Kamerun mit dem Rucksack?

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Auf jedenfall! Ich hab das Land ein gesamtes Jahr lang bereist und mit jedem Tag wird es einfacher. Die Einheimischen sind sehr zuvorkommend, solange man das ständige übers-Ohr Hauen nicht persönlich nimmt. Handeln ist nunmal normal dort. Die Busverbindungen sind für afrikanische Verhältnisse hervorragend. Sie warten meist bis sie voll sind und fahren dann ab. Also viel Geduld mit einpacken. Der Mount Kamerun (4100m) im englischsprachigen Nordwesten ist auch für ungeübte Bergsteiger zu bewältigen. Douala empfehle ich nicht, da die Stadt heiß und stickig ist. Reise lieber etwa 100km südlich in kleine Dörfer an den Strand, das ist ein wahres Erlebnis. Besonders empfehlenswert ist eine Reise an den verschwindenden Tschadsee. Um bis dorthin zu gelangen, solltest du in Rucksacktouren SEHR geübt sein. Die letzte Strecke rast man in heruntergekommenen 60er Jahre Peougots über Sanddünen vorbei an zig korrumpierten Polizeikontrollen. Immer Nerven behalten und amtliche Passkopie nicht verlieren. Die Mühen lohnen sich jedoch, denn der Tschadsee ist der schönste Fleck, den ich bis jetzt in Afrika fand. Kamerun wird vollkommen unterschätzt! Für geübte Rucksacktouristen ist es der absolute Traum!

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