Wie schon gesagt wurde: Im Dezember kann es in den Höhenlagen (Amman und Umgebung, Berge um Petra) schon mal winterlich werden. Am Toten Meer und in Aqaba ist es fast immer sommerlich angenehm.

Ich würde es bezüglich der Reihenfolge daher vom Wetter abhängig machen und folgenden Zeitbedarf ansetzen:

4 Tage Amman und Umgebung (der Norden und die Wüstenschlösser im Osten) 2 Tage Petra 2 -3 Tage Aqaba und das benachbarte Wadi Rum 2 oder mehr Tage am Tage am Toten Meer (auch zum Relaxen)

Wenn man soviel Zeit hat für Jordanien hat (die Standard Kulturreise dauert 1 Woche) sollte man auch die versteckten Schönheiten besuchen (z.B. Dana Nationalpark, Canon Wadi Mujib, Bethanien etc.)

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Gefährlicher kann es unter Umständen sogar in Berlin, Madrid oder London sein, wenn gerade wegen sozialer Unruhen einige Autos oder Häuser abgefackelt werden.

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Sinnvoller ist in jedem Fall Mietwagen, da es zwar eine Infrastruktur an öffentlichen Bussen gibt, die aber nicht zu den wirklich sehenswerten Naturlandschaften z.B. im Süden fahren.

Natürlich ist es auch eine Frage des Budgets. da ein Mietwagen natürlich teurer ist als der Bus. Manchmal kann es günstiger sein, den Mietwagen direkt in Deutschland über den Reiseveranstalter zu mieten.

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Wenn man gut und nicht so teuer reisen möchte, sollte man immer fragen, wer hat die größten Erfahrungen in diesem Zielgebiet. Und das ist meines Erachtens bei Jordanien "Moneypenny Tours" in Nürnberg. Neben eigenen Reisen organisieren sie mit ihrem jordanischen Partner "Ashtar Tours" alle Reisen für "phoenix-Reisen", teilweise für "Berge & Meer" etc. Auf diese Weise haben sie große Kontingente bei Airlines und Hotels.

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Ich fürchte, Mietwagen ist in beiden Richtungen absolut nicht möglich. Jordanien hat zwar einen Friedensvertrag mit Israel, aber dazu ist das Misstrauen der Israelis zu groß, Autos die Grenze passieren zu lassen. Meines Wisses die einzigen Fahrzeuge, die passieren können, sind Diplomatenfahrzeuge. Selbst bei Gruppenreisen müssen die Touristen die Busse wechseln.

Wenn nur Petra auf der jordanischen Seite besucht werden soll (dort ist jedoch noch viel mehr Sehenswertes), dann kann man evtl. in einem israelischen Reisebüro einen Tagesausflug nach Petra buchen (Buswechsel etc., aber viel zu wenig Zeit für Petra)

Wenn schon 1 Woche zur Verfügung steht, ist die umgekehrte Vorgehensweise zu überlegen. 1 Woche Rundreise in Jordanien incl. eines 2-3 Tages Ausflugs nach Jerusalem, Jericho etc.

Für Menschen mit EU-Pass ist dies gut zu organisieren (arrangieren auch jordanische Reisebüros). Im umgekehrten Fall ist der israelische Sicherheitsfanatismus ein sehr grosses Hinderniss und macht das Reisen dort (genauso wie für die palästinensische Bevölkerung) zu einem Spießrutenlauf.

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Ja es geht grundsätzlich, aber es ist schon eine sehr kurze Tour, man kommt meist nur bis zum Schatzhaus und kann keine weiteren Touren in dem weitläufigen Gelände machen (z.B. Kloster oder Opferplatz).

Für den gründlichen Besuch von Petra ist eine Vorabendübernachtung in Petra selber besser, da man dann auch früh losgehen kann und sehr schöne Lichtverhältnisse beim Schatzhaus hat (schönste Morgensonne ca. 9.oo Uhr).

Diese etwas ausführlichere Petra-Besichtigung ist meist mit 2 Übernachtungen in den Jordanien Rundreisen, die man von Deutschland aus buchen kann, enthalten

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In einem der internationalen 5 Sterne Hotels in Aqaba selber und am Südstrand (Tala Bay) ist das natürlich kein Problem. Es gibt derzeit leider nur ein 4 * Haus mit direkten Strandzugang (Hotel Marina Plaza, Tala Bay). Bei allen anderen guten 3 und 4 * Hotels in Aqaba kann man entweder über eine Tauchschule zum Strand oder kann an einem anderen Hotelstand (manchmal gegen Gebühr)sozusagen hospitieren. Alles dies ist für eine europäische Frau kein Problem.

Wovor ich auch abraten würde, wäre der Besuch der (ohnehin nicht besonders aktraktiven) öffentlichen Strandabschnitte Aqabas.

