An Hotels kenne ich in Oxford nur eines, das Victoria House Hotel. Das bietet ein mieses Preis-Leistungs-Verhältnis, das hat es aber mit allen englischen Hotels gemeinsam, die ich kenne.

http://www.victoriahouse-hotel.co.uk/index.htm?\_\_utma=1.258276082.1455530661.1455530661.1455530661.1&\_\_utmb=1.2.10.1455530661&\_\_utmc=1&\_\_utmx=-&\_\_utmz=1.1455530661.1.1.utmcsr=google|utmccn=(organic)|utmcmd=organic|utmctr=(not%20provided)&__utmv=-&__utmk=255888651


Für das Hotel spricht eine zentrale Lage, der gesamte Universitätsteil von Oxford, das Hertford-College (mit der Brücke) und alle anderen touristisch sehenswerten Plätze sind von dort aus fußläufig problemlos  erreichbar.

Zu der Brücke weiß ich nur, daß sie nicht öffentlich zugänglich ist. Man kann nur drunter stehen, nicht drauf, aber das weißt Du vermutlich schon selbst.





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Ja, die 12 kg Handgepäck sind inklusive. Damit kommt man für einen Kurztrip auch ganz gut hin, hab ich auch schon so gemacht.

Was aber gern vergessen wird: Man muß bei der Variante all seine flüssigen/halbflüssigen Kosmetika auf handgepäcktaugliche Mengen zusammenschrumpfen oder sich vor Ort alles neu kaufen.

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Selbst war ich noch nicht in Dijon, das vorweg. Ich weiß aber, daß die Stadt berühmt ist für ihren Lebkuchen, die Crème de Cassis und natürlich den Senf. Jetzt wollte ich schreiben, daß man das Senfmuseum unbedingt besichtigen sollte, aber beim  Googeln bin ich auf recht verwirrende Auskünfte gestoßen. Also daß das offizielle Senfmuseum schon vor Jahren geschlossen hat, wußte ich schon, aber ich dachte, es gebe noch das zur Firma Amora gehörende, aber auch das scheint inzwischen nicht mehr zu existieren.

Falls Ihr vor Ort mobil seid, könntet Ihr, wenn  Senf Euch interessiert, nach Beaune fahren, da gibt es auf jeden Fall  noch ein Senfmuseum, das zur Fabrik von Edmond Fallot gehört. Meiner Meinung nach sowieso der leckerste französische Senf, viel leckerer als der von Amora.

Falls Ihr nicht mobil seid, würde ich eine organisierte Tour vor Ort buchen. Ich hab bei der Suche nach dem Senfmuseum zum Beispiel dies hier entdeckt:

http://www.visitdijon.com/de/dijon-visite-pain_vins_fromages.htm

Vielleicht kennt Ihr das ja auch schon. Da würde man auch nach Beaune gefahren. Und zu einem Weingut außerhalb der Stadt. Es gibt noch mehr solche Führungen, die man lt. Seite beim Fremdenverkehrsamt buchen kann.

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Mag sein, daß das bei jeder Fluggesellschaft anders geregelt ist. Große mögen gute Versicherungen haben und daher vielleicht etwas entgegenkommender sein. Ich kenne es so, daß zerbrechliche sowie sonstwie empfindliche Gegenstände (z.B. Elektronik oder Musikinstrumente) von der Haftung ausgeschlossen sind, das ist sogenanntes "Obhutsgepäck". Die Koffer werden ja meist sehr ruppig behandelt, die Stauer werfen die Koffer auch mit Schmackes. Anders ließe sich ein Flugzeug innerhalb der knappen Slots auch gar nicht beladen.

Wenn ich schon vor der Reise vorhätte, in dem jeweiligen Land etwas besonders Wertvolles haben zu wollen, dann würde ich selbst eine Reisegepäckversicherung abschlieen.

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Wenn die Reise nur nach Dublin gehen soll, wär's mir egal, wann. In Irland regnet es das ganze Jahr über beständig immer mal wieder und es ist auch nie richtig frostig kalt. Auf jeden Fall wird das Wetter gut genug sein für einen Städtetrip, man muß in Irland nicht mit verspäteten Schneestürmen oder sowas rechnen, die einen ans Hotel fesseln.

Bei einer richtigen Irland-Rundreise, bei der ich auch die Landschaft genießen will, würde ich später fahren. Irland ist ja praktisch baumlos, die Abwechslung bringen der viele Rhododrendron und der Ginster, die beide ab Mai/Juni blühen und in rauhen Mengen wild wachsen. Ein weiterer Hingucker sind die vielen mit Clematis überwachsenen Häuser, die auch erst ab Mai/Juni blüht, je nach Sorte. Das ist wirklich ein Hingucker.

Ans Meer fahren die Iren auch wenns regnet, mit Picknick im April wär ich mir jetzt nicht so sicher, da würde ich mir schon warme Pullover einpacken.

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Also nach Cape Canaveral kann man durchaus spontan anreisen. Nur wenn man erst spät am Tag dort ist, hat man angesichts des hohen Eintrittspreises eben nicht mehr so viel davon. Ansonsten lohnt es sich schon und kurz nach der Stadtgrenze Orlando kommt man ganz nebenbei auch noch durch den kleinen Ort Christmas, in dem das ganze Jahr ein geschmückter Weihnachtsbaum steht. Vielleicht auch ganz witzig für ein paar Selfies zum Verschicken mit ein paar Ostergrüßen nach Hause ;-)

Ansonsten empfehle ich Euch ganz ausdrücklich doch einen Park zu besuchen, er gehört nicht zu den gängigen Themenparks, ist kein Disney-Gehirnwäsche-Plastikmist, sondern eine ernstzunehmende Einrichtung, die sich dem Erhalt und Schutz der Alligatoren widmet und in der Ihr wenige andere Touristen antreffen werdet:

http://www.gatorland.com/

Die unvermeidlichen Gator-Wrestling-Shows muß man sich ja nicht ansehen. Es gibt einen sehr schönen durch eine Sumpflandschaft führenden Boardwalk, in der man gerade zu Eurer Reisezeit sehr viele brütende Vögel sehen kann, die in dem Park nicht gehalten werden, sondern dort frei leben und brüten, da der Alligatorensumpf unter ihren Nestern sie vor ihren sonstigen Freßfeinden wie Waschbären schützt. Ihr werdet nirgendwo sonst den Tieren so nahe kommen. Es gibt alle in Florida vorkommenden Schildkrötenarten, auch Schnappschildkröten, viele einheimische Pflanzen, vor allem Farne und Moose, jede Menge Alligatoren und viel Wissenswertes über die einheimische Flora und Fauna.

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Es gibt kaum etwas, das besser organisiert ist, als Reittouren durch Island. Es gibt massenhaft Anbieter, von den gängigen Reiterreisenveranstaltern wie pferdreiter.de oder das urlaubspferd etc. pp. gibts diverse lokale Anbieter, die dann fast immer was mit "hest" (Isländisch für "Pferd") im Namen haben, wie polarhestar, ishestar, eldhestar, keine Ahnung, was es da noch alles gibt. Einfach mal googeln. Es gibt alle möglichen Touren und welche Du wählst, sollte in allererster Linie davon abhängen, wie oft und lange Du zuhause reitest. Die Pferde sind meist gut zu "bedienen", eigentlich alle tölten sicher, sind gut erzogen (die Isländer gehen mit den Pferden allgemein etwas ruppiger und strenger um, als wir das hier gewohnt sind), dennoch sollte man nicht unterschätzen, wie anstrengend es werden kann, an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen Touren durch unwegsames Gelände von ca. 30 km am Tag zu reiten. Das isländische Sattelzeug ist oft nicht sehr bequem, die Sättel sind meist flach und hart.

Wenn Du nicht wirklich angstbefreit bist, solltest Du nicht gleich als Einstieg beim Pferde- oder Schafabtrieb aus dem Hochland helfen. Ich kenne das nur aus Erzählungen von Leuten, die hier in Deutschland auf Sport B-Niveau reiten und Trainerlizenzen haben, und die dennoch sagten, da sei ihnen der Angstschweiß ausgebrochen. Da wird über Buckelpisten galoppiert, wo unsereiner in Deutschland noch absteigen und führen würde. Da werden Flüsse mit einem Wasserstand durchritten, wo man hier lieber 20 km weiter nach einer Brücke suchen würde. Die Isländer bewerten Geländeschwierigkeiten ganz anders als wir.

Die Touren zu den Sehenswürdigkeiten, die im Inland liegen, wie Gulfoss und Vatnajökull und so, sind meist sehr lang, ich häng Dir mal einen Link mit einer Reittourenübersicht als Beispiel an, den Veranstalter selbst kenne ich nicht, nur so als Orientierungshilfe:

http://www.islanderlebnis.de/island-reiten/island-reittouren.php

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Über den International Drive, wo auch Sea World ist, fährt so ein Trolleybus.

Ansonsten würde ich ein Taxi über das Hotel bestellen.

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Das kommt ganz darauf an, wo Du in Florida bist. Im Norden, also im Panhandle oder an der Grenze zu Georgia, kann es im November schon fast mal Bodenfrost geben. In jedem Fall schon ungemütlich kühl sein, eine Jacke, auch Regenjacke, und eine Fleecejacke oder warmer Strickpullover sind absolut empfehlenswert, um für alle Fälle gerüstet zu sein.

Um Miami herum oder auf den Keys herrscht subtropisches Klima, da regnet es immer mal wieder, ist im November aber auch immer einigermaßen warm. Lange Hosen und einen leichten Pullover würde ich dennoch dabeihaben, zumindest für abends. Fleecejacken sind eigentlich nie verkehrt.

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Das ist, nach meiner persönlichen Meinung, eine kluger Schritt im Hinblick darauf, daß Australien in die Kampfhandlungen im Irak eingetreten ist. Das macht einen Anschlag wahrscheinlicher, das selbe gilt jedoch auch für ungefähr 40 weitere Länder, unter anderem ja auch Deutschland, die die Kurden mit Waffenlieferungen unterstützen.

Die Erhöhung der Terrorwarnstufe bedeutet ja erstmal nur, daß man auf erhöhte Wachsamkeit setzt. Gut möglich, daß erhöhte Polizeipräsenz und vielleicht die Absage von größeren Veranstaltungen im öffentlichen Raum Anschlagspläne schon im Keim vereiteln. Mag schon sein, daß einem der Anblick bewaffneten Sicherheitspersonals beim Stadtbummel die Urlaubsidylle ein bißchen verdirbt, weil man gerade im Urlaub ja gern abschalten würde. Aber ich würde mich durch solche Schritte paradoxerweise sogar eher sicherer fühlen.

In Australien würde ich mich nicht bedrohter fühlen als in Ländern, die weitaus näher "am Geschehen" sind. Möglicherweise würde ich derzeit nicht in die Türkei oder nach Saudi Arabien reisen, weiß nicht, kann ich so theoretisch schwer sagen, weil so eine Reise nicht geplant ist. Eine Australienreise würde ich aber nicht absagen.

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Meine Lieblingssoyasaucen sind die von Tokyoto, die schmecken so, wie Du es beschreibst, süßlich und genial. ;-)

In Japan gibts mehrere Soyasaucenhersteller, die man besichtigen kann, der bekannteste dürfte dieser sein:

http://www.japan-guide.com/e/e5434.html

Ich war dort aber selbst noch nicht, das ist jetzt auch nur gegoogelt. Die Führungen sind auf Japanisch, steht da, aber vielleicht ist das Museum ja interessant und im Geschenkeladen könnte man sich dann in den ganzen Soßen eindecken.

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Der Klassiker enthält auf jeden Fall Grachtenfahrt, Leidseplein, Anne-Frank-Haus, Vondelpark, Jordaan, Rijksmuseum. Die Innenstadt von Amsterdam ist jetzt gar nicht so groß wie man denkt, das kann man zu Fuß schon schaffen, aber falls Personen dabei sein sollten, die nicht gut zu Fuß sind, würde ich einen Hop-on Hop-off-Bus nehmen und vorher festlegen, wo ausgestiegen wird.

Ich persönlich würde mit so einer großen Gruppe nur dann Museen oder andere Sehenswürdigkeiten von innen besichtigen, wenn ich privaten Guide hätte, der die Gruppe als Ganzes hineinbringt. Das Anne Frank-Haus zum Beispiel ist so klein, ich glaube, da kommt man sonst nur in Etappen wieder heraus. Private Touren kann man auch vorab buchen, ist aber nicht ganz günstig.

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Taxikosten sind ja kaum zu kalkulieren, man kann ja nicht abschätzen, welche Strecken Du mit dem Taxi zurücklegen wirst. Bei einer Rundreise ist der Transport von Ort zu Ort doch eigentlich vorab organisiert, oder verstehe ich da jetzt was falsch?

Für Essen und Eintritte würde ich mal von 50 Euro pro Tag an aufwärts kalkulieren. In den Unterkünften wirst Du sicher Frühstück haben und vielleicht tagsüber nur Kleinigkeiten essen und Abends die Hauptmahlzeit (wenn ich jetzt mal von mir selbst auf derartigen Reisen ausgehe). Das allein könnte, je nach Ansprüchen, die 50 Euro schon aufbrauchen; wenn Du zweimal am Tag essen gehst, auf jeden Fall. Großbritannien ist generell kein sehr günstiges Reiseland. Du kannst mit recht hohen Eintrittspreisen rechnen, mindestens 10 Pfund würde ich für irgendein historisches Gemäuer auf jeden Fall einkalkulieren. An den Tagen, an denen Du Dich in Städten wie Edinburgh aufhältst und dort vielleicht mehrere Sehenswürdigkeiten anschaust, kommst Du alles in allem schnell auf 100 Euro pro Tag.

