Ich glaube die politisch korrekten Bezeichnungen für den Vorgang, welchen du da in Planung hast, wird je nach Auswahl der Lokalität neuerdings als Sulzsliden , Matschgrinden bishin zum Wiesenrutschen bezeichnet. Ja ganz Europa ist zureit ein wahres Winterwunderland, wie sich die weiß-braunen Bänder durch grüne Hänge schlängeln ist doch eine Wahre Pracht. Nicht zu vergessen, die grauen Sprenkel, die sich bei näherer Betrachtung als Felsbrocken herausstellen, die aus der "Piste" herausragen. Die großen Skigebiete haben ganz eigene Verfahren um zumindest noch so etwas ähnliches wie "Schnee" herzustellen...Sie vermengen, denselbigen, welchen sie vorher mit der Energie von 3 Kohlekraftwerken hergestellt haben einfach im Verhältnis 30 zu 70 mit Salz. (wobei hier natürlich die 30 für den Schnee stehen). Solltest du also noch ein wenig Fleisch zum Pökeln zu Hause haben, oder dir ein paar Nudeln passend zum apre ski kochen wollen, dann herrschen optimale Bedingungen. Ganz abgesehen davon, das die Almwiesen dadurch natürlich auch überhaupt nicht beschädigt werden. Tja und wenn der Klimawandel noch weiter voranschreitet, dann stellen wir einfach noch mehr Schneekanonen auf und fahren in Badehosen Ski....

Nein aber jetzt mal ehrlich nein es geht nicht, auch wenn ein paar Skigebiete offen haben, es macht einfach keinen Spaß, ist Saugefährlich und wenn man ein-zweimal hinfällt ist man sofort patschnass...warte einfach, normalerweise sollte es bis ende Februar besser werden. Da der Klimawandel vorerst den Winter nur verzögert und (noch) nicht komplett abschaltet.

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Die öffentlichen Verkehrsmittel sind abseits der Metropolen schlichtweg eine Katastrophe. Warum mietest du dir keinen Wagen? Das ist günstiger, bequemer und du bist viel flexibler und du hast deine Ruhe. Zudem sind einige Sehenswürdigkeiten abseits der Metropolen und vielbefahrenen Straßen, d.h. praktisch nicht mit den ÖNV erreichbar. Das Problem hierbei ist, dass die Firma Greyhound das Busmonopol innerhalb der gesamten USA und sogar Teilen von Mexiko und Kanada besitzt. Für Touristen hat die Regierung Greyhound verpflichtet sogenannte Discovery-Passes auszugeben. Diese sind allerdings nur außerhalb der USA zu erwerben in fast allen Reisebüros. Mit diesen Tickets können alle Busse der Firma Greyhound unbegrenzt benutzt werden. Es ist in verschiedenen Abstufungen erhältlich. 7 Tage - 199$ ; 15 Tage 299$ ; 30 Tage 399$ und 60 Tage 499$... Ich möchte dich aber nochmal darauf hinweisen, dass nicht alle Städte und Sehenswürdigkeiten angefahren werden, da die öffentlichen Verkehrsmittel nur sehr sporadisch ausgebaut sind, nicht umsonst wird die USA als "Car-Country" bezeichnet, zudem sind die Busse oftmals überfüllt und ziemlich langsam...Rechnerisch lohnt es sich eigentlich nur, wenn du alleine unterwegs bist...Mein Hauptgrund aber, warum ich so eine Abneigung gegenüber den ÖNV hege ist, dass man doch den "Spirit of Freedom" spüren möchte, insbesondere in den Vereinigten Staaten...und der ist nunmal nur begrenzt vorhanden, wenn man zwischen 2 ununterbrochen fotografierenden Japanern in einem viel zu engen Bussitz eingeklemmt ist.

