Schöner Ort auf Madeira ??

7 Antworten

Kann Dir auch Funchal wämstens empfehlen, die anderen Orte sind eher Dörflich aber Funchal hat alles was man sich wünscht, dort sind auch viele Themenparks in der Nähe und das Madeira Story Center. Eine Liste mit den Sehenswürdigkeiten dort findest Du auch auf http://www.madeira-insel.de/sehenswuerdigkeiten-funchal/. Es gibt aber um Funchal noch mehr Sehenswertes, man hat da eine gute Ausgangsposition für viele Touren und Ausflüge z.B. nach Monte.

Hallo cylex, aus meiner Sicht schaut das so aus:

der einzige Ort auf Madeira mit einer –im touristischen Sinne- Strandpromenade, an der bis in die Nacht hinein Betrieb ist, ist eigentlich Funchal- die Bereiche um die Avenida do Mar und Praia Formosa/Estrada Monumental sind ganz nett, aber natürlich auch ziemlich großstädtisch und z.T. auch seeehr touristisch. Wenn man viele Ausflüge mit dem Mietwagen unternehmen möchte (aus meiner Sicht ein absolutes „Muss“ auf Madeira) ist es aus meiner Sicht in Funchal ein Nachteil, daß man doch ein wenig länger braucht, um aus der Stadt heraus auf die Inselschnellstraße „Via Rapida“ zu kommen: je nach Standort und Verkehrslage dauert das ca. 15 bis 30 Minuten, bei erhöhtem Verkehrsaufkommen durch Ausflugsverkehr mehrerer Kreuzfahrtschiffe im Hafen kann’s auch mal zu Staus kommen. Derzeit gibt es zudem bis etwa Herbst 2014 einige Grossbaustellen im Hafen-/Uferbereich.

Bei der Wahl eines anderen Ortes würde ich zur Südküste tendieren, andere Küstenorte sind zwar auch ganz nett (z.B. Porto Moniz, Sao Vicente, Porto da Cruz), aber der Süden hat i.d.R. doch entschieden mehr Sonnenstunden.

Von den meisten Orten an der zentralen Südküste (soll heißen: Calheta bis Machico) ist man ziemlich flott auf der Via Rapida, und da man wohl alle Richtungen mal erkunden möchte, ist die Frage ob man sein Urlaubsdomizil eher im im Osten oder Westen aufschlagen sollte m.M. eher zweitrangig.

Am sympathischten für einen Bummel am Abend finde ich eigentlich Ribeira Brava und –trotz der Nähe zum Flughafen- Santa Cruz: hier hat man einen netten Uferbereich mit einem nahe gelegenen Ortskern, in dem sich auch am Abend viele Möglichkeiten zum Bummeln und zur Einkehr ergeben. Zumeist ist das „Nachtleben“ dort mehr durch Einheimische geprägt als durch touristische Angebote, aber das macht m.M. auch den Charme dieser Orte aus. Die Nähe des Flughafens merkt man in Santa Cruz nicht so wirklich. In etwa 80% der Fälle erfolgen aus dieser Richtung die Landungen, welche man akustisch kaum wahrnimmt, und u.U. ist es auch ganz nett, die Flieger vor dem Strand einschweben zu sehen. Sofern die dortigen –nicht sehr zahlreichen- Hotelangebote zusagen, würde ich bei Deinen Vorgaben zu einem dieser beiden Orte tendieren. Bei der Hotelauswahl aber bitte nicht nur nach der Lage auf der Karte gehen: nach Luftlinie kann ein Hotel mal gar nicht so weit weg sein, aber trotz Küstennähe kann es durchaus passieren, daß man von dort den Strand aus luftiger Höhe erlebt, was den Heimweg von einem abendlichen Strandbummel zu einer Kletterpartie machen kann, sofern man kein Taxi nehmen möchte.

Andere Orte –z.B. Paul do Mar, Calheta, Lugar do Baixo, Machico- sind zwar an sich auch ganz nett, aber mir persönlich ist der Uferbereich dort zu nüchtern bzw. zuviel Beton. Ponta do Sol geht m.M. noch so halbwegs.
Canico de Baixo wiederum hat zwar ein größeres Hotelangebot, doch fehlt es –für Deine Vorgaben- dort an einer „echten“ lebendigen Strandpromenade: lediglich im Bereich des dortigen Riu-Hotels gibt es eine nett gepflasterte Strecke, die sich nach Westen hin dann aber in der Hotelsiedlung verliert bzw. in die Rua Franciso Santana übergeht, an der man zwar gut durch einige Lokalitäten hindurch bummeln kann, aber das ist eine normale Straße/Sackgasse, gibt optisch nicht sehr viel her, und die Bürgersteige werden in Canico de Baixo oft schon unerwartet früh hochgeklappt- da bleibt dann für den geselligen Absacker meist nur die Hotelterrasse. Trotzdem logieren wir meistens in Canico de Baixo- 90% unserer Madeira-Urlaube bestehen aus länger andauernden Tagestouren, und nach einem längeren Wandertag geht’s meist nur noch zum Happa und danach schon mal mit 'nem Fläschchen Rotwein auf eine Klippe, um von dort aus auf dem dunklen Meer den Lichtern der Fischerboote zusehen.
Und zu Cocktails: da sollte man auf Madeira außer dem allgegenwärtigen „Poncha“ auch mal einen „Nikita“ probieren, eine Mischung aus Weißwein, Eiscreme, Ananas & Bier(!)- in der Gegend von Camara de Lobos „der“ Longdrink schlechthin.

tschaui

das wauzih

... eine sehr interessante, ehrliche Antwort.

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