Kalkuliere auch was für Souvenirs ein. Gerade in Schottland gibts so schöne Sachen. Aran-Pullover zum Beispiel. Man kann sich zwar vornehmen, sowas teures nicht zu kaufen, aber wenn man dann dort ist, will man doch einen haben. ;-)

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Ja ist es und Weihnachtsstimmung kommt auf jeden Fall auf. Es entsteht jetzt in Paris seit einigen Jahren die Tradition der Weihnachtsmärkte, auf den Champs Elysées ist ein großer, der ist auch wirklich ganz nett gemacht. Bißchen jahrmarktsmäßig vielleicht, das hat dort halt keine Tradition. Das, was traditionell und authentisch rüberkommt sind dann tatsächlich auch immer Aussteller aus Deutschland oder bestenfalls aus dem Elsaß ;-) Die Bratwurst und der Glühwein haben somit garantiert die aus Deutschland gewohnte Qualität. Wenn man sich das Becherpfand dann schenkt, hat man mit den Bechern ein paar nette Souvenirs, zumindest bis man sie sich bis zum Frühjahr übergeguckt hat

Empfehlenswert auch ein Besuch in den Galereies Lafayette, der Weihnachtsbaum in der Eingangshalle des rechen Gebäudes (vom Boulevard Hausmann aus gesehen) ist wirklich prächtig. Im linken Gebäude kann man im obersten Stockwerk (ich glaube 6. Stock) auf die Dachterrasse gehen, da sieht man dann Paris am Abend sehr schön illuminiert.

Das ist das, was mir jetzt spontan zum weihnachtlichen Paris so einfällt.

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Du mußt mal unbedingt als Nachtisch einen Trifle probieren. Das ist ein Dessert aus geschichtetem Kuchenteig, manchmal auch zerbröselte Kekse, dazwischen Schichten aus Pudding und Schlagsahne. Unfaßbar gut. Besonders mit Irish Cream, also Likör.

Ansonsten solltest Du mal einen originalen Irish Coffee trinken, schmeckt zwar auch nicht anders als in Deutschland, aber gehört irgendwie dazu. Möglichst nicht abends, der hält, wenn man dafür anfällig ist, lange wach.

Ansonsten hat hier jemand schon die Pies empfohlen, da kann ich mich nur anschließen.

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Wenn Deine Cousine deutsche Staatsangehörige ist, steht der Arbeitssuche in Großbritannien rein rechtlich schon mal nichts im Wege. Als Angehörige eines der alten EU-Mitgliedsländer genießt sie volle Freizügigkeit, benötigt keinerelei Visum oder Arbeitserlaubnis. Lediglich der Zugriff auf Sozialleistungen ist beschränkt, das heißt, sie müßte sich eine Arbeit von hier aus suchen, oder über genügend Eigenkapital verfügen, damit sie die erste Zeit in England finanziell überbrücken kann.

Wenn sie bereits einigermaßen Englisch spricht und nicht darauf aus ist, unbedingt als Berufsanfängerin in ihrem Studienberuf zu arbeiten (es sei denn, das wäre nun ein Beruf, in dem in England absoluter Fachkräftemangel herrscht, wie z.B. der Lehrerberuf), wird sie sicher etwas finden. Besonders günstig sieht es (wie aber auch in Deutschland) überall im Dienstleistungssektor aus, Callcenter, Gastronomie. Falls sie eine Qualifikation in der Pflege(hilfe) hat, ist die Arbeitsplatzsuche schon so gut wie geritzt, auch in England haben sie da erheblichen Personalbedarf.

Wenn das Englisch eher noch mau sein sollte, werden nur Hilfsarbeitertätigkeiten in Frage kommen. Dann sollte sie sich darauf einstellen, daß sie sich in größeren Städten und deren Umland allein keine Unterkunft leisten kann, sondern sich ein WG-Zimmer suchen muß.

Die offizielle Seite der britischen Regierung zur Arbeitssuche ist diese hier:

https://www.gov.uk/jobsearch

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Da Dir die Antworten ja anscheinend nicht gereicht haben, kann ich Dir nur empfehlen, Dich an ein speziell auf Irland ausgerichtetes Forum zu wenden. Es gibt mehrere, ebenso wie die Infoseiten kann man das googeln. Meistens hat Dublin eine eigene Unterrubrik. Und das ist dann auch auf Deutsch. Beispiel hier:

http://www.irland.net/forums/66-Rund-um-Dublin

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Paris hat zwei Großflughäfen, Orly und Charles de Gaulle (Roissy). Egal an welchem Du ankämst, Du kannst von beiden mit dem RER (das ist sowas wie die Regionalbahn) und auch mit einer Busverbindung verschiedene Endhaltepunkte im Pariser Stadtgebiet ansteuern. Die Busse (Orlybus von Orly, Roissybus vom CDG) sind günstiger, als ich zuletzt so einen Bus benutzt habe, konnte man die Fahrkarten beim Fahrer kaufen. Die Tickets für den RER zieht man an Automaten, die fast alle nur Münzen nehmen.

Du wirst aus Deutschland mit den allermeisten Flügen sehr wahrscheinlich auf dem CDG im Terminal 2G landen, da nimmst Du einen kleinen Shuttlebus zum Terminal 2F und da hast Du dann Anschluß an den RER Linie B.

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Gar nix vorbuchen ist auf den Seychellen schwierig. Zum einen müßt Ihr bei der Einreise eine erste Adresse nachweisen, das heißt, zumindest die erste Unterkunft müßte vorgebucht sein. Danach könnte man sich theoretisch selbst etwas suchen, das kann in den niederen Preisklassen aber schon durchaus mal schwierig sein, wenn die kleineren Inseln voll sind.

Dazu muß man wissen, daß es gar nicht so einfach ist, sich mit Gepäck auf den größeren Inseln zu bewegen. Die Busfahrer sind gehalten, keine Touristen mit größerem Gepäck mitzunehmen, um den Taxifahrern das Geschäft nicht zu verderben, das heißt, ihr müßtet, während Ihr beispielsweise auf Mahé eine neue Unterkunft sucht, die ganz im Süden liegen soll, weil der Euch vielleicht besser gefällt, mit dem Taxi herumfahren, das kann sehr teuer werden. Auf Praslin und LaDigue ist das wesentlich einfacher, gerade LaDigue ist überschaubar klein, da kann man seinen Koffer auch bis zur Inselmittel selbst hinter sich herziehen, dafür ist die Anzahl der kleinen Gästehäuser natürlich auch entsprechend niedriger. Ich würde empfehlen, die Unterkünfte selbst vorzubuchen, ebenso auch die Fährtransfers oder die Flüge zwischen den Inseln. Letztere sind nach Ankunft der großen Langstreckenmaschinen oftmals weit im voraus ausgebucht und ihr hättet eine längere Wartezeit.

Transfer vom Flughafen auf Mahé zur Jetty (Fährableger) ist einfach, da gibts einen Shuttlebus. Daß die Fähre von Mahé nach Praslin oder die von Praslin nach LaDigue ausgebucht gewesen wäre, habe ich noch nicht erlebt, da könnte man sich das Ticket theoretisch auch noch vor Ort holen, jedoch steht ihr dann auch dort sehr lange in der Schlange an, weil die Einheimischen das ja auch so machen. Ihr spart übrigens nichts, wenn Ihr das Fährticket vor Ort bucht. Internet im voraus ist nicht teurer.

Ich würde auf den Seychellen in jedem Fall die Unterkünfte vorbuchen. Ihr solltet Euch im Vorfeld genau überlegen, wie lange Ihr bleibt und wieviel Zeit davon Ihr auf welcher Insel verbringen wollt. Mahé würde ich wegen der günstigen Lage zum Flughafen immer an den Schluß der Reise legen, LaDigue oder Praslin an den Anfang. Es wäre auch ratsam, eventuell nicht alle drei Inseln zu kombinieren, sondern sich auf zwei zu beschränken. Man kann Praslin und LaDigue jeweils auch gut als Tagesausflug von der jeweils anderen Insel aus machen, wobei LaDigue für mich die schönere und reizvollere der beiden Inseln ist.

Im Seychellen-Forum bekommt Ihr gute Tips zu günstigen Unterkünfte, jeweils nach Insel sortiert.

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Also wenn "zuhause" bedeutet, am Wohnort bleiben müssen, aber die Wohnung verlassen können, dann würde ich auch in eine Therme oder in ein Spaßbad fahren. Vielleicht in den Zoo gehen, wenn es sowas bei Dir gibt, fast alle Zoos haben heutzutage Tropenhallen, da kann man sich an einem verregneten Tag, wenn es leer ist, schön lange aufhalten und sich dem Dschungelfeeling hingeben. Vielleicht gibt es ja einen Botanischen Garten oder zumindest ein Sealife bei Dir in der Nähe.

Wenn Du irgendwie an die Wohnung gebunden sein solltest, dann koch Dir was Exotisches. Zum Essen Duftkerze an und eine Reise-DVD angemacht. Danach vielleicht zum Regenrauschen ein Verdauungsschläfchen und dann in die Badewanne. Mit Kokosduft. Und danach einen Cuba Libre. Oder sowas in der Art. Falls Du eher der nordische Typ sein solltest: Geh Köttbullar essen im nächstgelegenen Ikea und bring Dir dann aus dem Schwedenshop eine Mandeltorte mit. Gegen Lagerkoller hilft Süßkram auch immer ganz gut.

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Ich würde mich meinen Vorschreibern anschließen und sagen, daß die Ha'Penny-Bridge und die Grafton Street besonders schöne Ecken von Dublin sind. An den Ufern der Liffey gibts schöne Antiquitätengeschäfte. Dublin ist überhaupt eine schöne Stadt, fand ich jedenfalls. Das Trinity College hat auch einen Park, da geht man ja eigentlich obligatorisch hin, weil das Book of Kells anzuschauen ja eigentlich Pflicht ist.

Falls es ein bißchen Natur sein soll, sind die Iveagh Gardens zu empfehlen, die sind wirklich toll:

http://www.discoveringireland.com/vacations/iveagh-gardens/

Ich hab jetzt nur den englischen Link gefunden, das wird ja hier immer mal beanstandet, aber der hatte halt das schöne Foto dabei. ;-)

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Also entweder man guckt aufs Geld und schmiert zuhause Brötchen oder Sandwiches und kauft Obst dazu. Oder man betrachtet es als Teil der Lebensqualität, den Urlaub gleich damit zu beginnen, daß andere das für einen gemacht haben. Ich kann jetzt mal nur für die Berliner oder hannoverschen Bahnhöfe sprechen, die ich kenne (ausgenommen den Leipziger, der ist auch so), da bekommt man alles, was das Herz begehrt und es steht dem selbstgemachten Mampf an Qualität und Frische nichts nach. Ich selbst stecke mir für Notfälle, also nicht nur für die Anreise, sondern auch für den Aufenthalt vor Ort, immer eine Packung Müsliriegel ein. Ansonsten genieße ich es, mir im Bahnhof oder an Autobahnraststätten ein frisches Sandwich zu holen.

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Das ist ein und dasselbe. Daß es zwei schriftsprachliche Endungen gibt, liegt an der englischen Herrschaft über Schottland. Borough ist der englische Begriff für "Bezirk", burgh der schottische. Die korrekte schottische Aussprache lautet Edinbrah.

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Die offizielle Suchmaschine der britischen Regierung ist diese:

https://www.gov.uk/jobsearch

Da kannst Du auch regional begrenzt suchen.

Ansonsten gibt es natürlich noch die englischen Versionen von monster, stepstone etc.

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Wenn hier nicht noch eine ganz aktuelle Hotelempfehlung kommen sollte von jemandem, der wirklich erst kürzlich dort gewohnt hat, dann würde ich an Eurer Stelle bei booking.com oder einem anderen Portal nach Hotels oder Pensionen Eurer Preisklasse suchen und darauf achten, daß es ganz frische Bewertungen hat. Ansonsten lauft ihr Gefahr, daß ihr was ganz anderes vorfindet, als beschrieben. Ich habs neulich erst geschrieben, als hier schon so eine ähnliche Frage war: Ich hab letztes Jahr den Fehler gemacht, eine nach meiner Meinung gute und günstige Pension in St. Denis zu empfehlen, die Leute, Verwandte einer Kollegin, waren dann zwei Nächte dort und haben sich als Souvenir Bettwanzen mit nach Hause gebracht und durften für 700 Euro den Kammerjäger kommen lassen, weil sie es zu spät gemerkt haben und die Nissen schon überlal in der Bude verteilt hatten. Rate mal, wer sich sehr geschämt hat. Ich empfehle nie wieder ein günstiges Hotel in Paris. Generell finden sich die günstigsten Hotels eher am Stadtrand, da Ihr ja mit dem Auto fahrt, würde ich so etwas empfehlen. In die Stadt hinein solltet Ihr sowieso nicht mit dem Auto fahren, sondern ein Mehrtagesticket kaufen, da gibts günstige Angebote, die teilweise schon den Eintritt für Sehenswürdigkeiten beinhalten. Einfach mal hier im Forum die Suchfunkton benutzen, ist alles tausend Mal beschrieben worden.

Sehenswürdigkeiten gibt es in Paris nun unzählige, da könnte man jetzt eine Auflistung mit der persönlichen Reihenfolge machen, aber ich glaube, das sprengt dann hier den Rahmen. Vielleicht kauft Ihr Euch einen Reiseführer und schaut mal, was Euch interessiert. Bei den sehr überlaufenen Sehenswürdigkeiten, wie dem Eiffelturm oder dem Louvre, würde ich Euch empfehlen, die Besichtigungen ganz früh am Tag zu legen, dann steht Ihr nicht in der Hitze in der Schlange, die an Pfingsten sicher endlos sein wird. Wie ich gehört habe kann man aber jetzt auch schon Tickets ohnline vorbuchen, jedenfalls für den Eiffelturm. Vielleicht ist das ja eine Option.

