Hallo Ini67,

du kommst billiger wenn du dir zwei 10 Tages Vignetten besorgst. Eine 10 Tagesvignette kostet € 8,50, eine 2 Monatsvignette kommt auf 24,80. Kauf dir die erste bei der Einreise, die zweite dann wenn die erste abläuft. Du kriegst sie an jeder Tankstelle, sie wird dann noch gelocht, damit der Zeitraum in dem sie gültig ist einwandfrei zu erkennen ist.

LG und schönen Urlaub in Österreich

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Hallo TedStriker,

eine Woche nur in Taschkent wäre für mich vergeudete Zeit. So viel hat Taschkent nicht zu bieten. Zwei Tage zu Beginn oder am Ende einer Rundreise reichen wirklich aus um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten kennenzulernen.

Die Altstadt um die Metrostation Chorsu wirkt etwas vernachlässigt. Ist aber alles was davon nach einem Erdbeben 1966 übriggeblieben ist. Die damaligen sowjetischen Machthaber haben die Katastrophe recht großzügig für eine Neuanlage der Stadt nach ihren Vorstellungen genützt.

Sehenswert ist aber auf jeden Fall der neben der Metrostation liegende Chorsu - Basar, in dem kannst du dich wirklich ein paar Stunden einfach treiben lassen. In der Nähe liegen auch noch ein paar Sakralbauten wie die Medresen Kukeldasch und Barak Chan aus dem 16. JH. Sehenswert wenn man dort ist, aber kein Vergleich mit den Anlagen in Chiwa, Buchara oder Samarkand.

Nicht allzu weit entfernt liegt der Navoiy Park, eine schöne Grünalage die an einen Dichter erinnert. Vom Park aus sieht man das Parlament mit seiner blauen Kuppel, auch die Medrese Abdul Xasim liegt gleich nebenan.

Das Zentrum der Neustadt bildet der Amur Timurplatz mit der Reiterstandbild Tamerlans. Der hat Marx, Engels, Stalin und Lenin als Nationalheld Usbekistans abgelöst. Nicht weit davon liegt das Timuridenmuseum, groß, rund mit einer von weißen Säulen getragener blauer Kuppel und von Springbrunnen umgeben. Neben vielen interessanten Exponaten aus der Timuridenzeit findest du hier aber auch jede Menge Kitsch und Prunk.

In der Nähe liegt auch das Navoiy Opern- und Balletthaus mit einem Springbrunnen in der Form einer sich öffnenden Baumwollkapsel davor.

Sehenswert wenn auch etwas kitschig ist auch der Platz der Unabhängigkeit, viele Springbrunnen und ein Denkmal in Form einer Weltkugel auf dem Usbekistan überproportional dargestellt wird.

Die Metrostationen wurden nach Moskauer Vorbild ausgestattet, auch hier finden sich immer wieder Motive die mit der Baumwolle in Zusammenhang stehen.

Ob dir das ausreicht einen 6 Stundenflug, der sicher auch nicht ganz billig ist in Kauf zu nehmen musst du sowieso selbst entscheiden, ich würde Taschkent im Anschluss an einer Rundreise besichtigen und maximal 2 Tage dafür einplanen.

LG

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Hallo Afrikareisende,

da würde sich z. B. Bratislava anbieten, entweder mit dem Zug oder mit dem Twin City Liner. Die Fahrtzeit beträgt jeweils knapp eine Stunde. Ein Tag ist ausreichend, sie wichtigsten Sehenswürdigkeiten der slowakischen Hauptstadt kennen zu lernen.

Der Preis des Twin City Liners (19 - 33 Euro), der beim Schwedenplatz ablegt, richtet sich nach Wochentag und Tageszeit., der Zug ist etwas billiger.

Ein weiterer schöner Tagesausflug wäre die Wachau, kann man auch mit Schiff oder Eisenbahn machen, günstiger wäre da aber sicher ein Mietwagen falls ihr nicht sowieso das eigene Auto dabeihabt.

Falls ihr Lust auf Berge habt, könnt ihr einen Tagesausflug zum Schneeberg oder zur Rax unternehmen. Beide so um die 2000 m hoch. Hinauf kommt ihr zu Fuß oder mit einer Zahnradbahn (Schneeberg, Abfahrt in Puchberg) oder einer Gondelbahn (Rax, Abfahrt in Reichenau). Liegen knapp 100 km von Wien entfernt.

