Also die schönste und günstigste Herberge gibt es so nicht. Hostels oder Jugendherbergen sind in der Regel sehr sehr einfach und eher älteren Standars Aber auch viele Hotels gibt es bereits ab 15-20 € pro Nacht und Person und die haben oftmals einen richtig guten Standard. 1 Woche an der Ostsee mit Halbpension sind in hotelähnlichen Pensionen auch in der Hochsaison schon ab 199 € pro Woche und Person zu bekommen. Mehr Informationen gibt es auf unserem werbefreien Blog www.polnischeostseekueste.de (man kann dort aber nichts buchen).

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Zigaretten sollte man in richtigen Geschäften oder an der Tankstelle kaufen - dort gibt es alle Marken in Standard-Qualität wesentlich günstiger als in deutschland wegen des Steuervorteiles - an Marktständen weiß man nicht und statt illegaler Ware kann man auch gleich Schwermetalle inhalieren. Tanken ist ein wenig günstiger, die Qualität ist die selbe. Wurstwaren vom Bauernmarkt oder Fleischer sind günstig und von viel besserer Qualität als in deutschland. Textilien und anderer Krimskrams von den Deutschenmärkten an den Grenzen kommen aus China - man bekommt sie auch in deutschen 1 €-Shops. Nach Polen sollte man wegen des schönen Landes reisen und nicht, um einzukaufen - diese Zeiten sind eigentlich vorbei, auch wenn auf den Deutschenmärkten tausende nach Schnäppchen suchen.

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Hallo Alexander, es wird sicherlich alle freuen, dass Du Dich bemühst, die Muttersprache Deiner Freundin und ihrer Eltern zu lernen - sicherlich auch über den Respekt, den Du damit entgegen bringst - ob falsch oder richtig ist dabei gar nicht so wichtig. Unsicherheit wird in Polen sowie so besser und lockerer aufgenommen als das typisch deutsche "Wir können alles und dazu perfekt". Viel Spaß in Poznan

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Hallo Nero 80 - naturbelassene Dünen gibt es relativ viele - nach 1945 wurde die gesamte Küste unter Naturschutz gestellt und die Dünen und der Küstenwald durften ab Wasserkante 150 m tief außerhalb bestehender Orte nicht bebaut werden. Eine beeindruckende Wanderdünenlandschaft findest Du im Slowinzischen Nationalpark (slowinskipn.pl) nordöstlich von Slupsk, zwischen den orten Rowy und Leba. In der Hochsaison von Juli bis ca. 20. August gibt es in Polen keine richtig ruhigen Ecken an der Ostseeküste. Im Nationalpark verteilen sich aber die Besucher. Einen hübschen Campingplatz gibt es in Rowy, größere in Leba - dort empfehle ich den am weitesten östlich des Ortes gelegenen Platz. Wild-Campen ist in Polen untersagt und wird in der Regel auch nicht geduldet (die Präsenz des Straz Miejska/Ordnungsamtes ist meist groß, da hoher Wert auf Sicherheit der urlauber gelegt wird. Ab 20.08. ist die Küste außerhalb der Kurorte Kolberg, Swinemünde und Ustka ruhig und idyllisch. Als Reiseführer empfehle ich den kürzlich überarbeitet erschienenen Reiseführer "Polnische Ostseeküste" aus dem Trescher-Verlag (Berlin). Weiter gehende Fragen beantworte ich gerne.

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Hallo - es gibt in Kolberg einen sehr schönen Campingplatz im Bäderviertel, zwischen Bäumen einer Parkanlage, nicht weit von der Ostsee entfernt (300 m): http://www.camping.kolobrzeg.pl/niemiecki/index.htm

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Hallo HarryReise,

erst zum Grundsätzlichen: In eigentlich allen Orten an der polnischen Ostseeküste gibt es in der Regel nur breite und sehr feine Sandstrände. Weil der Küstenstreifen unter Naturschutz steht, gibt es überall Dünen und Küstenwald. Und eigentlich in allen Orten gibt es im Sommer richtigen Badebetrieb und es ist etwas los. Hier eine Übersicht: In Swinemünde auf Usedom sind extrem breite Strände, im Sommer ist ziemlich viel los, außerdem sind die Kaiserbäder um die Ecke, Hotels sind günstig, allerdings neuerdings recht hohe Preise für Essen etc, wegen der vielen deutschen Tagesgäste. Misdroy / Miedzyzdroje ist die polnische Sommerhauptstadt, dort auch sehr breite Strände und zusätzlich ein schattiger, hügeliger Nationalpark - viel Unterhaltung Kolberg ist auch im Sommer eher städtisch und als Kurort geprägt und bietet sehr viel Programm - ideal sind die 15 Kilometer langen und breiten Strände westlich von Kolberg bis zu den Badeorten Grzybowo und Dzwirzyno. Pobierowo und Mielno sind die Party-Orte für jüngere Leute. Rewal hat Steilküste und Sandstrände, ist kleiner und hat wegen der Ausblicke, Terrassen und Promenaden fast Mittelmeeratmosphäre. Östlich von Mielno und Koszalin wird die Ostsee eher rauher und auch im Sommer weniger belebt.

