Merkt man in La Paz etwas von der großen Höhe?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo,

in der Regel merkst Du schon etwas. Das ist individuell unterschiedlich, es reicht von Kurzatmigkeit bis hin zur Ohnmacht. Hängt nicht nur von der Person ab, sondern verläuft bei jeder Anpassung anders- einmal klappts, beim nächsten mal hakt es dann. Hier hatte ich schon mal ausführlich geantwortet, bitte auch die interne Suchfunktion benutzen: http://www.reisefrage.net/frage/ab-wieviel-hoehenmeter-in-den-anden-muss-sich-der-koerper-an-den-wenigen-sauerstoff-gewoehnen

Eine vollständige Akklimatisation dauert bis zu drei Wochen, eine Verbesserung der Leistungsfähigkeit ist schon nach wenigen Tagen festzustellen. Die gewohnte Anpassungsfähigkeit erreicht man aber erst nach den drei Wochen, wobei die Kurve der Leistungszunahme zum Schluss nicht mehr so stark spürbar steigt. Das lässt sich, ich habe dutzende Adaptationen/Akklimatisationen hinter mir, mit ziemlicher Sicherheit sagen. Bitte auch im internen Fenster "Höhenkrankheit googeln.

LG

Die Höhe von 4000 Metern kann man durchaus merken, in Chile hatte ich mal dieses Problem. Ich war kurzatmig, bekam Kopfschmerzen und mir war schwindelig. Jeder Mensch erlebt die Höhe anders, einige merken davon nichts. Lass Dich am besten vorher von Deinem Arzt durchchecken. Sportlich würde ich mich erst nach einigen Tagen Eingewöhnungszeit betätigen. Hier noch eine ganz interessante Seite: www.erlebe-peru.de/Info-La-Paz.htm.

Das hängt ganz individuell von dir ab. Eine Freundin war letzten Monat in La Paz und vorher noch nicht einmal in den Alpen und sie hatte keinerlei Probleme dort. Das kann aber bei dir ganz anders aussehen, z.B.mit Kurzatmigkeit, Übelkeit, Kopfschmerz. Trotzdem würde ich persönlich die Stadt ohne Akklimatisation besuchen. Bei 4000 Metern ist das nicht unbedingt nortwendig, es sei denn du weißt, dass due Probleme hast. Wenn du erste Anzeichen einer Höhenkrankheit bekommst, kannst du vor Ort zum Arzt gehen oder trinkst einfach den typischen Tee mit Cocablättern. Wenn es ganz schlimm wird, musst du eben in tiefere Gefilde runter.

Egal ob jung oder alt, im Grunde merken wir Flachlandtiroler die Höhe immer deutlich. Am ersten Tag fühlst Du Dich wie auf dem Boot, als würde alles leicht schwanken. Kopfweh und Kurzatmigkeit gehören ebenfalls dazu. Außerdem ist die Luft sehr, sehr trocken, das macht den Nebenhöhlen zu schaffen und führt manchmal auch zu Nasenbluten. Wenn DU da empfindlich bist, nimm ein Spray (Meerwasser oder so) mit. Du solltest auf jeden Fall ganz viel Coca-Tee mit viel Zucker trinken (damit das Coca schneller ins Blut kommt). Hab keine Angst. Coca ist eine Heilpflanze, den Tee trinken meine Kinder auch :-). Am ersten Tag auf keinen Fall Alkohol trinken, das kann dich echt total umhauen!

Die Höhe wirst du auf jeden Fall merken. Du wirst am ersten Tag bestimmt Kopfschmerzen bekommen und kurzatmig werden. Wenn es dumm läuft wird dir auch noch schwindlig werden. Und - was ganz wichtig ist - trinke sehr viel. Man sagt ja, pro 1000 Höhenmeter soll man mindestens einen Liter Flüssigkeit pro Tag trinken. Wenn du dich gut akklimatisiert hast, steht deinen weiteren sportlichen Aktivitäten eigentlich nichts mehr im Wege.

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