Ja, die Preise in der Gastronomie sind teils schon ziemlich schmerzhaft, vor allem, wenn man renommierte Ausflugsziele anpeilt bzw. die Familie eine gewisse Größe besitzt. Von unseren Sparpraktiken bei Tagesfahrten kann ich folgendes berichten:

SInd wir bloß zu zweit unterwegs, etwa zu einem ausgedehnten Sonntagsspaziergang, kehren wir schon immer wieder gern in Landgasthöfen ein und konsumieren dort bis zu drei Gängen, die wir genießen, ohne zu pfennigfuchsen.

Zu längeren Wanderungen im unmittelbaren Bergland ist natürlich Proviant im Rucksack. Bei einer Einkehr bestellen wir bloß Getränke bzw. Suppe.

Machen wir einen Ausflug mit unseren 5 (erwachsenen) Kindern, die gelegentlich auch noch ihren "Anhang" mitbringen, geht´s schon ab und zu auch in Gasthöfe, es besitzt aber jeder den Anstand, nicht das teuerste Hauptgericht auf der Karte zu nehmen, und es bestellt auch nicht jeder Vorspeise oder Suppe, und wir nehmen Kaffee und Kuchen prinzipiell nach der Heimkehr bei uns daheim ein. Die Jugend hat da überhaupt kein Problem damit, denn es ist Usus, die Geburtstage jedes "Kindes" in einem Lokal seiner Wahl zu feiern, wobei wir uns zu diesen Gelegenheiten nie lumpen lassen. Da kann bestellt werden, was jeder gerne möchte. Große Kinder kennen freilich eher die Schmerzgrenzen der elterlichen Geldbörsen als kleine. Trotzdem kann man, wenn man sparsam unterwegs sein möchte, auch kleinen Kindern erklären, dass es zum Mittagessen nur ein Getränk gibt (vor allem, wenn im Rucksack volle Flaschen sind, aus denen man vor dem Eintritt ins Lokal noch ausgiebig trinken kann gegen den größten Durst), bzw. dass zwischen Suppe und Nachspeise gewählt werden muss, weil sonst die Rechnung zu hoch wird. Sich die Getränke auch erst zur Hauptspeise servieren zu lassen, ist ebenfalls ein Trick. Sonst hat man aus Hunger schon 3 Säfte getrunken, bevor das Essen aufgetragen wurde. EIn "Schmäh" mancher Gastwirtschaften ist auch die sog. "Kinderportion": sehr oft hat man nicht nur mehr am Teller sondern in Summe auch weniger bezahlt, wenn man die Erwachsenenportion bestellt und zweiteilt für zwei Sprößlinge! Auch eine leidvolle Erfahrung.

Das Beachten gewisser Vereinbarungen rund um den Gasthausbesuch hat bei unseren jedenfalls meist gut geklappt. Immer hat man ja nicht die Härte, an einer gemütlich aussehenden und verlockend riechenden Gaststätte vorbeizugehen. Muss auch nicht sein, wenn man sich Spielregeln zurechtlegt, die dann klarerseise für alle gelten müssen. Wenn Papi sich jedoch den Aal in Aspik, das Steak und die Malakofftorte ´reinzieht und dazu die passende Weinbegleitung hat, während der Sohn mit Grillwürsteln und einer schlappen Limo abgespeist wird, verdirbt das die Moral! :) LG aus Ö.

...zur Antwort

SiehstNenHai hat schon sehr ausführlich über Kalymnos berichtet. :) Dem ist fast nichts mehr hinzuzufügen. Folgendes, nur indirekt Kalymnos Betreffendes wollt´ ich dir aber noch als Tipp weiterreichen:

Ich habe von meinem Urlaub auf Kalymnos einen Ausflug nach Telendos (Fähre Myrties-Telendos, 10min.) in wunderschöner Erinnerung. WIr besuchten dort am späten Nachmittag den Hohlaka-Strand, vom Fähranleger nach kurzem Spaziergang gut zu erreichen. Wir blieben bis zum Sonnenuntergang, der dort sehr eindrucksvoll war. Später Abendessen und nächtliche Fähre retour.

http://www.griechische-inselwelt.de/dodekanes/telendos/straende/hohlaka-strand/

...zur Antwort

Da gäb´s für mich einiges, aber für den Zweck würde ich die toskanische Gegend um Pienza-Montalcino-Montpulciano-Monta Amiato wählen. Unbedingt mit DuMont-Kunstreiseführer und reichlich Lust auf Weinproben im Gepäck. Wohnen in reizvollen Landgütern, agriturismi, sehr oft in sagenhafter Aussichtslage und mit Pool. Über Cuendet findet man sehr schöne Objekte, oder einfach wirklich die Agriturismusseiten Italiens googeln. Ich kann leider kein Quartier empfehlen, wir wohnten damals sehr einfach in einer Pension im sagenhaft romantischen Pienza, das ist weniger der erste Tipp für ein Hochzeitspaar. Klimatisch würde ich das Gebiet der Hitze wegen bis Mitte Juni, dann wieder ab Mitte Sept. empfehlen können. Erkunden kann man von dort aus sehr viel, von Assisi angefangen über Perugia und den Lago di Trasimeno, Siena, Todi, Orvieto,...alles pures Kulturland mit zahllosen stillen Ortschaften und versteckten kulinarischen Genusstempeln. Capri wäre mir eindeutig zu voll, zu klein, zu teuer, zu sehr "Die Reichen und die Schönen", ist freilich sicher sehenswert, würde ich aber nur im frühen Frühling oder sehr späten Herbst machen, und nicht als Hochzeittsreise, der sagenhaften Touristemassen wegen. Auch Amalfi oder Cinqueterre wären mir zu überlaufen weil zu weit oben auf der allgemeinen Hitliste. Ich bin eher der Typ genussvoller Einzelgänger und stehe auf hidden secrets. Apulien ist auch sehr schön, ich habe dort nach Ostern einen Urlaub in einem Trullo bei Alberobello geplant. Kann erst dann Näheres berichten. Die lebenslustige Tante meines Mannes hat vor 50 Jahren zum Entsetzen der Familie einen irre feschen, aber nicht gerade begüterten Süditaliener geheiratet, damals ein absolutes No-Go! Den filmreifen Antrag hat ihr der Bräutigam auf der Insel Ponza gemacht, nach wie vor wirklich ein echter Geheimtipp, traumhaft schön vor allem im Frühling!! Auf alle Fälle: Hochzeitsreise gut überlegen, Spontaneinfälle lieber einmal überschlafen! Es soll ja möglichst nur eine einzige im Leben geben.