Für weitere Beratung stehe ich gerne zur Verfügung.

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Das Salzbergwerk in Wieliczka gehört zu den ältesten Salzbergwerken der Welt - es hat riesige Ausmaße, zum Beispiel mehrere Stockwerke hohe Hallen und Kirchen, Kapellen der Bergleute, man braucht ein paar Stunden - die Atmosphäre ist faszinierend. In einem Teil des Salzbergwerkes ist ein Heilstollen - es ist sozusagen eine Stadt und eigene Welt unter der Erde.

Mir hat es sehr gut gefallen (Ich habe jetzt keine Zeit nachzuschauen, glaube aber, es gehört zum Unesco-Weltkulturerbe). Wenn man in Kraków ist, sollte man Wieliczka nicht verpassen

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Hallo, anders als bei den bisherigen Antworten würde ich nicht davon ausgehen, dass man bequem mit Euro zahlen kann. Bei uns in Kolobrzeg und an vielen Orten der Ostseeküste kann man in der Regel nicht mit Euro bezahlen, gleiches gilt für die meisten mir bekannten polnischen Großstädte. Offizielle Währung in Polen ist der Zloty. Die touristischen Plätze, die Euro entgegen nehmen, verrechnen meist mit einem bis zu 40 % schlechteren Kurs. Ich empfehle, entweder an einem regulären Kantor (Wechselstube) umzutauschen, meist sind die Kurse gut und man wird nicht so schnell wie in anderen Ländern abgezockt, oder einfach das benötigte Geld mit der Maestro-Card abzuheben (ex EC). Die Gebühr beträgt 7,50 €, man erhält aber den offoziellen Tageskurs. Vorsicht bei geldautomaten, die anbieten, freiwillig einen "garantierten" Kurs zu wählen. Mit dieser Auswahl hebeln solche Banken die Verpflichtung aus, den offiziellen Kurs zu verrechnen. Der "garantierte Kurs" ist in der Regel wesentlich schlechter, bis zum Rande des Wuchers. Falls ein Automat diese Wahl anbietet, am Besten abbrechen und den nächsten Automaten nehmen - so bestraft man ein bisschen diese Abzocke.

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Hallo Krushy,

also da Tschechien, Polen etc. zu Mitteleuropa gehören, vermute ich, dass Du auch diese Länder meinst - für mich am "Beeindruckendsten": in Polen die Königsstadt Krakau (Krakow), das wiederaufgebaute Breslau (Wroclaw) oder Danzig (Gdansk), in Tschechien natürlich Prag (Praha), ist allerdings vollkommen von Touristen überrannt. In Südosteuropa fasziniert mich in Kroatien Split an der Adriaküste. Oder natürlich die griechischen Städte und Istanbul. Im eigentlichen Osteuropa ist Lviv (ehemals Lemberg) in der Ukraine sehr schön erhalten (Weltkulturerbe) und natürlich in Russland Moskau und St.Petersburg (denn das ist ja das eigentliche Osteuropa). Europa ist ja riesig groß und unser "Mittel- und Westeuropa" ein kleiner Teil. Viel Spass beim Überzeugen

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Hallo, also wenn Du eine richtige Trekking-Tour machen willst, durch Berge, Nationalpark und möglichst einsam, dann muß man berücksichtigen, dass es in Polen im Verhältnis zu den Einwohnerzahlen nur wenige ernst zu nehmende Gebirge gibt: Das Sudeten (Isergebirge, Riesengebirge und Altvatergebirge im Westen an der Grenze zu Tschechien. Hier gibt es sehr schöne Wandertouren, vor allem auf der Nordseite, allerdings ist die Gegend dicht bewandert (Großstadt Breslau liegt in der Nähe). Sehr schön kann man von Hütte zu Hütte wandern (Schronisko). Die sind sehr günstig, wild campen darf man nicht. Das einzige polnische Hochgebirge ist die Hohe Tatra, die Polen sich mit der Slowakei teilt. Allerdings liegen die landschaftlich spannenderen Bereiche in der Slowakei und es gilt wegen der nahen Großstadt Krakau das selbe wie für die Sudeten. Die schönsten Trekking-gegenden gibt es südöstlich von Krakau Richtung Ukraine: Bieszczady, eine einsame Mittelgebirgslandschaft mit traumhafter Natur und teilweise Hochgebirgscharakter, Auch hier gibt es einige Hütten. Eine Übersicht der Wanderhütten (in der Regel urig und wie vor 80 Jahren) gibt es in der deutschsprachigen Broschüre der PTTK (www.pttk.pl).

