Essen in Kamerun

2 Antworten

Ganz wichtig, ein Durchfall-Mittel mitnehmen!!!Die baguette-Eierverkäufer sind aber nicht in ganz Kamerun anzutreffen. Aber überall kannst Du gebratenen Fisch an der Strasse kaufen und das auch fast die ganze Nacht.Solltest Du Wert auf Kaffee legen, dann nehme löslichen Kaffee mit und koche ihn dort mit gekauftem Wasser. Und auch darauf achten, das die Flaschen original verschlossen sind, wenn Du sie kaufst!Sie werden halt auch einfach mit Leitungswasser gefüllt und weiter verkauft.

worauf du achten solltest sind Milchprodukte, die solltest du meiden, es sei denn sie sind aus (importierten) Milchpulver hergestellt (z.B. Softeis)des weiteren solltest du nur gekauftes Wasser trinken z.B. Tangui. Finger weg von rohem Fisch, Fleisch und Eiern und nur schälbares Obst essen (möglichst keine schon aufgeschnittenen Scheiben (z.B.Ananas) von den Verkäufern auf der Straße kaufen, weil sie diese meist mit Wasser frisch halten.) Du solltest sehr darauf achten, kein Leitungswasser zu nehmen selbst beim Zähneputzen nicht, trotz Thypus Impfung.(Es sei denn es ist abgekocht) Auch Teigwaren wie Benié solltest du frisch kaufen, also noch warm aus dem Öl. Im Allgemeinen macht die kamerunische Küche schnell satt(Reis, Plantains, Süßkartoffeln, Maniok, verschiedene Wurzeln...) und somit sehr reich an kohlenhydraten. Auch wird beim Kochen viel öl benutzt. Generell wird das Essen dort als sehr lecker empfunden und wenn man ein bischen darauf achtet auch problemlos. Viel trinken, nicht nur wegen der Hitze sondern auch wegen den Kohlenhydrate haltigen Speisen, die verstopfen. Öl hingegen bewirkt das Gegenteil ;-) ich persönlich bin der Kamerunischen Küche mit Haut und Haar verfallen und ich hatte auch vor Ort keine Probleme, beachte einfach folgende Grundregeln: 1) kein Leitungswasser (ungekocht) 2) keine Milchprodukte 3) keine rohen Sachen 4) nur Obst, das man schälen muss, essen und vor dem Schälen abwaschen

wenn du das beachtest kannst du ohne Sorge genießen!

Die kamerunische Landesküche ist im allg. sehr fettig und vitaminarm, dafür aber um so öliger. Typisch ist z.B. Bâton de Manioc, das sind so gummiartige Schlangen. Der Maniok wird dazu zerschnitten, 3 Tage gewässert und zerstampft, dann wird der dicke Brei in Blätter gewickelt und gekocht. Weitere leckere Spezialitäten sind: Brochetten (= köstliche Fleischspieße, die man an jeder Straßenecke findet und selbst in Deutschland leicht zubereiten kann), Garnelen (hier werden sie Crevetten genannt), Ndolé, (wie Spinat), Fisch in allen Variationen und natürlich Plantains (Bananenart s. unten). Es wird hier sehr viel gegrillt, meist auf der Straße und bis spät in die Nacht. In den (kamerunischen) Restaurants wird oft mit den Händen gegessen, woran man sich erstaunlich schnell gewöhnen kann.

Sehr gerne wird in Kamerun Hirsebier und Palmwein getrunken.

Fahrende Obststände bieten Ananasstücke an, Kokosstücke sowie Mango, Papayas, Melonen, Melonen und geschälte Möhren.

Besonders interessant sind die "Eier-Baguette-Verkäufer". Die tragen einen Teller voller gekochter Eier auf dem Kopf und ein paar Baguettes in der Hand. Die Eier werden dann in ein Stück frisches Brot geschnippelt, es kommt entweder Mayonaise, Piment (ziemlich scharfes Sößchen) oder Sardinensoße drauf und das Ganze schmeckt sogar sehr gut und kann ohne spätere Magenprobleme verspeist werden.

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