Hallo, ich war schon mehrmals auf dem Epomeo. Von Forio aus, aber auch von Serrara. Beides hat seine Reize. Die Beschilderung ist allerdings nicht gut, achte auf E´s, die auf Bäume gemalt sind, dort führen die Pfade, und es sind durchaus mehrere. Wenn du von Serrara aus gehst, marschierst du vermutlich durch die Falanga, einen traumhaften Wald. Am Gipfel selbst gibt es eine Gaststätte, die eigentlich täglich geöffnet hat,. Nimm dennoch reichlich Flüssigkeit mit, der Anstieg ist steil und es kann sehr heiß sein, vor allem außerhalb des Waldes. Wir sind daher immer sehr zeitig morgens aufgebrochen, da waren wir auch die einzigen. Leider ist Ischia mittlerweile im Müll erstickt und von Lärm und Autoabgasen eingedeckt, das MEer schwer verunreinigt, schwimmen waren wir nur in den Thermen, aber die Wanderungen auf den Epomeo waren immer ein Lichtblick. Ein Labsal. Im übrigen muss ich leider sagen, wenn wir nicht Verwandte auf der Insel hätten, die wir gelegentlich besuchen, würden wir aufgrund der eklatanten Umweltfrevel und der Gewalt an streunenden Tieren sowie dem alljährlich in großem Stil stattfindenden Mord an Zigtausenden durchziehenden Singvögeln nicht im Traum daran denken, Ischia zu besuchen. Epomeo hin, Epomeo her.

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Wie schon gesagt wurde: das Viertel Testaccio ist sehr wohnenswert, ist fast eine kleine Stadt in der Stadt, aber ohne Touristenrummel, viele nette Lokale. Außerdem genoss ich letztes Jahr bei meiner Rom-Reise (es war meine fünfte, und ich hatte mir vorgenommen, mal ausschließlich Sehenswürdigkeiten "abseits" zu entdecken) die Besichtigung des Museo Nazionale bei Termini: wundervolle, außerordentlich gut gegliederte antike Kunstschätze in einem Museum, das beinahe menschenleer war. Weiters die Ara pacis Augustae am Tiber. Auch fast für uns allein hatten wir die imposanten und phantasieanregenden Caracallathermen, obwohl die nicht wirklich in die Kategorie Geheimtipp fallen. Die Galleria Doria Pamphili: Gemälde! Und ebenfalls kein Geheimtipp, aber immer wieder ein wundervoller Ausflug ist der Besuch der Villa Adriana in Tivoli. Es gab noch einiges mehr, doch das deckt sich dann schon vielfach mit den Tipps deiner anderen "Berater" hier.

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Hallo, Mimi, Albanien und Montenegro sind noch relativ günstig und haben sehr schöne Strände. Wenn ihr nicht so heikel seid, was die perfekte Infrastruktur anbelangt....Aber preislich könnte es sich ausgehen, da ihr ja mit Zelt campen wollt und euch wohl auch überwiegend selbst verpflegt? Ich denke, das teureste wäre noch die Anreise dorthin.

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SiehstNenHai hat schon sehr ausführlich über Kalymnos berichtet. :) Dem ist fast nichts mehr hinzuzufügen. Folgendes, nur indirekt Kalymnos Betreffendes wollt´ ich dir aber noch als Tipp weiterreichen:

Ich habe von meinem Urlaub auf Kalymnos einen Ausflug nach Telendos (Fähre Myrties-Telendos, 10min.) in wunderschöner Erinnerung. WIr besuchten dort am späten Nachmittag den Hohlaka-Strand, vom Fähranleger nach kurzem Spaziergang gut zu erreichen. Wir blieben bis zum Sonnenuntergang, der dort sehr eindrucksvoll war. Später Abendessen und nächtliche Fähre retour.

http://www.griechische-inselwelt.de/dodekanes/telendos/straende/hohlaka-strand/

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Wenn du einen reinen Wanderführer suchst, neige ich dazu, dir den Montenegro-Füher aus dem Rother-Verlag zu raten. Ich bin bei Wanderbüchern und Routenführern ein großer Fan der Bücher im Rother-Verlag. HAbe Dutzende davon daheim. Sie sind von handlichem Format für den Rucksack, denn auf Wanderungen muss ich ja über die Geschichte und Kultur nicht so viel wissen. Und sie sind leicht genug, noch gesondert einen Kulturführer mitzubringen, der im Quartier verbleiben kann, während du wanderst. Die Wege und Wegzeiten haben im wesentlichen immer der Realität entsprochen. Die 4 von 5 Sternen bei Amazon für den Montenegro-Führer resultieren aus einer spitzfindig klingenden Bewertung eines Lesers, der den Verlag für überwucherte Pfade verantwortlich macht und zur Definition des Wortes Tal eine andere Sichtweise hat als die Autoren des Buches. Ich würde mich davon nicht abschrecken lassen.

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Hallo, Sonnenstrahl! Die Strände sind ein Wechsel aus Sand- und Felsstränden. Teils reichen die Gebirge Asturiens bis in Küstenähe. Wild-romantisch. Warm genug zum Baden ist das Wasser bloß im Hochsommer, das ist klar. Die Nähe der Großstädte wie Gijon und Avilés ist allerdings abwasserverschmutzt! Ja, man kann surfen. Surfspots siehe: http://www.spanien-netz.com/168/Wassersport-Spanien/Surfspots-Surfreviere-Asturien.html Schönen Gruß!