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Hallo ulises,

ich finde auf jeden Fall das Dreieck Tschechien, Slowakei bis Kroatien sehr schön. In Kroatien gibt es eine tolle Küste, sehr schöne Nationalparks und interessante Städte (zum Beispiel Split). Der große Nachteil: Das Wasser an der Küste ist in der Regel sehr sauber, allerdings gibt es kaum Sandstrände, sondern eher Felsküste. Die Campingplätze haben einen guten Standard. Die Verbindung nach Tschechien oder in die Slowakei durch Ungarn (mir selbst gefällt Ungarn nicht so sehr, ist sehr flach. In Tschechien bietet sich der Nationalpark Sumava (Böhmerwald an), an Kulturstädten zum beispiel die Unesco-Weltkulturerbe-Stadt Cesky Krumlov, Plzen, natürlich Prag und Richtung Polen der Nationalpark Riesengebirge oder das Altvatergebirge. Ihr könntet dann auf dem Weg in die Slowakei einen Abstecher nach Krakau in Polen machen. In der Slowakei gibt es das Hochgebirge Hohe Tatra, südlich von Krakau, außerdem die Mala Fatra, oder auf der tschechichen Seite der Grenze die weißen Karpaten. Die Hauptstadt Bratislava ist quirlig. In beiden Ländern gibt es eine Campingkultur, die Plätze sind in der regel gut ausgestattet.

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Also wenn ich Deine Frage richtig verstehe, dann geht es um das heutige Schlesien in Polen - der wesentliche Unterschied ist, dass es auch heute in Slaskie (polnisch Schlesien) bei machen Menschen das Bewußtsein gibt, eine eigenständige Minderheit zu sein - daraus resultiert auch, dass das schlesische Polnisch einer der wenigen polnischen Dialekte ist.

Die Antwort von Anhalt... ist äußerst verkürzt, das zeigt schon, das Oberschlesien eine klassisch multikuturelle Gegend war. Polnische und deutsche Bevölkerung und Böhmer... war gemischt und so kommt es, dass in Oberschlesien, aber auch in anderen Teilen, Polen teilweise deutsch sprechen, viele deutsche Oberschlesier, die heute in Deutschland leben aber auch Polnisch sprechen. Es gab eben keinen kompletten Bevölkerungsausstausch. Auch leben deutschstämmige Polen in Schlesien, die sich nach 1945 zu Polen bekannt haben. Ohnehin sind Denkmuster, die die Welt in ethnisch reine Nationalgebiete aufteilen kompletter Unsinn. In Polen sind die verschiedenen Einflüsse von Russland, Österreich/Ungarn, Deutschland, slawische Vorgeschichte noch heute spürbar - ebenso wie zum Beispiel wesentliche Teile des ehemaligen Preussens in deutschland slawisch geprägt waren. In Nordrhein-Westfalen trifft man sehr gut auf ein gemisch deutsch-polnischer Geschichte mit verschiedensten Facetten.

Hätte Deutschland nicht halb Europa ethnisch rein gemordet, wäre es für uns auch heute viel selbstverständlicher, dass Menschen und Länder sich nicht nach Nationalitäten teilen lassen.

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Ich finde die Ostsee im Winter am schönsten, man kann am Strand stehen und die Gedanken in Einsamkeit treiben lassen - allerdings suche ich mir immer ein Hotel mit Hallenbad und Saunen, um nach der Kälte Wärme geniessen zu können. In den meisten Orten ist nicht viel los, weder in Deutschland noch bei uns in Polen - aber das Meer ist meiner Meinung nach schöner. Bei uns in Polen an der Ostsee gibt es ganz viele günstige Angebote in Wellnesshotels und im Januar und Februar ist in diesen Hotels deshalb auch richtiger Betrieb.

Aber wie gesagt, man muss die Ruhe mögen.

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Polen ist wundervoll, vor allem die entspannte Atmosphäre, die unkomplizierten Menschen und das Gefühl, willkommen zu sein als Urlauber oder Reisender.

