Stornokosten bei Reiserücktritt einer Ferienwohnung

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

90% Stornokosten zu verlangen finde ich eine Frechheit. Wenn man 1 oder 2 Tage vor Anreise storniert, okay - aber meiner Meinung nach ist das nicht gerechtfertigt, wenn man über 2 Monate vor Anreise storniert. Muss der Vermieter nicht auf die Stornokosten hinweisen? Wir vermieten auch eine Ferienwohnung - bei uns in der Buchungsbestätigung wird darauf hingewiesen, dass keine Stornogebühren anfallen bzw. bei Stornierung innerhalb von 7 Tagen vor Reiseantritt 25% der Kosten anfallen und am Tag vor der Anreise 80% der Kosten. Zu sagen, dass Ihr 90% der Kosten tragen müsst, wenn die Wohnung für den Zeitraum nicht belegt wird zeigt, dass der Vermieter Geld raus schlagen will. Zahlen würde ich auf jeden Fall nicht die 90%.

Meine Antwort kommt zwar etwas spät jetzt 2 Wochen nach der Frage - ich hoffe das ganze hat sich schon zum Guten gewendet :-)

Vielleicht als kleiner Tipp: Beim nächsten Mal über booking.com buchen - dort sind auch Ferienwohnungen eingetragen und dort sind Stornierungsgebühren etc. genau festgehalten. Für den Vermieter zwar blöd (also für mich blöd solch einen Tipp zu geben ;-) ) weil der Vermieter 12% provision an booking.com zahlen muss. Deshalb, wenn man über eine private Homepage anfragt und die Wohnung auch bei booking.com findet würde ich nach einem Rabatt fragen von 10% wenn man über die Homepage bucht - da haben beide etwas von :-)

Wie ich sehe, gibt es auch noch nette Vermieter, Vermieter mit Herz. Wir haben inzwischen die Reise bezahlt, da wir trotz mehrmaliger Telefonate mit dem Vermieter zu keiner Einigung gekommen sind. Er besteht auf seine 90% (er wollte sogar noch 100 Euro für Auslagen, die er anscheinend hatte, von uns haben, die wir aber nicht bezahlt haben), falls er oder wir keine Nachfolgemieter für den Zeitraum finden sollten. Wir haben seine Ferienwohnung bei Ebay mehrmals angeboten und auch bei uns im Umkreis Werbung für seine FW gemacht, leider ohne Erfolg. Das Baby unserer Tochter kam inzwischen 2 1/2 Wochen zu früh und ich war noch bis vor der Entbindung bei ihr, aber jetzt haben wir auch keinen Urlaub mehr, um den Urlaub anzutreten. Ich danke Ihnen recht herzlich für Ihre nette Antwort und den guten Tipp, den wir auf alle Fälle für den nächsten Urlaub nutzen werden. So was wird uns nie wieder passieren, wir haben daraus gelernt. Liebe Grüße I. Klose

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@Fredkl

nachdem ich mehrere Anzeigen im Internet aufgegeben habe, gab es zum Glück Nachfolgemieter für obige FW. Der Vermieter ließ sich auf nichts ein und ging auf kein Angebot für uns ein. Bis auf 3 Tage, hat uns der Vermieter gnädigerweise und zähneknirschend das Geld zurück überwiesen.

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Hi, der Deutsche Hotel und Gaststättenverband hat Muster-AGBs: http://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=2&cad=rja&ved=0CDAQFjAB&url=http%3A%2F%2Freservation.online-res.de%2Fclientimages%2Fhid_461%2Fagbs%2FAllgemeine_Geschaeftsbedingungen_neu.pdf&ei=89QMU9CFB4SHswba_4DwCA&usg=AFQjCNGcSQ8qJlRk9KFexsfS6YC0dxr7Vw&sig2=sjpdbw5FSqAMhEMT5M8d6g&bvm=bv.61725948,d.Yms

Besonders die beiden letzten Absätze sind interessant. Die Frage ob AGBs beim Vertragsschluss vorliegen müssen, kann ich nicht beantworten. Es handelt sich bei dem geschlossenen Vertrag ja nicht um eine Pauschalreise sondern um einen schlichten Mietvertrag.