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Kommt natürlich drauf an für was du dich interessierst und vor allem natürlich aufs Wetter. Also kulturell ist das Kutschenmuseum in Hinterstein zu empfehlen, das Heimatmuseum und das Friedenshistorische Museum (beide in Bad Oberndorf). Dann gibts da noch das Dreikugelhaus direkt in Hindelang und die Hammerschmieden im Ostrachtal. Zum Viehscheid (Almabtrieb) kommst du leider zu spät, der ist nämlich heute. Dieses Jahr stehen aber noch die Jochpass Memorial Ralley (10.10-13.10) an (für alle Fans betagter Fahrzeuge ein Hochgenuss) und "Ein Ort wird Musik" (14.10-19.10) an, hierbei treten die unterschiedlichsten Musikgruppen (meist volkstümlich) in verschiedenen Locations auf.

Wenn du noch Bergsteigen willst, solltest du möglichst bald reisen, da bereits Anfang-Mitte Oktober die ersten Schneefälle anstehen. Hierzu bieten sich natürlich die Hornbahnen direkt in Hindelang an (die eignen sich übrigens, genau so wie die Mittagbahn bei Immenstadt vorzüglich zum Rodeln, ab Mitte Dezember je nach Schneelage). Wenn du ein bisschen mehr Action bzw. etwas höher hinaus möchtest solltest du auf die Bergbahnen von "Das Höchste" zurückgreifen. (In ca. einer halben Stunde mit Bus oder Auto von Hindelang zu erreichen). Die Klassiker schlechthin im Allgäu sind natürlich das Nebelhorn über Oberstdorf, die Skiflug- und Sprungschanzen (wenn dich derartiges interessiert), die Breitachklamm (im Winter einfach fantastisch, man fühlt sich wie in einer anderen Welt) und der Hohe Ifen im kleinen Walsertal. (Bahn fährt nur im Sommer bis ca. 1500 m)

Auch ein Tagesausflug nach Neuschwanstein ist natürlich möglich (aber Vorsicht: Nicht an Wochenende und je später im Jahr desto besser, weil sehr überlaufen)

Zuletzt möchte ich dir noch ein paar Allgäu-Geheimtipps verraten: -City-Roller-Abfahrt aus dem Oytal nach Oberstdorf -Wasserspiele: Starzlachklamm, Hirschbachtobel, Zipfelsbachfälle, Hinanger Wasserfall, Ostertaltobel, Faltenbachtobel, Stuibenfall, Freibergsee, Buchegger Wasserfall, Pöllatschlucht -Von Hinterstein aus kannst du auch den idyllischen Schrecksee erwandern, der gottseidank seinem Namen keine Ehre macht (Wanderung lässt sich über das Rauhorn ausdehnen, wird dann aber schwieriger) -Auch sehr empfehlenswert ist die Auffahrt mit der Mittagbahn zum Mittagberg und die darauf folgende Überschreitung des Nagelfluh, dann Abfahrt mit Hochgratbahn und mit dem Bus zurück (nach Kombiticket fragen) -Worauf man als Bergfan keinesfalls verzichten sollte ist der Aufstieg zur Mindelheimer Hütte, von nirgendwo sonst hat man einen solch atemberaubenden Blick auf den Allgäuer Hauptkamm

Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen, solltest du noch irgendwelche Fragen haben, kannst du dich gerne bei mir melden

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Die Saison ist stark abhängig vom Wetter, meist nimmt die Aktivität der Stechmücken ab dem ersten Frost rapide ab, längere Perioden mit einer mittleren Nachttemperatur unter 8 Grad haben den selben Effekt. Daher lässt sich ableiten, dass die Saison meist Ende Mai/Anfang Juni beginnt und Ende September/Anfang Oktober endet. Um grob die Aktivität der Steckmücke zu schildern: Morgens ist die Aktivität als mäßig einzustufen, zur Mittagszeit ziehen sich die Mücken meist in die Wälder und Büsche zurück, es ist also nur eine sehr geringe Aktivität festzustellen. Gegen Abend ist die Aktivität am höchsten, Nachts herrscht eine leicht erhöhte Aktivität. Grundsätzlich solltest du dich, wenn du Angst vor den Mücken hast, nicht in der Nähe von Gewässern sein, dort ist die Aktivität besonders hoch. Dies gilt auch für Wälder. Die Aktivität nimmt aber auch ab einer Seehöhe von ca. 1000 m rapide ab, was vllt. für die Wahl des Urlaubsziels interessant sein könnte, auf Hochseeinseln ist praktisch keine Aktivität vorhanden (Dies gilt insbesondere für die Kanaren, jedoch nicht für die griechischen Inseln, dort findet man besonders große Exemplare). Im zweifel hilft meiner Erfahrung nach nur das altbewährte Autan, dass die Biester an den besprühten Körperregionen ca. 3-4 Stunden fernhält, dann ist nachsprühen erforderlich. Von Raumsprays ist abzuraten, da sie die Atemluft stark belasten. Dann sollte man lieber auf die Altbewährten Moskitonetze setzen und diese entweder an den Fenstern anbringen, oder wer ganz sicher gehen will, einen Überwurf fürs Bett kaufen, welcher mit einem Nagel oder Saugnapf an einem Punkt an der Decke befestigt wird. Ich hoffe ich konnte dir ein paar hilfreiche Tipps geben.