Ein schöner Ausflug wäre auch noch zum Naturpark Ötscher Tormäuer, einem wunderschönen Wandergebiet in der Nähe von Mariazell mit Schluchten, Höhlen und Wasserfällen.

Auch eine Fahrt mit der Mariazeller Bahn ist ein Erlebnis, erst mit der Westbahn nach St. Pölten und dann umsteigen. In Mariazell könnt ihr die bekannte Basilika besichtigen und wenn ihr Lust habt, noch mit der Gondel auf die Bürgeralpe fahren. Von oben hat man einen tollen Rundumblick über die Gipfel der Ostalpen.

Auf der Schallaburg, einer schönen Renaissanceburg in der Nähe von Melk gibt es derzeit eine Ausstellung über Byzanz, ein Besuch dort lässt sich gut mit einer Besichtigung des Benediktinerstiftes Melk verbinden, hier wäre allerdings auch ein Auto sehr günstig.

Noch ein schöner Tagesausflug wäre zum Neusiedler See, auch mit der Bahn erreichbar. Wenn ihr Lust habt könnt ihr euch dort ein Fahrrad ausleihen und die toll ausgebauten Radwege um den See oder durch das Naturschutzgebiet Seewinkel nützen.

Viele Grüße und viel Spaß in Wien

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Hallo solimar,

trinken kannst du Portwein in jedem Lokal.

Zum Kaufen gehst du am besten über die Brücke Dom Luis I.nach Vila Nova De Gaia, dort liegen die Keller der div. Postweinkellereien. Fast jede dieser Kellereien bieten auch Führungen tlw. auch gratis und anschließend eine Verkostung an.

Ich kann dir aus eigener Erfahrung Calem ( Av. Diogo Leite 26, also gleich an der Uferpromenade) empfehlen, bei einer Führung konnten wir sehr viel über die Herstellung und die verschiedenen Sorten von Portwein erfahren. Früher war die Führung gratis, jetzt kostet sie meines Wissens 4 Euro. Anschließende Verkostung ist dabei.

Portwein in jeder Preisklasse kannst du anschließend im Shop erwerben.

Viele Grüße und schönen Aufenthalt in Porto

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Hallo GinTonic,

wenn es "nur" ein Städtetrip nach Porto sein soll, sind drei Tage sicher ausreichend.

Die historische Altstadt mit ihren barocken teilweise azulejoverzierten Gebäuden aus Granit und die die Prachtstraße Avenida dos Aliados vom Praça da Liberdade bis zum Rathaus sind wunderschön.

Auch die Stadtteile Ribeira am Hang der Kathedrale und Foz Velha direkt am Douroufer solltest du dir nicht entgehen lassen. Sie geben mit ihren bunten, azulejoverzierten Fassaden auch ein schönes Fotomotiv vom jenseitigen Ufer des Douros.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind die Kathedrale, die Igreja de Sao Paulo dos Clerigos, da weniger die Kirche sondern der Glockenturm Torre dos Clerigos, das Wahrzeichen Portos.

Auch die Igreja de Sao Francisco mit ihrem Goldschmuck und die Igreja de Santo Ildefonso solltest du besuchen. Ein Tipp ist die Halle im Bahnhof Sao Bento wo die Geschichte Portugals mit Azulejobildern dargestellt wird. Weiters sehenswert sind auch der Börsenpalast und das in der nähe liegende Geburtshaus von Heinrich dem Seefahrer (jetzt Stadtarchiv).

Über die Ponte Dom Luis I (beeindruckende Aussicht von der oberen Etage) kommst du nach Vila Nova de Gaia mit seinen zahlreichen Portweinkellereien. Eine Führung und anschließende Verkostung in einer davon solltest du dir nicht entgehen lassen. Aus persönlicher Erfahrung kann ich dir Calem empfehlen.

Von der Uferpromenade bieten sich immer wieder schöne Ausblicke auf das gegenüberliegende Porto.

LG und schönen Aufenthalt in Porto

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Hallo augusto,

da würde sich Braga anbieten, liegt etwa 60 km nordöstlich von Porto. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Bragas sind die Kathedrale, die Praca da Republica mit Springbrunnen und umgeben von Barockgebäuden mit Arkaden. Ein paar Kilometer östlich liegt die Wallfahrtskirche Bom Jesus do Monte mit seiner wunderbaren Freitreppenanlage.

