmar geboren. Deshalb gibt es dort auch ein Museum speziel für ihn und sein Werk. Und es wurde eine Kopie der Freiheitsstatue aufgestellt. Auf der Website der Colmarer Touristeninformation findest du auch einen Plan, in dem der Standort eingezeichnet ist. www.ot-colmar.fr/index.php?option=com_content&task=view&id=16782&Itemid=163&lang=de#

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