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Naja in Griechenland und Spanien musst du Glück haben, gutes Wetter zu bekommen, da die Trockenzeit jeweils erst im Juni beginnt. Baden ist wohl schon möglich. Sehr empfehlenwert wären die Kanaren inbesondere Fuerteventura, dh. die Inseln, welche möglichst na an Afrika sind. Dort kannst du europäisches Flair zu Pauschalpreisen genießen und das mit Schönwettergarantie.

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Normalerweise steht auf den Internetseiten immer, dass man 18 sein muss, um zu buchen. Sollte man das nicht sein kommt erst gar kein Vertrag zu stande, d.h. das Geschäft ist von vorn herein nichtig. Damit wurde die Reise eig. gar nicht gebucht, der Veranstalter muss also stornieren. Sollte er das immer noch nicht machen kann mal mit dem Anwalt gedroht werden, davor haben die großen nämlich immer Angst, der Publicity halber.

Du solltest zudem, überall wo´s nur geht schlecht Bewertungen abgeben, das ist zwar nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber wenn keiner damit anfängt....

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Fahrt nicht im Winter....sobald du nördlich des Polarkreises bist wirds nicht mehr hell, das nervt tierisch, wenn immer Nacht ist, außerdem ist es einfach bitter kalt, lieber im Sommer zur Mitternachtssonne.

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wenn man surfen möchte sollte man überhaupt nicht nach mallorca fliegen. Die Wellen dort bieten nur sehr begrenzt die möglichkeit zu surfen. Wenn du surfen möchtest würde ich dir mehr die Kanaren empfelen dort ist die Brandung stark genug, im Mittelmeer hingegen eher dürftig. An der Nordsee ist es ebenfalls möglich sowie auf Jersey und an der Küste Englands.

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Naja, Tazacorte hat vllt. nicht die Top Sehenswürdigkeiten, aber was solls. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, oder zu Fuß in ca. 30 Min. bist du in null komma nichts am Puerto de Tazacorte, von dort starten wunderschöne Wal-Beobachtungstouren und man kann abgelegene Strandabschnitte besuchen, die vom Festland nicht zu erreichen sind. Zudem ist der Strand am Puerto nicht zu verachten. Auch schön ist die Nähe zur Caldera, mit dem Taxi in ca. 20 min, bist du schon mitten drin, du kannst auch mit den öffentlichen Anreisen, dann hast du aber einen längeren Fußmarsch vor dir, alternativ geht nat. auch ein Mietwagen, der auf La Palma die Bewegungsfreiheit deutlich erhöht. Nicht verpassen solltest du auch Fuencaliente mit seinen noch aktiven Vulcanos San Antonio und Teneguia, dies lässt sich wunderbar mit einer Wandertour zu den Salinas und dem Leuchtturm an der Südspitze verbinden. Ein Bus bringt dich zurück in die Dörfer um San Christiano. Die geheime Hauptstadt la Palmas ist auch gleich um die Ecke Los Ljianos de Adriane, dort lässt es sich wunderbar shoppen.

