Varadero besteht aus einer rund 15 km langen schmalen Halbinsel. Wenn man vom Flughafen Varadero kommt erreicht man nach gut 10 km über eine kleine Brücke diese Halbinsel und zunächst einmal den durchaus umtriebigen Hauptort. Dort sind aber weniger die großen Hotels, sondern eher Mitteklasse und kleinere Häuser, die den innerkubanischen Tourismus bedienen. Je weiter Du rausfährst auf den Zipfel, desto moderner und größer werden die Hotels, die dann auch ganz auf westliche Devisen-Touristen ausgerichtet sind. Teils stehen diese Hotels sogar etwas isoliert. Der Strand an der Nordküste der Halbinsel, an dem die Hotels stehen, ist überall sandig und sehr schön. Übrigens: In der Nähe des Golfplatzes steht eine alte "Hazienda", die man glaub' ich besuchen kann. Viel Spaß!

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In "sportlichen" zwei Wochen kann Deine Schwester diese Runde schon machen. Und natürlich ist das pauschal gebucht entspannter als auf eigene Faust – das ahnst Du schon ganz richtig. Möglich wäre z.B.: drei Tage Havanna, drei Tage Vinales, drei Tage Trinidad (Vinales–Trinidad ist auf eigene Faust mit Bus womöglich nur mit einer zusätzlichen Nacht in Havanna zu schaffen). Und zum Abschluss ans Meer; Varadero ist zum Beispiel keine Insel, doch strategisch günstig, wenn der Flug ab Havanna oder Varadero abgeht. Außerdem gibt es übrigens vor Trinidad einen Sandstrand. Gute Reise!

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Mit insgesamt 500 Dollar könntest Du meiner Meinung nach über die Runden kommen, wenn Du nur eine Woche lang Lebensmittel kaufen musst und fürs Quartier nichts mehr zu bezahlen hast. Bleiben Busfahrten, Lokalbesuche, Postkarten (natürlich gibt's dort welche, und jedes größere Nest hat ein Internet-Café). Achtung: Geführte, längere Regenwald-Touren sind teils kostspielig und schmälern das Budget deutlich. Gute Reise.

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Bin Mal via Madrid nach Quito geflogen mit der Iberia - und fand es nicht schlechter als bei vielen anderen Airlines (die Lufthansa bietet zweifelsohne einen besseren Service, aber wenn der Preis stimmt...). Nur beim voll besetzten Rückflug mit vielen Südamerikanern war das WC versifft, was daran lag, dass viele wie in Südamerika üblich das Toilettenpapier nicht ins WC geworfen haben, sondern daneben hin. IIIIh, aber dafür kann ja Iberia nix, oder?

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Wenn Du sowohl Anden, Küste und Tiefland bereisen willst, dann würde ich dafür mindestens einen Monat veranschlagen. Wenn Du weniger Zeit zur Verfügung hast, dann würde ich am ehesten die Küste weglassen (die Pazifikküste Südamerikas ist ohnehin recht rau) und zudem die Anden dem Tiefland vorziehen. Gute Reise!

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Kann die anderen bestätigen. Das Busnetz ist ordentlich, weil es auch das Hauptverkehrsmittel der Einheimischen ist. Auf der Panamericana fahren teils richtige Bus-Karawanen von Nord nach Süd bzw. umgekehrt. Von West nach Ost, z.B. hinein in die Anden bzw. darüber hinweg ins Tiefland sind die Verbindungen nicht so zahlreich, da empfiehlt es sich, sich vorab zu erkundigen, wann absehbar gefahren wird. Ansonsten einfach zum nächsten Busbahnhof - und ab geht die Post. Hab' selten so viele Dieselschwaden dampfen gesehen.

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Über diesen Anbieter kann ich Dir leider nichts sagen. Eine gute Erfahrung gemacht habe ich mit http://www.aventoura.de - Die sitzen meines Wissens in Freiburg und sind speziell bei Kuba recht gut aufgestellt.

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Für Kolumbien ist gerade im Mai 2012 eine Neuauflage des Reiseführers von Reise Know-how erschienen. Ggfs. in der Buchhandlung im Impressum nachsehen, dass Du nicht die alte Auflage von 2010 bekommst. Und kombiniert für Panama und Costa Rica gibt es einen Guide von Merian live!. Der ist allerdings dünner und beinhaltet in der Regel kaum Backpacker-Tipps wie zu günstigen Quariteren. Wenn Du länger dort bleibst, kommst Du an zwei weitere Reisefürer (also je einen pro Land) nicht vorbei.

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Banos ist eine nette, in die Berge eingebettete Kleinstadt mit einer Thermalquelle, also auch touristischer Infrastruktur. Wenn Dich heiße Quellen interessieren, dann wäre auch Papalacta in den Anden östlich von Quito (Fernbusstrecke Quito–Tena) was für Dich (der Ort selbst ist aber nur ein Nest). Insgesamt kommt es auf Deine ins Auge gefasste Route an, so schnell mal in die Anden, das geht ja weniger.

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Als deutschsprachigen Guide empfehle ich dir den Michael Müller, gerade wenn Du viele reisepraktische Tipps suchst. Der Verlag ist sonst eher auf Europa spezialisiert, aber den Ecuador-Führer, mit dem ich gereist bin, mit dem war ich echt zufrieden. Alternativ gibt es noch einen Guide von Reise Know-how - diese Reihe ist ähnlich, allerdings kenne ich speziell den Ecuador-Führer nicht.