Bei schönem Wetter würde ich besonders den Montmartre und Sacré Coeur empfehlen, da hat man dann auch eine schöne Aussicht über Paris. Außerdem natürlich Notre Dame und von dort aus vielleicht eine Fahrt mit den Bateaux mouches auf der Seine. Wenn Ihr, wie ich aus der Frage herauslese, noch nie dort wart, ist für den Anfang eine Stadtrundfahrt sicher sowieso das Beste, dann habt Ihr einen Überblick und könnt Euch überlegen, was Ihr dann individuell nochmal sehen wollt.

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Ich würde Dir davon abraten. In diesen Ländern regnet es ohnehin viel und gerade in Wales und in Schottland besteht ein großer Reiz der Länder in den spektakulären Landschaften und Ausblicken. Auch in Südirland, eigentlich der ganze Ring of Kerry, lebt von den schönen Aussichtspunkten. Du läufst Gefahr, bzw. die Wahrscheinlichkeit ist eigentlich schon mehr als groß, daß Du in einer Mischung aus Sprühregen und Bodennebel herumtaperst und eigentlich das Beste verpaßt. Eine schöne Reise könnte es trotzdem werden, man kann gerade in Irland viel Zeit in Pubs verbringen, die Menschen sind sehr, sehr freundlich und so Gegenden wie die Burrens in Connemara gewinnen sogar durch düsteres Wetter. Das gibt eine ganz eigene melancholische Stimmung. Einplanen würde ich für so eine Reise mindestens 4 Wochen. Hängt ja auch davon ab, wie lange Du in London bleiben willst. Ich würde sagen, einen Tag Anreise nach Wales, dann in Wales 5 Tage bleiben (das würde reichen, wenn Du Dich auf Snowdonia beschränkst), dann einen Tag rauf nach Schottland, da würde ich dann mindestens 8 Tage einkalkulieren, wenn Du bis Inverness hochwillst. Die ganzen Inseln kannst Du dann aber nicht mitnehmen, dafür reicht die Zeit in keinem Fall. Dann rüber nach Irland, Nordirland kenne ich nicht, und schätze mal jetzt auch fünf Tage, und dann Irland, dafür nochmal 8 Tage. Ich hab jetzt die Minimalanzahl von Tagen angegeben, die ich mir aus der Erinnerung hätte vorstellen können, um diese Länder so rasch wie möglich "abzuhaken", unsere Reisen dorthin haben alle länger gedauert und waren alle vororganisiert mit vorgebuchten Unterkünften. Du mußt ja vor Ort noch die Fahrten mit den öffentlichen Bussen oder die Mitfahrer organisieren, auch das kostet Zeit. Ich nehme jetzt an, Du meintest, Du willst Inlandsbusse nehmen und keine Pauschal-Busrundreise. Letzteres dürfte nämlich schwierig zu finden sein in den Wintermonaten, wird eigentlich nicht angeboten, soweit ich weiß.

Soll das denn eine Rundreise werden, also am Ende zurück zum Ausgangspunkt London? Dann würde ich Dir raten, Wales an den Schluß zu legen und von London direkt nach Schottland hinauf zu fliegen. Das spart dann nochmal Zeit und den mittleren Teil von England willst Du ja nach Deinen Angaben nicht sehen.

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Ich vermute jetzt mal, daß Du unterwegs Wales durchqueren und von dort irgendwo eine Fähre nach Rosslare oder Dublin nehmen wirst. Dazu kann ich sagen, daß ich vor ein paar Jahren im Hochsommer selbst durch Wales gereist bin, ohne Unterkünfte vorgebucht zu haben. Ich habe mir auch immer etwas spontan gesucht, da ich allerdings mit dem Zug gefahren bin und natürlich keine Lust hatte, jede einzelne Straße nach einem Zimmer-frei-Schild zu Fuß abzulatschen, bin ich immer direkt zur örtlichen Touristeninformation gegangen und habe mir dort etwas vermitteln lassen.

Falls Du bedenken haben solltest, am Abend noch etwas zu finden, würde ich einfach in der nächsten Kreisstadt so bis 17h die Touristeninformation aufsuchen und mich für ein freies Zimmer vormerken lassen. Bei mir war es nie ein Problem, es waren überall immer noch genügend Zimmer frei, auch in fußläufiger Entfernung von der Touristeninformation. Dein Radius mit dem Motorrad ist ja noch ungleich größer, Du dürftest keine Probleme haben, auch auf eigene Faust etwas zu finden.

Wenn man die Leute nicht gerade spätnachts aus dem Schlaf klingelt, funktioniert das spontane Einchecken in ein freies B&B-Zimmer problemlos.

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Der Harz, das Wendland, Mecklenburg Vorpommern. Da findest Du das noch so weitestgehend, was Du suchst. Wenn Wasser in der Nähe ist, bist Du aber meistens nicht wirklich allein, das wollen auch andere im Sommer nutzen. So richtig einsam, wie zum Beispiel in Skandiaviens Wäldern, ist es in Deutschland wohl nirgends mehr.

http://www.ferien-netzwerk.de/unterkunft/2244/

oder hier

ein-haus-am-strand.de/

oder

ferien-netzwerk.de/unterkunft/5668/

Nur mal so als Beispiele. Das Wendland dürfte von allen dreien touristisch am wenigsten überlaufen sein.

Die Hütte bei Sangerhausen kenne ich selbst, selbst schon drin gewohnt. Das Forsthaus im Wendland kenne ich vom Vorbeifahren. Beides total schön.

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Theoretisch kannst Du mit einem 6 Monate alten Kind überall hin reisen, auch ans andere Ende der Welt. Mit 6 Monaten sollte es den Druckausgleich im Flugzeug hinbekommen, früher sollte man mit einem Säugling allerdings nicht fliegen. Praktisch würde ich mir sehr genau überlegen, ob ich einem Kleinstkind eine Fernreise zumute.

Mit meinem Neffen sind wir das erste mal gereist, als er drei Monate alt war, das war dann aber auch bloß bis in die Heide und wir hatten ein Ferienhaus für uns, das war ideal. Keinesfalls würde ich mich in einer kleineren Pension einmieten. Falls das Kind nachts aus irgendeinem Grund doch mal viel schreit, und das kann ja schon wegen der fremden Umgebung oder der klimatischen Veränderungen sein, hätte ich keine Lust auf die genervten Gesichter der anderen unausgeschlafenen Gäste. Dann würde ich lieber ein größeres, anonymes Hotel bevozugen und würde da dann auch die Vollpension genießen, wenn ich zuhause schon die ganze Zeit im Haushalt zugange bin.

Bei der von Dir genannten Reisezeit könnte ich mir toll vorstellen, in einer kleinen Finca auf Mallorca zu sein. Reisen mit Kleinstkind kann entspannter sein, als mit einem Dreijährigen.

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Möchtest Du denn gern nach Indien oder Sri Lanka oder geht es Dir in erster Linie um die Ayurveda-Anwendungen? Dann würde ich mir das Geld für den Flug sparen und auch die Zeitverschiebung, die Akklimatisation an ein Land, das ich an sich gar nicht zu besichtigen wünsche, und würde lieber in Deutschland bleiben und das Geld in die Dauer des Urlaubes und die Anzahl der Anwendungen investieren.

Ich kann Dir besonders dieses hier empfehlen:

http://www.sagasfeld.de/wellness-urlaub/

Ist von Berlin aus problemlos zu erreichen und wirklich schön. Sagasfeld ist allerdings kein historischer Rundling, sondern ein künstlich angelegtes Dorf, existiert aber inzwischen schon seit ungefähr 20 Jahren. Wir machen seit vielen Jahren ganz in der Nähe dort jedes Jahr im Sommer Urlaub und kennen die Betreiber, die sehr nett und wirklich "öko" sind. Ich hab Dir mal die Seite mit den Preisen verlinkt, ich kenne mich mit Wellneskrams nicht so aus, aber ich finde jetzt nicht, daß das so furchtbar teuer ist, immerhin sind die Preise mit Vollpension. Eine Fernreise wäre mit Sicherheit teurer als zwei Wochen Sagasfeld, denn man möchte ja dort auch nicht in der allerbilligsten Unterkunft absteigen.

Ganz davon abgesehen, ist das Wendland im Spätsommer wunderschön. Wenn Du die Reisezeit auf Ende August legen könntest, hättest Du noch was von der Heideblüte. Vielleicht ist es ja was für Dich.

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Wenn Ihr in Bansin wohnen solltet, dann unbedingt mal ins Café Asgard gehen und da Kuchen essen. Oder irgendwas anderes, der Kuchen ist nicht das Besondere, sondern das Traditionscafé an sich. Ist wirklich schön

Dann in Ahlbeck die Seebrücke ansehen. Dort haben sie die Schlußszene aus Loriots Pappa ante portas gedreht. Wirklich toll.

Außerdem mal ins Inselinnere fahren, vor allem nach Benz. Wie hier jemand anderes schon ganz richtig schrieb, gibt es auf Usedom sehr schöne Kirchen, eine davon ist in Benz. Außerdem ist Benz so eine Art "Kulturdorf" mit Galerien, wo man auch das eine oder andere Souvenir mitnehmen kann:

kunstkabinett.de

Etwas Außergewöhnliches, auch wenn man sich ansonsten nicht für Pferde interessiert, ist das Pferdetheater von Leon Vermeulen. Das ist wirklich hochklassig, die Reiter auf internationalem Niveau, das ist kein "Zirkuskram" , und auch für Pferdeleute ein Genuß anzusehen. Wir haben damals ein Piratenstück gesehen, das auch einen Bezug zu Usedom und seiner Geschichte hatte, war aber, so meine ich mich zu erinnern, von den Darstellern selbst erdacht.

http://www.reiterhof-bannemin.de/Pferdetheater.php

Außerdem natürlich der Polenmarkt, aber dazu hast Du ja eine eigene Frage erstellt.

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Wir haben mal hier gewohnt:

http://www.usedom-travel.net/ferienwohnungen/bansin/263/villa-strandglueck.php

Zur polnischen Grenze sind es mit dem Auto ungefähr 15 Minuten, je nach Staulage vielleicht etwas mehr.

Die Pension ist am Ortsrand von Bansin, direkt an der Strandpromenade. Man fällt aus der Haustür und ist am Strand. Man kann sowohl nach Bansin als auch bis nach Heringsdorf zu Fuß gehen. Das Café Asgard ist wenige Gehminuten entfernt.

Es war günstig, die Betreiber sehr freundlich und es ist gemütlich. Die Villa ist teils modern, teils mit Antiquitäten möbliert, die Sanitärräume tiptop modernisiert. Es gibt Parkplätze für die Gäste vor dem Haus.

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Also wenn es unbedingt autodidaktisch sein muß und nur den Grundwortschatz vermitteln soll, könntest Du mal babbel ausprobieren:

http://lp.babbel.com/d/DEU_index.html?l2=SPA

Wenn Du wirklich sprechen lernen willst, auch die Aussprache und korrekte Grammatik, würde ich auch immer einen Kurs empfehlen. Volkshochschule wurde ja schon vorgeschlagen, das ist wirklich nicht teuer und die Dozenten sind meist Muttersprachler.

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Das ist eine sehr gute Idee, was Ihr da vorhabt. Ich bin schon mit dem Zug nach Oxford gefahren, allerdings von Birmingham aus, das ist etwas näher dran. Von London nach Oxford mit dem Zug dürfte ungefähr (schätze ich jetzt) eine Stunde dauern, vielleicht etwas länger. Die Züge gehen mehrmals stündlich.

Oxford ist nicht so groß, also den Universitätsteil meine ich, und das ist der sehenswerte Teil. Der Bahnhof liegt zentral, ihr könnt alles gut zu Fuß erreichen. Touren kann man zahllose machen, die kann man vor Ort oder auch schon vorab online buchen:

http://www.oxfordcityguide.com/ee2/index.php?/TouristInfo/CityTours

Das ist nur ein Beispiellink, gibt verschiedene weitere.

Ihr könntet aber auch Verschiedenes allein anschauen. Nicht alle Colleges sind zu besichtigen, aber die meisten, die dann aber auch nur geführt, allein herumwandern darf man nicht, das ist ja ein laufender Universitätsbetrieb.

Sehr schön anzusehen ist das Magdalen College (wichtig zu wissen, wenn Ihr nach dem Weg fragt, sie sprechen es Modlin aus), daran schließt sich auch ein schöner Park an, der hinunter führt bis zum River Cherwell, da könnt ihr den Studenten und auch älteren Leuten beim Punting zusehen, das ist witzig, die meisten kriegen es nicht so gut hin und hängen ständig an der Uferböschung fest. Ansonsten war es das College, an dem Lewis Carroll (der Autor von Alice im Wunderland) unterrichtet hat, und der Speisesaal war der Drehort für die Speisesaalszenen in den Harry Potter Filmen.

Schön ist auch der Botanische Garten, die Gewächshäuser sind klein, aber liebevoll ausgestattet und auch das Freigelände ist sehr schön.

Ansonsten mal einen Reiseführer kaufen oder im Internet stöbern, welche Colleges Euch besonders interessieren könnten. Die Bodleian Library würde ich noch empfehlen, und auch das Merton-College, das hat ein paar witzige Besonderheiten. Falls ihr, wie die meisten Menschen, Tolkiens Bücher mögt, wäre das auch deshalb interessant, er hat hier seinen Lehrstuhl gehabt.

Man kann eine spezielle Inklings-Tour machen, da besucht man dann auch das Eagle & Child, das ist der Pub, in dem Tolkien und C.S. Lewis (der die Narnia-Bücher geschrieben hat) sich immer getrofen haben. Die Ecke mit ihren Stammplätzen ist gekennzeichnet, man kann sich da ohne weiteres hinsetzen und ein Bier trinken. Falls der Spielfilm, in dem Ýhr Oxford gesehen habt, Shadowlands war, seht ihr auch die Häuser, vor allem das Hotel, in dem viele Szenen aus diesem Film gedreht wurden.