Weiters würde sich noch Guimaraes anbieten, 2012 Kulturhauptstadt Europas. Die kleinen, engen Gässchen der Altstadt mit Bürgerhäusern, Kirchen und Klöstern, schönen Plätzen wie die Largo da Oliveira , die Burg, der danebenliegende Braganca - Palast Paco Ducal sind hier die wichtigsten Sehenswürdigkeiten.

In Barcelos, dem Ursprungsort des bekannten Keramikhahns findet jeden Donnerstag ein riesiger Markt statt, sicher auch einen Besuch wert. Auch Aveiro, mit seinen Kanälen und seinen bunten Fischerbooten als Venedig Portugals bezeichnet, lohnt sich für einen Tagesausflug.

Die Küste nördlich von Porto bis zur spanischen Grenze schöne Eindrücke und sehenswerte Orte wie Esposende, Viana do Castelo und Ponte da Lima.

Wir haben von Esposende aus auch Ausflüge ins spanische Galizien mit seiner fjordähnlichen Küste und nach Santiago de Compostela unternommen. Ist zwar weit über 200 km entfernt, aber durch die Autobahn doch machbar. Allerdings sind Mautgebühren fällig.

Du siehst, es gibt in der Umgebung Portos schon einiges zu entdecken.

LG und schönen Aufenthalt in Porto

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Hallo krushy,

natürlich sind da in erster Linie Prag, Budapest, Krakau, Moskau, St. Petersburg, Tallin und Riga zu nennen.

Die ersten drei kenne ich persönlich und war von der Schönheit dieser drei Städte wirklich beeindruckt.

Wirklich angenehm überrascht, wohl auch weil ich mir nicht allzu viel erwartet habe, war ich von Kiew. Der Kreschatik, die Flaniermeile Kiews mit seinen zahlreichen Cafés und dem Unabhängigkeitsplatz, die blau - weiße, an die Bauten St. Petersburgs erinnernde Andreaskirche mit dem kopfsteingepflasterten und für den Verkehr gesperrten Andreassteig.

Weiters natürlich die Sofienkathedrale mit wunderschönen Fresken und Mosaiken, daneben der Michaelsplatz mit dem von goldenen Kuppeln überragten Michaelskloster, der Marienpalast mit großem Park und natürlich das bekannte Höhlenkloster.

Wenn dir der Sinn nach heroischen Monumenten aus der Sowjetzeit steht, kannst du auch den Memorialkomplex mit der „Mutter Heimat“, eine 120 m hohen Frauenstatue besichtigen. Du kannst auch zu einer 93 m hohen Platform hochfahren, schon der Aussicht über Kiew, die Kuppeln des Höhlenklosters und den Dnjepr wegen lohnt sich ein Besuch. Sonst gibt´s dort auch ein Museum das an den 2. WK und den Afghanistankrieg erinnert.

Als weitere schöne Stadt in der Ukraine könnte ich dir noch Odessa mit seinem mediterranen Flair empfehlen. Die Potemkinsche Treppe, das Opernhaus und die Verklärungskathedrale sind hier die wichtigsten Sehenswürdigkeiten.

Wird wohl keine leichte Auswahl werden, aber ich wünsche euch wo immer es auch hingeht viel Spaß und dass dir dein Vorhaben gelingt.

LG

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Hallo ursulah,

neben den schon genannten Sehenswürdigkeiten lohnt sich noch ein Abstecher ins Zisterzienserkloster Wilhering, ein paar km vor Linz.. Die Stiftskirche bietet wunderschöne Deckengemälde und Stuckarbeiten im Rokokostil.

Sehenswert ist auch das Städtchen Grein mit der Greinburg, in der ein interessantes Schifffahrtsmuseum untergebracht ist. Wir haben in Grein übernachtet und vor der Weiterfahrt das Museum besichtigt.

Dann natürlich die Wachau mit dem malerisch über dem Südufer der Donau liegenden Benediktinerstift Melk.

Auch den etwas schweißtreibenden Abstecher zur Ruine Aggstein würde ich dir empfehlen, von dort oben bietet sich ein beeindruckender Blick auf das Donautal.