Meine Lieblingsgegenden: Bei den Städten: Wroclaw/Breslau, einer quierlige Universitätsstadt mit seiner traumhaften Altstadt und Nähe zu den Lanschaften Nied3erschlesiens Krakow/Krakau, die schönste Stadt Polens, Unesco-Weltkulturerbe, gleichzeitig modern und jugendlich Gdansk/Danzig, die wiederaufgebaute Handelsstadt an der Mottlau, an der Danziger Bucht der Ostsee

Nationalparks: Das Riesengebirge zum Wandern, oder die Nationalparks im Osten von Polen: Biebrza mit Flussauen oder der Urwald mit frei lebenden Wisenten bei Bialystok

Wandern: in den Biszczady zwischen Krakau und der ukrainischen Grenze, sehr einsam, wundervolle Natur

Und die Ostseeküste, vor allem die Nationalparks Wolin und der Slowinski Park Narodowy mit den Wanderdünen. Ich finde sonst ist der schönste Teil der Küste östlich von Koszalin und Mielno bis nach Leba, mit Nehrungsküste und Landbrücken zwischen Binnenseen und der Ostsee

Masuren, geteilt in das westliche Masuren mit tausenjähriger Geschichte und Burgen des deutschen Ordens und das östliche Masuren mit Seenplatte und Natur.

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Hallo,

Krakau ist wunderschön, aber Wasser gibt es eigentlich nur in der breiten Weichsel, die durch die Stadt führt - ansonsten halte ich Krakau für die schönstre und interessanteste Stadt Polens. Wasser und Kanäle findet man in der traumhaften Weltkulturerbe-Stadt Danzig.

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Hallo Fradiavolo,

ich arbeite an der polnischen Ostseeküste - das Problem im Sommer ist, dass fast alle Strände an der polnischen Ostseeküste tendenziell überlaufen sind, leider auch die wunderschönen Strände von Grzybowo und Dziwrzyno, die unten von den anderen erwähnt werden. Die meisten polnischen Familien fahren in den landesweit einheitlichen Ferien nicht nach Mallorca, sondern eben an die Ostseeküste. Wenn Sie mit Kindern reisen wollen, dann ist das super, denn für Kinder ist richtig was los an der Küste im Sommer.

Ich kenne zwei Strände, die auch im Sommer nicht überlaufen sind und sehr schön:

  1. Westlich von Miedzywodzie (Insel Wolin), sehr breite Sandstrände, die in die Steilküste des Nationalparks Wolin übergehen.
  2. Zwischen Kolobrzeg und Ustronie Morskie. Dort gibt es mehrere Kilometer Küste, die entlang eines ehemaligen Militärflughafens liegen und dementsprechend nicht leicht mit Auto zu erreichen sind. Dort finde ich es auch im Sommer angenehm.

Viel Spass, Urlaub in Polen ist wunderschön !

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Guten Morgen Mehrheitskeks,

ich kenn aufgrund meiner Arbeit die gesamte polnische Ostseeküste im Detail. Also zunächst ist die polnische Ostseeküste davon geprögt, dass es überall feien und breite Sandstrände gibt und in der Regel am Wasser keine Hotels stehen, da der Küstenstreifen unter Naturschutz steht. Die größten Ostseebäder entlang der Küste sind:

Swinoujscie (Swinemünde) auf Usedom - hier können Sie von Polen aus auch alle Freizeitaktivitäten auf deutscher seite unternehmen - die Stadt selbst hat einen wunderschönen Kurpark und die breitesten Strände der Küste, je nach Alter der Kinder ist aber für Kinder sonst nicht viel los.

Misdroy (Miedzyzdroje) liegt direkt am Nationalpark Wolin - hier gibt es sowohl breite Strände als auch Steilküsten, es gibt Vogelschutzgebiete und ideale Spazier- Wander, und Fahrradmöglichkeiten. Sicherlich eines der schänsten Ostseebäder, auch für Aktivitäten.

Kolberg (Kolobrzeg) liegt 140 km von der deutschen Grenze entfernt und ist das größte Ostseebad mit 60000 Einwohnern. Hier gibt es an die 100 Hotels, der Strand ist allerdings meist etwas überlaufen und die Stadt ab 1. September eher von Kurreisenden geprägt.

Mielno ist ein Ostseebad 40 km östlich von Kolberg, sehr schön zwischen Jamunder See und der Ostsee auf einer Landbrücke gelegen.

Und dazwischen gibt es sehr viele kleinere Orte, meist ehemalige Fischerorte, in den es jetzt sehr schöne Hotels gibt.

Es kommt ein bisschen darauf an, was genau Du/Sieim Urlaub Unternehmen möchetn. Wenn ich das weiß, kann ich auch noch ganauere Tipps geben.

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