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Die beste Jahreszeit für die Überquerung ist der Herbst, das Wetter ist oftmals stabil, Gewitter sind eher selten. Als Route eignen sich der E5 von Oberstdorf. Man kann auch in Garmisch starten, über das Rheintal durchs Gatterl nach Österreich rüber, ab nach Innsbruck von dort schön flach durchs Ötztal, an den Speicherseen vorbei über einen der Pässe rüber zum Vernagt und dann runter nach Meran.

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Mein Gott, Cornwall ist wohl die schönste Provinz ganz Englands, die größte Sehenswürdigkeit ist wohl das Eden Projekt, in dem du Pflanzen und Tiere aus aller Welt in einem jeweils abgegrenzten Ökosystem bewundern. Durch die Wüste stapfen, den Urwald besuchen, in der Arktis Pinguine sehen und das alles an einem Tag. Zudem finden sich natürlich, wie fast überall in England, viele romantische Schlösser und Ruinen. Das Lands End, quasi das Kap der guten Hoffnungen Englands sollte auch unbedingt besucht werden.

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Also zu aller erst mal empfiehlt es sich solch eine Tour im Sommer zu unternehmen, d.h. wenn es bei uns Sommer ist. Mit einer Durchschnittlichen Tagestemp. von 22 ° C sind der Mai und August am besten geeignet. Im Winter sind Wanderungen nur an der Küste empfehlenswert, da es dann im Outback mit über 40 °C sehr heiß wird. Geführte Wanderungen kannst du entweder gleich von Deutschland aus als Komplettreise buchen, was aber durch das geringe Angebot und die Vergleichsweise hohe Nachfrage kein Preiswertes Vergnügen ist. (Siehe Link unten) Am klügsten wäre es wohl einfach nach Alice Springs zu fliegen. Dort gibt es zahlreiche Anbieter, die sowohl kurze als auch bis zu 14 tägige Wandertouren anbieten. Allerdings sind dies nur Rundtouren, da es in einem Radius von 1500 km Entfernung keinen anderen Flughafen, nein nicht mal einen anderen Ort, welcher mehr als 1000 Einwohner in sich vereint. Am reizvollsten ist die Wanderung zum Ayers Rock, durch drei verschiedene Nationalparks gehts innerhalb von 400 km und ca. 20 Tagen quer durchs Herz des Outbacks. Außer ein paar Kängurus und Kamelen ist da nicht viel anzutreffen an menschlichem Leben. Der Rücktransfer erfolgt per Bus. Diese Wanderung kann, da sehr gut beschildert, auch ohne Führer erfolgen, man sollte aber dann schon ein bisschen Erfahrung im Camping mitbringen und sich gut über das Wetter informieren.

http://www.artoftravel.de/australien/wandertour-outback-suedaustralien/reiseverlauf

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Der Naturpark ist ein erheblich größeres Gebiet, für welches weit weniger strenge Auflagen gelten als für einen Nationalpark. Innerhalb eines Naturparks können Straßen, Häuser und sogar Fabriken und Industrie bis zu einer begrenzten Größe angesiedelt werden, zudem darf gewerbliche Forst- und Landwirschaft betrieben werden. Naturparks werden oftmals auch als Naherholungsgebiete bezeichnet. Der Nationalpark wiederum befindet sich innerhalb des Naturparks und ist besonders schützenswert, hier gelten strengste Umweltschutzbedingungen. Die Natur wird hier sich selbst überlassen, es werden keine Bäume gefällt, auch wenn diese von Käfern befallen sind, keine Landwirschaft betrieben, Häuser dürfen nur mit einer Sondergenehmigung errichtet werden und dann in der Regel nur mit natürlichen Baustoffen, wie Holz. Schiffe, die in Nationalparkseen verkehren müssen einen Elektroantrieb besitzen. Zudem werden Umweltvergehen hier in besonderer Härte bestraft. Es wird nicht gejagt, nicht Skigefahren, oftmals sind die Wege sogar aus Holzplanken, um keinen Einfluss auf den Naturboden zu nehmen. In fast jedem Nationalpark leben Tiere die auf der Roten Liste stehen, das heißt entweder als VU - das heißt gefährdet - , EN - stark gefährdet -, oder sogar CR- vom Aussterben bedroht sind. Im bayerischen Wald sind dies beispielsweise der Luchs, die Wildkatze, Biber, Fischotter, und diverse Fledermausarten, sowie der Rothirsch. Zudem sind Wölfe und Braunbären in eingezäunten Reservaten zu bewundern.