Man findet sich in Oxford wirklich leicht zurecht, die Leute sind sehr freundlich und der Ort ist wunderschön. Falls Ihr allerdings mit dem Auto in England sein solltet, wäre es auch eine gute Idee, die Tour selbst zu fahren, weil Oxfords Umgebung so besonders schön ist. Die Cotswolds mit ihren historischen Dörfern gehören für mich zum schönsten Teil Englands.

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Genau so etwa mittig zwischen Kerry und Cork liegt Bantry, ist ein netter kleiner Ort und Pubs hats da natürlich auch, wie überall in Irland. Etwas außerhalb liegt das Bantry House:

http://www.booking.com/hotel/ie/bantry-house-and-garden.de.html

(ich häng gleich mal den booking.com-Link an, weil da genauso viele Fotos sind wie auf der offiziellen Homepage des Hotels). Ihr müßtet das dann nur ein bißchen weiterverfolgen, weil das Hotel nach Renovierung erst Ostern wieder öffnet.

Wir haben das seinerzeit besichtigt und ich fand es wunderschön. Wohnen konnte man damals dort nicht. Jetzt ist aber alles renoviert und deswegen derzeit wohl auch noch geschlossen. Es gibt sicher günstigere Unterkünfte, aber kaum schönere. Und ansonsten erfüllt es auch alle Kriterien, die Du in Deiner Frage angegeben hast. Es ist wirklich toll, auch die Umgebung. Ich hätte damals gern dort gewohnt, wenn das möglich gewesen wäre.

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Ich würde meinen, das ist ebenso individuell verschieden wie bei 60 -. Gerade bei 60 + kann man davon ausgehen, daß die selbst inzwischen sehr genau wissen, was ihren Vorlieben entspricht und ob sie gern als Flitterwochenreiseziel etwas Außergewöhnliches hätten oder lieber das Altvertraute wählen, was immer das dann ist. Meine Eltern (Mitte 70) würden ganz sicher nicht mehr in die Karibik fliegen, sondern eher ihre geliebte Ostsee wählen, aber meine Tante und mein Onkel, die im gleichen Alter sind, würden mit Sicherheit heute jederzeit noch eine Rundreise durch Madagaskar machen.

Falls Du jetzt hier fragst, weil es eine Überraschung werden soll und Du eine Reise zur Hochzeit verschenken willst oder etwas in der Art, würde ich auf Nummer Sicher gehen und irgendwas Romantisches in Deutschland wählen, das nicht zu lange dauert. Ein verlängertes Wochenende in einem Schloßhotel oder so, damit macht man doch (fast) nie was verkehrt.

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Sehr stimmungsvoll sind die sorbischen Osterbräuche in der Lausitz.

Wenn man sich vorher drauf einstimmen möchte, mal "Krabat und der schwarze Meister" von Preussler lesen, ein wunderschönes Kinderbuch, sehr spannend, mystisch und auch ein bißchen gruselig; und die sorbischen Osterbräuche, vor allem das Plapperwasser, spielen eine nicht unwesentliche Rolle.

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Im Sommer würde ich mir einfach einen Ausflug in ein nahgelegenes Erholungsgebiet überlegen. Jede Stadt in Deutschland hat irgendwo im Umkreis ein landschaftlich schönes Gebiet, das innerhalb 2-3 Stunden Fahrzeit erreichbar sein dürfte. Irgendein Mittelgebirge oder eine waldreiche Gegend. Und da würde ich mich für ein verlängertes Wochenende in einer Pension einmieten. Alternativ eine Städtereise in eine deutsche Stadt oder etwas im angrenzenden europäischen Ausland, wenn nun mal nicht mehr als 2 Urlaubstage machbar sind.

Während der Wintermonate würde ich dem schlechten Wetter versuchen zu entfliehen, indem ich in ein schönes Schwimmbad fahre, also ein richtiges Wellnessbad mit warmem Wasser und ein paar Spaßgimmicks, wie Rutschen oder sowas. Oder einen Zoo ansteuern, der große Tropenhallen hat, oder einen botanischen Garten. Wenn man sowas an einem Wochentag macht, wenn es dort möglichst leer ist, dann hat man mit etwas Phantasie schnell die Illusion, wirklich weit weg vom Alltag zu sein. Die Wärme, die Gerüche und Geräusche und die vielen Pflanzen. Wenn man sich dann ein bißchen Zeit nimmt und auch noch Tiere sehen kann, dann ist das wirklich wie ein Kurzurlaub. In Leipzig gibts im Zoo beispielsweise das Gondwanaland. Oder der Allwetterzoo in Münster ist auch sehr schön. Wenns etwas weiter weg sein darf, der Burgers Zoo in Arnheim:

http://www.burgerszoo.de/

Und wenn mal gar kein Urlaub zu kriegen ist und mich das Fernweh packt, dann hilft bei mir Folgendes: Ein heißes Bad mit einem nach was Exotischem duftenden Badezusatz (am besten Kokos), dazu ein Becher Vanilletee mit einem Schuß Rum, und wenn man dann tiefenentspannt aus dem Wasser kommt, einen Salat aus Mango und Bananen und als Hauptgericht etwas anderes Exotisches, das kann ja dann notfalls auch der Bringdienst bringen. Dazu eine Reise-DVD gucken (alternativ einen Spielfilm wie "The Beach" oder so) oder ein bißchen Steel-Drum-Musik hören, darf natürlich auch etwas anderes sonniges sein, Reggae oder so. Und wenn das alles immer noch nicht hilft, dann eben mehr Rum... ;-))

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In Hannover gibt es das Museum für textile Kunst:

http://www.museum-fuer-textile-kunst.de/

Das ist klein aber fein. ;-)

Außerdem das Deutsche Museum für Karikatur und Zeichenkunst (früher Wilhelm Busch-Museum): karikatur-museum.de

Da gibts ab Mai dieses Jahres eine Loriot-Sonderausstellung.

Dann noch das wok-museum.de Da gehts aber nicht um asiatische Kochtöpfe, sondern WOK bedeutet World of Kitchen und es ist ein Küchenmuseum mit angegliederter superguter Konditorei. Man kann auch Kochkurse belegen.

Das sind die, die mir auf Anhieb so einfallen. Ich wette, jede größere Stadt in Deutschland hat ein paar außergewöhnliche Museen zu bieten.

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Also wenn man schon in ein Sealife Center muß, würde ich eher ein anderes wählen. So richtig spannend fand ich nur die Fahrt mit dem Aquarien-Fahrstuhl im Hotel nebenan. Das "richtige" Aquarium am Zoo ist gar kein Vergleich dazu, das sollte man unbedingt gesehen haben.

Ich kenne noch zwei weitere Sealife-Center. Das in Hannover gefiel mir in einigen Punkten um Längen besser, da es auch baulich anders ist, das ist in einem ehemaligen Regenwaldhaus im hannoverschen Berggarten untergekommen und da gibt es eine richtige Tropenhalle mit Wasserfällen und ziemlich große Becken für die Rochen und Haie.

Außerdem kenne ich noch das am Timmendorfer Strand mit dem Themenschwerpunkt Nordsee und dem Winterfjord.

In allen Sealife-Centern bin ich allerdings nur gewesen, weil ich Gutscheine hatte (2 für 1), die gibts immer mal wieder, wenn die Läden nicht so gut laufen, auf Hanuta-Packungen, Brandt-Zwieback undsoweiter. Wenn man so einen Coupon hat, lohnt sich das schon mit dem Besuch.

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Nach der Ausbildung habe ich eine Zeitlang in Frankreich gelebt. Mein damaliger Freund war ein Franzose kreolischer Herkunft aus Guadeloupe. Damals hätte ich mir auch vorstellen können, mit ihm zumindest eine Zeitlang auf den französischen Antillen zu leben.

Aus beruflichen und familiären Gründen und auch aufgrund einer gewissen emotionalen Bindung an beide Länder gab es noch zwei weitere Male Überlegungen, für längere Zeit ins Ausland zu gehen, erneut Frankreich und auch England. Das war dann aber viel später und mir war das Risiko dann zu groß, dort nicht mehr richtig Fuß fassen zu können. Ich denke, das war auch die richtige Entscheidung, es nicht mehr zu tun. Im Ruhestand würde ich sehr gern, wenn gesundheitlich möglich, den Winter oder jedoch wenigstens mehrere Monate in einem tropischen Land verbringen. Der Grund wäre vor allem das Wetter, das gänzlich andere Lebensgefühl in heißen Ländern. Die Mentalität der Menschen ist nicht so ausschlaggebend, eher die Nähe zur Natur, die man dort haben könnte, wenn kein Dauerfrost herrscht wie hier. Jeden Tag schwimmen können, herrlich.

Es dürfte schon aus gesundheitlichen Gründen aber nicht zu primitiv sein, eine einigermaßene Infrastruktur und medizinische Versorgung würde ich schon haben wollen. Ein bestimmtes Land könnte ich da jetzt gar nicht nennen. 2 Monate Seychellen wären schon toll. Oder die Südsee. Naja, man wird ja noch mal träumen dürfen. ;-)

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Ich würd sagen, 90 % der Leute, mit denen man als Tourist in Berührung kommt, sind selbst gar keine Berliner, sondern Zugezogene. Und die sind je nach Verschlissenheitsgrad im Umgang mit den Touristenmassen dann mehr oder weniger freundlich. Das Touristenaufkommen, ich sag mal, beispielsweise am Mehringdamm, ist eine echte Belastung für die Bewohner dort, die die Touristenpreise zahlen müssen, keine Parkplätze mehr finden, die ihren alten Kiez sterben sehen zugunsten von überteuerter Lifestylegastronomie. Ich bin keine Berlinerin, aber mein Partner ist ein gebürtiger Mauerberliner aus Kreuzberg, der ist Touristen gegenüber keineswegs herzlich gesonnen und man kann ihn verstehen, wenn man sich mal an seine Stelle versetzt. Ich kenne keinen Berliner Ureinwohner, der Wowereits Taktik, Berlin als Partyhauptstadt zu vermarkten, aufrichtig gut findet.

Die richtigen Urberliner sind in manchen Stadtteilen schon eine vom Aussterben bedrohte Spezies. In freier Wildbahn beispielsweise noch zu beobachten im Netto Hermannstraße im tiefsten Neukölln. Wenn man da eine Weile zwischen den Regalen herumspaziert, wird man mitbekommen, daß die auch untereinander nicht gerade zimperlich miteinander umgehen. Das liegt aber zum Teil daran, daß die Berliner Schnauze ruppiger klingt, als sie gemeint ist.

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Mit booking.com hab ich bislang nur gute Erfahrungen gemacht. Ich habe dort bereits mehrfach gebucht und die Reise dann auch angetreten. Das Bezahlen ging vor Ort mit Kredit- oder EC-Karte beim Einchecken, keine Vorabüberweisung oder Onlinezahlung nötig. Besonders gefallen hat mir, daß man auch noch sehr kurzfristig, bei einem Reiseziel war es sogar mal bis einen Tag vor Reiseantritt, hätte stornieren können. Genau das wurde dann dieses Jahr auch nötig, ich hatte bereits eine Unterkunft über booking.com gebucht, als sich dann herausstellte, daß wir das eigentlich gewünschte Hotel doch noch bekommen konnten. Ich habe dann die booking.com-Buchung storniert, das wurde per Mail bestätigt, alles total korrekt und easy. Überdies findet man gleichzeitig auch viele Bewertungen der Unterkünfte, so daß man alles auf einer Plattform hat.

Ich finde, hier liegen ganz klar viele Vorteile beim Kunden und ich würde da immer wieder buchen.

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Eine Radtour an Hannover vorbei verläuft ja fast immer von entlang der Nord-Süd-Achse, weil alle die Heide und den Harz sehen wollen, deshalb unterstelle ich jetzt mal, daß Ihr auch so radelt. Dann empfehle ich Euch im Norden in Isernhagen das Hotel Hennies und im Südosten das Leonardo (früher Queens) oder ganz im Süden das Kronsberg-Hotel. Links kann ich hier so viele nicht einstellen, Hotelnamen einfach mal selbst googeln. Alle liegen nah bei den üblichen Radfahrstrecken und nicht mitten in der Stadt, sollten also somit Euren Ansprüchen entgegenkommen.

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Würde ich immer wieder den Lonely Planet empfehlen. Gut recherchierte Informationen, durch Leserbeteiligung auch immer voller neuer Tips. Durch die Leserbeteiligung werden nicht mehr aktuelle oder Fehlinformationen in jeder Neuauflage auch immer wieder korrigiert.

Nur enthält er eben wenige Fotos, aber ich glaube, das brauchts bei diesem Reiseziel ja auch nicht, die kann man sich im Netz ansehen oder Fernsehen oder wo auch immer ja zur Genüge betrachten, sieht man ja schon an Deinem Link.

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Ich würde Euch gerade für Silvester etwas anderes empfehlen. Auf dem Montmartre gibt es ein wirklich altes, typisches französisches Restaurant, Mère Cathérine. Mit Eurem Budget kommt Ihr gut hin und Ihr bekämt wirklich richtig gute französische Küche vorgesetzt, vermutlich auch Livemusik, Chansons mit Akkordeonbegleitung oder ähnliches. Danach würden ein paar Schritte an Sacré Coeur vorbei reichen und dann hättet Ihr um Mitternacht einen grandiosen Blick von der Butte Montmartre über Paris. An Romantik ist das kaum zu überbieten.

http://www.lamerecatherine.com/en/

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Solche Rennen gibt es nicht nur auf Bali, sondern in verschiedenen südostasiatischen Ländern, auf jeden Fall in Thailand und auch in Kambodscha. Das bekannteste Rennen findet in Negara auf Bali statt. Das ist eine volksfestähnliche Veranstaltung, die nicht nur für die Touristen sehenswert ist, sondern auch für die Einheimischen einige Bedeutung hat.

