Meine Oma aus dem Irak nach Deutschland einladen

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4 Antworten

Die Kurzfassung: Nein, das wird nichts.


Die Langfassung:

Das Visum benötigt deine Oma, nicht du. Daher ist das Einkommen deiner Eltern (eher) irrelevant.

Bzgl. der Aus- und Einreisebestimmungen für deine Oma ist irgendeine Stelle im Irak zuständig, die dem Auswärtigen Amt in Deutschland entspricht. Unser AA gibt dir und deiner Oma die Information, dass ein Visum erforderlich ist und bei welcher Stelle es zu bekommen ist.

Der Verweis von Maxilinde auf http://www.wp-irak.de/ ist nur für Geschäftsreisende hilfreich. Der von Maxilinde genannte Link auf bagdad.diplo.de/ ist passender, liefert aber bei genauerem Lesen die Information, dass direkt im Irak in deinem Falle ein Visum nicht erhältlich sein wird.

schau mal hier hinein,das wird nicht einfach:

http://www.wp-irak.de/index.php?option=com_content&view=article&id=150

schon daran wird das Unterfangen scheitern oder schwierig werden

"Die deutsche Botschaft in Bagdad ist für den Publikumsverkehr derzeit geschlossen. Wer ein Schengen-Visum beantragen will, kann sich an die Vertretungen in den Nachbarländern wenden: in Amman, Damaskus oder Ankara. Das deutsche Konsulat in der Türkei ist allerdings nur für Antragsteller aus den kurdischen Provinzen Nordiraks zuständig, die dort schon seit Längerem wohnen. Um in einer deutschen Vertretung in der Türkei, in Syrien oder Jordanien vorzusprechen, braucht man jedoch zunächst eine Einreiseerlaubnis in das jeweilige Nachbarland."

Wie schon gesagt, das größte Problem dürfte das Visum sein. Die Flugverbindungen scheinen gar nicht so schlecht zu sein. Es gibt regelmäßig Flüge, z.B. von Arbil nach Frankfurt für unter 700€ (Hin- und Rückflug).

Zuerst einmal muß geschaut werden, ob die Oma ein Visum bekommen kann, und dann - wenn diese Hürde genommen ist, sollte man sich nach einem Flug umsehen. Aus naheliegenden Gründen gibt es da nicht allzu viele Anbieter, die nach IRAK fliegen.

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