Interessantes Indianerreservat möglichst nahe der US-Ostküste?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

ciao, cultura! Wenn du in NY startest, bist du schon sehr nahe. Auf Long Island gibt es das Reservat der Shinnecock in Southhampton.

Wenn du dir dabei nun Karl-May-Romantik vorstellst, wird es dich enttäuschen, heute sind die Indianer Pächter von Tankstellen, arbeiten bei KingCullen oder verkaufen Hummer am Markt in Montauk.

Aber - du könntest das Museum besuchen, oder - nach Kontaktaufnahme - heuer im Sommer den Pow-Wow.

http://www.shinnecocknation.com/


Ich weiß nicht, was Du unter 'Indianer Reservat' verstehst! Du wirst nicht an der Ostküste und auch nicht sonstwo in den USA irgendwo Indianerromantik mit Tipis, Federschmuck am Kopf und Lendenschurz etc. erleben!

Die Dörfer bzw. Städtchen in den Reservaten sehen aus, wie alle anderen in den USA auch, meist nur ein wenig heruntergekommener, da die meisten Einwohner i.d.R. sehr arm sind ! Das ist auch einer der Gründe, warum Besucher oft nicht gerade gern gesehen sind - wer will sich und seine ärmliche Umgebung schon den Voyeuren gern als Foto-Objekt zur Verfügung stehen?

Etwas besser geht es einigen Stämmen, vor allem im Mittleren Westen und an der Westküste, die inzwischen Spielcasinos innerhalb der Reservate betreiben. An der Ostküste gibt es jedoch auch zwei davon, Foxwoods und Mohegan Sun in Connecticut. Gerade an der Ostküste, die ja sehr früh schon von Europäern besiedelt wurde, ist aber von 'Indianern' als solches kaum etwas zu spüren. Es da gibt noch ein sehr kleines Reservat in Florida und den alten 'Mohawk Trail' in den nördlichen Neu-England-Staaten.

Die größte Ansammlung von reinblütigen 'Natives', wie die Indianer in den Staaten heute heißen, findet man übrigens in NYC - ganz ohne Reservat oder sonstige Auffälligkeiten!