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Seehund gibt prima Auskunft. Beachte allerdings, dass es sich bei den guten Alternativen um Städte handelt, die wesentlich kleiner sind als Quito. Quito ist ja ein kleiner Moloch, Cuenca, und Riombamba haben vielleicht ein zweihunderttausend Einwohner, Lacatunga und Otavalo unter 100 TSD und Banos ist ja fast schon ein Nest. - Die zweite Millionenstadt in Ecuador und größte Stadt des Landes ist Guayaquil nahe der Küste, wobei die meisten Touristen einen Bogen um die Stadt machen (ich auch) und lieber in den Anden bleiben. Hier hab' ich Infos zu Guayaquil gefunden: http://www.reisefrage.net/frage/lohnt-sich-guayaquil

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Wenn Du Peru und Ecuador in fünf Wochen machen willst, dann würde ich mich unbedingt nach einem Gabelflug Deutschland-Lima-Quito-Deutschland erkundigen (hin und zurück von Lima mit Abstecher nach Ecuador wäre meiner Meinung nach viel zu weit/zu stressig). Zum Beispiel die Iberia sollte so etwas via Madrid anbieten. Für Ecuador würde ich eine Woche bis zehn Tage Deiner fünf Wochen einplanen und mich von Quenca über Banos (falls Entspannung gewünscht, allerdings ist die dortige Therme nicht geschleckt sauber) nach Otavalo (Indianermarkt, liegt allerdings bereits nördlich von Quito) durch"arbeiten". Es grüßen bzw. locken unterwegs natürlich einige um die 6000 Meter hohe Gipfel.

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Es gibt offizielle, staatlich kontrollierte, klimatisierte (wichtig, damit Ware frisch bleibt) Zigarrenläden, in denen zu festgesetzten Preisen Zigarren gekauft werden können. Die sind zwar dann günstiger als bei uns, aber geschenkt bekommt man da nichts. - Natürlich gibt es auch einen Schwarzmarkt, aber der Laie kann nicht feststellen, ob die schön verpackten Zigarren tatsächlich auch die versprochene Qualität bieten, insofern wäre ich auch deshalb vorsichtig damit.

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Wo Urlauber sind, sind auch Straßenmusiker, die sich von den Touristen einen Obolus erhoffen. Der Klänge des Buena Vista Social Club waren bei meinem letzten Aufenthalt auf Kuba sehr angesagt (siehe Film, wobei Frauencombos selten sind). Ob die Musiker eine Linzenz brauchen oder nicht, weiß ich leider nicht, aber vielleicht ist da jemand anderes noch schlauer...

http://www.youtube.com/watch?v=OnmpIVeGdYw
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Von Europa aus würde ich die Flüge der spanischen Fluggesellschaft Iberia checken; ab Madrid gibt es zahlreiche Verbindungen nach Lateinamerika und sicher auch Havanna. Von Deutschland aus bin ich mal mit der LTU direkt ab Düsseldorf nach Varadero/Kuba geflogen. Die Air France fliegt meines Wissens Kuba auch öfters an. Und ich hab' mal gehört, dass die Aeroflot günstig nach Havanna fliegt, natürlich muss man dabei einen Umweg über Moskau in Kauf nehmen.

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"Zinni" beschreibt die Attraktion der Krabbenwanderung bestens. Wegen des Wassers ist natürlich Tauchen auch ein Thema. Nicht erwähnt wurde bislang, dass die australische Regierung auf der Weihnachtsinsel ein sehr großes, abgeriegeltes Lager für (illegale) Flüchtlinge aufgemacht hat und auf der Insel momentan mehr Flüchtlinge als angestammte Einheimische leben.

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Im beliebten Touristenort Banos stürzt ein dünner, aber hoher Wasserfall zu Tal. - Und ich habe einen Geheimtipp für einen kleinen, jedoch abgelegenen Wasserfall. Zwischen Tena und Misahualli in der Nähe des Rio Napo kann man auf halber Strecke knapp eine Stunde in ein Tal wandern, an dessen Ende ein kleiner Wasserfall zu Tal stürzt, in dessen Becken man sogar ein Bad nehmen kann (hab' ich jedenfalls getan). In Reiseführern war das damals nicht erwähnt, aber z.B. der Busfahrer weiß sicher Bescheid und lässt Euch an der richtigen Stelle raus. Am besten bereits in Tena erkundigen. Und ja, als ich da war, hat ein alter Mann fürs Tal einen kleinen Eintritt verlangt, war aber halb so wild, und außer unserer kleinen Gruppe war sonst niemand da. Ein kleinwenig trittsicher sollte man übrigens sein.

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Interessante Frage. Habe selbst auf Kuba noch niemanden getroffen, der mit dem Wohnmobil die Insel erkundet hat. Habe aber gerade gegoogelt, demnach geht das grundsätzlich schon. Z.B. beim (mir ungekannten) Anbieter http://www.cubastartravel.com/mietwagen/wohnmobile.htm. Allerdings würde ich ggfs. mit Fahrzeugen rechnen, die technisch nicht 100-prozentig in Schuss sind sowie mit jeder Menge Einheimischer, die Du als Anhalter mitnehmen kannst...

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Ich empfehle die Hausbank. Die haben zwar in der Regel keine US-Banknoten vorrätig, aber die können für Dich welche bestellen, was 2-3 Tage dauern sollte, sowie bei Abholung den Wert von Deinem Konto abbuchen. Zu viel Cash würde ich nicht mitnehmen, alternativ empfehlen sich oft Travellercheques in Dollar oder Euro.

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