...zur Antwort

Hallo, Sonnenstrahl! Die Strände sind ein Wechsel aus Sand- und Felsstränden. Teils reichen die Gebirge Asturiens bis in Küstenähe. Wild-romantisch. Warm genug zum Baden ist das Wasser bloß im Hochsommer, das ist klar. Die Nähe der Großstädte wie Gijon und Avilés ist allerdings abwasserverschmutzt! Ja, man kann surfen. Surfspots siehe: http://www.spanien-netz.com/168/Wassersport-Spanien/Surfspots-Surfreviere-Asturien.html Schönen Gruß!

...zur Antwort

Flug nach Bilbao und danach Zug: Schmalspurbahn FEVE ab Bilbao küstennahe bis Ribadesella, dann landeinwärts nach Oviedo, von dort wegen der häufigeren Verbindungen besser mit Bussen als Zügen weiter. Die asturische Bus-Hauptagentur heißt ALSA. L.G. pardillo

...zur Antwort

Ich habe letzten Sommer zum Zwecke einer Familienfeier einen feinen Heurigen in der Mitterwurzergasse 20 (Neustift am Walde, in 1190 Döbling) entdeckt, den Weinhof Zimmermann. Hat auch eine informative Homepage. Das Essen (kaltes und warmes Heurigenbuffet) war sehr gut, die Weißweine detto. Wir saßen locker gruppiert im terrassenförmig den Hang hinauf angelegten Gastgarten, wo wir die Wahl zwischen sonnenbeschirmten Plätzen und Baumschatten alter Bäume hatten. Von dort aus sind die Weinberge kilometerweit überblickbar bis zum Wienerwald, der zum Greifen nah ist. Die Bedienung war launig, d. h. mit ein bisschen grantigem Schmäh, echt Wien halt, aber das konnte man gut aushalten. Wir erhielten alles prompt und gut. Preise sehr vernünftig. Genereller Tipp: unter der Woche bzw. am Nachmittag gehen, am Wochenende ist die ganze Wiener Heurigengegend bummvoll. Ich bin ja Einheimische und käme nie auf die Idee, einen dieser bekannten Nobelheurigen zu besuchen, brauche keine Schrammelmusik, die vor Horden von Italienern oder Japanern spielt um teures Geld. Möchte beim Heurigen guten Wein und gutes Essen bei überschaubarer Lokalgröße, aber keinen Touristen-Nepp.

...zur Antwort

2008 war es in den größeren Städten bei jüngeren Menschen möglich, auf Englischsprechende zu stoßen. Hier vor allem Schüler und Studenten, die seit Fall der UdSSR in der Schule auch anderes als Russisch lernen. Natürlich das Empfangspersonal in den Hotels, Zimmermädchen schon wieder weniger. Auch Ärzte sollten aufgrund ihrer Ausbildung Englisch sprechen können. Am Bazaar in Samarkand mussten wir aber deuten und gestikulieren. Über Land wird es ebenfalls schwer werden mit Englisch, und man will ja nicht nur in den Städten sein. Ich würde sagen, ein russischsprechender Begleiter wie du ihn hast ist ein Segen des Himmels.

...zur Antwort

Oder auch die Gösser Bierklinik, Nähe Graben und Tuchlauben, auch hier ist eine Tischbestellung günstig: die Wiener wissen, wo sie gute österr. Küche bekommen und frequentieren ihre Speiselokale sehr gern. Der TAFELSPITZ ist jedesmal ein GEDICHT!!!

...zur Antwort

Veranstaltungen entnimmt man zum Beispiel der Seite wien-ticket.at. Es gibt in der Innenstadt jedoch auch zig Ticketbüros. Die Sehenswürdigkeiten oder Liste der Museen jeglichem Reiseführer entnehmen oder einfach googeln, guter Tipp: tripwolf.com

...zur Antwort

Bereisten 2007 den Osten SAs um Johannesburg für drei Wochen mit Mietwagen, wurden von allen Verw. und Bek. für lebensmüde erklärt, gerieten in keine einzige gefährliche Situation, achteten aber auf Warnungen bezügl. Jo.burg. Wir hatten betsimmt auch Glück: es war unsere Hochzeitsreise. Im Jahr der Unruhen hätte ich aber nicht dort sein wollen. Reiner Zufall, dass wir ein anderes Jahr erwischt hatten. Ich würde es aber wieder tun. Nur: immer wachsam sein!

...zur Antwort
Weitere Inhalte können nur Nutzer sehen, die bei uns eingeloggt sind.