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Ich kann nur etwas zur Einreise nach Jordanien sagen. Ja, man kann m.W. am Grenzübergang King Hussein Bridge (früher Allemby) und im Süden beim Grenzübergang Aqaba nach Jordanien einreisen. Man braucht ein jordanisches Touristenvisum, was man entweder vorher in D bei der Botschaft oder bei allen Honorarkonsulaten bekommt oder direkt bei der Einreise gegen 10 JD (= ca. 10 €)bekommt. Was ich nicht genau weiss, ob man dieses Visum auch an den Bodengrenzstationen von Israel her bekommt. Ich weiss es nur zuverlässig am Flughafen und an den Grenzübergängen von den arabischen Staaten,

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Also, die Strecke auf dem Desert-Highway sind ca. 350km. Das kann man in einem Rutsch in 4 Stunden schaffen.

Aber auf der Strecke nach Aqaba sind mindestens zwei sehenswerte Stationen. Petra und Wadi Rum

1) Für Petra solltet Ihr besichtigungsmäßig 1 vollen Tag einplanen = 2 Übernachtungen

2) Wadi Rum ist kurz vor Aqaba und dort gibt es keine Übernachtungsmöglichkeiten

Die Tour könnte also folgendermassen aussehen. 1. Tag Gemütliche Fahrt Amman Petra. Zwischendurch auf dem Kings Highway (nicht Wüstenautobahn) gibt es Besichtigungsmöglichkeiten Mount Nebo, Um Rassas, Kerak. Abends im vorgebuchten Hotel in Petra einchecken.

2.Tag Ganzen Tag Petra besichtigen. Zweite Übernachtung

3.Tag Fahrt Richtung Aqaba. Zwischenstopp in Wadi Rum. Mit den Beduinen im Jeep durch die einmalige Wüstenlandschaft. Abends Ankunft in Aqaba

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Ganz so problemlos wie "gargamel" sehe ich die Sache nicht, obwohl ich das Land liebe und ich weiss, dass europäische Frauen grossen Respekt genießen und es gewissermassen eine Frage der Ehre ist, dass Ihnen nichts zustößt.

Aber die interkulturelle Atmosphäre ist durch die Medien (in jedes Beduinenzelt kommt Al-Jazeera) inzwischen so aufgeheizt (aktuell die Koranverbrennung), dass die Emotionen schon mal hochkommen können.

D.h. etwas Ernsthaftes passieren wird sicher nicht, weil der Staat ausl. Touristen absoluten Schurtz angedeihen läßt, aber vor unangenehmen Erlebnissen ist eine alleinreisende Frau (derzeit) m.E. nicht gefeit.

Dazu prallen die Kulturen derzeit zu sehr aufeinander. Es ist also mehr Respekt vor der jeweils anderen Kultur nötig. Und dazu gehört nun einmal, dass es sich aus muslimischer Sicht nicht schickt, dass eine Frau "single" alleine reist, erst recht nicht als Tramper.

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Also, eine besondere Kondition braucht man wirklich nicht. Aber körperlich eingeschränkte Menschen (Geheingeschränkte, sehr übergewichtige,...) tun sich natürlich schwer und werden nur einen Teil der Anlage sehern können.

Aber es gibt ja die Pferde"rikschas" (für max 2. Personen), mit denen man den ca. 1,8 km langen notwendigen Fußweg durch die Schlucht "Sikh" in die Anlage bewältigen kann. Dies ist natürlich mit höheren Kosten verbunden (ca. 40,- € für die Kutschfahrt hin und zurück).

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Es ist ein Unterschied, ob Ihr als Individualtouristen oder als Gruppe (mit jord. Guide) reist. Für die Touristengruppen (immer noch 80%) lautet ein Standard-Programm: Anreise mit Bus am Vorabend. Dann einen ganzen Tag Petra Programm, wobei für die besonders ambitionierten am Nachmittag immer noch eine Sondertour möglich ist (entweder Aufstieg zum Kloster -900 Stufen - oder Aufstieg zum Opferplatz). Dies ist ein gutes Programm und man ist auch körperlich gefordert. Danach aber ins Hotel, Duschen und eine weitere Übernachtung und am nächsten Tag weiter in Jordanien. Dieses Programm ist m.E. genau die richtige Dosis. Einen halben Tag (was auch viele hui-hui Touristen machen) ist m.E. zu wenig und 2 Tage ist etwas für Nabataer-Experten bzw. angehende Archäologen.

Etwas anderes ist es für Individualtouristen. Für die wäre ein voller Tag auch optimal, sollten sich aber einen ortskundigen Führer (Preis aushandeln, ca. 50,- €) leisten, da die Orientierung in dem weitläufigen Gelände schwierig ist und sie sonst die Höhepunkte nicht mitbekommen.

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