kilimandscharo. ohne bergfuehrer besteigen?

4 Antworten

Nein das 'bekommst Du nicht allein hin'!

Es ist VIELLEICHT nicht gefährlich, aber da die beiden normalerweise bestiegenen Gipfel über 5000m hoch sind, ist die nicht ungefährliche Höhenkrankheit eine häufige Erscheinung! Darüber hinaus ist für den Aufstieg ungefähr eine Woche einzuplanen, wofür man mindestens ordentlich Kondition braucht.

Allein diese beiden Tatsachen sind vielleicht der Grund, daß inzwischen einheimische Begleiter vorgeschrieben sind!!! Du mußt eine Gebühr für die Besteigung bzw. für den Eintritt in den Nationalpark von ungefähr 450€ bezahlen und für einen Führer aus dem Chagga-Volk zwischen 60 und 80€!

Ergänzend dazu, dass ein Führer eben vorgeschrieben ist, dauert der Aufstieg vier bis fünf Tage (und runter will man evtl. auch wieder). Das heißt, selbst auf der Coca-Cola Route müssen für die ganze Zeit Ausrüstung, Essen und Trinkwasser mitgenommen werden ... Das wäre ein wenig happig. Bei den von Roetli genannten Preisen kannst Du schon sehen, dass der Führer nur einen sehr kleinen Teil der Kosten ausmacht, die Gebühren für den Park (sie werden übrigens pro Tag gerechnet) sind der größte Batzen.

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Bekannte von mir haben den Kilimanjaro vor einigen Jahren bestiegen. Sie sind richtig durchtrainierte Bergsteiger und haben sich zudem speziell auf diesen Aufstieg vorbereitet. Vor Ort haben sie mit einem einheimischen Führer eine Besteigergruppe gebildet und sind in mehreren Etappen auf den Gifpel gestiegen, vor allem die letzte Etappe ging sehr früh los. Und natürlich braucht man jemanden, der weiß, wo es auf knapp 6000 Metern Höhe langgeht. Laut ihrer Aussage hat die Mehrzahl der Gruppen, die gleichzeitig unterwegs waren, die Besteigung abbrechen müssen. Allein hochzugehen ist nur etwas für Leute vom Schlage von Reinhold Messner...

http://www.youtube.com/watch?v=0xSozaJdOfc

ganz alleine auf keinen fall. du brauchst schon begleiter fuer die sicherheit. aber einen bergfuehrer nicht unbedingt.

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