Ich gebe meinem Vorredner recht mit seinen Tipps. Als ERgänzung zum Thema Museum: Das Goldmuseum ist schön wegen der Goldschätze. Jedoch wer wirklich in die vielen Kulturen Perus eintauchen will, sollte in das MUSEO DE LA NACION auf der Javier Prado gehen. Das Museum ist sehr groß und gibt eine tolle Übersicht von der Steinzeit bis in die Neuzeit. Alle Kulturen - nicht nur die Inkas - werden besprochen, es gibt schöne Exponate und einen Audioguide, der mehrsprachig ist. Nicht verpassen!

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Die Länder sind nicht vergleichbar. Beide haben Ihre Sehenswürdigkeiten, wobei Du in Peru sicher mehr Kulturstätten hast zusätzlich zu einer wirklich sehr facettenreichen Landschaft/Natur. Bitte bedenke bei Deinen Plänen, dass Ecuador Lateinamerika in "Taschenformat" ist, während Peru riesig ist.

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Ich bin in Peru aufgewachsen und schon als Jugendliche in allen großen Städten Taxi gefahren. Trotzdem kann ich mich den Kollegen vor Ort nur anschließen, dass die telefonische Bestellung eines "Taxi Seguro" immer die Beste Wahl ist. Insbesondere abends. Ich weiß nicht wie reiseerfahren Du bist, daher ein paar generelle Tipps : abends wenn möglich auf das Taxifahren alleine verzichten, bzw. immer ein Taxi seguro nehmen. Immer hinter den Fahrer setzen, niemals neben ihn. So hast Du den Fahrer im Griff und kannst jederzeit aussteigen (z.B. an einer Ampel), wenn Dir was komisch vorkommt. Immer gleich nach dem Einsteigen prüfen, ob die Fenster runterkurbelbar sind und sich die Tür öffnen lässt. Denke über ein Pfefferspray nach, dass Du in der Tasche hast. Du solltest die Fahrstrecke etwa kennen, damit Du einschätzen kannst, ob der Fahrer in die falsche Richtung fährt.

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CARAL in der Nähe von Lima gehört dazu und natürlich CHAVIN bei Huaraz (letzteres für jene, die bergbeigeistert sind und vielleicht auch wandern wollen, die Anreise nach Huaraz ist zeitintensiv): Die Stadt Caral wurde 1996 entdeckt und ist die älteste Stadt auf dem amerikanischen Kontinent. Die dortige Stufenpyramide wurde 2001 auf das Jahr 2627 v. Chr. datiert. Gefunden wurden Häuser für zumindest 3000 Menschen, Amphitheater und Tempelanlagen. Weitere Funde beweisen, dass die Bevölkerung Handel mit den Küsten- und Amazonasgebieten trieb. Bis zu diesen Funden galt die Kultur von Chavín de Huántar, die etwa 800 v. Chr. bis 300 v. Chr. existierte, als die älteste. Die in der Huántar-Kunst verwendeten Motive Raubkatze, Vogel und Schlange, legen eine Verbindung zur Olmeken-Kultur nahe. In denselben Zeitrahmen fällt die durch ihre Mumien bekannte Paracas-Kultur in der Gegend um die Hauptstadt. Es ist allerdings unklar, ob in dieser Gegend wirklich eine eigene Kultur existierte oder die Toten wegen der trockenen, konservierenden Luft von weit her herangeschafft wurden. Quelle: Wikipedia

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Nun, das hängt ein wenig von Dir und Deinen Erwartungen ab. Ganz grundsätzlich kann man sagen, dass es in den Monaten Jan-März voller ist (wegen der Schulferien in Peru/Lateinamerika) und in den Monaten Juli/August (wegen der Ferien z.B. in Europa). Ich persönlich finde die Monate April/Mai und Oktober sehr schön. Zwar ist es dann auch mal regnerisch und feucht (im Juli/August ist es eher trocken), dafür hat man aber dramatische Nebelschwaden/Wolken über der Festung hängen, ganz so, als wäre die Zeit stehen geblieben.

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Um die Angaben meiner Vorredner noch zu verdeutlichen. Zunächst einmal musst Du nach Cuzco kommen. Je nachdem solltest Du also 1 halben Tag Cuzco Anreise und einen halben Tag Cuzco Abreise rechnen. Hinzu kommt dann noch die Verindung von Cuzco nach Machu Pichu. Hierfür musst Du ebenfalls einen halben Tag rechnen. Ich empfehle unbedingt eine Übernachtung am Fuße der Ruinen im Dörfchen Aguas Calientes! Nochmal Übersicht Tag 1 Anreise Cusco, Übernachtung Cusco Tag 2 Cusco-Aguas Calientes bei Machu Picchu, Übernachtung Tag 3 Machu Picchu Ruinen, nachmittags zurück nach Cusco, Übernachtung Cusco Tag 4 Abreise ab Cusco

Bitte beachte: Cuzco und Umgebung haben unglaublich viel zu bieten. Um die Region ausgiebig zu entdecken solltest Du 3 Extratage einplanen.