Ob Du das unter Tierschutzaspekten für ok hältst, kannst Du wohl erst für Dich entscheiden, wenn Du es selbst gesehen hast. Die Büffel werden, anders als man es in vielen Reiseführern lesen kann, speziell für dieses große Rennen gehalten und trainiert, das sind sozusagen die Vollblüter unter den Wasserbüffeln. Es ist mitnichten so, daß hier der abgearbeitete Büffel vom Reisfeld gezerrt wird. Rein körperlich dürfte es einem Büffel nicht viel ausmachen, einen leichtgewichtigen Thai (meist werden auch eher Jugendliche auf den Büffel gesetzt) zu tragen, auch ein schneller Galopp macht den Tieren nichts aus. Fraglich ist eher, ob die Tatsache, daß hier doch einiges an Geld investiert wird, vielleicht den jeweiligen Besitzer und auch Reiter dazu animiert, das Tier mit möglicherweise unlauteren Methoden anzutreiben. Die kassieren da schon ordentlich Stockschläge. Also die Büffel, nicht die Reiter. ;-)

Generell haben diese Tiere bis auf diese eine Veranstaltung im Jahr sicher ein besseres Leben als die meisten Arbeitstiere, das ist auch nicht anders als beim Stierkampf oder im Galopprennsport. Muß jeder seine eigene Sichtweise dazu entwickeln, da gibt es keine allgemeingültige Sichtweise.

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Die Kathedrale von St. Denis natürlich:

http://de.wikipedia.org/wiki/Kathedrale_von_Saint-Denis

mit ihren unzähligen Grabmälern französischer Könige, die bis zurück in die Merowingerzeit datieren. Karl Martell liegt auch hier. Das ist schon etwas wirklich Sehenswertes, selbst, wenn man sich nicht sehr für Geschichte interessiert.

Ansonsten gibt es über St. Denis nicht viel Positives zu sagen. Es ist eben Banlieue mit all ihren negativen Begleiterscheinungen. Obdachlose, die im Müll wühlen und so weiter, aber ein richtiger Slum ist es natürlich nicht. Wenn man sich für Fußball interessiert, könnte man sich noch das Stade de France ansehen.

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Wenn man über die A115 nach Berlin reinkommt, kann man den alten Checkpoint Bravo noch gut erkennen, die Gebäude stehen noch, sind aber alle leer. Daran ließe sich vielleicht ganz gut erklären, wie und wo die Transitstrecke endete. Intershops hab ich nirgendwo mehr gesehen, auch nicht den neuen Bundesländern seither. Es gibt aber so ein Nostalgiedings, Intershop2000 heißt das, da war ich selbst aber noch nie, weiß auch nicht, obs das noch gibt. War mal so ein Tip für Berlinbesucher. Ich hab eben mal versucht, die Homepage zu finden, funzte nicht. Vielleicht gibts das auch gar nicht mehr.

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Ich kann kein Thailand-Forum empfehlen, aber ich kann Dir generell etwas zu Reiseforen beantworten. Ich beziehe meine Informationen zu Reisen, insbesondere zu Ferneisen, seit vielen Jahren aus Foren und schreibe selbst auch.

Meine persönliche Erfahrung ist, kein Forum ist wie das andere, es lebt von den Mitgliedern, die dort schreiben und ob sich dahinter Schaumschläger oder Leute mit Insiderkenntnissen verbergen, und ob diese sich dann auch aus Freude an der Weitergabe von Informationen dort tummeln, oder nur, um sich wichtig zu machen. Das ist bis jetzt in allen Foren so gewesen, in denen ich geschrieben habe. Das findet man nur heraus, indem man sich anmeldet und seine Fragen stellt, dann wirst Du rasch merken, ob man Dir mit fundierten Informationen weiterhelfen kann. Gerade zu Thailand, wo viele Europäer und auch US-Amerikaner, gibt es spezielle Auswandererforen, in denen überwiegend Auswanderer aktiv sind, das ist dann noch mal etwas ganz anderes, als ein reines Reiseforum.

Wenn Du in Indien überwinterst, gehe ich davon aus, daß Du einigermaßen gut Englisch sprichst. Daher würde ich Dir raten, Dich auch in englischsprachigen Foren und da gezielt in Expatriates-Foren anzumelden, das erhöht die Wahrscheinlichkeit ganz enorm, daß Du Infos dann auch direkt aus Thailand bekommst, also von Personen, die vor Ort leben oder von Einrichtungen, die assisted accommodation anbieten.

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Ja, kann man sich ansehen, ich war schon mehrmals da und fand es ganz interessant. Man wird eben durch diese langen unterirdischen Gänge geführt und bekommt ein bißchen was erläutert, wann und aus welchem Viertel die Knochen in den einzelnen Abteilungen zusammengetragen wurden. Die Katakomben von Paris sind im Gegensatz zu anderen Katakomben, zum Beispiel denen in Wien, regelrecht "ordentlich", die Knochen liegen nicht einfach in irgendwelchen Kavernen, sondern sind zu ordentlichen Gebilden aufgestapelt und (ich glaube mit Gips) zusammengekleistert, an manchen Stellen hat Schädel mit gekreuzten Armknochen als "Giftpiktogramm" zu gestalten oder die Schädel sind zu irgendwelchen geometrischen Formen angeordnet. Es ist schon einen Ausflug wert und die Stimmung in den Gängen ist recht gruselig, es ist stellenweise auch ziemlich dunkel.

Die Eintrittskartenfrage kann ich leider nicht beantworten.

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Den Autoreisezug benutzen vor allem Leute, die am Urlaubsort mobil sein wollen, aber während der Anreise niemanden haben, mit dem sie sich beim Fahren abwechseln können. Meine Freundin hat seit fast 30 Jahren in Spanien im Sommer immer wieder das gleiche, sehr abgelegene Ferienhaus. Solange ihr Sohn klein war, ist sie mit dem Autoreisezug angereist und konnte sich dann dort vor Ort drei Wochen im eigenen Pkw problemlos bewegen. Ein Mietwagen hätte sich da überhaupt nicht gelohnt nur für die Fahrten zum Markt und mal einen Ausflug irgendwohin. Später, auch als ihr Sohn schon erwachsen war, hat sie es noch ein paarmal gemacht, weil sie mit ihrem kranken Vater gereist ist und den Wagen nur für die Einkäufe, gelegentliche Ausflüge und eventuelle Arztbesuche brauchte. Man vermeidet Staus, spart Sprit und hat trotzdem das eigene Auto da. Günstiger als ein Leihwagen ist es bei einem mehrwöchigen Urlaub in jedem Fall.

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Wenn es Deiner Freundin in erster Linie um den Tango geht und weniger um Argentinien, dann schlag gleich Finnland vor. Es gibt kaum ein sichereres Land und Tango tanzen die wie die Weltmeister. Kurse gibts auch, in Helsinki und anderswo:

http://www.hki-pavi.fi/kaannos.html

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Der allerallerschönste ist in Deventer. Es ist kein Weihnachtsmarkt im traditionellen Sinne, aber eine ganz einzigartige weihnachtliche Veranstaltung:

http://www.dickensfestijn.nl/index.php?option=com_content&view=category&layout=blog&id=46&Itemid=82

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Wie das ist, wenn bedrohte Tiere irgendwo wieder angesiedelt werden, weiß ich nicht. Ich könnte mir vorstellen, daß man dort anfangs keine Touristen haben möchte. Es gibt aber genügend Alternativen, wo einstmals heimische Tiere sich selbst wieder angesiedelt haben. Da fällt mir zuerst die Schorfheide in Brandenburg ein, wo wieder Elche zugewandert sind. Ansonsten kann man natürlich auch Elchsafaris in Schweden machen. Besonders spannend (und das ist für die Zukunft auch noch geplant) fände ich eine Fotosafari auf dem Dovrefjell in Norwegen, dort gibt es Moschusochsen.

In den nicht zugänglichen Arealen der Truppenübungsplätze in Niedersachsen gibt es wieder einige Wölfe, so um die 30 wohl inzwischen. Ob es da geführte Touren gibt, weiß ich nicht, ich vermute nein, da das ja noch aktive Gefechtsstandorte sind und das Risiko wegen der herumliegenden Munition zu groß ist. Aber man könnte sich ja mal erkundigen.

In den Niederlanden gibt es Projekte, Wisente als Landschaftspfleger, meist gemeinsam mit Fjordpferden oder Shetlandponys, auszuwildern. Die kann man dann allerdings meist problemlos beobachten, diese Gebiete sind zugänglich. Ich weiß von einem in Zeeland. Es gibt aber wohl mehrere solcher Projekte.

In Bayern gibt es wieder viele Steinböcke, vor allem in den Hochgebirgslagen um Garmisch herum. Die kann man wohl ohne Probleme beobachten, sind wohl nicht mal besonders scheu (hab ich gehört).

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Mit dem Saft von grünen, also unreifen Orangen einreiben. Ist ein Geheimtip der Seychellois. Funktioniert auch wirklich.

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Keine Sorge, Du mußt weder Übergepäck bezahlen, noch Dein halbes Gepäck auf Mahé zurücklassen. Die Freigepäckgrenze von 15 Kilo gilt nur, wenn Du einen einzelnen Flug zwischen Mahé und Praslin buchst (und ich glaub, nach Bird sind es auch 15 Kilo). Wenn der Flug ein Transferflug nach der Anreise und zur Abreise ist, dann gilt das nicht, dann gelten die Gewichtsgrenzen der Airline, die den Langstreckenflug durchgeführt hat.

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Über die Jahre hinweg hab ich keine Veränderung zum Besseren im Pariser Straßenverkehr entdecken können. Es gibt allerdings immer mehr Radfahrer, die sich zwischen die Autos mischen, das ist mir in den letzten Jahren deutlich aufgefallen. Paris tut auch etwas dafür, es gibt sonntags so eine Aktion "Paris respire", da werden ganze Straßen für den Autoverkehr gesperrt. Man kann so Karten kaufen, wo die besten Radfahrstrecken an solchen Tagen sind. Ich hab das selbst nicht gemacht und auch nicht vor, das zu machen, deshalb weiß ich nichts Näheres, aber wenn Du mal nach voies oder pistes cyclables oder so googelst, findest Du Informationen.

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Recht bekannt in Reiterkreisen ist der Reiterhof Montabaur. Die haben viele Jahre Erfahrung mit alleinreisenden Jugendlichen und der Hof hat einen guten Ruf.

http://www.reiterhof-montabaur.de/?m=69

Es ist generell immer ein gutes Zeichen, wenn Höfe Abzeichenkurse anbieten. Das stellt einigermaßen sicher, daß der Reitunterricht gewisse Mindeststandards einhält. Ist natürlich nur wichtig, wenn die Mädchen ernsthaft reiten lernen wollen und nicht nur der Spaß im Vordergrund steht.

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Mit der Frage wußte ich jetzt zunächst auch nichts anzufangen. Aber außergewöhnliche Friedhöfe gibt es tatsächlich, wie Freund google mir erzählt hat.

Meinst Du also vielleicht so etwas:

http://www.myheimat.de/kirchhain/kultur/ein-ungewoehnlich-lustiger-friedhof-d860942.html

Oder such mal nach Parkfriedhof Altona, auch irgendwie skurril. Weltweit gibt es übrigens ein paar ziemlich schräge Friedhöfe, da findet sich eine Top 10 Liste, die wirklich schaurig klingt.

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Ich würde es in den Wäldern um Mardorf am Steinhuder Meer versuchen. Außerdem dürfte das Altwarmbüchener Moor (das zusammenhängende Waldgebiet zieht sich fast bis nach Lehrte) ein sehr guter Standort sein.

Es würde sich natürlich auch eine Fahrt in den Harz lohnen, von Hannover bis Goslar gute Dreiviertelstunde Fahrzeit.

Schön sind alle drei genannten Waldgebiete, der Harz natürlich von allem am ursprünglichsten.

In den Misburger Wald würde ich nicht gehen, da treten sich die Pilzsammler Hannovers gegenseitig auf die Füße, hab ich jedenfalls gehört. ;-)

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Auf jeden Fall im nördlichen Skandinavien. Wobei dort aber das Jedermannsrecht herrscht und man davon ausgehen muß, daß theoretisch immer auch ein Wanderer an Deiner Hütte vorbeikommen könnte und wenn er mag, auch länger dort herumgeistern und Pilze suchen oder sich sonstwie aufhalten dürfte, und Du dürftest ihn nicht daran hindern oder vertreiben, auch wenn es Dich stört. Außerdem stelle ich mir vor, daß es "im Osten", mal pauschal so gesagt, noch recht abgelegene Gegenden geben dürfte. Vor allem Rumänien oder auch Litauen/Lettland oder auch in Masuren.

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Wirklich kennen und mögen tu ich nur diesen hier:

http://www.berlin.de/orte/sehenswuerdigkeiten/friedhoefe-mehringdamm/

Der Friedhof ist in so einzelne Parzellen verschiedener Gemeinden, die ihn gemeinsam genutzt haben, unterteilt, die sind durch efeubewachsene Mauern voneinander getrennt und das gibt alles in allem so eine gewisse morbide Romantik. An einem sonnigen Nachmittag ist es wirklich schön dort, es gibt auch einige wenige Bänke, auf denen man sitzen kann. Einige Berühmtheiten sind dort auch begraben, deren Schicksale und Lebensgeschichten durchaus zum Nachdenken oder späteren Nachgoogeln anregen.

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Naja, wenn man sich entschieden hat, Familie zu haben, dann muß man die Reisen eben entsprechend planen. Die Kinder müssen da mit einbezogen werden, dann tragen sie auch ein bißchen mit die Verantwortung, wenn sie sich da nachher nicht so wohlfühlen. Ansonsten, falls die Kinder nicht noch zu klein sind, auch mal was getrennt machen. Und sich bewußt entspannen, sich immer wieder vor Augen halten: Das ist nur ein Urlaub, davon hängt nicht das Lebensglück ab. Sich lieber freuen, daß man überhaupt frei hat, daß man draußen sein kann, etwas unternehmen, Zeit für einander hat. Da lernen die Kinder dann auch mal, mit Frustsituationen klarzukommen, vorausgesetzt, die Eltern machen ihnen das auch so vor. Dauerentertainment ist keine Lösung und es ist auch mal mieses Wetter und es klappt auch nicht immer alles so wie geplant, gerade im Ausland. Der Trick ist, die Erwartungen nicht zu hoch zu schrauben.