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Fahr doch nach Bad Gögging, dort gibts ne wunderschöne Therme mit schwefelhaltigem thermalwasser, gute Restaurants (ich empfehle besonders das Restaurant Eisvogel). Zudem gibts viele andere Sehenswürdigkeiten, wenn man sich mal nicht den Badefreuden hingeben möchte, wie den Hundertwasserturm in Abendsberg, das Weltkulturerbe Römerkastell Eining. Die Befreiungshalle über Kelheim, sowie die mittelalterliche Burg Prunn und das Weltnaturerbe Donaudurchbruch.

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So ein Unsinn, der Winter hat auch seine Vorteile, warte doch bis ein bisschen Schnee liegt, dann ist es nach einem ausgedehnten Winterspaziergang richtig gemütlich im Bräustüberl. Zudem ist es dort im Winter weniger überlaufen, aber keinesfalls trostlos.

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Im Winter nach Skandinavien, du traust dich was, ich hoffe du besitzt gute Funktionskleidung, nichts desto trotz ist es natürlich ein spektakuläres Erlebnis. Möglichkeiten bieten sich grundsätzlich viele. Ich würde insbesondere die norwegische Provinz Telemark empfehlen. Dort kann man wundervolle Seen bewundern, die typisch norwegischen Stabkirchen bewundern und den Telemark-Kanal, zudem triffst du des öfteren auf Elche und anderes Getier. Aber keine Angst, tust du nichts, tun sie dir nichts. Die Gegend rund um Oslo ist ebenfalls mit zahlreichen Seen und Fjorden gespickt, zudem kann man das Wintersportzentrum Holmenkollen bewundern und es sind viele Winterwanderwege ausgeschrieben. Aber Vorsicht, du solltest dich nicht all zu Weit von der Zivilisation entfernen, da Schneestürme und Temperaturstürze keine Seltenheit sind. Grundsätzlich solltest du im Süden Skandinaviens bleiben, wenn du nicht des Nachts wandern möchtest, da die Tage nördlich des Polarkreises oft kürzer als 3 Stunden sind.

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In EU-Staaten kein Problem, du musst zwar den Perso oder Reisepass mitführen, aber mehr braucht es nicht.

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Südengland oder Nordspanien im Juli/August

Ich träume schonwieder von den nächsten Sommerferien. Derzeit liebäugle ich mit 2 Alternativen und würde gerne Eure Meinungen/Erfahrungen hören - ich weiß, wie immer nicht zu vergleichen, aber es gibt bei Euch sicher Vorlieben und Gründe dafür, die wollte ich mal hören.

Alternative 1: England, Start oder Ende in London, Fahrt durch die südwestlichen Counties bis Plymouth (oder weiter), Stopps in malerischen Dörfern, Städtchen und Hafen, Zeit für ein paar Strandtage und Zeit zum Streunen/Wandern durch die Natur. Natürlich ein paar Tage in London. Die Kinder (dann 9 und 11) können die Sprache, die sie gerade lernen, auch "erleben".

Alternative 2: Nordspanien, Start in Bilbao, Fahrt bis Santiago de Compostela, bzw. Finisterra. Hier gibt es ja auch viele tolle Städte und herrliche Natur, man findet sicher auch Strände? Spanisch kann bei uns nur ich...dafür ist das Essen leckerer:-)

Wir hätten einen Mietwagen, wenn sich ein Ort als besonders schön herauskristallisiert, bin ich sehr für eine Woche im Ferienhaus (in England vielleicht Hausboot?!) Zeitrahmen zwischen 2 und 3 Wochen, An/Abreise erfolgt per Flieger, d.h. ähnlich lang und unkompliziert. Nun interessiert mich z. B. was Ihr für die "familienfreundlichere" Tour haltet, wo Euch die Landschaft und die Leute besser gefallen, würde Euch der Linksverkehr abschrecken, wie ist das Preisniveau, ist eines der Gebiete im Sommer deutlich überlaufen, kennt jemand einen besonders hübschen Ort oder würde jemand in England eine andere Route empfehlen (in Spanien sollte es die Gegend sein) ?? und und und

Ich freue mich auf viele Antworten! Danke!