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Ich empfehle in Aguas Calientes bei einem kleinen/mittleren Budget gerne das Rupa Wasi. Das gefällt vor allem jüngeren Leuten. Es ist ganz aus Holz gebaut, einfach eingerichtet, hat ein nettes Restaurant direkt nebenan. Einfach gut. Viele unserer Kunden kommen dort unter. Oder aber das Hutachy Tower, teurer aber auch wirklich gut. Unbedingt versuchen ein Zimmer mit Blick auf den Fluß zu bekommen :-). Auf die Gefahr hin, dass Eigenlob stinkt :-)..Als Reiseveranstalter kann ich Dir atambo tours empfehlen. www.atambo-tours.de. Gerne nehme ich mich Deiner Anfrage persönlich an, ich bin in Peru aufgewachsen.

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Hallo, der Norden Perus ist super schön. Da machen die Peruaner alle Strandurlaub. Die Infrastruktur ist gut, aber nicht überlaufen. Viele kleine süße Hotels an langen pazifischen Stränden warten auf die Besucher. Fotos gibt es hier: http://lateinamerika.atambo-tours.de/peru-regionen Ich rate zu einem 45tägigen Aufenthalt in Mancora mit optionaler Verlängerung entweder mit Flug Lima - Tumbes - Lima oder im Anschluss an das Nordprogramm von Chiclayo (Nachtfahrt im Autobus) aus mit Rückflug Tumbes - Lima.

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Also für Entfernungsangaben brauche ich schon eine Indikation, von woaus du fahren möchtest ;-). Sagen wir mal Du kommst aus Pucallpa, dann brauchst Du 3 Tage auf dem Boot. Von Yurimaguas aus brauchst Du ca. 2 Tage. Die Boote sind einfach, oft sind es Transportfahrzeuge für Lebensmittel oder gar Rinder. In einem Stockwerk stehen dann die Rinder und im oberen Stockwerk sind die Hängematten der Mitfahrenden. Eine eigene Hängematte muss mitgebracht werden. Ich empfehle auch noch Ohrenstöpsel, denn oft wird laut Musik gehört oder lautstark fern geschaut.

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Der Norden Perus ist superschön und wird völlig unterschätzt. Alle unsere Kunden, die bisher dort waren, sind hellauf begeistert - eben weil dort alles noch sehr untouristisch ist. Aber man braucht einen guten Guide, der die Bilder vergangener Kulturen lebendig machen kann. Die Lehmpyramiden im Norden sind nicht so gut erhalten, wie die Inkafestungen und so braucht man ein wenig Phantasie. Hingegen sind die Museen wirklich sehr gut ausgestattet und unbedingt einen Besuch wert. Mein Tipp: Rein in den Bergnebelwald nach Kuelap und eine Wanderung zum Wasserfall von Gocta!!!

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Ich finde das Goldmuseum sehr sehr interessant. Ich war schon viele Male dort und entdecke immer wieder Neues. Wobei ich auch empfehle die Waffengeschichten wegzulassen und gleich in Richtung Goldabteilung zu gehen. Aus meiner Sicht ist das Goldmuseum in Lima unbedingt ein Muss! Für den Anfang einer Peru Reise empfehle ich jedoch noch das Archäologische Museum auf der Javier Prado. Hier bekommt man die peruanische Geschichte vom Anbeginn der Zeit, über alle wichtigen Kulturen, leicht verständlich erklärt - einfach eine super Vorbereitung!!! Mein Tipp! Viele Gruesse, Karen atambo tours

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Hallo, ich empfehle wie meine Vorredner auch unbedingt ein kleines Schiff zu nehmen. Denn je kleiner das Schiff, desto mehr Zeit bleibt einem beim Landgang auf die Inseln. Optimal ist eine Größe um 16 Personen. Es gibt unterschiedliche "Klassen" bei den Schiffen, am günstigsten ist die Stockbetten-Klasse, das fängt dann so bei 1000,-€ p.P. für 4 Tage an. Gerne unterstützen wir Sie bei der Buchung und Vorbereitung, atambo tours arbeitet mit rund 20 Schiffe zusammen. Mehr Informationen finden Sie hier: http://lateinamerika.atambo-tours.de/galapagos