Und dann, wie schon vorgeschlagen, vor Arbeitsbeginn noch mindestens einen Tag zum "Wiederankommen" frei lassen. Und die Wohnung für die Rückkehr vorbereiten, daß man gern nach Hause kommt. Ich räume immer alles ganz ordentlich auf, beziehe das Bett neu, lege was Leckeres zu Essen ins Gefrierfach oder in den Schrank. Oder es wird ganz bewußt eine aus dem Urlaub mitgebrachte Leckerei vertilgt und die Reise passiert Revue. Und sich nicht sofort wieder vom Alltag gefangen nehmen lassen, wenn es irgendwie geht. Weder der Garten muß sofort auf Vordermann gebracht werden, noch muß sämtliche Urlaubswäsche innerhalb von zwei Tagen gebügelt im Schrank liegen, noch müssen alle 200 Emails (das ist so das übliche, was mich nach einem vierwöchigen Urlaub am Arbeitsplatz erwartet) sofort abgearbeitet werden. Man muß sich das bewußt machen.

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Ok, dann eine neue Antwort. Denn wenn Ihr mit einem Kreuzfahrtschiff im Hafen liegt, ist das was ganz anderes. Ich bin davon ausgegangen, ihr landet in Gillot am Flughafen.

Der Hafen (Le Port) und St. Dénis sind zwei unabhängige Gemeinden, die weit auseinander liegen. Ich würde Euch nicht raten, einen Ausflug nach St. Dénis zu machen, weil man, wie gesagt, auf der Route du Littoral immer mit heftigem Stau rechnen muß. Der Hafen selbst ist ein Industriehafen, der zwar auch eine kleine Marina hat, in der es sicherlich auch den einen oder anderen Anbieter von Bootsausflügen gibt, aber da kenne ich mich nicht aus. Es wäre aber wohl eher kein Problem, vom Hafen aus nach St. Paul zu fahren (was an sich schon ein sehr sehenswerter Ort ist mit einem sehr schönen Markt, einem interessanten Friedhof und noch so einigen anderen sehenswerten Dingen). Vom Hafen sind es ungefähr 10 Kilometer, dafür würde sich ein Taxi lohnen und das Risiko hier weiter entfernt von der Hauptstadt in einem Stau zu landen, ist auch längst nicht mehr so groß. In St. Paul gibt es in jedem Fall mehrere Anbieter von Bootsausflügen zu Wal- und Delphinbeobachtungen, halbe oder ganze Tage, morgens oder abends. Ein Beispiel häng ich Euch mal an:

http://www.saintpaul-lareunion.com/de/surleau_01.php?lang=uk&numero=ASC-14&p=2

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Egal wie alt sie ist und was für einen Musikgeschmack sie hat, gefallen dürfte ihr in jedem Fall alles von Grieg, zumindest mal die Peer Gynt-Suite. Die könntest Du ihr auch in Gänze schenken, nicht nur immer die obligatorische Morgenröte:

http://www.youtube.com/watch?v=GyobDmGPhKI

Da gefällt ihr der Sonnenaufgang überm Geirangerfjord garantiert gleich nochmal so gut!

Norwegen hat außerdem ein paar recht bekannte Jazzmusiker hervorgebracht, Jan Garbarek und Rebekka Bakken zum Beispiel. Vielleicht mag sie ja auch sowas.

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Beulenpest gibt es noch in verschiedenen Ländern der Erde, auch in Madagaskar tritt sie sporadisch auf, trotzdem kann man dorthin reisen.

Man muß halt auf wirklich saubere Unterkünfte achten, wenn man das nicht im Vorfeld sicherstellen kann, dann würde ich nicht fahren. Ich weiß nicht, wie gut Kirgisistan touristisch erschlossen ist. Wenn man dort auf gut Glück hinfährt und sich vor Ort Unterkünfte suchen muß, dann vielleicht nichts Adäquates findet und in irgendeinem Gästehaus übernachten muß mit vielleicht fragwürdigen sanitären Anlagen und ebensolchem Bettzeug, dann würde ich das als riskant einstufen.

Wenn Du, was ich Deiner Frage entnehme, von hier aus eine organisierte Reise gebucht hast, werden die Unterkünfte sicherlich gewisse Mindeststandards einhalten. Auf den Rest mußt Du dann selbst achten, aber Du willst ja sicherlich dort keine vermüllten Gegenden erkunden. Ich denke nicht, daß es als ausreichender Grund für einen Storno der Reise zu werten ist, das ist jetzt aber nur meine persönliche Einschätzung.

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Mir gefällt La Digue am besten. Es ist klein und trotz des zunehmenden Tourismus hat es immer noch eine familäre Atmosphäre. Man kann sich zu Fuß oder per Fahrrad bewegen, wenn man ein paar Anstrengungen auf sich nimmt, findet man immer noch einsame Plätze und hat einen Strand auch mal ganz für sich allein. Die Natur ist wirklich wunderschön und die ganze Insel hat etwas Entspannendes. Das selbe gilt auch für Mahé, die Insel ist aber um ein Vielfaches größer, die Anreise in den landschaftlich schöneren Süden ist nicht ganz unproblematisch. Autofahren ist ein bißchen nervenaufreibend auf den Seychellen und die Busverbindungen sind nicht immer zuverlässig und auch nicht wirklich regelmäßig. Dafür bietet Mahé viel mehr Kulturelles, vor allem in der Hauptstadt Victoria. Es gibt viele Galerien ortsansässiger und ausländischer Künstler. Was einem Mahé ein bißchen verleiden kann, ist die zunehmende Kriminalität, vor allem Drogenbeschaffungskriminalität, die allerdings auf allen drei Inseln zu einem zunehmenden Problem wird, sich auf Mahé jedoch am deutlichsten bemerkbar macht. Es gibt jetzt natürlich auch Schlimmeres, als auf Praslin sein zu müssen, aber es ist die Insel, auf der ich persönlich den Aufenthalt am kürzesten halten würde. Die Anse Lazio ist ein wirklich schöner Strand, wenn man sich die vielen anderen Menschen, die das auch finden, mal wegdenkt. Dafür ist es einer der wenigen Strände auf den ganzen Seychellen überhaupt, an dem man (vorausgesetzt es kommt kein Hai) gut schwimmen kann. Wenig bis keine Korallen und keine gefährlichen Strömungen oder brachiale Wellen. Es ist wirklich schön dort, mit schattenspendenden Palmen und für den, der es braucht, auch etwas Gastronomie im Hintergrund.

Von den kleineren Inseln gefällt mir die Grande Soeur besonders gut. Die ist aber nur für Tagesausflüge zugänglich, wohnen kann man dort nicht, es sei denn, man ist Gast des Besitzers.

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Wir sind schon diverse Male mit großem Hund (Boxer) von Frankreich bis auf die Réunion geflogen. Das sind von Paris aus ca. 9 Stunden Flugzeit. Die Reisedauer betrug dann allerdings für die Hundebesitzer auch 2 Monate, so daß sich das (auch die Kosten) gelohnt hat. Das ist überhaupt kein Problem, wenn der Hund kein allzu großes Sensibelchen ist und entsprechend darauf vorbereitet wird. Den Hund an die Box zu gewöhnen kann schon ein paar Wochen in Anspruch nehmen, bis er es wirklich schätzt, in dem engen Ding zu liegen wie in seinem Körbchen. Für den Flug kann man den Hund, falls nötig, leicht sedieren. Bei dem älteren Hund war das gar nicht nötig, der war völlig entspannt, einmal fuhr er nach Ankunft sogar mit dem restlichen Gepäck auf dem Gepäckband herum, was Air France sich dabei gedacht hat, ist mir bis heute nicht klar. Ausgemacht hat es ihr nichts, sie hat sich lediglich gefreut, uns wiederzusehen und wirkte völlig ungestreßt. Der jetzige Hund, der erst 3 ist, hat die Reise zum ersten Mal im Alter von 9 Monaten mitgemacht und brauchte ein leichtes Sedativum, war dann bei der Ankunft ein bißchen aufgedreht, aber seelischen Schaden daran genommen haben die alle nicht. Die sind auch immer wieder ohne Probleme in die Box hineingeklettert, auch wenn ein paar Jahre später die nächste Reise anstand, schien das keine traumatischen Erinnerungen auszulösen.

Ich hab selbst viele Jahre für die Deutsche British Airways gearbeitet, wir hatten regelmäßig "fliegende Hunde", im allgemeinen ist das kein Problem. Es kommt auf den Hund an.

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Das ist Werbesprech. Wenn man das ernst nehmen wollte, fiele schon der Faktor, der das Reisen für mich bedeutsam macht, weg, nämlich die Begegnung mit anderen Menschen im Ausland. Die müßten dann theoretisch alle uninteressant sein, denn viele der Personen, denen man in exotischen Ländern begegnet, sind nicht weiter als bis zur nächsten Kreisstadt gekommen. Zu den interessantesten Menschen, die ich kenne, gehören einige, die auch hier in Deutschland ihr Leben lang an der Scholle geklebt haben.

Das Reisen an sich macht einen genausowenig zu einem interessanteren Menschen, wie es einem zu einem cooleren Typen macht, nur weil man in einen angesagten Berliner Stadtteil gezogen ist und glaubt, das Szeneleben dort färbe auf einen ab, wenn man mit einem Vanilla Latte to go auf der Straße rumhängt.

Gegen kleingeistige Borniertheit helfen auch keine Fernreisen. Man nimmt sich selbst immer mit und bringt sich auch wieder mit zurück. Wenn Reisen Deinen Horizont erweitert, dann war Offenheit und die Bereitschaft, sich für Neues und Fremdartiges zu interessieren, auch schon vorher Teil Deiner Persönlichkeit.

Reisen als Mittel zum Zweck der Selbstdarstellerei ist nur ein Auswuchs unserer zunehmend narzisstischen Gesellschaft.

Manche Leute setzen das um, indem sie ihren Internetbeiträgen so einen Flugmeilenzähler oder eine Auflistung ihrer letzten Reiseziele anhängen. Ganz gruselig.

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Da gibt es nur noch eine einzige, Font-de-Gaume, die soll aber nicht so schön sein wie Lascaux. Lascaux ist ja deshalb so gut erhalten, weil es so spät entdeckt wurde und wohl auch unter den Ortsansässigen nicht bekannt war. Als die ganzen Touristen angefangen haben, darin herumzutrampeln, setzte der Verfall ja dann auch prompt ein. Die meisten anderen prähistorischen Fundstätten im Périgord liegen nahe bei menschlichen Ansiedlungen und waren schon viele Jahrhunderte Treffpunkt von Einheimischen, die ja wahrscheinlich gar nicht wußten, was sie da gefunden haben und dementsprechend damit umgegangen sind. In Font-de-Gaume war ich nicht, ich habe aber gelesen, daß die Wandmalereien teilweise zerstört und mit Graffiti überkritzelt worden sein sollen. Ich nehme an, daß auch diese Höhle, so wie alle anderen, irgendwann für die Öffentlichkeit geschlossen werden wird. Wenn Du die Artefakte und Bilder der Höhlenmalereien sehen willst, solltest Du in das Museum für Vorgeschichte in Les Eyzies-de-Tayrac gehen. Um diesen Ort herum liegen auch die meisten Höhlen, in denen man Skelette, Grabbeigaben oder Höhlenmalereien gefunden hat, aber wie gesagt, bis auf Font-de-Gaume sind inzwischen alle geschlossen.

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Salzgitter war (ist vielleicht noch?) die flächenmäßig größte Stadt Niedersachsens und besteht aus 31 eingemeindeten Ortsteilen, die sich auch landschaftlich teilweise ganz schön voneinander unterscheiden. Lebenstedt, den Stadtteil, den ich persönlich als am unattraktivsten empfinde, liegt schon ganz nah bei Braunschweig, Salzgitter Bad (der für mich schönste Stadtteil mit vielen historischen Gebäuden) liegt nahe bei Goslar und am Harz. Es gibt auf der Stadtfläche Salzgitters einige sehenswerte Burg- und Schloßruinen, so die Burgruine Lichtenberg bei Gebhardshagen. Sehr schön ist das Schloß Salder im gleichnamigen Stadtteil, das beinhaltet auch ein Museum über die wirtschaftliche Geschichte Salzgitters. Das Schloß ist barock und selbst auch sehr schön. In Ringelheim gibt es auch ein Schloß, das ist nicht so spektakulär und soweit ich weiß, auch privat genutzt und kann nicht besichtigt werden.

Salzgitter Bad liegt landschaftlich sehr schön, der Höhenzug der Sieben Bärenköpfe zieht sich bis Goslar. Man kann sehr gut wandern. Es gibt eine sehr starke Solequelle und ein Thermalbad mit Wellenbad, das auf einem der Höhenzüge liegt.

Einen schönen Ausblick über den Ort hat man vom Bismarckturm auf dem Hamberg, bei guter Sicht ist es dort wirklich spektakulär.

In der Altstadt gibt es einige historische Gebäude, allen voran das Tillyhaus. Gleich daneben befindet sich auch ein kleines Gradierwerk.

http://www.bad-salzgitter.de/index.php?id=19

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Die Höhle von Lascaux kann man meines Wissens gar nicht mehr besichtigen. Es gibt eine Nachbildung in einem Steinbruch, da sollen die Malereien detailgetreu dargestellt sein. Dort gewesen bin ich noch nicht. Es gibt außerdem ein Museum für prähistorische Kunst. Die genauen Eintrittspreise und Öffnungszeiten kenne ich aber nicht.

