In der Regel gibt es beim Check-in eine Vorrichtung mit den maximalen Maßen eines Handgepäckstücks, mittels der die Größe im Zweifelsfall gecheckt wird. Wenn Dein Gepäckstück reinpasst, dann dürfte das womöglich funktionieren, wie Du das hoffst. Das ist aber nichts für schwache Nerven - und eine Garantie kann ich Dir natürlich leider nicht geben. Gerade bei Ryan ist man pingelig. (Auf dem Wunschzettel für Weihnachten einen Handgepäckskoffer schon mal vormerken).

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Wenn es ein Ausflug in ein Naherholungsgebiet sein darf, dann fahrt doch mit der Standseilbahn in zwei Etappen hoch auf den Kaiserstuhl. Das ist zwar nicht tagesfüllend, aber dennoch sehr nett. Schwetzingen mit dem gewaltigen Schloss finde ich sonst mit den besten Tipp noch. Da kann man übrigens von Heidelberg sogar mit der Trammbahn hinfahren!

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Einen speziellen Naturreiseführer für Wales gibt es meines Wissens nicht. Generell zu empfehlen ist der Reiseführer für Wales von Reise Know-how. Und es gab vor einigen Jahren mal ein Geo-Heft "England & Wales". Und im Verlag Conrad Stein ist für dieses Frühjahr ein Wanderführer für Wales angekündigt, das könnte ja auch was für Dich sein.

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Als Traveller, der einfache Quartiere bevorzugt, nehme ich keinen Schlafsack mit. Wobei zwei Aspekte für den Schlafsack sprechen: Hygiene und Wärme. Was die Hygiene anbelangt (in warmen Ländern): Wenn Du noch Platz hast, könntest Du einen dünnen Bettbezung mitnehmen, den Du wie einen Schlafsack verwenden kannst. Was das Frieren anbelangt: Wenn Du rechtzeitig im Quartier nach einer Zusatzdecke fragst, dürfte das kein Problem sein, Du bist nicht der erste, der dort übernachtet. So oder so wünsche ich viel Spaß.

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Die Türkei eignet sich prima für Backpacker. Ja, es gibt dort günstige Hostels. Neben ein Paar Hauptzuglinien (z.B. von Istanbul, Bahnhof jenseits des Bosporus, bis Denzili; ab Budur mit Bus weiter nach Antalya) verkehren jede Menge Busse, die oft schneller fahren als einem lieb ist. Vor allem im Landesinneren ist touristisch nicht so viel los, es gibt aber viel zu sehen - ich nenne als Beispiel den Goreme National Park in Kapadokien! Oder die Schwarzmeerküste ist bislang weitgehend nur durch innertürkischen Tourismus erschlossen, das wäre auch was für Backpacker. Lieblicher ist natürlich die Mittelmeerküste, da gibt es ja neben den großen Touriorten um Antalya oder Marmaris usw. auch noch kleinere Orte zu entdecken...

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Die maurische Architektur, also der Mudejar-Stil, ist in Andalusien weit verbreitet. Herausragend sind die Alhambra in Granada sowie die alte Moschee in Cordoba. Denn dieser Moschee wurde in der Mitte ein christlicher Dom "eingeplanzt". Man geht also durch die Säulen einer Moschee und steht plötzlich in einer Kirche - sehr ungewöhnlich.

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Das variiert von Land zu Land. In der Tschechischen Republik sowie in Slowenien und Kroatien (falls man das noch zu Osteuropa zählen mag) kommt man mit Deutsch meiner Erfahrung noch am besten weiter, zudem generell in touristischen Hochburgen. Je jünger die Ansprechpartner, desto besser und häufiger geht es mit Englisch. Und im "Hinterland" kann es sowohl mit Deutsch als auch Englisch schwierig werden. Problematisch ist dabei, dass man bei den slawischen Sprachen als Deutscher auch intuitiv fast gar nix versteht. Allerdings sind im "Hinterland" die Menschen in der Regel geduldig und hilfsbereit, und wo ein Wille ist, ist auch ein Weg zur Verständigung...

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Das ist ein klassischer Ausflug, um ein bißchen das Flair des afrikanischen Maghreb einzuatmen - und wird in einigen Agenturen in Tarifa pauschal angeboten. Ich mag normalerweise keine Pauschalangebote, musste es aber so machen, da ich nur einen Personalausweis dabei hatte (reichte für die Pauschalbuchung, für eine reguläre Einreise hätte es aber einen Pass gebraucht), es war zwar ein bißchen nervig, mit einer Busgruppe rumzulaufen, aber wir haben an dem Tag wirklich sehr viel gesehen, alleine würde man das nicht annähernd schaffen, zudem ist das Schleppertum in Tanger nicht unbekannt - und ewig teuer war der Pauschaltag auch nicht.

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Als Individualreiseführer eignen sich Handbücher von Michael Müller oder Reise Know-how, viel Kulturelles bereiten auch Baedeker oder der Vis-à-vis-Guide auf, der Vis à vis ist ohnehin eine Übersetzung aus dem Englischen.

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Dorthin fahren im Winter geht schon. Die klassischen weißen Kalkterrassen sind aber mittlerweile grau (zu viele Touris rüberglaufen) und nur noch mäßig mit Thermalwasser gefüllt (Hotels haben zu lange zu viel Wasser für Pools abgezwackt), d.h. Pamukkale ist durch Rücksichtslosigkeit bzw. zu wenig Vorausschau ein Schatten seiner selbst geworden. Baden kann man aber immer noch in der nahen Pamukkale Therme, die ist auch ganzjährig geöffnet!

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Zwei? Es gibt in Paris sogar vier Freiheitsstatuen, die bis auf die Größen mit der in New York identisch sind.

Im Musée des arts et métiers befindet sich das Modell für die New Yorker Version, die von Frédéric Auguste Bartholdi entworfen wurde. Im Jardin du Luxembourg, einem Park inmitten von Paris, steht eine rund zwei Meter hohe Kopie der Freiheitsstatue. Am westlichen Ende der Allée des Cygnes, einem schmalen künstlichen Damm in der Seine nahe dem Eiffelturm, steht eine Kopie, die der Stadt Paris von den Vereinigten Staaten von Amerika geschenkt wurde. Eine vierte Freiheitsstatue befindet sich am Bug einer Barke, die unweit des Eiffelturmes am rechten Seineufer festgemacht ist (vgl. Wikipedia). Die "echte" in New York mit ihrer Lage in der Bay vor Manhatten und ihrer Symbolkraft bleibt meiner Meinung nach aber unerreicht.

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