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Ich bin in Peru aufgewachsen und habe schon Beben der unterschiedlichsten Schwere erlebt. In den Schulen wirst Du für diesen Fall auch trainiert. Wobei ich meinen Vorrednern recht geben muss - in den meisten Fällen ist das Beben schneller wieder vorbei als man reagieren kann. Oft auch merkt man das Beben gar nicht und liest dann später davon in der Zeitung. Klare Verhaltensregeln: Weg von den Fensterscheiben, am besten unter den nächsten Türrahmen, wenn man weiß wo tragende Säulen sind dann dorthin. Ist die Tür zu weit weg dann unter den TISCH. Ich habe mich so schon vor einer großen Lampe schützen können, die im Klassenzimmer die Decke herunterkam. Ansonsten: Keine Sorge es ist meist gar nicht schlimm.

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Es kommt darauf an, wie du reist. Insgesamt sind Reisetaschen mit Rollen üblich. Reisetaschen haben den Vorteil, dass Sie sich einfacher auf Muli, ect. schnallen lassen aber trotzdem Rollen haben. Von einem Schalenkoffer würde ich eher abraten.

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Im Dschungel solltest Du unbedingt Malariaprophylaxe nehmen. Diese Krankheit ist einfach viel zu tückisch. Viele haben Angst wegen der Nebenwirkungen. Hier kann ich aus eigener Erfahrung MALARONE emppfehlen, welche wir alle (die ganze Familie auch die Kinder) gut vertragen haben. Meine Kunden (ich bin Reiseveranstalterin) berichten auch gutes über Malarone. Am besten darauf man den Arzt ansprechen.

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Hallo. Ja in Peru kann man in der Tat sehr gut Sprachunterricht nehmen. Meine Favoriten sind hier Cusco und Arequipa, da beide Städte sehr schön sind und viel Freizeitcharakter bieten. Wobei Cusco definitiv mehr Potenzial bietet als Arequipa. Wer es trubelig, international und doch sehr "inkamäßig" sucht, der sollte nach Cusco gehen. Wer es eher beschaulicher mag nach Arequipa. In Cusco empfehle ich Acupari und in Arequipa Spanish School Arequipa (SSA). Wer sicher gehen will dass alles klappt bucht in Deutschland über einen Reiseveranstalter (ohne Aufpreis!), z.B. über uns atambo tours :-)

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Hmm, ich schließe mich den Vorrednern an. Die Stadt Puno selbst ist nicht wirklich charmant, denn es fehlt an alter Kolonialarchitektur und die "Musik" spielt auf dem Titicacasee und den dortigen Inseln - oder im Umkreis. Trotzdem: In keiner Touristen-Stadt Perus wirst Du soviel ungeschminktes, hochandines Leben zu sehen bekommen, wie hier. Es ist einfach toll auf die Plaza de Armas zu gehen, sich auf einer der Parkbänke zu setzen und den Kindern beim Spielen mit den Tauben zuzusehen, die alten Herrschaften beim Plauschen zu beobachten, die Kaugummiverkäufer und indianischen Mamis, die gerade vom Markt kommen. Puno ist laut, bunt, staubig - und einfach echt. Wenn Du Dich für sowas begeistern kanns - dann los!

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Die Frage ist wohl eher, ob die Anreise in die unwirtliche Gegend der Wüste um Nasca sich wirklich lohnt für die 45 min Überflug. Meine Meinung ist, dass es sich um ein echtes Wunder handelt und jeder, der die Linien mal gesehen hat, ist beeindruckt. Leider ist der Flug recht "abenteuerlich", die vielen Kurven bringen nicht selten die Passagiere zur Übelkeit. Insbesondere jene, die filmen und fotografieren. Die Sicherheit der Flieger - nun ja, ist eben okay - keine europäischen Standards. Trotzdem rate ich vielen Kunden von einem Nasca-Aufenthalt ab. Denn die Anreise ist recht lang, es gibt nichts in der Umgebung - außer man macht vorher Ica und die Isalas Ballestas. Also: Wer Zeit hat, sollte Nasca machen und mit Ica, der Weingegend und vor allem den Islas Ballestas verbinden. Andernfalls: Weglassen

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Arequipa ist von Vulkanen umringt, die alle relativ einfach bestiegen werden können. Der Misti ist einer davon. Wobei er als eines der leichten Vulkane gilt. Aber man darf sich nicht täuschen lassen, denn in der Höhe sind alle Regeln der Fitness nicht mehr gültig. Was Dir in 3000 m einfach "easy" vorkommt, ist in 5.000 m fast unbeschreiblich anstrengend. Sprich: Akklikmatisierung vorab ist alles! Mindestens 3 volle Tage akklimatisieren, bevor es hochgeht. Für den Misti selbst musst Du ca. 3 Tage einplanen. Es gibt Veranstalter in Arequipa, die dies durchführen - aber leider auch eine Menge schwarzer Schafe. Lieber aus Deutschland bei einem Spezialveranstalter buchen (wie wir es sind :-)), der Erfahrung hat und eine gutes Vorab-Briefing macht.