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Flug nach Bilbao und danach Zug: Schmalspurbahn FEVE ab Bilbao küstennahe bis Ribadesella, dann landeinwärts nach Oviedo, von dort wegen der häufigeren Verbindungen besser mit Bussen als Zügen weiter. Die asturische Bus-Hauptagentur heißt ALSA. L.G. pardillo

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Ich habe letzten Sommer zum Zwecke einer Familienfeier einen feinen Heurigen in der Mitterwurzergasse 20 (Neustift am Walde, in 1190 Döbling) entdeckt, den Weinhof Zimmermann. Hat auch eine informative Homepage. Das Essen (kaltes und warmes Heurigenbuffet) war sehr gut, die Weißweine detto. Wir saßen locker gruppiert im terrassenförmig den Hang hinauf angelegten Gastgarten, wo wir die Wahl zwischen sonnenbeschirmten Plätzen und Baumschatten alter Bäume hatten. Von dort aus sind die Weinberge kilometerweit überblickbar bis zum Wienerwald, der zum Greifen nah ist. Die Bedienung war launig, d. h. mit ein bisschen grantigem Schmäh, echt Wien halt, aber das konnte man gut aushalten. Wir erhielten alles prompt und gut. Preise sehr vernünftig. Genereller Tipp: unter der Woche bzw. am Nachmittag gehen, am Wochenende ist die ganze Wiener Heurigengegend bummvoll. Ich bin ja Einheimische und käme nie auf die Idee, einen dieser bekannten Nobelheurigen zu besuchen, brauche keine Schrammelmusik, die vor Horden von Italienern oder Japanern spielt um teures Geld. Möchte beim Heurigen guten Wein und gutes Essen bei überschaubarer Lokalgröße, aber keinen Touristen-Nepp.

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2008 war es in den größeren Städten bei jüngeren Menschen möglich, auf Englischsprechende zu stoßen. Hier vor allem Schüler und Studenten, die seit Fall der UdSSR in der Schule auch anderes als Russisch lernen. Natürlich das Empfangspersonal in den Hotels, Zimmermädchen schon wieder weniger. Auch Ärzte sollten aufgrund ihrer Ausbildung Englisch sprechen können. Am Bazaar in Samarkand mussten wir aber deuten und gestikulieren. Über Land wird es ebenfalls schwer werden mit Englisch, und man will ja nicht nur in den Städten sein. Ich würde sagen, ein russischsprechender Begleiter wie du ihn hast ist ein Segen des Himmels.

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Ja, das Um und Auf ist, Bären auf sich aufmerksam zu machen, damit diese Zeit haben, einer Begegnung zu entgehen. Manche Wanderer hängen sich Bärenglöckchen an den Rucksack, oder auch ständiges Reden und Singen (stelle ich mir anstrengend vor) soll helfen. Vorsicht beim Annähern an Flussufer, dort sind sie recht gern, v. a. mit ihren Jungen. Üblicherweise vertrollen Bären sich, bevor Mensch sie überhaupt sieht, sie suchen keinen Kontakt zu Menschen. Seid ihr mehrere Tage unterwegs, dann jeglichen Proviant inkl. allem was gut riecht (Cremes und Zahpasta...) weit vom Zeltplatz weg und hoch in die Bäume zurren. V. a. in Nationalparks, wo Bären Menschen gewöhnt sind, kann es zu Zwischenfällen mit neugierigen oder schon mal angefütterten Bären kommen. Das ist dann wirklich sehr gefährlich. Ich hatte damals stets einen Pfefferspray dabei, wanderte außerdem nur tagsüber, hätte nachts in einem Zelt kein Auge zugemacht. Wichtig zu beachten ist ferner das Mitnehmen von ausreichend Flüssigkeit. Der Yellowstone kann querfeldein im Sommer sehr, sehr heiß werden, und man kann oft Stunden marschieren, ohne auf eine natürliche Wasserquelle zu stoßen. Das kann bei Hitze brenzlig werden. Und natürlich ist es zweckmäßig, irgendwem die Wanderroute zu hinterlassen, damit nach vereinbarter Uhrzeit jemand Alarm gibt, wenn ihr nicht zurückkehrt.

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Das ist oberfaul! Wir haben einmal ein ähnliches, aber weniger schwer wiegendes Buchungsproblem mit ebookers gehabt, haben das aber telefonisch und äußerst kulant gelöst bekommen. Ich empfehle bei solchen Beträgen dringend eine Rechtsberatung zu suchen, nachdem ihr beim Kundenservice von easybookers bis hin zum Gottobersten alles ausgeschöpft habt. Ein Hoffnungsschimmer ist, dass bis dato keine Buchungsbestätigung über den inkriminierten Flug eingegangen ist, easyboolers also eine solche offenbar nicht produzieren kann aus dem einfachen Grunde, weil nichts gebucht wurde. Ich wünsche euch einen guten Ausgang dieser Misere!

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Bereisten 2007 den Osten SAs um Johannesburg für drei Wochen mit Mietwagen, wurden von allen Verw. und Bek. für lebensmüde erklärt, gerieten in keine einzige gefährliche Situation, achteten aber auf Warnungen bezügl. Jo.burg. Wir hatten betsimmt auch Glück: es war unsere Hochzeitsreise. Im Jahr der Unruhen hätte ich aber nicht dort sein wollen. Reiner Zufall, dass wir ein anderes Jahr erwischt hatten. Ich würde es aber wieder tun. Nur: immer wachsam sein!

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