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Südengland

Ich persönlich würde Südengland vorziehen, in Spanien (auch im Norden) ist es mit Tagestemperaturen von bis zu 40 Grad einfach viel zu heiß. Wenn du bloß am Meer rumflanieren möchtest, warum nicht. Aber wenn du die Abwechslung suchst und kulturell interessiert bist würde ich in jedem Fall Südengland vorziehen. Starte am besten in Cornwell und führ dir das Eden Projekt zu Gemüte und arbeite dich dann langsam in Richtung London vor. Finanziell ist Südengland auch nicht zu teuer, da das Pfund, trotz Eurokrise, derzeit schwach im Kurs ist. Als überlaufen würde ich Südengland keinesfalls deklarieren, da sich der gesammte Pulk in London versammelt. Zur Route: Zuerst mit dem Flugzeug nach Plymouth, von dort zum Eden Projekt, dann am besten über Exeter City nach Bristol, von dort über Stonehenge zum Windsor Castle, dann am Rand von London am besten den Mietwagen abgeben und mit der U-Bahn ins innere vorstoßen.

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Schreib dir einfach erst mal alle Sachen zusammen die du sehen möchtest. Dann kannst du sie auf die einzelnen Tage verteilen. Leg dir innerhalb des Tages am besten keinen zeitlichen Rahmen fest, immerhin ist es Urlaub und kein Marathon. Setze Prioritäten auf die Dinge, die dir am wichtigsten sind und setze diese an den jeweiligen Tagen oben auf die Liste. Du siehst dann schon wie viel du davon schaffst. Nun zum Reiseziel London: London ist eine gigantische Stadt der Superlativen, man sollte sich ein paar Sachen unbedingt zu herzen nehmen. Miete kein Auto, der Verkehr ist eine Katastrophe. Kauf dir unbedingt eine Oyster-Card, die gibts an jeder U-Bahn Station zu kaufen. Sie gilt für 3 Tage oder eine Woche. Man kann sie für verschiedene Zonen kaufen (ich empfehle Zone 1-3). Man kann damit mit allen Bussen und U-Bahnen fahren. Zudem kannst du dir einen London-Pass kaufen, mit dem man viele Attraktionen kostenlos besichtigen und das Büchlein das es dazu gibt, hilft dir London zu erkunden. Ich möchte dir noch einige Geheimtipps mit auf den Weg geben: Besuche unbedingt die London Bridge Experience in der Tooley Street (ist aber nichts für schwache Nerven). Desweiteren kann ich noch den Besuch des neuen Wembley empfehlen, des sich sehr gut mit einem Besuch des Hindutempels in Neasden verbinden lässt. Die Tour mit Jason´s Canal Boat sollte man sich auch nicht entgehen lassen. Diese endet in Camdon Town, dort wurden früher Pferde gezüchtet, jetzt sind in den Koppeln lauter kleine Läden, Menschen aus allen Ländern der Welt (und wenn ich alle sage meine ich alle) viele hübsche Dinge verkaufen, von denen man von manchen wohl besser die Finger lassen sollte. Das Monument ist eine riesige Säule, die man besteigen kann, noch imposanter allerdings ist die St. Pauls Cathedral, die drittgrößte Kirche weltweit. Ob man sich Dinge, wie Madame Taussads oder Westminster Abbey antun will ist so eine Frage, denn sie sind wirklich überlaufen, obwohl sie natürlich eig. zum Pflichtprogramm gehören. Die schönsten (aber nicht ganz billigen) Restaurants findet man längs der Themse zwischen Tower Bridge und London Eye. Zudem darf ein Besuch im Harrods, bei keiner London-Reise fehlen. Hier sieht man Kapitalismus in seiner reinsten Form, alle Reichen und Schönen kaufen hier ein. Da gibt es einfach alles, Autogramme von Michael Jackson, diamantbesetzte Zahnstocher, Alte Landkarten aus dem 12. Jahrhundert, Kleidung von allen Designern dieser Welt. Was du bei Harrods nicht findest, findest du auch nirgends sonst. Ein Tipp am Rande, wenn du die Engländer richtig auf die Palme bringen möchtest, stell dich auf die linke Seite einer stark frequentierten Rolltreppe. Man wird dich bald äußerst unhöflich auffordern den Weg freizugeben, denn die Londoner sind immer in Hektik, um noch 3 Sekunden herauzuholen. Ich hoffe ich konnte dir helfen und viel Spaß in London.