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Na so richtig schick und gleichzeitig mit viel Flair wäre es natürlich, im Adlon essen zu gehen. Mit Blick aufs Brandenburger Tor. Das Restaurant heißt Quarré, Küche ist französisch und das Ambiente schick. Man muß kein Hotelgast sein, um da essen zu können, sollte aber reservieren. Ich glaube, das ist kaum zu toppen. Das Restaurant selbst hat auch immer sehr gute Kritiken, das ist also nicht nur wegen des Standortes irgendwie "gehyped".

Meine Wahl wäre allerdings eher das Ellington-Hotel, da könnte man hinterher auch in die Duke-Bar, wäre eher mein Fall, schon wegen der Musik. Sie spielen dort vorwiegend Jazz.

Falls Du jetzt eher so eine richtige Schick-Micki-Location suchst, ich hab mal vom Adnan gelesen, da soll sich die Bussi-Bussi-Gesellschaft wohl ein Stelldichein geben. Ich war aber selbst nie dort.

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Fluggesellschaften benutzen heutzutage ein Staffelpreissystem. Das bedeutet, innerhalb der einzelnen Beförderungsklassen wie Economy, Comfort, Business oder First Class sind die Preise nochmals gestaffelt. Je nach Größe der Maschine steigt der Preis so alle 10 oder 20 verkaufte Plätze. Dies einzelnen Preissprünge sind die Buchungsklassen. Nicht alle Fluggesellschaften benutzen das gleiche System, das heißt, nicht bei jeder Fluggesellschaft steht der gleiche Buchstabe für den gleichen Preis. Welche Serviceleistungen man bei Singapore Airlines für ein Ticket der Buchungsklasse N bekommt, also ob das beispielsweise umbuchbar ist, ob man dafür Meilen gutgeschrieben bekommt o.ä. kann Dir nur die Fluggesellschaft sagen. Was es kostet, dürfte sowieso von Strecke zu Strecke verschieden sein.

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Da gibts auch keine perfekte Antwort. Ein Praktikum muß Sinn machen, ansonsten ist es im besten Fall vertane Zeit, im schlimmsten Fall ist der Jugendliche ein paar Wochen lang ausgenutzt worden.

Wenn ich später in der Hotellerie arbeiten will und kurz vorm Schulabschluß stehe, ist es von Vorteil, im Ausland in die Branche hineingeschnuppert zu haben. Macht sich gut im Lebenslauf und ich bin mir vielleicht auch sicherer geworden, ob das überhaupt was für mich ist.

Wenn es darum geht, sich zur persönlichen Horizonterweiterung oder aus eigenem Interesse an fremden Sprachen im Ausland aufhalten zu wollen, kann ein Sprachkurs oder ein Aufenthalt in einer Gastfamilie sinnvoller sein.

Wenn ich gern bastele und Zahntechniker werden will, brauch ich nicht zwingend ein Auslandspraktikum. Das heißt ja noch nicht, daß man deswegen nur faul am Strand liegt. Ich würde die wenigen Jugendjahre, in denen ich so lange frei habe, dann lieber nutzen, um intensiv einem Hobby nachzugehen, Sport zu treiben oder einfach jung zu sein. Das kann man in fortgeschrittenem Alter dann nämlich meistens auch nicht mehr alles so ohne weiteres nachholen.

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Nein, kenne ich nicht, finde ich aber sehr interessant und habs gleich mal gegoogelt:

http://www.corfu-donkeys.com/German/Volunteering.htm

Ehrenamtliche Mitarbeit ist da also durchaus möglich.

Wenn Dich so etwas nicht nur auf Korfu interessiert, sieh Dir mal die Seite der Brooke Animal Shelters an. Die haben derartige Einrichtungen in vielen Ländern weltweit. Die Organisation wird von England aus betrieben, ist seriös und leistet in Drittweltländern ganz Unfaßbares. Ich habe die Einrichtung in Luxor besucht. Sie suchen auch immer Volontäre.

Thebrooke.org

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Ganz Mecklenburg Vorpommern ist voll davon. Viele der nach der Wende restaurierten Gutshöfe und Landschlösser werden heute touristisch genutzt und die sind zum Teil ziemlich prächtig saniert.

Wie oft es so etwas in den alten Bundesländern gibt, weiß ich nicht. In Niedersachsen kenne ich einige wenige alte Gutshöfe mit Herrenhäusern. Etwas abgelegen ist das hier:

http://www.herrenhaus-salderatzen.de/home/haus-und-hof/

Das ist im Wendland, einsame, aber idyllische Gegend und vielleicht nicht ganz so teuer.

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Ich bin, seit ich selbst keine Schülerin mehr bin, während des Hochsommers immer in Deutschland geblieben. Das Wetter ist noch in keinem Sommer durchgehend mies gewesen, ein paar schöne Tage gibt es immer und wenn der August dann richtig heiß wird und schon so eine leichte Ahnung von Herbst vermittelt, ist das meine liebste Zeit in Deutschland und dann möchte ich nirgendwo anders sein. Der Geruch von gemähten Kornfeldern und das Zirpen der Grillen, wenn wir das denn hier schon mal haben, möchte ich nicht verpassen. Dann reise ich, wenn überhaupt, irgendwo in der näheren Umgebung, eine Woche in die Heide oder mal in den Harz oder ein paar Tage nach Helgoland oder an die Ostsee. In südliche Gefilde würde ich dann lieber im Frühjahr oder im Spätherbst reisen und damit einen früheren Frühling haben oder den Sommer nach hinten verlängern. Für mich ist das die perfekte Lösung, für meinen Partner gottseidank auch. Ausnahmen würde ich machen, wenn ich nochmal eine Reise nach Skandinavien planen würde, die müßte dann aus witterungstechnischen Gründen wohl auch im Sommer stattfinden, aber das wäre dann auch einzig und allein aus diesem Grund.

Ob in meinem Umfeld im Sommer verreist wird, würde mich nicht stören. Es sind ja nicht alle gleichzeitig und den ganzen Sommer weg, irgendwann kehren sie ja zurück. Und bis dahin kann ich notfalls auch mal allein am Baggersee liegen. ;-))

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Es kommt darauf an, auf welche Art Du Dich einem Land nähern möchtest. Studiosus beschäftigt überwiegend Reiseleiter, die auf dem jeweiligen Wissensgebiet einen Universitätsabschluß haben. Wenn diese Personen es didaktisch drauf haben und wirklich in der Lage sind, das Wissen auch ansprechend zu vermitteln, nimmt man hier sehr viel mehr mit, als wenn man sich die oftmals oberflächlichen und manchmal sogar schlicht falschen Angaben im Reiseführer durchliest und sich einem bestimmte Dinge einfach nicht erschließen wollen, weil man die Zusammenhänge nicht versteht. Ich muß dazu sagen, daß ich selbst noch nicht mit Studiosus gereist bin, aber schon vereinzelte Exkursionen mitgemacht habe, die von Reiseleitern, die sonst für Studiosus arbeiten, geführt wurden. Ein Ausflug ins Taurus-Gebirge mit botanischer Führung war so spannend und interessant, daß wir ohne diesen Reiseleiter nur die Hälfte von dem Besuch im Nationalpark gehabt hätten. Was er uns gezeigt hat, wäre unseren Augen sonst mit Sicherheit entgangen. Eine Führung in Norwegen ging dagegen so übertrieben tief ins wissenschaftliche Detail, daß ich mehrere Stunden heftig gegen den Schlaf angekämpft habe. Für jemanden der sich für die geologische Struktur der Lofoten interessiert, wäre es aber vielleicht spannend gewesen.

Man sollte sich also im Klaren sein, daß man sehr viel Wissen vermittelt bekommt. Genau wie Roetli sagt, schließt das spontanes Erleben und individuelle Eindrücke zwar nicht vollständig aus, aber die Zeit dafür bleibt eingeschränkt. Wenn einem das Hintergrundwissen wichtig ist, weil man im jeweiligen Reiseland aus irgendeinem Grund mehr in die Tiefe gehen möchte als bei einer üblichen Pauschalreise, ist das - nach meiner Erfahrung - tatsächlich ein Unterschied ob der Reiseleiter sich das Wissen für seine Tätigkeit angelesen hat, oder wirklich "im" Thema ist und, ganz wichtig, selbst eine Leidenschaft dafür hegt. Solche Leute erwarten zu Recht ein entsprechendes Gehalt für ihre Leistung. Darüber hinaus sind auch die Unterkünfte und Verpflegung bei Studiosus-Reisen im gehobenen Segment, so daß ein höherer Preis durchaus gerechtfertigt ist, meiner Meinung nach sind die tatsächlichen Preise aber zu hoch. Eine 3-Wochen-Reise durch Australien muß nicht fast 10000 Euro kosten. Dafür habe ich kein Verständnis.

Etwas, das für mich ganz klar gegen Studiosus spräche, ist die Einheitskleidung, in der ich Gruppenteilnehmer schon verschiedentlich gesehen habe, zuletzt in Ägypten vor ein paar Jahren, als auf einem Boot neben uns eine Gruppe Personen saß, die einheitliche Jacken mit Studiosus-Schriftzug auf dem Rücken trug. Wäre mit mir nicht zu machen, sowas.

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Ich habe schon oft zerbrechliche Sachen transportiert, indem ich sie zwischen meine schmutzigen Klamotten gestopft habe. Nimm doch einfach Kleidung mit, von der Du Dich vor Ort trennen könntest oder besorg Dir das größtmögliche Stück Handgepäck und stopfe so viel wie geht hinein. Die Tajine wickelst Du dann in Deine Handtücher und T-Shirts. Ich hab auf diese Weise schon zahlreiche Flaschen Rum nach Hause gebracht, zerbrechlicher wird so eine Tajine ja auch nicht sein. Vielleicht kannst Du vor Ort Luftposterfolie oder anderes Verpackungsmaterial auftreiben. Der Rucksack müßte eben so leer wie möglich sein.

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Ich bin überzeugt, daß der Aufenthalt im Tierheim für den Hund deutlich schlimmer ist. Reisestreß können die ängstlicheren Exemplare natürlich haben, wenn sie nicht ans Autofahren oder Fliegen gewöhnt sind, aber das (mit der Transportbox) könnte man vorher üben. Generell ist es für einen Hund das Schlimmste, von seinen Bezugspersonen getrennt zu sein. Selbst ein Hund, der es gewöhnt ist, mehrere Stunden am Tag allein zu bleiben, wird leiden, wenn er über Tage oder Wochen bei Fremden gelassen wird, die er zuvor nicht kannte. Ich glaube, die glücklichsten Hunde sind die der Punks und Penner im Hauptbahnhof, die werden meist sehr geliebt (von Ausnahmen mal abgesehen) und sind nie allein, für einen Hund viel wichtiger als gutes Futter und ein weiches Körbchen.

Hunde gewöhnen sich schnell an neue Umgebungen, wenn ihr "Rudel" dabei ist, im Gegenteil, normale, aufgeweckte Hunde sollten die vielen Außenreize durch fremde Umgebungen lieben. Wenn der Hund nicht gerade Angst vor Wasser hat, sollte ihm ein Strandurlaub Spaß machen, der wird es genießen, den ganzen Tag mit Euch zusammen zu sein. Falls er besonders dicke Unterwolle hat, könnte man ihn Scheren, aber eigentlich hat er ja die Zunge zum Schwitzen und wenn er keine gesundheitlichen Probleme hat, sollte das reichen, wenn er einen Schattenplatz bekommt. Wenn er Wasser mag und hineingeht, hat er zusätzliche Abkühlung. Einigermaßen sozialisiert sollte er sein, sonst habt Ihr den Streß mit all den anderen Hunden, denn Ihr werdet natürlich nur an einen Hundestrand gehen können.

Wir reisen seit Jahren einmal im Jahr mit zwei Dackeln in die Heide, die sind da innerhalb von wenigen Minuten zuhause und nach ein paar Tagen kennen die sich da auf dem Hof besser aus als wir.

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Das Zentrum ist nicht so groß, als daß man es nicht in ein paar Stunden zu Fuß erlaufen könnte. Wenn Ihr mit der Tram in die Innenstadt fahrt, könnt Ihr eigentlich überall aussteigen und losgehen. Ich würde empfehlen, die Prinsengracht zu besuchen. Abgesehen davon, daß dort das Anne-Frank-Haus steht, das man wenigstens von außen gesehen haben sollte, ist das auch eine sehr hübsche Gracht. Besonders schöne Häuser stehen, finde ich, am Singel. Da Ihr nicht so viel Zeit habt, wäre das Rijksmuseum wenigstens auch von außen anzuschauen, das ist auch ganz schön. Und einfach dasitzen und das Leben um sich herum beobachten kann man gut am Dam, da gibt es auch viele schöne Cafés, oder am Leidseplein, der wäre dann auch nicht weit vom Rijksmuseum.

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Ich finds ja immer am besten, wenn man mir etwas mitbringt, das sich verbraucht, irgendeine Spezialität, die es hier nicht gibt. Ich würde mich nicht freuen über irgendwas zum Hinstellen, das einstaubt und für mich gar keine Bedeutung hat, wenn ich selbst gar nicht vor Ort war.

In den Orange-World-Filialen (siehe Link von Tintoretto) oder Citrus-Centers oder wie diese Läden auch jeweils heißen, gibts viele Spezialitäten die typisch sind für das Orange County. Ich habe jetzt vor ein paar Wochen verschiedene kleine Töpfchen Orangenmarmelade und Orangenblütenhonig mitgebracht. Ganz typisch ist Tupalo-Honig. Sehr lecker sind auch mit Schale geröstete Erdnüsse mit verschiedenen Cajun-Würzungen (nicht wirklich typisch floridianisch, aber fast ;-)) oder Alligator Jerky Sticks (darin ist fast nur Rindfleisch und kaum Alligator. Nur zur Beruhigung für die, die jetzt denken, das würde zur Ausrottung beitragen ;-)) Die Dinger schmecken superlecker.