Im Zweifelsfall hilft nur das Aufsuchen eines Rechtsanwaltes oder einer Verbraucherberatung.

Viele Grüße Rolf

Flug gebucht, Ticket nie erhalten, Geld wurde trotzdem abgebucht!

Hallo,

ich habe folgendes Problem. Und zwar habe ich einen Flug am 27.10 von Sankt Petersburg nach Kaliningrad und zurueck bei fluege.de gebucht. Dieser sollte am 2. Nov. stattfinden. Sofort erhielt ich eine Bestaetigungs-Email zu meiner Buchungsanfrage. In dieser wurde mir mitgeteilt, ich zitiere, " Wir werden nun die automatische Ticketausstellung für Sie veranlassen. Sie erhalten innerhalb von 12h innerhalb unserer Geschäftszeiten von uns eine Rechnung und einen Reiseplan als PDF-Datei. "

In der letzten Zeile der Email ist noch aufgefuehrt: " (Ticketausstellung und Zahlungsabwicklung über unseren Fulfillment Partner AERUNI GmbH) ".

Nun gut, als schon 24 h vergangen waren und ich immer noch keine Ticketausstellung und auch sonst nichts von fluege.de gehoert hatte, informierte ich mich auf deren Website, was zu tun ist, wenn keine Ticketerstellung erfolgt. Natuerlich soll man sich an den Service wenden, wenn man aus Deutschland anruft, kostet es 99 Cent die Minute, fuer einen Anruf aus dem Ausland werden die Kosten nicht aufgefuehrt und natuerlich kann man sich noch per Email an Sie wenden. Da noch einige Tagen blieben, bis ich fliegen sollte, entschied ich mich fuer den Email Verkehr, aber auch dafuer, weil ich mich in Sankt Petersburg befinde und die hohen Telefonkosten nicht auf mich nehmen wollte. Nun gut, wieder keine Antwort von fluege.de...

Erstaunlicherweise kam dann am 31.10 eine Email, in der mir meine Versicherungspolice zugeschickt wird, ich hatte die Ticket Flex Versicherung dazu gebucht. Ich denke mir nur, ja dafuer haben die Zeit, wenn es um irgendwelche Kosten geht... sonst hatte ich kein Lebenszeichen von fluege.de gehoert.

Nun hatte ich schon mit meinem Flug abgeschlossen, da auch meine Kreditkarte nicht angeruehrt wurde.

Und am 1. Nov, einen Tag vor eigentlichem Flug, sah ich, dass das Geld fuer den Flug abgebucht wurde. Ich konnte nicht meinen Augen trauen. Auf jeden Fall, ich wieder hundert Emails geschrieben, keine Antwort. Bis heute nicht...

Die Ticketausstellung sollte ja ueber die AERUNI GmbH erfolgen, finde aber nirgends die Kontaktdaten.

Was soll ich in solch einem Fall tun? Mich an den Verbraucherschutz wenden? Doch versuchen in den naechsten Tagen dort anrufen und die hohen Kosten auf mich nehmen? Fluege.de ist doch in dem Sinne vertragsbruechig geworden, da sie Geld bekommen haben, aber keine entsprechende Leistung erbracht haben.

Wie beweise ich jetzt, dass ich kein Ticket bekommen habe? Und nein, es ist nichts im Spam Ordner. Ich meine, 145 Euro sind nicht die Welt, aber ich werde um jeden Cent kaempfen, das kann doch nicht sein! Und das von einer deutschen Gesellschaft, ich bin schockiert. Von mir aus , werde ich auch zum Amtsitz fahren, welcher in Leipzig ist, wenn ich wieder in Deutschland bin, aber sowas lasse ich nicht mit mir machen.

Ich hoffe , dass mir jemand helfen oder hilfreiche Tipps geben kann, an wen ich mich wenden koennte und was in solch einem Fall zu tun ist.

Vielen Dank!

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