Bei Spitz dann mit der Fähre übersetzen und die schönen Orte Spitz, Weißenkirchen und Dürnstein besuchen. Von der Ruine Dürnstein bietet sich wieder ein toller Ausblich über die Terrassenweingärten und das Donautal. Aber auch die Altstadt und das Stift Dürnstein sind sehenswert.

Sehr malerisch ist auch die Altstadt von Krems und das ein paar KM entfernt liegende Stift Göttweig.

Dann ist bis Tulln nicht viel zu besichtigen, außer du interessierst dich für AKW - Museum Zwentendorf. Führung Freitag 13 und 15 Uhr. Terminvereinbarung notwendig.

Tulln lohnt wieder einen Abstecher. Wird nicht umsonst die "Gartenstadt" genannt. Dann Klosterneuburg mit Altstadt und einem an den Escorial erinnernden Stift. Unbedingt ansehen. Und dann kommt schon Wien.

Viele Grüße und viel Spaß

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Hallo bastie,

bei den größeren und bekannten Friedhöfen gefällt mir auch der Zentralfriedhof in Wien mit seinen Ehrengräbern, seiner wunderschönen Friedhofskirche im Jugendstil und den Abteilungen für die einzelnen Religionen am besten. Auf keinen Fall auslassen den alten jüdischen Friedhof, der bei Tor 1 beginnt und wo man unter anderem die Gräber von Viktor Frankl , Friedrich Torberg und Arthur Schnitzler finden kann.

Auch der schon genannte Cimetiere du Pere Lachaise in Paris mit den Gräbern von Edith Piaf, Oscar Wilde, Frederik Chopin und Jim Morrison ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Und wenn du schon in Paris bist, solltest du auch dem Cimetiere de Montmartre einen Besuch abstatten. Dort findest du neben den Gräbern vieler Prominenter wie z. B. Emile Zola, Francois Truffaut, Jacques Offenbach auch das Grab von Heinrich Heine mit seinem Gedicht "Wo?" auf seinem Grabstein.

Als sehr schön empfunden haben wir auch den Vysehrader Friedhof in Prag, auf dem unter anderen Antonin Dvorak, Bedrich Smetana und Rafael Kubelík und Jan Neruda ihre letzte Ruhe fanden. Dieser Friedhof liegt am Vysorad, steil über dem rechten Moldauufer. Mit der Straßenbahn ist er von Wenzelsplatz leicht erreichbar, aber es verirren sich nur eher wenige Touristen hierher. Im Umkreis des Friedhofs gibt es einen Park und eine Burganlage von deren Mauern sich immer wieder eine tolle Aussicht über Prag und die Moldaubrücken bietet.

Viele Grüße

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Hallo freebird,

wir haben diese Reise individuell mit Auto, Fahrer und deutschsprechenden Guide unternommen. Wir waren zu dritt unterwegs, gebucht wurde über Marco Polo, durchgeführt wurde diese Reise über eine usbekische Reiseagentur. Überlege das nächste mal direkt über eine dieser Agenturen zu buchen, Marco Polo war ja eigentlich nur Vermittler. Die Reise ist völlig problemlos verlaufen, die internationalen Flüge und ein Inlandsflug war dabei. Vom Preis war es für uns durchaus leistbar.

Der Zugverkehr zwischen Taschkent, Samarkand und Buchara ist sehr gut ausgebaut, nur Chiwa liegt etwas abseits. Es gibt zwar seit heuer einen Schnellzug Buchara - Urgentsch, aber der fährt nur 1 x / Woche (Mittwoch Abend) und am Donnerstag Abend wieder retour. Die Fahrzeit beträgt 11,5 Stunden. Die Tickets sind günstig, müssen von Ausländern aber mit Dollar oder Euro bezahlt werden.

Eine Überlegung wäre ein Inlandsflug Taschkent - Urgentsch und dann mit dem Zug weiter nach Buchara.

Über den Busverkehr kann ich dir nicht viel sagen, die Busse, die wir während unserer Reise gesehen haben, sahen aber nicht sehr vertrauenerweckend aus und waren auch immer überfüllt.

In Chiwa und Buchara sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten alle gut zu Fuß zu erreichen. Nur in Samarkand sind sie über große Teile der Stadt verteilt. Da wirst du manchmal schon ein Taxi benötigen. In Taschkent ist die U - Bahn sehr gut ausgebaut.