Kitschsouvenirs wie Kühlschrankmagneten, Schlüsselanhänger, Kugelschreiber, Sonnenbrillen und all solches Plastikkram gibts in allen größeren Städten wie Sand am Meer. In Panama-City kann man in 1-Dollar-Läden shoppen bis zum Nervenzusammenbruch. Am allermeisten haben wir gelacht über sowas hier:

http://www.manandmollusc.net/beginners_uses/image_files/owl1.jpg

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Ich kenne die Salzgraslandschaften in der Carmargue und ein bißchen von den Alpilles in der Provence. Hat mir gut gefallen. Für am besten erhalten im Sinne von unberührter Natur und dem, was man mal den deutschen Urwald genannt hat am nächsten kommend, halte ich den Bayerischen Wald, genau natürlich den Nationalpark an der tschechischen Grenze. Beeindruckend finde ich auch den Naturpark Oberharz, aber für am einzigartigsten halte ich das Wattenmeer. Wohl erhalten sind diese Landschaftsräume im vergleich zur landwirtschaftlich genutzten Natur natürlich irgendwie alle. Atemberaubend findet aber natürlich jeder etwas anderes.

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Früher waren doch mal diese T-Shirts der Renner mit der Aufschrift "It's better in the Bahamas". Vielleicht sowas. Außerdem gibts da wohl eine immense Auswahl an Rum-Sorten, so wie überall in der Karibik. Wird nicht sogar der Bacardi irgendwo dort gefertigt? Da würde ich mal in einen Liquor Store gehen und eine Auswahl kleiner Fläschchen ausgefallener Rumsorten kaufen, die haben meist auch ganz hübsche Etiketten. Versuch mal, ob Du Naked Turtle Rum bekommst, der wird zwar auf den Virgin Islands produziert, ist aber superlecker und hier in Deutschland nicht zu kriegen. Ob das was für Deine Freunde und Bekannten ist, weiß ich natürlich nicht, aber in meinem Freundeskreis freut man sich über solche Mitbringsel sehr. Die verbrauchen sich auch und stauben nicht ein.

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Da empfehle ich das hier:

http://www.amdeich-strandeck.de/

Nette, familiäre Pension mit unterschiedlichen Appartments. Sie verleihen auch Fahrräder. Ein Restaurant, das von der Betreiberfamilie selbst bewirtschaftet wird, ist im Haus, gibt leckere Fischgerichte. Das Hotel liegt direkt hinter dem Deich, wie der Name schon sagt. Ein Zugang zum Strand ist quasi gegenüber vom Hauseingang. Ortszentrum von Zingst, die Strandpromenade und der Pier ist alles in fußläufiger Entfernung. Einziges Manko sind etwas knappe Parkplätze, so habe ich das in Erinnerung. Ich war zuletzt vor über 10 Jahren dort, meine Eltern fahren aber seit Jahren regelmäßig hin und sind vor wenigen Tagen erst zurückgekommen und waren wie immer begeistert.

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1 Kilo ist richtig. Nur so als Tip, ich würde Dir empfehlen, falls Du Dich gewichtsmäßig entscheiden mußt, eher nicht so viel Pfeffer mitzubringen, sondern eher der Vanille den Vorzug zu geben. Madagaskar-Pfeffer bekommt man in guter Qualität und zu angemessenen Preisen auch hier. Anders ist es mit Vanille. In Madagaskar wird Bourbon-Vanille angebaut, die sich qualitativ hinter der der Réunion nicht zu verstecken braucht. Du zahlst da für 100 Gramm vielleicht knapp 10 Euro, hier zahlst Du für eine einzige Schote so ab 2,50 Euro aufwärts, die dann in so einem lächerlichen Reagenzgläschen daherkommt. Vanille darf man 2 Kilo ausführen.

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Da gibt es meines Wissens nur zwei, beide liegen in der Innenstadt und sind auch für Ortsfremde eigentlich nicht schwer zu finden.

Hannover hat ja nur eine winzige Altstadt, die ist dafür aber sehr schön. Mittendrin, in einer der ältesten Straßen Hannovers, gibts das Enchilada. Das ist eben sehr schön gelegen und bietet sich damit auch für einen anschließenden Altstadtbummel an. Dafür find ich die Speisekarte eher mau. Da ich auch schon in Mexiko war und dort landestypisches Essen gegessen habe, war ich enttäuscht von den Gerichten. Mir war's zu wenig Soße, insgesamt zu kleine Portionen und geschmeckt hats auch nicht ganz so wie in Mexiko... Wenn Du in der Innenstadt untergebracht bist, erreichst Du es zu Fuß, es liegt in der Knochenhauerstraße. Mit den Öffis mit U-Bahn Linie 7 oder 3, Markthalle aussteigen.

Dann gibts noch das La Casita, das liegt am Aegidientorplatz. Die Adresse ist Hildesheimer Straße 7. Der Aegi ist einer der zentralen Plätze Hannovers, nicht weit vom Rathaus. Ist optisch dort nicht so angenehm, der Platz hat nach seinem Umbau vor einigen Jahren doch einiges an Flair eingebüßt, aber dafür ist das Restaurant ganz gut, ich meine aber, auch teurer als das Enchilada. Bitte nicht drauf festnageln, sowas ändert sich ja auch mal, ich war in beiden Restaurants schon länger nicht.

Man erreicht es mit fast allen U-Bahn-Linien, fast alle halten am Aegidientorplatz.. Beide Restaurants haben auch Webseiten, einfach noch mal selber ansehen.

Viel Spaß in Hannover.

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An sich finde ich die Hardrock Café-Sachen eher blöd. Aber ich hab ein T-Shirt aus dem Hardrock Café Entenhausen und hab schon skurrile Sachen erlebt, wenn ich das anhatte. ;-)

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Unkompliziert und für einen kurzen Stop geeignet wäre Folgendes:

Wenn Ihr die A7 hochkommt, kommt vor dem Autobahnkreuz Hannover Ost eine Abfahrt Hannover-Anderten. Die fahrt ihr raus und in den Ort hinein (der Beschilderung folgen). Nach gefühlten zwei Minuten seit Abfahrt von der Autobahn überquert ihr den Mittellandkanal. Hier gibts dann die Hindenburgschleuse zu sehen. Kann man sich von der Brücke aus ansehen, auf der rückwärtigen Seite des Schleusengeländes (mit dem Auto zu erreichen) gibt es auch einen Eingang, durch den man das Schleusengelände betreten kann (kostenlos). Vielleicht wird gerade ein Schiff geschleust, das ist dann auch für Kinder ganz interessant, vorausgesetzt es bewegt sich auch gerade was. Ansonsten ist es vielleicht zum Austoben für die Kinder ganz spannend quasi gegenüber im Industriegebiet ins Tumultus zu gehen:

http://www.tumultus-spielpark.de/preise.htm

Dafür müßte man aber schon so mindestens zwei Stunden einkalkulieren, damit sich das preislich lohnt.

Ansonsten gibts drumherum alles vom McDrive bis zu einigen der besten griechischen Restaurants Hannovers. Von der A7 in weniger als 5 Minuten zu erreichen.

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Side selbst ist ein ganz hübscher Ort mit dem Apollon-Tempel und dem Hafen. Den würde ich mir auf jeden Fall ansehen. Man kann von der Dolmuz-Endstation bequem zu Fuß hingehen und durchquert dabei das Amphitheater. Das ist wirklich sehenswert.

Manavgat wurde ja schon vorgeschlagen. Dort gibt es zwei Basare, einen größeren und einen kleineren, die nach Wochentagen benannt sind, ich hab vergessen, welche. Beide Basare bieten exakt die selben häßlichen T-Shirts, aber ich habe mir von erfahrenen SchnäppchenjägerInnen sagen lassen, die Fälscher würden immer besser. So bekämen sie jetzt bei George, Gina & Lucy-Taschen auch die Verschlüsse endlich originalgetreu hin. ;-))

Sehenswerter find ich da den Wasserfall, wurde auch schon vorgeschlagen. Der Dolmuz hält direkt davor, das sind auch nur ein paar Minuten Fahrt von den Basaren aus gesehen, läßt sich gut miteinander verbinden.

Wenn Ihr was richtig Schönes sehen wollt, macht von Side aus einen Ausflug ins Taurus-Gebirge. Es gibt wirklich noch authentische Bergdörfer mit uralten Häusern, nur eine knappe Stunde Fahrzeit entfernt und wenn man früh am Morgen in so einem verschlafenen Ort ankommt, hat man das Gefühl, hier sei man noch nicht mit dem Tourismus in Berührung gekommen. Dieser Eindruck hält allerdings nur exakt so lange an, bis die Tische mit den gefälschten T-Shirts aufgebaut werden...

Der Nationalpark im Taurus-Gebirge ist sehr schön (und frei von Plagiatsware). Es lohnt sich, eine nauturkundlich geführte Tour mitzumachen. Wir sind damals ein Stück des Paulusweges gegangen, den man in der Türkei gern zu einer Art zweitem Jakobsweg ausbauen würde, der aber bislang noch nicht so überlaufen ist.

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Ich kenn das auch von anderen Flughäfen, daß man nirgendwo ein offenes Netzwerk findet. Ich hab schon mehrfach den Tip bekommen, dann vorab mal foursquare zu kontaktieren, ob da jemand einen Vorschlag hat.

Er hier erklärt ganz schön, wie das funktioniert und hat noch weitere Tips:

http://foxnomad.com/2013/06/11/how-to-get-wireless-passwords-at-airports-when-they-dont-have-free-wifi/

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Hannover hat schon seit ewigen Zeiten kein Autokino mehr. Da wo das früher war, ist jetzt der Messeparkplatz.

Ich weiß ja nicht, ab wann und für wie lange Ihr in Hannover seid, aber es gibt im Juli wieder das Seh-Fest am Maschsee. Infos gibts hier, die Seite sagt, ab 25.06.

http://seh-fest.de/

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Also derzeit geht die Sonne so gegen kurz nach halb 5 auf. Gute Fotos wirst Du vom Nationaldenkmal auf dem Kreuzberg aus machen können. Da müßte, wenn mich jetzt nicht alles täuscht, die Sonne so mehr oder weniger überm Tempelhofer Flugfeld aufgehen. Naja, so ungefähr jedenfalls. Gute Sicht hast Du von dort aus jedenfalls in alle Richtungen und hübsch ist es da auch noch. Allerdings würde ich vor Sonnenaufgang da nicht allein hingehen, jedenfalls nicht, wenn Du weiblich bist, da der Viktoriapark doch einiges seltsames Volk anzieht und dort auch nicht erst einmal was passiert ist.

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Das kann man so nicht beantworten. McDonalds ist ein Franchiseunternehmen und die Geschäftsführer der einzelnen Filialen bekommen Preisempfehlungen, an die sie sich nicht zwingend halten müssen. Somit gibt es da sowieso keine bundesweit einheitliche Preisgestaltung.

Ich esse gern mal bei McDoof und beim Bürgerkönig, ich hab bislang noch nicht feststellen können, daß es an Raststätten so deutlich teurer gewesen wäre, daß mir der Preisunterschied aufgefallen wäre. Kann sich aber durchaus um Centbeträge gehandelt haben, die mir dann gar nicht bewußt geworden sind, weil ich die Preise auch nicht auswendig kenne.

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Mein Favorit ist der Altwarmbüchener See, ist auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen (Linie 9 bis Altwarmbüchen). Der See hat im Badebereich einen aufgeschütteten Sandstrand, ansonsten Ufer mit Naturbewuchs und Bäumen. Der halbe See ist Landschaftsschutzgebiet, ansonsten darf geschwommen, und in bestimmten Bereichen gesurft und gesegelt werden. Es ist ein Moorsee, daher wenig Fische und kaum Wasserpflanzen, nur in der Uferzone. Das Wasser ist dafür aber auch nicht ganz klar, aber sauber. Nicht davon stören lassen, daß der See in der Nähe einer Mülldeponie liegt, die ist abgedichtet und tut der Wasserqualität keinen Abbruch. Es gibt einen Kiosk und Toiletten.

In der Nähe läge noch der Kirchhorster See, der ist ein Stück weiter stadtauswärts in nordöstlicher Richtung. An beiden Seen gibt es am Wochenende DRLG-Aufsicht. Eintritt kosten beide nicht.

In der Stadt gäbe es das Strandbad am Maschsee, ist aber bei schönem Wetter ziemlich überlaufen. Außerdem liegen auf dem Stadtgebiet die Ricklinger Kiesteiche, die ich persönlich überhaupt nicht schön finde und die aufgrund der Stadtnähe ziemlich viel seltsames Volk anlocken, möglicherweise auch dadurch begünstigt, daß es hier ein frei zugängliches FKK-Gebiet gibt. Andere FKK-Seen in und um Hannover liegen auf nicht einsehbarem Privatgelände und kosten Eintritt.

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Auf der Südhalbkugel ist um Weihnachten Hochsommer. Ich würde davon ausgehen, daß es in jedem Fall nicht kalt sein wird, sprich, mindestens angenehme Temperaturen sollten garantiert sein. Nun ist Südafrika aber recht groß, so daß es durchaus regionale Unterschiede geben kann. An den Küstenregionen dürfte das Klima eher gemäßigt und trocken sein und sicher häufig windig. In den Hochlagen um Lesotho wird es sicher auch im Sommer kühler und die Luft sehr trocken sein; an der Grenze zu Botswana oder Swaziland würde ich um diese Jahreszeit durchaus tropische Temperaturen mit hoher Luftfeuchtigkeit erwarten. Der Norden des Landes liegt ja bereits auf einer Höhe mit dem Süden von Madagaskar, und dort ist es im Sommer, also unserem Winter, extrem heiß.

Das sind jetzt so generelle Erwartungen anhand der Klimazonen dieses Landes. Ob genau zu Eurem Reisezeitpunkt dann kurzfristige Wetterphänomene wie Regenfälle oder Wind auftreten werden, kann man ja erst kurzfristig vorhersagen.

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