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Also London ist in jedem Alter eine Reise wert, soviel steht fest. Ich gebe dir gerne einige Vorschläge, was für Kinder interessant sein könnte. Also als erstes mal das London Eye, das sollte man unbedingt besucht haben, denn welches Kind möchte nicht gerne mit dem größten Riesenrad Europas fahren. Besonders interessant wirds in den Abendstunden wenn es schon dunkel ist, dann kann man heruntersehen auf die vielen Millionen Lichter der Stadt. Es ist möglich das Ticket hierfür mit dem von Madame Taussads zu kombinieren, dann spart man sich ein paar Euro. Auch wenn Madame Taussads, immer sehr überlaufen ist, darf es bei einer richtigen London-Reise einfach nicht ausgelassen werden. Aber Vorsicht, wenn du nicht 2 h oder länger anstehen möchtest, entweder eine halbe Stunde vor Öffnung oder ziemlich spät da sein. Dann solltest du unbedingt die Tower Bridge Experience besuchen, bei der man zuerst die Dampfmaschine besichtigen darf mit der die Brücke früher angetrieben wurde und anschließend fährt man mit einem Aufzug in die beiden Glasgänge hoch und genießt den Blick über London. Vom Tower würde ich mit Kindern abraten, der ist für diese, wohl einfach nur langweilig. Für uns war dieser, abgesehen von den Kronjuwelen (für die man wieder extra anstehen muss) , eig. auch nichts besonderes, weil wenn wir mal ehrlich sind, wer liest sich die ganzen Hinweistafeln durch...Die Horse Guards kann ich ebenfalls nur empfehlen und den Hide Park, in dem längst vermenschlichte Eichhörnchen sich beinahe schon streicheln lassen. Wenn du echte Fußballfans dabei hast, solltest du das neue Wembley-Stadion besichtigen, das mit einer sehr interessanten, aber auch humorvollen Führung glänzt. Eventuell könntet ihr noch die London Bridge Experience besuchen, in der zuerst auf eine humorvolle Weise die Geschichte Londons in einer Art Mitmachtheater dargebracht wird und anschließend gehts ins Gruselkabinett, in dem man zwar nichts wirklich schreckliches oder grausames sieht, aber häufig erschreckt wird. Ich kenne deine Kinder nicht, wenn sie zu schreckhaft sind ist davon eher abzuraten. Ebenfalls abraten würde ich von einem Besuch der Houses of Parliament oder Westminster Abbey, es ist einfach zu viel los, du wirst nur durchgedrückt und mit Kindern willst du dir das glaube ich nicht antun. Und zu guter letzt ein wichtiger Tipp: Wenn du in London ankommst geh zur ersten U-Bahn Station und kauf für dich und deine Familie eine Oyster-Card mind. für Zone 1-3, mit der kannst du U-Bahn und Bus fahren soviel du willst. Miete keine Auto, das ist der schlimmste Fehler den man in London begehen kann, außer vielleicht schlecht über die Queen zu reden. Es gibt auch einen sogenannten London Pass, mit dem kommst du eig. überall umsonst rein außer in Madame Taussads, London Eye und Sea Life London. Ich wünsche viel Spaß in London !!

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