Die Hotels kannst du übers Internet buchen. Die von uns gewählten Mittelklassehotels waren alle ruhig und sehr sauber.

Ein Problem dürfte die Verständigung sein, die meisten Usbeken sprechen nur usbekisch und russisch. In den Hotels geht`s noch einigermaßen mit Englisch, aber auf der Straße findest du kaum jemand, der englisch spricht. Dann eher noch ein paar Brocken Deutsch. Aber die Usbeken sind ein freundliches und hilfsbereites Volk und so klappt oft auch die Verständigung mit Händen und Füßen ganz gut.

Bezüglich Sicherheit musst du dir keine allzu großen Sorgen machen, wenn du die wichtigsten Regeln einhältst. Gelegenheit macht ja bekanntlich Diebe, aber das gilt ja an jedem Ort der Welt. Wir waren in den Städten oft alleine unterwegs und haben uns nie bedroht gefühlt.

Viele Grüße und schönen Aufenthalt in diesem tollen Land

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Hallo mariposa,

Cordoba bietet neben der Mezquita noch den Alcazar, der in seinem Inneren ein archäologisches Museum beherbergt, kann man besuchen, aber man versäumt nicht allzu viel wenn man es auslässt. Wirklich schön sind die Gärten mit Orangenbäumen, Springbrunnen und Wasserbecken.

Die Puente Romana über den Guadalquivier solltest du auf jeden Fall besichtigen. Von der Brücke und vom südlichen Ufer sieht man auch die verfallenen maurischen Mühlen im Flussbett. Außerdem bieten sich vom Südufer auch tolle Fotomotive mit dem Fluss, den Mühlen und blühenden Oleanderbüschen im Vordergrund und der Brücke und der Stadt mit der alles überragenden Mezquita im Hintergrund.

Am Südende der Brücke befindet sich der Torre de la Calahorra, der eine wirklich sehenswerte Ausstellung über das Zusammenleben der drei Religionen zur im Cordoba der Kalifenzeit zu beherbergt. Das Museum kann mit einem Audioguide besichtigt werden.

Ein Muss ist auch das jüdische Viertel mit seinen weiß getünchten Häusern in engen Gassen. Schau dir auch die Innenhöfe mit ihrem Pflanzenschmuck an, es lohnt sich wirklich.Im Judenviertel liegt auch die Synagoge und das Stierkampfmuseum.

Ein stimmungsvoller Platz mit einem Brunnen ist die Plaza del Proto, sie liegt ca. 300 m östlich der Mezquita.

Wenn du die Möglichkeit hast, solltest du auf jeden Fall die Ruinen der maurischen Palaststadt Medina Azahara ca. 10 km außerhalb der Stadt besichtigen. Auch wenn nur noch Ruinen vorhanden sind, erkennt man doch die beeindruckende Größe und Pracht dieser maurischen Residenz. In der Nähe liegen auch die Einsiedeleien Las Eremitas aus dem 15. JH mit einer großen Christusstatue bei einer Aussichtsplattform.

Die Burg von Almodovar del Rio, 25 km westlich von Cordoba ist ebenfalls ein schönes Ziel. Von den Türmen der bietet sich eine wunderschöne Aussicht auf Fluss und die Umgebung. Wenn das Tor verschlossen ist, hartnäckig klopfen bis jemand kommt und dir öffnet. So war´s zumindest bei unserem Besuch vor ein paar Jahren.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten kannst du auch in einem Tag kennen lernen, das wäre aber eine Hetzerei und würde dieser schönen Stadt meiner Meinung nach auch nicht gerecht werden. Um alles in Ruhe zu sehen würde ich dir schon dazu raten zwei Tage in Cordoba zu bleiben und zu drei Tagen, wenn du die Ziele in der Umgebung auch besuchen willst.

Viele Grüße und schönen Aufenthalt in Andalusien

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Hallo Hoerbi89 ,

wir waren zwei Nächte in Agra und ich würd´s auch das nächste Mal wieder so planen. Auch wenn die Stadt selbst nicht gerade ein Highlight unter Indiens Städten ist, bietet sie doch neben dem Taj Mahal auch noch einige andere eindrucksvolle Sehenswürdigkeiten.