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Guayaquil ist nicht hässlich! Allerdings verblasst es völlig vor Quito, denn es hat kaum koloniale Substanz. Eigentlich sind nur der Malecón, also die Promenade am Wasser sehenswert, die Plaza mit den riesigen Echsen (sie laufen da frei rum) und das Künsterviertel las Penas, welches sich farbenfroh an einen Hügel der Stadt schmiegt. In bezug auf Galapagos ist es gut hier zu starten, denn man hat sich die Zwischenlandung gespart. Von Quito kommend landen die Flieger nämlich in Guayaquil um die die Touristen einzusammeln. Wer Zeit hat oder nach Galapagos will, sollte es einplanen.

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Es gibt in Peru unzählige Möglichkeiten "Dschungel" zu erleben. Was viele nicht wissen ist, das rund 60% des Landes Peru URWALD ist. Viele Bereiche des peruanischen Dschungels sind nicht zugänglich und es verwundert daher kaum, dass es dort den höchsten Bestand an Primärurwald gibt. Die beste Zeit für den Dschungel ist im südlichen Teil Perus (z.B. die Regionen Manu / Puerto Maldonado) zwischen Mai und Oktober/ November. Im nördlichen Teil Perus (Iquitos) verschiebt sich das Klima wegen der Äquatornähe ein wenig. Hier empfehle ich die Reisezeit Juni - November. Also: in den europäischen Wintermonaten ist dort REGENZEIT. Und das bedeutet absolut unpassierbare Straßen und reißende Flüsse, unbedingt meiden! Und nun zu den empfohlenen Dschungel-Orten.

Auf meiner Liste rangiert ganz oben MANU. National Geographic nannte es mal die "Arche Noah" des Regenwaldes. Problem: es gibt nur sehr, sehr wenige Lodges dort und da alles in die Region gebracht werden muss, ist ein Besuch sehr teuer. Anreise ab Cusco.

Auch ganz schön, aber Flora und Fauna sind angegegriffen durch die Ölschürfungen (Quecksilberverschmutzung) ist Puerto Maldonado und Umgebung. Anreise ebenfalls ab Cusco. Aber: Die Region ist urbaner, es gibt viele Ansiedlungen. Trotzdem ein Erlebnis. VOr allem für jene, die auch Kontakt zur Bevölkerung suchen. Anreise ab Cusco.

Iquitos: Im Norden des Landes. Rund um die Stadt steht kaum noch ein Baum und die "klassischen" Lodges sind unspektakulär. Wir arbeiten hier aber eine Tagesreise entfernt mit einem Indianerstamm der Cocama im Pacaya Samiria Nationalpark zusammen - und das ist Abenteuer! Jedoch ohne Komfort. Tolle Naturerlebnisse und Tierbeobachtungen garantiert...!

Es gibt noch weitere Möglichkeiten. Pucallpa oder Tambopata - oder der Hochnebelwald rund um Kuelap...die Liste ist lang. Sprich: Es kommt darauf an, welcher Komfort, welche Brieftasche - und vor allem welche Erwaltungshaltung Du hast!

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Ich selbst habe als Reiseveranstalterin in den letzten 20 Jahren die Ruinen schon viele Male besucht. Und sie haben kein bisschen an bespielloser Eindruckskraft verloren. Trotz Touristen! Die Stadt in den Wolken ist atemberaubend! Ohne Wenn und Aber. Mein Tipp ist jedoch a) in Aguas Calientes am Fuße des Berges zu übernachten und mit dem ersten Bus um 05:30 auf die Anlage zu fahren. Dann ist man unter den ersten und erlebt mit, wie die Sonne langsam die Ruine "erobert". Toll! b) wer von den Ferien unabhängig ist sollte versuchen in den Monaten März-Mai oder September-Oktober Peru und damit die Anlage zu besuchen.

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Ich komme gerade zurück aus Cusco und kann das nur bestätigen. Allerdings solltest Du Dir vorher mal die Räumlichkeiten anschauen, bevor Du eine Zusage machst. Direkt an der Kathedrale an der Plaza de Armas stehen ebenfalls viele Frauen, die mit Foldern in der Hand dafür werben. Grüße, Karen

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