Für das Taj Mahal würde ich dir, auch wenn der Eintritt relativ teuer ist, eine Besichtigung morgens und eine am späten Nachmittag empfehlen. Wenn du gleich beim Öffnen dort bist, kannst du den wunderbaren Sonnenaufgang erleben und dir anschließend alles in relativer Ruhe ansehen. Am frühen Morgen sind noch nicht so viele Besucher anwesend. Am Nachmittag sind zwar viele Besucher da, unter ihnen auch viele Inder, aber man findet immer ein etwas ruhigeres Plätzchen um das Leuchten der Marmorkuppeln beim Sonnenuntergang genießen zu können. Und ein paar Stunden solltest du schon in der Anlage bleiben um den Anblick dieses fantastischen Bauwerks bei wechselnden Lichtverhältnissen zu genießen.

Auch das Agra Fort gehört für mich zum Pflichtprogramm. Ein Geheimtipp ist das Mausoleum von Itmad - ud - Daulah, bekannt auch unter der Bezeichnung "Baby Taj", am Ostufer des Yamuna. Das marmorverkleidete Grabmal ist über und über mit Einlegearbeiten aus Halbedelsteinen geschmückt und liegt in einem gepflegten Park.

Einen kurzen Besuch wert ist auch die Freitagsmoschee und der sie umgebenden Basar sowie das Chini - ka - Rauza, ein Mausoleum, nicht weit von Itmad - ud - Daulah entfert.

In Sikandra, 10 km nordwestlich von Agra liegt in einem gepflegten Park mit Hirschen und Affen das Mausoleum Akbars. Einen Ausflug dorthin würde ich dir auf jeden Fall empfehlen. Fathepur Sikri, die bald wieder aufgegebene Palsaststadt Akbars solltest du auch unbedingt sehen, sie liegt 40 km südwestlich von Agra. Wir haben Fathepur Sikri auf der Weiterreise nach Jaipur besichtigt.

Viele Grüße und schönen Aufenthalt

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Hallo Mauerblume,

wir waren vor ein paar Jahren Anfang Oktober eine Woche in Esposende, etwa 50 km nördlich von Porto.

Die ersten zwei Tage hat es sehr stark geregnet und es hatte so knapp über 15°. Wir haben versucht dem Regen mit Ausflügen nach Coimbra und Tomar auszuweichen, hat aber auch nur wenig gebracht.

Die restlichen Tage waren aber sonnig und warm mit Temperaturen so um die 25°. Nachts war es schon recht kühl. An baden im Meer war natürlich nicht zu denken, aber für Ausflüge war das Wetter optimal. Ein Klimadiagramm findest du hier: http://www.iten-online.ch/klima/europa/portugal/porto.htm

Viele Grüße und schönen Aufenthalt in Portugal

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Hallo Gunna,

schließe mich der Meinung von RomyO an, die Plaza Mayor solltest du auf jeden Fall besuchen und in einem der zahlreichen Cafes die Stimmung genießen. Ca. 250 m westlich davon liegt die Plaza de la Villa mit dem Rathaus und der Casa de Cisernos, beide Gebäude haben eine sehr schöne Fassade.

Dann natürlich der Palacio Real und der davor liegende Plaza de Oriente. Etwas weiter nördlich liegt die Placa de Espana mit einem Denkmal für Miguel de Cervntes, mit den Figuren seiner Romanhelden Don Quchote und Sancho Pansa. Bietet mit dem dahinterliegenden Hochhaus ein schönes Fotomotiv das auch auf vielen Ansichtskarten zu finden ist.

Auch die Placa de la Cibeles mit dem Cibeles - Brunnen und dem nicht auf den ersten Blick als solches erkennbare palastartige Hauptpostamt solltest du dir ebenfalls nicht entgehen lassen.

Einen halben Tag solltest du für den Prado opfern, das lohnt sich wirklich, erholen kannst du dich dann im naheliegenden Parque de Retiro, den ich dir auf jeden Fall empfehlen möchte.

Als Ausflugsziele bietet sich das schon beschriebene Toledo, einer der ältesten Städte Spaniens mit wunderschöner Lage über dem Rio Tajo und einem malerischen Stadtbild das von der Kathedrale und dem Alcazar überragt wird. Die Kathedrale solltest du auf jeden Fall besichtigen, auch einen Spaziergang durch die engen Gassen des Judenviertels kann ich dir empfehlen. Dort findest du auch viele Spuren des Malers El Greco, so in der kleinen Kirche San Tome das Bild "das Begräbnis des Grafen von Orgaz". Auch die Casa El Greco mit vielen der düsteren Bilder dieses Malers findest du in diesem Teil Toledos.

Ans Herz legen möchte ich dir auch die schöne alte Stadt Segovia mit einem römischen Aquädukt, den vielen romanischen Kirchen, der Kathedrale auf dem höchsten Punkt der Altstadt und dem Alkazar, der am Ende der Stadt über dem Abgrund liegt und fast wie ein Märchenschloss wirkt. Der Alcazar kann auch besichtigt werden.

Diese beiden Städte kannst du auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichen. Wenn du aber mit einem Mietauto unterwegs bist würde ich dir das in der Nähe von Segovia liegende La Granja de San Ildefonso mit seinem Schloss und seinen wirklich beeindruckenden, wunderschönen Gartenanlagen empfehlen.

Natürlich darf auch der El Escorial nicht fehlen, dieser in seinen Ausmaßen beeindruckende Klosterpalast liegt etwa 50 km nordwestlich von Madrid.

In der Nähe des El Escorial liegt auch die pompöse Franco - Gedenkstätte Valle de los Caidos. Die zu besichtigen haben wir uns aber erspart.

Wenn du mobil bist wären Avila, das eine gut erhaltene und von Stadtmauern umgebene Altstadt zu bieten hat und die Universitätsstadt Salamanca weitere Ziele für einen Tagesausflug.

Viele Grüße und schönen Aufenthalt in Madrid

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Hallo frauanka,

für mich Mittelportugal. Am besten in der Nähe von Nazare einquartieren, dann hast du jede Menge Ausflugsziele und das Meer mit einigen schönen Stränden gleich in der Nähe.

An Städten bieten sich das blumengeschmückte Obidos, die Universitätsstadt Coimbra , Leiria, Santarem und evtl. auch Porto, das durch eine Autobahn recht schnell zu erreichen ist, an. Auch Lissabon mit Belem könnte eine Überlegung sein. Ein Tag ist da natürlich schon sehr knapp. Besser wäre es da natürlich, in der Nähe eine Unterkunft zu haben. Wir hatten unser Hotel in Cascais.

Weiters findest du dort das beeindruckende Zisterzienserkloster Alcobaca und das anlässlich eines Sieges gegen Spanien errichtete Kloster Batalha. Ein Stück weiter liegen Fatima und Tomar mit seiner mächtigen Templerburg.

Gleich danach kommt für mich der nordöstliche Teil des Alentejo in der Gegend um Evora und Elvas. Dort sind neben der Stadt Evora vor allem die kleinen Orte mit ihren riesigen Festungsanlagen, deren Aufgabe es einst war, die Grenze zu Spanien zu sichern, sehenswert. Hier sind vor allem Castelo de Vide, Marvao oder Mourao zu nennen.

Auch Ausflüge in die spanische Estremadura nach Merida, Caceres, Trujillo und nach Guadalupe mit seinem beeindruckenden Kloster sind von dort aus leicht möglich. Das einzige was hier fehlt ist halt das Meer.

Viele Grüße und schöne Aufenthalt in Portugal

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Hallo giselagans,

wenn du einen nicht zu weiten Anfahrtsweg hast würde ich dir auf jeden Fall zu einem Besuch von Baeza raten.

Wie schon von philippa beschrieben wurde hat Baeza ein nahezu geschlossenes Stadtbild im Stil der Renaissance.

Für mich besonders beeindruckend war die Plaza del Populo mit dem Fuente de los Leones, der schon beschriebenen alten Fleischerei, heute Sitz des historischen Archivs und die Casa del Populo.

Sehenswert ist auch die Plaza Santa Cruz mit der alten Universität und dem Palacio de Jabalquinto, einem Adelspalast mit einer sehr schön verzierten Fassade. Dieser Platz liegt nur knapp 200 m von der Plaza del Populo entfernt.

Nach weiteren 100 m kommst du zum Plaza Santa Maria mit der Kathedrale.

Der Paseo de la Constitution führt von der Plaza del Populo zur Plaza Espana mit einen Uhrturm. Nicht weit davon findest du einige schöne Adelspaläste, westlich davon liegt das sehenswerte Rathaus mit einer schönen wappengeschmückten Fassade.

Ich würde dir empfehlen einen Besuch Baezas mit einer Besichtigung der knapp 10 km entfernt liegenden Stadt Ubeda zu einem Tagesausflug zu verbinden.

Ubeda zeichnet sich wie Baeza ebenfalls duch zahlreiche Renaissancebauwerke aus. Besonders sehenswert ist die Plaza de Vazquez de Molina mit der schönen Kirche Sacra Capilla del Salvador und dem Rathaus und die Plaza Primo del Mayo.

Diese beiden Städte bieten sicher nicht so viele Sehenswürdigkeiten und sind historisch auch nicht so bedeutsam wie z.B. Granada, Cordoba oder Sevilla, sind aber, wenn der Umweg nicht allzu groß ist, sicher sehenswert. Und Touristen findest du dort durch die Lage relativ weit abseits der Touristenpfade auch eher wenige.

Viele Grüße und schönen Aufenthalt in Andalusien

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Hallo Ronja,

ich kann dir Marco Polo aus eigener Erfahrung empfehlen. Wir haben unsere Usbekistan - Reise individuell mit Fahrer und deutschsprachigen Guide unternommen.

Es war alles bestens organisiert, wir hatten eine wirklich tolle Reise durch dieses schöne und interessante Land. Die Hotels waren einfach aber sauber. Es werden aber verschiedene Kategorien angeboten. Ich möchte hier keine Werbung machen, du sollst es auch nur als Tipp sehen. Ich für mich würde diese Reise, wenn ich sie noch einmal unternehmen sollte, wieder in dieser Form organisieren.

Marco Polo bietet auch Gruppenreisen an, uns war es aber den Mehrpreis wert, diese Reise individuell durchzuführen. Und es war durchaus leistbar.

Studiosus gehört ebenfalls zu dieser Gruppe und hat auch verschiedene Usbekistan - Rundreisen im Angebot.

Einen Reisebericht findest du hier: http://www.reisefrage.net/frage/was-ist-in-usbekistan-sehenswert

Viele Grüße und schönen Aufenthalt in Usbekistan

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Hallo Mondfinsternis,

in Rom gewesen zu sein und das vatikanische Museum wegen ein bisschen Anstehen für die Karten nicht zu sehen wäre für mich unvorstellbar. Dieses Museum mit seiner Sammlung bietet einen großartigen Querschnitt durch alle Abschnitte der Geschichte von der Antike bis zur Neuzeit. Dazu noch die Höfe, Hallen und Räume in denen diese Sammlung untergebracht ist und selbstverständlich die sixtinische Kapelle als krönenden Abschluss.

Wir waren bereits dreimal dort und sind jeweils ca. 15 Minuten vor dem Öffnen dort gewesen. Es hat nicht all zu lange gedauert bis wir die Karten hatten und das Museum betreten durften.

Unsere Besuch waren jedes mal unter der Woche, ich kann dir daher nicht sagen, ob es an Wochenenden zu längeren Wartezeiten kommt.

Viele Grüße und schöne Tage in Rom

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Hallo zusel,

in diesem Fall würde ich auch eher zu Krakau raten, der Rynek Glowny mit den Tuchhallen und der Marienkirche, die Altstadt, der Wawel, das jüdische Viertel, da gibt es auch für ein paar Tage genug zu entdecken. Ausflüge in die Umgebung bieten sich ebenfalls einige an.

Info zu Krakau und Umgebung hier: http://www.reisefrage.net/frage/wieviel-tage-fuer-krakau-einplanen

Bratislav hat auch einige tolle Ecken, wie z.B. die Altstadt, die St. Martinskathedrale, das alte Rathaus, die Burg, die Redoute. Aber für mich genügt ein Tagesausflug z.B. mit dem Twin City Liner von Wien aus. Das reicht meiner Meinung nach aus, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Bratislavas kennen zu lernen.

Viele Grüße

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Hallo berndie,

Drehort der Don Camillo und Peppone Filme ist das Städtchen Brescello, das ca. 20 Kilometer nordöstlich der Stadt Parma in der Poebene liegt.

Dort erinnert auch ein Museum "Don Camillo e Peppone" noch an die Dreharbeiten. Auch Führungen zu den Drehorten werden angeboten.

Info auch hier: http://www.pressedienst-direkt.de/pdf/pdd_Don_Camillo.pdf

Viele Grüße und schönen Aufenthalt in Italien

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